E-möbe fragte am 01.12.2017 | Fragen zur Community

Literarische Tops und Flops 2017

Eigentlich ist die Frage selbsterklärend, aber trotzdem. Wir hatten ja schon mal die Tops und Flops des Halbjahres, da ist es logisch, dass wir jetzt, zum Jahresende, unsere Highlights und Flops auch noch mal Revue passieren lassen.

Also, welche Bücher empfehlt ihr als eure absoluten Highlights?

Welche gingen gar nicht?

Und bei beiden: warum?

Kommentare

Seiten

lesesafari kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:02

​​

Wow, ich habe doch ein paar tolle Flops.

  1. Ian Mc Ewan-Nussschale--- komische Perspektive, Plänkelei, seltsamer Krimi?, 0 Spannung
  2. Patricia Cornwall-Bodyfarm--- um was ging es? leichen, glaube ich. mein sub war leer und eine freundin lieh mir bücher von ihrer mutter. sollte spannend sein!?!
  3. Tommy Jaud- Einen Scheiß muss ich...--- 3x ist der Witz noch lustig, spätestens beim 4x ist die Masche einfach nur noch nervig. EINEN SCHEIß MÜSST IHR, also nicht das Buch lesen.
  4. John Niven-Coma--- Eine sehr skurrile Geschichte. Golf und Eier... Und ich weiß nicht mehr, wie es war... Golfball-Eier-blind?- erfolgreich. Die eigentliche Geschichte fehlte.----> Der absolute Tiefpunkt in meiner Lesegeschichte überhaupt.
  5. Die Bücher konnte man lesen, haben mich aber nicht überzeugt: Arno Strobel-Die Flut= langweilig, Rigsom Rimm-Die Insel der besonderen Kinder= habe mir so viel vorgestellt, aber konnte mich gar nicht packen ;( 
  6. Leider verschwindet die Aufzählung trotz Bearbeitens nicht...

katzenminze kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:22

Aaahaha! Jaah, der Niven! ;D Ich erinnere mich an deine Rezi. Wunderbar!!

lesesafari kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:42

;D Ich muss sie nochmal lesen. Das Buch hat übrigens letztens einen neuen Besitzer gefunden.

katzenminze kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:43

Der Ärmste!! :D

lesesafari kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:54

JAAA, wenn Männer sowas freiwillig kaufen. Ich hab doch vorgewarnt. ;)--- Ich merkte gerade erst, dass Wanda und du das ja noch im September kommentiert habt. Und hab noch geantwortet. :D

schwadronius bemerkte am 03. Dezember 2017 um 23:45

rigsom rimm. aaaaaaaaaaaaahhahahahahahahahahaahahahahaha!

wie kamst du denn nur darauf?

lesesafari kommentierte am 05. Dezember 2017 um 00:22

gut, dass du nicht geschrieben hast, wie viele rechtschreibfehler in diesen namen sind. englisch ist ja auch eine schwere sprache!!!

schwadronius meinte am 07. Dezember 2017 um 23:44

du hast für dich einen wunderbaren autorennamen kreiert, schwani!

jetzt kannst du "die welt der sonderlichen alten" mit fortsetzung "das heim der sonderlichen alten" und "der friedhof der sonderlichen alten" schreiben. oder so. :D.

lesesafari kommentierte am 08. Dezember 2017 um 00:02

nicht schon wieder diese reihe über sonderliche verwandte. warum wollen die nur alle?

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 10:48

von Tommy Jaud habe ich auch mal ein Buch angefangen und nach 3 Seiten entnervt weggelegt. Weiß gar nicht mehr, wie es hieß.

Die Nussschale gefiel mir ganz gut.

lesesafari kommentierte am 05. Dezember 2017 um 15:21

irgendwas hieß doch vollidiot.

sphere kommentierte am 05. Dezember 2017 um 11:37

Tommy Jaud als Hörbuch hat jedenfalls eine Menge Spaß gemacht. Ich kann mit gut vorstellen, dass es in der Print-Version nicht so humorvoll rüberkommt.

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:20

Ich fand es nur überzogen und nervig

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:21

Ich fand es nur überzogen und nervig

lesesafari kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:15

Meine Highlights. Ich glaube so ein absolutes Highlight hatte ich nicht, aber dennoch die "besten" Bücher, die ich las:

  1. Sara Lovestam--- Eine schöne Freundschaft zwischen jung und alt, durch die wahre Liebe, die Musik!
  2. Lucinda Riley- Die Schwestern-Reihe--- Schöne Frauen-Liebesgeschichten, mit verschiedenen "historischen" Geschichten und einem Hauch Mystik. Schöne, atmosphärische Sprache. Und trotzdem nicht kitschig. Und zusätzlich: spannend!
  3. Thriller von Tania Carver- ich fand sie auf jeden Fall spannend und mich störte die private Liebesgedönsgeschichte nicht/ Thriller von Michael Robotham
  4. David Morrell- Der Opiummörder--- spannender historischer Krimi mit London-Kulisse-Atmosphäre
  5. Liane Mars- Liebe kennt kein Hitzefrei--- klassischer Liebesroman trifft Krimi, 1-2 kleine Fehler und Macken, aber ich fand ihn richtig gut und man hatte das Gefühl, die Autorin weiß wovon sie schreibt (jaaa, ich kenne sie persönlich und man soll doch immer darüber schreiben, womit man sich auskennt/ ABER: es war auch eine Überraschung, da sie eigentlich Fantasy-Autorin ist)

katzenminze kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:20

Erst die Flops, weil das einfacher ist.

Platz 3: Milan Kundera - Das Fest der Bedeutungslosigkeit. Hier ist der Name Programm.
Platz 2: Emanuelle Pirotte - Heute leben wir. Hat mir sprachlich und von der Umsetzung gar nicht gefallen. Als lese man ein Drehbuch...
Und unangefochten auf Platz 1: Gerhard Roth - Die Irrfahrt des Michael Aldiran. Könnte ich mich immer noch stundenlang drüber aufregen über dieses sinnlose selbstverliebte Geschwafel ohne Hand und Fuß. Weise hierzu gerne auf meine Rezension hin... ;)

Steve Kaminski kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:32

Flops sehe ich im Moment keine;

Tops, dieses Jahr erschienene Titel:

- Ihr sollt den Fremden lieben von Alfred Bodenheimer, wobei es hier eigtl. alle seine Krimis sind, die ich mit wenig Unterbrechung hintereinander gelesen habe; "Ihr sollt den Fremden lieben" ist dieses Jahr erschienen. Ich mag die Verbindung von Kriminalfall und jüdischem Leben/jüdischer Ethik und mag den ermittelnden Rabbi samt Familie

- Das Gedächtnis der Insel von Christian Buder; spannend, mitreißend.

- Der Club von Takis Würger: bewegend

- Tadunos Lied von Odafe Atogun: Parabel über das Leben in einer Diktatur und die Macht der Kunst/Musik

- Meine Eltern von Aharon Appelfeld: Das lese ich gerade, es scheint aber schon klar, dass es auch zu den Highlights gehört; ein Buch über das Schöpfen des Künstlers (Schriftstellers) aus den Bildern der Kindheit, ein Panorama von Eindrücken über  jüdisches Leben und Schicksale nach dem Beginn der nationalsozialistischen Regierung in Deutschland - bisher zeigt es Juden in Osteuropa mit ihren Alltagssorgen, Stärken und Schwächen,  für die sich langsam die Bedrohung aufbaut.

katzenminze kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:44

Was? Keine Flops, Steve? ;) Sehr schön! Den Club fand ich auch klasse! ^.^

Steve Kaminski kommentierte am 02. Dezember 2017 um 09:13

Nein, Minzi, wenn ich nichts vergessen (verdrängt) habe, keine Flops. Es gab z.B. von Atwood eins, in das ich nicht richtig reinkam und das ich abgebrochen habe (aber irgendwann fertiglesen will), aber deshalb ist das Buch ja kein Flop.

E-möbe kommentierte am 02. Dezember 2017 um 11:57

Hagseed vielleicht? Das brach ich ab und beschloss daraufhin, dass ich die Autorin nicht mehr lesen möchte. ^^

Steve Kaminski kommentierte am 02. Dezember 2017 um 14:09

@E-möbe: Nein, Oryx und Crake - ich fand die Figur des Jimmy so langweilig (zumimndest soweit ich gekommen bin).

lesesafari kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:47

das erste und das letzte sollte ich vllt nächstes jahr auch mal lesen. falls ich nicht im dezember-gewinnspiel gewinne.

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 10:50

Tadunos Lied hatte ich dir glaube ich empfohlen. Schon wieder ganz vergessen. Ja, das gehört auch zu meinen Highlights.

Steve Kaminski kommentierte am 05. Dezember 2017 um 11:19

Es kann sein, dass Du es empfohlen hattest - ich bekam's jedenfalls als Wanderbuch vom King.

naibenak kommentierte am 05. Dezember 2017 um 12:23

Ohja! Tadunos Lied! Schon wieder fast vergessen, dieses wunderbare Buch ♥ Und Der Club ist auch wirklich grandios!!!

Steve Kaminski kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:06

Bi, den Taduno hatte ich erst auch vergessen - ist ja auch schon Lesejahre her!

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:22

Mehrere Lesejahre

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:22

Mehrere Lesejahre

Steve Kaminski kommentierte am 05. Dezember 2017 um 16:16

Ja - bekanntlich berechnet man, je nach Körpergröße der Leserin bzw. des Lesers, die Lektüre von 87,3 bis 44,87 Büchern als ein Lesejahr.

Galladan kommentierte am 05. Dezember 2017 um 16:37

Ich oute mich als unwissend und poste ein herzhaftes:Hä? Gibt bestimmt eine Erklärung wie 42 dafür, aber im Augenblick stehe ich auf dem berühmten Schlauch. 

Steve Kaminski kommentierte am 05. Dezember 2017 um 17:17

@Gally: Nee, da is nix zu verstehn - eine kleine Nonsensbehauptung :-)

lesesafari kommentierte am 05. Dezember 2017 um 19:28

Steve finde ich voll gut!! Man siehe, so riesig bin ich nicht, soo klein auch nicht, aber um die 50 Bücher pro Jahr werdens, mal ein paar weniger, mal mehr. :D

Steve Kaminski kommentierte am 05. Dezember 2017 um 20:35

Hmmm, Safari, vielleicht sollte ich diese neue Theorie doch in einem mehrbändigen Werk mit Tabellen und allem Drum und Dran ausarbeiten? :-)

lesesafari kommentierte am 05. Dezember 2017 um 21:46

Nein, ein kleines Büchlein mit vielen Tabellen reicht. Mach doch auf der Startseite eine Umfrage!

Steve Kaminski kommentierte am 06. Dezember 2017 um 09:00

@Safari: Vielleicht zum 1. April :-)

LySch kommentierte am 05. Dezember 2017 um 21:11

Den Club fand ich ebenfalls grandios!! Also das ist auch bei mir ein Highlight! :)

Und "Das Gedächtnis der Insel", sowie "Tadunos Lied" liegen noch auf dem SuB, da freu ich mich nun drauf! :)

Steve Kaminski kommentierte am 06. Dezember 2017 um 09:03

@LySch: Den "Club" hatte ich sogar hier als Prämie gekriegt!

katzenminze kommentierte am 01. Dezember 2017 um 22:39

Die Tops sind schwierig. Es war echt viel Gutes dabei dieses Jahr! *freude* :)

Platz 1 belegt auf jeden Fall Rufi Thorpe mit Ein Sommer in Corona del Mar. Das hat mich einfach geflasht, war toll und intensiv erzählt. (Kein Sommerbuch btw und nix für schwache Nerven zwischendrin.)

Platz 2 geht an eine Graphic Novel: Die Sicht der Dinge von Jiro Taniguchi. Das war so toll und ruhig erzählt und hat mich mehrmals fast zum weinen gebracht. Ich hab's aber auch erst vor kurzem gelesen, also sind die Eindrücke noch frisch. ;)

Und Platz 3 Teilen sich viele Bücher, die mich berührt und beeindruckt haben. Da wären Ein wenig Leben, Der Distelfink, die drei Atwood Bücher die ich las, Die Germanistin, Der Club, Was man von hier aus sehen kann, Letzte Freunde, Jenseits von Eden, Das Floß der Medusa, Vintage und Humboldts letzte Reise. Alles so toll! Alles lesenswert! Alles 4,5 oder 5 Sterne. Ich bin zufrieden mit diesem Lehrjahr!

Sursulapitschi kommentierte am 02. Dezember 2017 um 00:19

Ein Sommer in Corona del Mar, nie gehört. Muss ich mir wohl mal ansehen. Danke! :-)

katzenminze kommentierte am 02. Dezember 2017 um 11:42

Bi hatte es wandern lassen. ;)

naibenak kommentierte am 05. Dezember 2017 um 12:25

Sursu... nach meinem Umzug lass ich es gern noch einen kleinen Ausflug zu dir machen, wenn du willst^^ Also dann im Januar... ♥

Sursulapitschi kommentierte am 05. Dezember 2017 um 12:30

Oh, wie lieb! Gerne will ich. *knutsch*

naibenak kommentierte am 05. Dezember 2017 um 13:08

Alles klar, ist notiert :) *zurückknutsch*

marsupij kommentierte am 05. Dezember 2017 um 10:51

Der Distelfink hält sich bei mir auch immer noch ganz oben

naibenak kommentierte am 05. Dezember 2017 um 12:24

Wahhhh Minzi!!! *stolz-auf-die-Brust-klopf* hahaha... dass "Ein Sommer..." sogar auf Platz 1 gelandet ist, freut mich tierisch!!!! ♥♥♥

Lemmi und die Schmöker bemerkte am 06. Dezember 2017 um 18:43

Iht habt mich jetzt so neugierig auf „Ein Sommer in Corona Del Mar“ gemacht, dass ich gleich Payback Punkte dafür eingetauscht habe und es mich hoffentlich bald erreichen wird. :-)

LySch kommentierte am 05. Dezember 2017 um 21:14

Der Sommer in Corona del Mar ist wirklich ein bemerkenswertes Buch!!! :) Danke Bi für deinen Tipp; ich hätte es ansonsten wirklich links liegen lassen und das wäre soo schade gewesen!!

Und auf den Distelfink, das Floß, die Germanistin und Frau Atwood freue ich mich ja auch schon sehr! :) Im neuen Jahr darf ich WIRKLICH keine neuen Bücher kaufen - mein SuB verdient es einfach mal, endlich gelesen zu werden!!! :D :) :)

wandagreen kommentierte am 02. Dezember 2017 um 08:47

Flops:

Wer ist B. Traven, Torsten Seifert hat sich als obermegalangweilig und oberflächlich herausgestellt. Dabei hatte ich große Erwartungen an das Buch. Nebbich.

Schlafende Sonne, Thomas Lehr: hochgelobt und kurzgelistet beim DBuchpreis: der Flop unter der Sonne. Unglaublich, dass die Jury so etwas unterstützt: Verzweiflung fasst mich.

Aber das Oberhighlight der Nieten war der Selfpublisher: Flying Fish und Fado von Gill Gartenstadt. Wobei ich am Verstand des King of Music zweifelte und kurzfristig nicht mehr mit ihm befreundet war;-))). Ein Minimum an literarischem Verstand verlange ich von meinen Freunden ;-). Wahrscheinlich wurde er bestochen ;-).

E-möbe kommentierte am 02. Dezember 2017 um 11:58

Vielleicht dachte King of Music dasselbe von dir. :P

wandagreen kommentierte am 02. Dezember 2017 um 13:24

Ich habs leider nicht mehr, es wäre das perfekte Weihnachtsgeschenk für vorlaute Archers gewesen.

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