FIRIEL fragte am 01.01.2017 | Fragen zur Community

Leserunde: Buddenbrooks

Auf zur ersten privaten Leserunde in 2017!

Ich habe mir einen Klassiker ausgesucht: "Buddenbrooks" von Thomas Mann, sein erster großer Roman, für den er den Literatur-Nobelpreis erhalten hat. Den habe ich zwar schon einmal gelesen, aber das ist lange her. Es gibt auch mehrere Verfilmungen des Buches; Diskussionen hierüber können weitere Perspektiven öffnen. Ich hoffe, es finden sich genügend Mitleser für eine fruchtbare Diskussion!

Kommentare

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FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 09:55

Wer liest mit

FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 10:02

Ich natürlich. Beginnen möchte ich möglichst bald; das Buch liegt schon hier und freut sich drauf...

Fornika kommentierte am 01. Januar 2017 um 12:13

Super Idee für eine Leserunde! Habe die Buddenbrooks vor Jahren gelesen und freue mich drauf, sie mit euch neu zu entdecken.

FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 12:29

Wann möchtest du beginnen?

Fornika kommentierte am 01. Januar 2017 um 12:39

Ich bin für alles offen.

Gelis kommentierte am 01. Januar 2017 um 12:40

Ich bin mit dabei. Kenne die Buddenbrooks noch nicht und würde sie gerne gemeinsam mit Euch entdecken. Habe mir das Buch gerade gebraucht bestellt. Wenn mit der Lieferung alles glatt geht, könnte ich spätestens am 10.1. dazustoßen.

FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 15:08

Dann gib einfach Bescheid, wenn es ankommt. Mal sehen, wie viele wir bis dahin sind.

mimimaus kommentierte am 01. Januar 2017 um 19:49

Ich habe es mir gerade als e-book besorgt. Daher- ich würde gerne mitlesen :-)

Wäre auch meine erste "historische" Leserunde. Vielen Dank dafür!

Naoki kommentierte am 01. Januar 2017 um 20:29

Ich bin dabei! Habe es kurz nach dem Abi mal versucht, war aber damals absolut in der falschen Stimmung. Letztendlich nur drei Seiten gelesen. Eine Woche Schonfrist hätte ich aber noch gerne.

PS. Sorry, bei Tom Sawyer bin ich sehr früh ausgestiegen, aber er war mir auch sooo unsympathisch.

schwadronius erwähnte am 01. Januar 2017 um 22:27

ich hätte auch gerne mitgelesen, aber "bald" werde ich nicht schaffen. im januar wird es jedenfalls nichts.

Hortensia13 kommentierte am 01. Januar 2017 um 22:37

Welch tolle Idee! Es ist schon lange her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich bin dabei. (Hoffentlich hab ichs noch in meiner Bibliothek.)

Hortensia13 kommentierte am 08. Januar 2017 um 09:44

Ich muss mich wieder abmelden. Aus persönlichen Zeitgründen werden ich es nicht schaffen, den grossen Schmöker zu lesen. 

Aber ich schaue immer mal wieder rein und bin gespannt auf eure Leseeindrücke.

FIRIEL kommentierte am 08. Januar 2017 um 10:32

Schade, aber das rl ist nun mal wichtiger.

heike_e kommentierte am 04. Januar 2017 um 19:01

Ich habe das Buch auch schon mal vor Jahren gelesen. Ich werde es jetzt mit euch zusammen nochmals lesen und hier mitmachen, so wie ich es halt zeitlich schaffe.

marsupij kommentierte am 04. Januar 2017 um 19:26

Ich gucke mal, wie ich es zeitlich schaffe. Das Buch liegt hier und ich habe vor zig Jahren einen Versuch gestartet, es zu lesen, bin aber nicht weit gekommen.

FIRIEL kommentierte am 04. Januar 2017 um 19:40

Na prima, dann sind wir in jedem Fall genügend Teilnehmer für eine interessante Diskussion.

Gelis wartet ja noch auf die Lieferung, und Naoki wollte auch noch ein paar Tage "Schonfrist". Dann schlage ich vor, dass wir am Sonntag beginnen. Wer ist später kann, kann uns ja vielleicht noch einholen.

Naoki kommentierte am 05. Januar 2017 um 20:25

Super! Dann ab auf meinen Reader damit. Bin allerdings in Breslau für einige Tage, werde also erst Freitag oder Samstag kommentieren.

Gelis kommentierte am 07. Januar 2017 um 22:17

Mein Buch ist da. Ich kann also auch morgen anfangen, den ersten Teil zu lesen.

Sonja Fleischer kommentierte am 04. Januar 2017 um 20:53

Hallo! Ich stoße auch noch dazu. Buch liegt bereit, ich kenne die Buddenbrooks noch nicht. Ich freue mich, dass wir so viele Leser sind.

FIRIEL kommentierte am 04. Januar 2017 um 21:21

Freut mich, dass du dabei bist!

FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 09:59

1. Teil

Naoki kommentierte am 07. Januar 2017 um 22:58

Sorry, etwas früh, aber morgen fliege ich nach Breslau :)

Bin gerade eingestiegen und es scheint echt einfach nur so zu sein, dass ich beim ersten Versuch in der falschen Stimmung war. Die feinsinnigen Beschreibungen und die ersten Hinweise auf Intrigen ziehen mich schon in ihren Bann. Wird mit in den Urlaub genommen und ich freu mich drauf.

Fornika kommentierte am 08. Januar 2017 um 12:28

Ich habe ein neues Lieblingswort: Kongflick.

Der Einstieg gefiel mir gut, auch wenn man erst mal die vielen Personen auseinanderdröseln muss.

Gelis kommentierte am 09. Januar 2017 um 13:59

So, der erste Teil ist nun gelesen. :)
Die ersten Seiten musste ich zugegebenermaßen konzentriert lesen, schon allein, um die Namen der Familienangehörigen auseinander zu halten.
Die Beschreibung des Aussehens der Personen, ihrer Kleidung sowie der Zimmerausstattung finde ich typisch für einen "Klassiker". (Zumindest erinnere ich mich daran, dass mich das früher an der Schullektüre gelangweilt hat. ;) ) In neuen Romanen wird sich dafür oftmals nicht die Zeit genommen und man ist ohne besondere Vorstellung der Personen direkt mitten im Geschehen.
Nach ein paar Seiten Eingewöhnung habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und es lässt sich dann etwas flüssiger lesen, aber die vielen detailreichen Beschreibungen und sich die ganzen Personen zu merken, verlangsamen schon insgesamt mein Lesetempo. Dadurch, dass ich Französisch in der Schule hatte, wird mein Lesefluss zumindest nicht durch die französischen Worte bzw. Sätze gestört. Die Mischung mit dem Plattdeutschen finde ich charmant.
So schön die Familie mit ihren Gästen die Einweihung des neuen Hauses feiert, es ist nicht alles eitel Sonnenschein im Hause Buddenbrook. Wir erfahren von den Zwistigkeiten mit dem ältesten Sohn und am Ende des ersten Teils macht er in seinem Brief seine Geldforderung gegenüber dem Vater deutlich. Die Art wie er schreibt und dass er seinen Vater dabei als schlechten Christen beschimpft, macht ihn nicht gerade sympathisch und lässt mich erst einmal für seinen Vater und den Konsul Partei ergreifen, die den Fortbestand des Familienbetriebes im Blick haben.

Sonja Fleischer kommentierte am 09. Januar 2017 um 22:52

Kann jemand von uns Latein? "Dominus Providebit" steht über dem Hauseingang. Mich interessiert, was es auf Deutsch heißt.

Puh, der Brief von Gotthold ist ja unglaublich gesteltzt geschrieben. Ich lese den Brief und mir schnüren sich die Eingeweide zusammen, so geschraubt klingt alles.

Ansonsten: Auch ich finde es durch die vielen Personen und die ausführlichen Beschreibungen etwas schwierig in die Geschichte zu kommen. Mal eben  nach der Arbeit noch etwas Lesen- da muss ich mich schon durchaus zur Konzentration rufen. Aber eigentlich gefällt es mir auch ganz gut mit den Details: Durch das Essen, die Kleidung und die schon sehr auffällige Sprache bekommt man ein gutes Bild dieser großbürgerlichen Gesellschaft/ Familie: Man hat Geld, man hat eine gesellschaftfliche Stellung, die Familie ist wichtig. Gleichzeitig melden sich auch erste Spannungen: Wie verfährt man in Fragen zum Unternehmen und auch innerhalb der Familie gibt es Brüche.

Gelis kommentierte am 09. Januar 2017 um 23:20

Ich habe für die Inschrift „Dominus providebit“ die Übersetzung "Der Herr wird vorsorgen" gefunden.

Sonja Fleischer kommentierte am 11. Januar 2017 um 20:05

Vielen Dank, Gelis!

FIRIEL kommentierte am 11. Januar 2017 um 22:05

Ist ja schon ziemlich selbstbewusst, das Futur einzusetzen; da kann "der Herr" ja gar nicht anders. Ich hätte da eher einen Konjunktiv gesetzt; dominus provideat - möge der Herr vorsorgen, als Bitte.

heike_e kommentierte am 13. Januar 2017 um 07:10

Hätte ich wohl auch so gemacht, eine Bitte, aber das "wird" passt gut zum Glauben und den Überzeugungen des Konsuls.

wandagreen kommentierte am 21. Januar 2017 um 18:22

@Firi: man möchte Vertrauen ausdrücken! Deshalb braucht man keinen Konjunktiv. Oder auch einen Zuspruch.

Fornika kommentierte am 10. Januar 2017 um 10:19

So wahnsinnig gestelzt fand ich den Brief gar nicht; ist eine andere Zeit gewesen und er hat seine dreisten Forderungen hinter vorgeschobener Höflichkeit versteckt.

Sonja Fleischer kommentierte am 11. Januar 2017 um 20:06

War müde, als ich die Stelle gelesen habe. Vielleicht fand ich es deshalb so extrem.

heike_e kommentierte am 11. Januar 2017 um 18:20

So den Einstieg habe ich geschafft. Das Buch gefällt mir bis jetzt ganz gut, durch die Beschreibungen und die ironischen Zwischentöne kann ich mich ganz gut hineinfühlen. Der erste Teil hat so etwas von "der Ruhe vor dem Sturm", da bin ich gespannt, was noch kommt.

Was mir nicht gefällt, sind die französischen Sätze. Bei französisch habe ich ein schulkindliches Trauma davongetragen :). Ich habe auch keine Lust, die ganzen Sätze nachzuschlagen. Plattdeutsch kann ich auch nicht, das ist ja so ziemlich das Gegenteil zu dem Allemanisch, das ich spreche. Aber die plattdeutschen Stellen habe ich verstanden. Da ist das Lesen auch einfacher als das Hören :)

Sonja Fleischer kommentierte am 11. Januar 2017 um 20:08

Marsupij fehlt hier! Mit dem Französischen geht es so bei mir, allerdings bin ich ja immer ein großer Fan von Fußnoten. Die hätte ich tatsächlich auch gern für  vielleicht den einen oder anderen Hinweis.

FIRIEL kommentierte am 11. Januar 2017 um 22:03

Ich kann Französisch, oder jedenfalls habe ich es mal gelernt... (was ich wirklich noch kann, steht auf einem anderen Blatt). Welche Stellen soll ich übersetzen?

heike_e kommentierte am 13. Januar 2017 um 07:09

Danke für das Angebot, bis jetzt habe ich einfach ohne Übersetzung weitergelesen, auch weil ich zu faul war um zu suchen. Aber wenn ich an eine Stelle komme, die ich gerne verstehen würde, komme ich gern auf das Angebot zurück.

FIRIEL kommentierte am 13. Januar 2017 um 21:08

Gut. Und zusätzlich habe ich mir jetzt in der Bibliothek den ausführlichen Kommentar ausgeliehen; ich kann also ziemlich viel nachgucken, wenn es gewünscht wird.

Naoki kommentierte am 15. Januar 2017 um 16:03

Mein Französisch ist auch in Ordnung, zumindest hatte ich bei den hier zwischengestellten Brocken kein Problem.

Mir gefiel das auch mit der Mischung Platt, Hochdeutsch, Französisch. Zeigt so richtig schön die Orientierung dieser aufgestiegenen Kaufmannsschichten. Auf der einen Seite noch relativ nahe am Arbeiter (Platt), aber sich auf der anderen Seite am Adel und neuen, national ausgerichteten Bürgertum orientierend.

Naoki kommentierte am 15. Januar 2017 um 16:20

Habe im Urlaub die ersten drei Teile gelesen. Eigentlich wollte ich es langsamer angehen lassen, aber meine Onleihe-App sponn und daher habe ich mehr von Buddenbrooks lesen müssen ;)

Ich finde es so genial, wie sehr mich einige Dinge an Fontane erinnern. Die sprechenden Namen, die Vordeutungen... Es stimmt wohl, wenn man sagt, Thomas man gehöre als Schriftsteller eigentlich noch ind 19. Jahrhundert.

Es beginnt mit dem Kauf eines Hauses, dessen Vorbesitzer Pleite gegangen sind. Ist euch aufgefallen, wie Johann von der "Notwendigkeit" und "Schicksal" spricht? Als hätte man, ab einem gewissen Punkt, keine Kontrolle mehr über sein Schicksal. Und das spielt auch auf die Buddenbrooks selber an. Ab wann zeigt sich das Verderben?

Auch die Annektote über die Madame in der Besatzung geht in die Richtung: Besitzverlust als Verlust dessen, das den Menschen ausmacht. Eigentlich albern, wegen etwas Besteck so auszurasten, aber in dem Falle stellte es für die Madame vermutlich den Anfang vom Ende dar. Sehr großbürgerlich. Zugleich Ideale der Romantik ("Die italienische Reise") und der letzte Rest der frühneuzeitlichen Besuchskultur, in der man Gedichte u. Ä. auf den Gastgeber gibt. Mann hat meiner Meinung nach wirklich eine Epoche des Umbruchs skizzieren wollen. Gleichzeitig hat es etwas theaterhaftes: Vorstellung der Personen und erste Hinweise auf den Konflikt.

Ich kam richtig gut rein, nur den General Rapp musste ich nachschlagen.

FIRIEL kommentierte am 15. Januar 2017 um 17:20

Großbürgerlich trifft es gut. Und diese Ära ist ja wohl komplett untergegangen, nicht nur Familie Buddenbrook. Oder bin ich zu kleinbürgerlich, um solche Familien zu kennen? Könnte natürlich auch sein...

Naoki kommentierte am 16. Januar 2017 um 20:02

Einige dieser Standesdünkel haben wohl in kleinen Dörfern überlebt. Kenne ich von einer Freundin, die aus einer solchen stammt. Zwar sind die aktuellen Familienmitglieder LehrerInnen, SchneiderInnen etc., aber man schau schon auf "Zugezogene" und auf Familien herab, die früher kein Gut und keine eigenen Häuser haben. Auch am Tisch ist es so: Man hat das gute Geschirr, das keinesfalls wegkommen darf, man muss sich auf eine bestimmte Art geben (Kaffeekränzchen, Gartenpflege etc.) Und ich glaube, wenn man in die wirklich alten, großbürgerlichen Familie schaut, hat doch ein wenig überlebt. Ich habe zum Beispiel vor kurzem ein Buch über die Familie Six in Amsterdam gelesen. Es ist schon erstaunlich, wie präsent sie immer noch im Stadtleben ist.

 

FIRIEL kommentierte am 01. Januar 2017 um 09:59

2. Teil

Sonja Fleischer kommentierte am 13. Januar 2017 um 20:19

Neues Leben und Tod gibt es in diesem Abschnitt. Tony und Christian werden als Sprößlinge dargestellt, die ein wenig vom Weg abgekommen sind, wobei ich das eigentlich ganz charmant finde. Jugendlich, die kreuzbrav sind, werden doch schnell ein wenig langweilig, oder? Die Schulstrafe fand ich amüsant: jeden Tag Kaffeetrinken. ;-)

Gelis kommentierte am 15. Januar 2017 um 10:02

Über das Kaffeetrinken beim Lehrer habe ich mich auch amüsiert. :)

Fornika kommentierte am 25. Januar 2017 um 11:14

Unter diesen Bedingungen hätte ich auch mal nachsitzen wollen.

FIRIEL kommentierte am 13. Januar 2017 um 21:10

Ja, die Kinder- und Jugendzeit scheint ziemlich unbeschwert abzulaufen - wobei ein Kind das natürlich auch anders empfinden kann und sich z.B. sehr über die Hagenströms ärgern kann. Aber ich finde, dass alles in allem doch ein sehr angenehmes Bild entworfen wird.

Gelis kommentierte am 15. Januar 2017 um 10:00

Nach dem ersten Teil, einer Art Momentaufnahme zum Einstieg, geht es zwei einhalb Jahre später in der Erzählung weiter mit der Geburt von Clara Buddenbrook. Der Konsul schreibt hierzu einen Eintrag in einer Art "Familientagebuch" und sinniert darüber, was darin sonst noch geschrieben steht. So erfahren wir, dass die Frau seines Vaters bei der Geburt des ältesten Sohnes verstarb und daher wohl ein grundsätzlicher Hass des Vaters auf Gotthold rührt. Da denke ich mir, er hätte es dem Vater eh nie recht machen können.

Die kleine Tony Buddenbrook wird näher vorgestellt und ihr Charakter beleuchtet. Mein Eindruck aus dem ersten Teil, dass sie ziemlich verzogen und verwöhnt ist, wird bestätigt. Bin gespannt, was sich ändert, da sie nun nicht mehr die alleinige "Prinzessin" in der Familie ist.

Die Brüder sind wie bereits beschrieben: der Ältere und Erbe tüchtig, der Jüngere hat Flausen im Kopf.

Über Clara erfahren wir in diesem Abschnitt wenig. Sie ist ja noch klein, aber ich bin schon neugierig auf dieses vierte Kind.

Sechs Jahre nach der Hauseinweihung verstirbt Mme. Antoinette Buddenbrook. Johann Buddenbrook wird apathisch, überträgt die Geschäftsführung auf seinen Sohn den Konsul und bestellt seinen Sohn Gotthold an sein Sterbebett, welcher aber seinem Vater nicht antwortet und zu spät erscheint. Aber die beiden Brüder söhnen sich aus. Gotthold akzeptiert, dass Johann das Wohl des Betriebes beachtet und ist mit seinem Erbe zufrieden. Das hat mich gewundert, denn dahinter hatte ich mehr Zündstoff erwartet. Der Tod Johanns wird ziemlich sachlich beschrieben. Von den Gefühlen der Angehörigen über sein Ableben erfahren wir nichts.

Johanns Sohn Thomas tritt schon bald 16jährig in die Firma ein, er macht sich gut und ist fleißig wie sein Vater. Christian und Tony sind leider nicht so gut geraten und machen Johann Sorgen. Tony wird in Pension geschickt, in der Hoffnung, dass ihr Charakter dort eine strenge Erziehung erfährt. So streng geht es dort aber dann doch nicht zu und Tony empfindet ihre Jugendzeit als glücklich. Ich bin gespannt wie sich ihr Charakter weiter entwickelt.

Die festliche Weihnachtsfeier im Hause Buddenbrook fand ich sehr schön beschrieben.

Gelis kommentierte am 15. Januar 2017 um 10:06

Ich hoffe, es ist ok, wenn ich so viel über den Inhalt schreibe. Ich neige dazu, mich bei Leserundenbeiträgen zu verzetteln und statt einem kurzen Beitrag, wie mir der Abschnitt gefallen hat, meine Eindrücke an inhaltliche Passagen zu knüpfen.

Sonja Fleischer kommentierte am 15. Januar 2017 um 11:14

Ich finde es tatsächlich sehr angenehm, dass Du eine kleine Zusammenfassung geschrieben hast. So bekomme ich nochmal einen Überblick darüber, was passiert ist und manche Details tretten deutlicher hervor. Gespoilert fühle ich mich nicht, da ich ja schon den Abschnitt gelesen habe. Aber auch in Leserunden, in denen ich nicht so schnell war, fühlte ich mich bei derartigen Einträgen nie gespoilert, weil ich immer erst Einträge zu Abschnitten gelesen habe, wenn ich selbst den Abschnitt beendet hatte. Ich denke, es steht ja jedem frei, genauso zu verfahren.

FIRIEL kommentierte am 15. Januar 2017 um 11:22

Genau, dafür haben wir ja die vielen Abschnitte!

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