Buch

Olga - Bernhard Schlink

Olga

von Bernhard Schlink

Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert - wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren.

Rezensionen zu diesem Buch

Toller Erzählstil

Handlung:

Olga Rinke wird früh zu einer Waise und wächst daraufhin in ärmlichen Zuständen bei ihrer Großmutter auf, die das Enkelkind auf Abstand hält. Während dieser Jahre ist es Olga stets ein Trost, sich in Bücher zu vertiefen und ihr Wissen zu erweitern. Trotzdem wird es der jungen Frau versagt, eine höhere Schule zu besuchen, da dieses Privileg fast ausschließlich nur Jungen zukam. Olga kämpft für ihren Wunsch, überwindet Hürden und schafft es schließlich, Lehrerin zu werden....

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Einer der besten Romane, die ich jemals lesen durfte

Ich habe dieses Buch nahezu in einem Rutsch weggelesen und das ist bei mir eine absolute Seltenheit. 
Schlinks Schreibstil und seine Zeichnung der Charaktere zeigt auch in diesem Buch, welch Großmeister der deutschen Literatur er doch ist. Die Seiten flogen regelrecht an mir vorbei und konnten mehrfach Emotionen in mir wachrufen, die ich beim Lesen eher seltener erfahre.
Von Anfang bis Ende ist die Geschichte um Olga gelungen konstruiert und auch erzählt, wartet regelmäßig noch...

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Außenseiter

~~Olga ist eine Frau, die es nicht leicht gehabt hat in ihrem Leben. Früh schon sind ihre Eltern verstorben und ihre Großmutter hat sie von Breslau zu sich aufs pommersche Land geholt. Immer war Olga eine Außenseiterin, doch sie hat kämpfen gelernt. Ihre Wissbegierde und Intelligenz halfen ihr dabei. Ebenso wie Olga war auch Herbert, der Sohn der Gutsbesitzer, ein Außenseiter und so waren die Kinder viel zusammen, trotz der unterschiedlichen finanziellen Ausgangslage.
Ein Roman aus...

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Beeindruckend, berührend durch die Hoffnung auf Liebe und erhellend durch die Historie

Der Roman besteht aus drei Teilen. Zu Beginn erfahren wir relativ sachlich von Olgas Kindheit und ihrem weiteren Lebensweg, der geprägt ist von ihrer starken Willenskraft und ihrem Ehrgeiz, sich als Frau zu behaupten. Im zweiten Teil erzählt Ferdinand, wie er Olga als Näherin und Hilfe seiner Familie erlebt und gekannt hat. Im dritten Teil zeigen Briefe von Olga an Herbert von ihren starken Gefühlen, ihren Gedanken und unerfüllten Wünschen. Erst jetzt bekommt Olgas Charakter liebenswerte...

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Ein Frauenleben im zeitgeschichtlichen Hintergrund

„Du kannst aus dem, was dir gegeben ist, nicht das Beste machen, wenn du es nicht annimmst.“ (Originalzitat)

Olga Rinke wächst bei der Großmutter in ärmlichen Verhältnissen auf, da ihre Eltern früh ums Leben kamen. Für ihren Traum von einer Ausbildung hat die Großmutter wenig Verständnis. Doch Olga schafft durch Fleiß und ihren starken Willen die Aufnahmeprüfung auf das staatliche Lehrerinnenseminar, beendet die Ausbildung zwei Jahre später mit Erfolg und erhält ihre erste Anstellung...

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Olga

Früh schon hat Olga ihre Eltern verloren und wächst bei der Großmutter auf. Dort lernt sie Herbert kennen, Sohn eines Gutsbesitzers. Die kindliche Freundschaft wird geduldet, eine Liebesbeziehung lehnen Herberts Eltern und seine Schwester jedoch ab, Olga ist nicht standesgemäß. Doch die beiden lieben sich und zwischen seinen Welterkundungsexpeditionen trifft sich Herbert immer wieder mit Olga, die ihrerseits ihren Weg gegen alle Widerstände geht. Sie wird Lehrerin und bestreitet ihr Leben...

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Ein lauter Schlag am Ende eines stillen Lebens...

Vor vielen Jahren habe ich mit Begeisterung "Der Vorleser" gelesen und nun sollte es mal ein neues Buch von Bernhard Schlink sein.

In der Geschichte geht es um Olga und Herbert, deren Liebe eine einzige Prüfung ist. Herberts Eltern wollen die Verbindung nicht, Olga sei nicht gut genug. Lassen sich die beiden ihre Zukunft vorschreiben? Wird ihre Liebe am Ende siegen?

Der Roman besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil berichtet ein beobachtender Erzähler von Olgas Werdegang. Im...

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Historisches Werk mit starken Figuren

Eine anspruchsvolle Liebesgeschichte die berührt, Sehnsucht weckt und einen tieferen Sinn aufweist. Gewohnt stilsicher zeichnet Bernhard Schlink seine Hauptfiguren sehr detailliert – eine Frau, die kämpft und sich findet und ein Mann, der träumt und sich verliert. Die Liebesbeziehung des ungleichen Paares beginnt am Abend vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Obwohl von der Familie nicht geschätzt, halten die beiden aneinander fest und verteidigen ihre Beziehung gegen Zweifel. Es kommen...

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Schlicht, minimalistisch und deshalb herausragend!

Dieses Buch hat mich von Seite zu Seite immer mehr und mehr gefesselt! Dachte ich die ersten 70 Seiten noch, was haben denn alle mit diesem Buch, konnte ich es kurz vor Ende des ersten Teils nicht mehr aus der Hand legen. Und ab da habe ich alles an einem einzelnen Abend durchgelesen!

Der Autor führt die beiden Hauptfiguren Olga und Herbert sehr unaufgeregt und trocken ein. Wir begleiten sie von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Trotz des unterschiedlichen Standes finden beide...

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Annäherung an ein Leben...

Eine Frau, die kämpft und sich findet, ein Mann, der träumt und sich verliert. Leben zwischen Wirklichkeit, Sehnsucht und Aufbegehren. Vom späten 19. bis zum frühen 21. Jahrhundert, von Deutschland nach Afrika und in die Arktis, von der Memel an den Neckar - die Geschichte einer Liebe, verschlungen in die Irrwege der deutschen Geschichte...

Olga. Ihre Geschichte wird in diesem neuen Roman von Bernhard Schlink erzählt, ihrem Leben nähert sich der Autor und mit ihm der Leser nach und ...

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Das nächste Meisterwerk von Bernhard Schlink

Meine Entdeckung von Bernhard Schlink fing 2010 mit dem Roman „Der Vorleser“ an, der eines der ersten deutschsprachigen Büchern im Original war, das ich gelesen hatte, und der bis heute zu meinen Lieblingsbüchern gehört. So waren die Erwartungen an „Olga“ sehr groß. Ich liebte den Schreibstil dieses Autors, die Gedankentiefe und das Dramatische, was klug formuliert den Leser zutiefst trifft. 

Als ich anfing, „Olga“ zu lesen, war ich nicht begeistert. Die beiden Hauptfiguren...

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Rührende, tiefsinnige Story mit geschichtlichem Hintergrund

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Olga und Herbert. Olga ist eine Frau, die kämpft und sich findet. Herbert ist ein Mann, der träumt und sich verliert. Doch finden beide zueinander, auch wenn sie aus verschiedenen Gesellschaftsschichten kommen und ihre Liebe hoffnungslos erscheint....

Das Cover des Buches ist typisch Diogenes. Weiß im Hintergrund und einem kleinen farblichen Titelbild. Darauf zu sehen, ist eine Frau, die gedankenverloren und sehnsüchtig auf das Meer schaut. Sie...

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Eine Frau, die kämpft und sich findet, ein Mann, der träumt und sich verliert.

Eine lebensstarke Frau. Die Geschichte einer bedingungslosen Liebe. "Sie macht keine Mühe, am liebsten steht sie und schaut." Mit diesem einfachen Satz beginnt der Roman, die Schilderung von Hauptfigur Olga, die - als Kind früh verwaist - Ende des 19. Jahrhunderts ungeliebt bei der Großmutter in Pommern aufwächst. Gegen alle Widerstände erkämpft sie sich eine Ausbildung als Lehrerin und lebt, ihrer Zeit weit voraus, ein selbstbestimmtes Frauenleben. Ihre Liebe zu dem ebenso einsamen...

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Olgas Entscheidung

Olga weiß schon sehr früh, was sie im Leben erreichen möchte, egal welche Schwierigkeiten das Schicksal ihr auch beschert. Früh zur Waise geworden, lebt sie bei einer gefühlskalten Großmutter, die dem Kind keine Zuneigung zeigen kann. Mit unglaublicher Energie und Willenskraft gelingt ihr trotz vieler Widerstände die Ausbildung zur Lehrerin.

Schon als Kind freundet sie sich mit den Geschwistern vom Gutshof an, obwohl Viktoria die Standesunterschiede sehr betont, aber mit Herbert...

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Olga ist ein lesenswerter und sprachlich anspruchsvoller Roman über das Leben einer Frau zwischen Wirklichkeit, Sehnsucht und Aufbegehren.

Bernhard Schlink, Olga, Diogenes 2018, ISBN 978-3-257-07015-6

 

Bernhard Schlink ist einer der vielseitigsten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Mit seinem „Vorleser“ auch international berühmt geworden, hat er seither zahlreiche Romane veröffentlicht, die in all ihrer Unterschiedlichkeit eines verband: die Liebe für Geschichten und Menschenschicksale im Rahmen deutscher Geschichte.

 

Über einen langen Zeitraum deutscher Geschichte spannt sich auch sein...

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Welle der Erkenntnisse

Ich habe Anfang dieses Jahres meinen ersten Roman von Bernhard Schlink gelesen, und zwar hat mich der „Vorleser“ umgehauen. Seitdem habe ich keine Zeit für ein weiteres Buch von ihm gefunden, aber „Olga“ fand seinen Weg zu mir und somit stand die Frage im Raum, ob „Olga“ auf der gleichen Stufe stehen konnte wie der „Vorleser“.

Ich möchte die beiden Bücher nicht vergleichen, doch beide haben mich mit ihrer fordernden Kraft überwältigt. Olgas Lebensweg wird auf einnehmende Weise mit der...

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Lebensgeschichte voller Liebe

„Es war ein holpriges Glück, aber ein wirkliches Glück.“ (S. 157)

Olgas Lebensgeschichte ist eine Geschichte der Liebe: Der Liebe zu Herbert, der zu Eik und der zu Ferdinand; eine Geschichte von Liebe, die sich früh manifestiert und ein ganzes Leben lang Halt gibt. Es ist die Geschichte einer Frau, die ziemlich viel gehabt und eine Menge verloren hat, und zugleich die Geschichte eines Landes, das im zwanzigsten Jahrhundert immensen Stürmen ausgesetzt wird.

„Die Spiele der...

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Olgas Geschichte

Olga hat schon als Kind gern ihre Umgebung beobachtet. Als ihre Eltern sterben, nimmt ihre Großmutter sie zu sich in ein kleines Dorf in Pommern. Dort lernt sie Herbert kennen, der am liebsten rennt, so schnell und oft es geht. Sie freundet sich mit ihm und seiner Schwester Viktoria an, Sprösslinge einer wohlhabenden Familie. Olga möchte Lehrerin werden, während Herbert sich zwar zu ihr hingezogen fühlt, aber immer wieder das Abenteuer in der Ferne sucht. Jahrzehnte möchte ein junger Freund...

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Olga und Herbert

In drei Jahrhunderten spielt der Roman "Olga" von Bernhard Schlink. Es geht um eine Liebe zwischen Olga und Herbert, die nicht sein darf, weil die Eltern des Mannes eine "standesgemäße" Ehe für ihren Sohn wollen. Es geht um die Kraft, mit der sich Olga im Leben durchsetzt und ihren persönlichen Weg findet. Es geht um den Drang Herberts in die Ferne nach Afrika und ins ewige Eis. 

Das Buch hätte auch heißen können: "Olga erzählt". Denn das ist der rote Faden, der sich durch den Roman...

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Es fehlt etwas Tiefe, dennoch lesenswert

Inhalt:
Olga wächst im frühen 19. Jahrhundert bei ihrer Großmutter in Tilsit, Ostpreußen auf.
Sie lebt in ärmlichen Verhältnissen und ihre Großmutter ist ihr nicht sehr wohlgesonnen. Olga lernt für ihr Leben gerne, ist wissbegierig und aufgeschlossen.
Da sie als Mädchen nicht gefördert wird, bringt sie sich alles selber bei.

Ihr bester Freund Herbert dagegen wächst sehr betucht auf.
Olga verbringt ihre Kindheit mit Herbert und dessen Schwester Viktoria.
...

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Schlink - ein genialer Erzähler

„Was für ein Glück wäre es gewesen, geliebt zu werden!“

Mit diesen Worten zieht Olga ein Resumee aus ihrem Leben, das von ihrer Kraft und der starken Liebe zu zwei Menschen geprägt ist. Während ihr geliebter Herbert sich nach Heldentaten und Entdeckungen sehnt und seine Träume in die Wirklichkeit umsetzt, bleibt sie bodenständig und führt ein überschaubares, ruhiges Leben. Sie ist eine starke Frau, die weiß, was sie will und viel erreicht  -  eine große Leistung für eine junge Frau zu...

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Ein interessantes Leben

Olga kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Sie ist ein besonderes Kind, das sich nicht mit den anderen Kindern vergleicht und ihren eigenen Weg geht. Als sie Herbert kennen lernt, findet sie einen Seelenverwandten. Als sie älter werden, wird aus ihrer Freundschaft Liebe. Doch Herbert ist ein Abenteurer und immer auf Reisen, während Olga ehrgeizig ihre Schul- und Berufslaufbahn verfolgt. Die beiden sehen sich nur selten und halten über Briefe Kontakt. 
Von einer seiner Expeditionen in die...

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Zu große Ideen in einem zu kleinen Roman in drei ungleichen Teilen

Olga ist Ende des 19. Jahrhunderts geboren, wächst als Waise ungeliebt von der Großmutter bei ebendieser im schlesischen Nirgendwo auf, verbringt die Jugend mit Herbert Schröder, dem Sohn des neureichen Gutsherrn, wird seine Geliebte und heimliche Verlobte, kämpft sich gegen die widrige Rückständigkeit der gestrigen Männerwelt durch höhere Schule, Studium und Schuldienst, verliert Herbert als Arktisforscher im ewigen Eis, um ertaubt als Näherin die Nachkriegszeit am Rhein zu erleben. Hier...

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So ist das Leben

Auch wenn dieses Buch nicht unbedingt das beste von Bernhard Schlink ist, so hat es mir doch gut gefallen.
Olga, die Hauptperson der Geschichte, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und schafft es doch allen Widrigkeiten zum Trotz Lehrerin zu werden. Sie liebt Herbert, einen Jungen aus gutem Haus, dessen Familie sich vehement gegen die Verbindung stellt. Und auch Herbert bekennt sich nicht öffentlich zu Olga. Viel lieber geht er auf Abenteuerfahrten, nach Deutsch-Südwest, nach...

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Olga

Olga wuchs als braves, neugieriges und intelligentes kleines Mädchen auf. und in Armut auf. Später lebte sie bei ihrer Großmutter. In der Schule war sie stets unterfordert und eine Außenseiterin,  hat sich jedoch mit den Geschwistern Herbert und Viktoria angefreundet. Herbert wird ihre große Liebe.

Das Cover ist wieder typisch für den Diogenes Verlag.  Der Schreibstil des Autors gefällt mir ganz gut, das Buch ließ sich zügig und flüssig lesen. Die Handlung fängt sachte, aber ganz...

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Empfehlenswert

Inhalt: 
Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert – wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren. 

Fazit: 
Ich finde die Geschichte Empfehlenswert. Bernhard...

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Eine starke Frau aber ein sachlicher Roman

"Sie sah, dass die Rolle, die sie in Herberts Leben spielte, an die Rolle der Geliebten im Leben eines verheirateten Mannes erinnerte. Der verheiratete Mann lebt in seiner Welt und geht seinen Dingen nach, und gelegentlich spart er aus seinem Leben ein Stück aus und verbringt es mit der Geliebten, die an seiner Welt und seinen Dingen keinen Anteil hat. Aber Herbert war kein verheirateter Mann, es gab keine Frau und keine Kinder, zu denen er zurückgekehrt wäre.“

Inhalt

Am...

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Von Anfang an

Als der Leser Olga kennenlernt, ist sie ein Jahr alt und liebt es einfach nur zu schauen. Auch als Olga älter wird, treibt ihre Neugier sie dazu alles genau zu beobachten.
Herbert ist genau anders. Er will am liebsten laufen. Ganz egal wohin oder wie schnell. Aber auch sonst stehen Olga und Herbert an unterschiedlichen Enden der Gesellschaft. Olga ist arm, während Herberts Vater Gutsbesitzer und seine Familie die Vermögendste seines Dorfes ist. Anfang des 20. Jahrhunderts trennen die...

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Absolut Empfehlenswert

Die Geschichte geht rasant voran, man startet in Olgas Kindheit - die nicht einer normalen Kindheit entspricht. Recht bald kommt dann auch schon Herbert ins Spiel. 
Dank des flüssigen Schreibstils fliegt man nur so über die Seiten. 
Mir hat besonders gut gefallen, dass der Autor die damalige Zeit wirklich gut in seinem Schreibstil eingefangen hat - beim Lesen geht dieses melancholiche Gefühl total auf den Leser über. 
Ich finde die Geschichte absolut Lebenswert.

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Ein Frauenleben

~~Olga war schon als Kind neugierig und wissbegierig. Stundenlang konnte sie stehen und schauen. Als die Eltern am Fleckfieber versterben, kommt das kleine Mädchen zur Großmutter, wo sie ohne viel Zuwendung aufwächst. Olga freundet sich mit Herbert an, dem Sohn der Gutsbesitzer. Herbert kann nicht still halten, er bewegt sich laufend, im wahrsten Sinne. Allein bei den Wald- und Wiesenstelldicheins mit Olga findet er ein wenig Ruhe. Bevor sich Herbert zu Olga und einer gemeinsamen Zukunft mit...

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Konnte mich nicht überzeugen

Olga stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Sie steht lieber und schaut zu um zu sehen, was um sie herum passiert. Herbert stammt aus einem guten Haushalt und er rennt schon genauso lange, wie er stehen kann. 
Trotz ihrer ungleichen Charterzüge und der unterschiedlichen Herkunft finden die beiden zu einander. Zuerst sind sie nur Freunde und irgendwann entwickelt sich zwischen ihnen Liebe. 
Herbert kann nicht still stehen und so begibt er sich auf Erkundungs- und Eroberungsreisen. Es...

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Olga beobachtet und Herbert rennt

»Sie macht keine Mühe, am liebsten steht sie und schaut.«  So lautet der erste Satz. Und er beschreibt Olga außerordentlich gut.

Das Mädchen Olga beobachtet, um zu verstehen. Von der Nachbarin lernt es lesen und schreiben noch bevor es in die Schule kommt. Olga wächst in Armut auf. Ihre Eltern versterben früh. Die Mutter ihres Vaters nimmt sie zu sich nach Pommern, wird ihr jedoch nie zur Großmutter, von der Olga Freundlichkeit und Liebe erfahren kann. Es ist die Zeit des Deutschen...

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Das Mädchen, das steht

Nach “Der Vorleser” war “Olga” erst der zweite Roman, den ich aus Bernhard Schlinks Feder gelesen habe - begeistert hat er mich aber ebenso. Es handelt sich bei diesem Roman um eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die in ihrem schnörkellosen Stil und ihrer Traurigkeit, aber auch in ihren Hoffnungsschimmern so zart berührt, dass man sie nicht aus der Hand legen mag. 

Die titelgebende Olga ist eine faszinierende und starke Frau, die so einigen Widrigkeiten trotzdem muss; die Erzählung...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
320 Seiten
ISBN:
9783257070156
Erschienen:
Januar 2018
Verlag:
Diogenes Verlag AG
8.37037
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.2 (27 Bewertungen)

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