westeraccum fragte am 05.10.2017 | Autoren

Wer kennt Kazuo Ishiguro?

Habt ihr schon was von dem neuen Literaturnobelpreisträger gelesen? Ich kenne ihn nicht, muss ich gestehen.

Kommentare

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passionelibro kommentierte am 05. Oktober 2017 um 13:34

Ich kenne ihn im Sinne von:"Ich habe seinen Namen schon gehört und einige Cover gesehen". Allerdings habe ich noch nichts von ihm gelesen ...

westeraccum kommentierte am 05. Oktober 2017 um 13:45

"Was bom Tage übrig blieb" habe ich auch mal in einer Buchhandlung in der Hand gehabt.

Mischkabaer bemerkte am 05. Oktober 2017 um 18:55

Den gleichnamigen Film habe ich schon das eine oder andere Mal gesehen. Wusste aber nicht, dass es von einem Engländer mit verdächtig japanisch klingendem Namen kommt. Und dann den Literaturnobelpreis? Naja, ist wohl Hochliteratur ... versteht man häufig als normal Lesender mit begrenztem Horizont nicht. 

Giselle74 kommentierte am 05. Oktober 2017 um 13:49

Ich kenne nur "Was vom Tage übrig blieb", über das Leben eines englischen Butlers. Verfilmt mit Anthony Hopkins und Emma Thompson. Ein stilles, nachdenkliches Buch über das Verrieseln des Lebens, Pflichterfüllung und Flucht vor dem Leben. Es zählt zu meinen Favoriten. Wieso ich kein anderes Buch mehr von Ishiguro gelesen habe, weiß ich selbst nicht...

katzenminze kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:34

Wo du Butler sagst und Film klingelt was. Weder gesehen noch gelesen, aber die Vorschau ist mir neblig im Kopf. Ich packe es mal auf meine To Do Liste! :)

Giselle74 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 12:47

Es lohnt sich, finde ich. Wenn man Bücher mag, die nicht viel Action bieten und wo man so einiges zwischen den Zeilen lesen muss. 

Jedenfalls ist Ishiguro mal ein Nobelpreiskandidat an dem es für mich nichts zu nörgeln gibt... ;-)

orangenmaedchen kommentierte am 05. Oktober 2017 um 13:56

"Alles, was wir geben mussten" ist ziemlich bekannt. Ist schon Ewigkeiten her, dass ich das Buch gelesen habe, hat mir damals aber sehr gut gefallen.

Lelu kommentierte am 05. Oktober 2017 um 19:58

Das ist ein verdammt gutes Buch!
Der Roman tendiert fast etwas gen Dystopie mit viel Gesellschaftskritik. Er wurde auch verfilmt, und meines Erachtens hat er sogar am Film mitgearbeitet - der ist auch hervorragend! :D

 

ACHTUNG SPOILER!
Es geht um die Frage, ob man auch als Klon ein Individuum sein kann und den Anspruch auf ein eigenes Leben hat. 

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 09:24

Man kann hier kaum vermeiden, etwas zu lesen. Es ist zum Glück kein wirklicher Spoiler. Aber "be careful" (with the axt eugenie).

katzenminze kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:36

Ach, bis die meisten von uns tatsächlich dazu kommen, das Buch zu lesen, haben wir so Mini Spoiler doch längst wieder vergessen. ;)

forti kommentierte am 05. Oktober 2017 um 14:47

Ich kenne den Namen, aber gelesen habe ich leider noch nichts von ihm. Den Film "Alles, was wir geben mussten" habe ich gesehen.

Annie kommentierte am 05. Oktober 2017 um 14:55

Ich habe "Alles, was wir geben mussten" bzw. "Never let me go" im Englischunterricht gelesen.

Ich war nicht so begeistert. 

lesesafari kommentierte am 05. Oktober 2017 um 15:42

Ich nicht. Den Namen habe ich schon mal gesehen, aber sonst fällt mir nichts zu dem ein. Die Buchtitel von den Nobelpreisträgern klingen aber auch immer so nichts sagend.

wandagreen kommentierte am 05. Oktober 2017 um 16:11

Jeder.

Zumindest gehört hat man schon oft von ihm.

Nach dem elenden Dylon endlich mal wieder jemand, der den Preis verdient hat.

hannelore259 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 08:27

Oh Wanda, du bist Dylon Fan???

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 14:19

War das ein Witz, Hanni?

hannelore259 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 18:27

...also nicht? ;)...nein natürlich war mir klar, dass das nicht der Fall sein konnte, nachdem ich elenden und Dylan in einem Satz las. Ganz im Ernst, warum hat der den LITERATUR-Nobelpreis bekommen?? Aber egal, hier geht es jetzt um einen richtigen Autor.

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 23:27

Dylon hat tolle Lieder gemacht. Und meinetwegen kann man auch einen Nobelpreis für Musik kreieren. Aber Literaturnobelpreis? Für ein bisschen SINGSANG?  Ein Schlag ins Gesicht für alle ernsthaften und phantastischen Autoren. Das sehen wir gleich. / Ich müsste dich mal besuchen, Hanni!

hannelore259 kommentierte am 07. Oktober 2017 um 10:15

Das wäre was! :)

lesesafari kommentierte am 07. Oktober 2017 um 21:57

er verfasste doch auch gedichte? 

wandagreen kommentierte am 07. Oktober 2017 um 23:04

günter netzer?

Buchliese kommentierte am 05. Oktober 2017 um 16:24

"Alles, was wir gehen mussten" habe ich gelesen. Ich kannte den Film schon, dass hat mir das Verständnis des Buches einfacher gemacht. Allerdings tappen die Protagonisten ja auch im Dunkeln und ahnen nur bruchstückhaft, was geschehen wird. So gesehen ist der Roman wirklich großartig aufgebaut.

Steve Kaminski kommentierte am 05. Oktober 2017 um 16:27

Nie gehört. Ich werde mich schlau machen!

Pocci kommentierte am 05. Oktober 2017 um 17:34

Ich habe bisher nur "Never let me go" gelesen. Das hat mir sehr gut gefallen. Auf meinem SuB liegt aber auch noch "The Buried Giant". Das werde ich dann bald mal in Angriff nehmen.

E-möbe fabulierte am 05. Oktober 2017 um 18:30

Warum fragst du? Brauchst du seine Telefonnummer? Warte mal, die habe ich irgendwo ...

wandagreen kommentierte am 05. Oktober 2017 um 19:06

Da rufen gerade sooo viele an!

Lelu kommentierte am 05. Oktober 2017 um 19:59

Ach wenn das so ist, immer her damit, auf einen Kaffee würd ich auch noch mal hinfliegen :D

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 09:26

London? Er kam jung nach Britannienland.

Katrin Thelen kommentierte am 05. Oktober 2017 um 20:22

Letztes Jahr habe ich Der begrabene Riese und Damals in Nagasaki gelesen. Beides sind lesbare Bücher, allerdings erschliessen sich die Dinge erst beim Lesefortschritt, manches ist anders als man erst denkt. Mich hat es zum Nachdenken angeregt.

AhabsDaughter kommentierte am 05. Oktober 2017 um 21:49

Dieses Jahr habe ich erst "Was vom Tage übrig blieb" gelesen und war begeistert. Ich kann ihn euch uneingeschränkt empfehlen.

Die Bedeutung des Romans konnte übrigens auch ich als Laie und Interpretations-Dummie verstehen. ;)

katzenminze kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:41

Sehr gut! :D Ab damit auf die Wunschliste.

Ich glaube generell muss man vor Literaturnobelpreisträgerliteratur (jeah!) anspruchsmäßig weniger Angst haben, als vor dem, was auf der Deutschen Buchpreis Liste steht...

LySch kommentierte am 06. Oktober 2017 um 11:26

Das entspricht irgendwie auch meinem Eindruck :D *lach* Sehr gut ausgedrückt, Minzi! ^^

Michael H. kommentierte am 05. Oktober 2017 um 22:39

Was singt der denn so?

krissysch kommentierte am 05. Oktober 2017 um 23:00

Ich fand "Alles was wir geben mussten" auch ganz ganz toll, eines meiner absoluten Lieblingsbücher, kann ich nur empfehlen!

Büchi kommentierte am 06. Oktober 2017 um 00:41

Gelesen habe ich vor vielen Jahren "Was vom Tage übrigblieb"; auch die Verfilmung mit dem wunderbaren Anthony Hokins fand ich sehr gelungen. Die"Ruhe" des Buches spiegelte sich auch im Film wieder.

Brocéliande kommentierte am 06. Oktober 2017 um 00:56

Ich kannte ihn nicht, bis zur Literaturnobelpreisverleihung 2017 ;-)

hannelore259 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 08:25

Ich hatte vor kurzem "Damals in Nagasaki" und "Alles was wir geben mußten" in der Bibliothek in der Hand, habe es dann aber doch liegen lassen, bzw mir auf die Finger gehauen, weil ich noch sooo viel anderes lesen muß. Aber irgendwann, ja irgendwann, dann aber...

LySch kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:02

Haha, du sprichst mir aus der Seele, liebe Hanni ;)

Bibliomarie kommentierte am 06. Oktober 2017 um 09:03

Mich hat die Nobelpreisverleihung an ihn richtig gefreut. Vor Jahren schon habe ich "Was vom Tage übrigblieb" gelesen und auch "Alles, was wir geben mussten" fand ich sehr eindringlich. Ich hätte zwar auch Marukami gern mit dem Preis gesehen, aber gut - auch damit kann ich leben.

Lesebiene kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:20

na klar ;) -was vom tage übrigblieb- ist eines meiner lieblingsbücher! auch die verfilmung ist wunderschön....

katzenminze kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:43

Mir sagen die Titel "Alles was wir geben mussten" und "Was vom Tage übrig blieb" entfernt etwas. Ich werde sie mir merken und auf die lange to-do-Liste setzen. ;) Die Bücher hören sich auf jeden Fall vielversprechend an! Bis dahin höre ich Dylan... ^.^

MrsFraser kommentierte am 06. Oktober 2017 um 10:56

Ich habe 'The remains of the day' dieses Jahr in englisch gelesen und es ist wirklich bemerkenswert. Es hat mich berührt, fasziniert, frustriert - alles.

Hier meine Rezi (auch in englisch): http://wasliestdu.de/rezension/what-is-dignity

LySch kommentierte am 06. Oktober 2017 um 11:31

Mir sind die Titel "Alles was wir geben mussten", "Was vom Tage übrig blieb" und "Der begrabene Riese" schon oft über den Weg gelaufen und kommen nun auf die Wunschliste :) Kenne aber leider nichts von ihm bisher... Aber die Verfilmung zum Butler-Buch habe ich eventuell schon gesehen *denk* Ist aber ewig her... also lässt sich alles wieder auffrischen ;)

E-möbe kommentierte am 06. Oktober 2017 um 11:57

Ich bin ja froh, dass es dieses Jahr wirklich an einen Schriftsteller ging. Hatte schon die Befürchtung, die Toten Hosen als Preisträger auftauchen zu sehen oder Banksy.

Giselle74 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 12:50

Barbara wäre auch eine Kandidatin... ;-)

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 14:21

@Archie: Da sagst du was!

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 14:52

Seine Nachbarn.

katzenminze kommentierte am 06. Oktober 2017 um 18:59

Ha, ich sehe gerade: "Alles was wir geben mussten" stand sogar schon auf meienr Wunschliste. :)

hannelore259 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 19:03

Ich bin auch immer wieder überrascht, was sich so alles auf meiner Wunschliste findet ^^

wandagreen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 19:52

Wenn man nicht genau hinguckt und schnellliest (und wir sind ja Schnellleser), dann liest man

"Katze Ishiguro". Haha, meine nächste Katze heißt Ischigurro, da hört man auch noch Taubengurren drin. 

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