wandagreen fragte am 07.01.2018 | Lesegewohnheiten

BUCHPREISBINDUNG

Ist die Buchpreisbindung gut oder schlecht für uns Kunden - und wie sieht es auf der anderen Seite aus - für die Buchhändlers?? Wären sie das olle Ding gerne los oder möchten sie es hüten wie ihren Augapfel? Ich für meinen Teil kann mir momentan nicht ganz klar darüber werden, was ich bevorzuge. Deshalb bin ich an eurer Meinung interessiert.

 

Kommentare

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Zieherweide kommentierte am 07. Januar 2018 um 08:41

Definitiv Buchpreisbindung. Da gibt es für mich kein oder.
Das ist kein Grund, warum die Preise in die Höhe schießen müssen, aber sie ist wichtig. Ja, auch für die Buchhändler, aber auch für den gesamten herstellenden Bereich sowie am Ende auch für den Leser. Ich finde die Buchpreisbindung gut und sie soll bleiben.

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:07

Also ich finde die Buchpreisbindung gut, damit Bücher nicht wie Ramsch angeboten werden. Ich denke gerade Internethändler würden die Preise drücken zu lasten der Verlage/Autoren.

Wenn ich weniger ausgeben möchte muss ich auf das Taschenbuch warten oder gebraucht kaufen. Mache ich mittlerweile relativ häufig wenn ich ein Buch nicht unbedingt neu haben muss/es mir zu teuer ist.

Was ich aber ehrlich gesagt nicht verstehe: Warum sind ebooks öfter mal im Angebot??

Bell kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:45

Weil es geht. Buchpreisbindung heißt nur, dass ein deutschsprachiges Buch überall das gleiche kosten muss, nicht, dass es eine bestimmte Preishöhe haben muss. Bei Kinderbüchern ist es auch oft so, dass sie bis zu einem bestimmten Datum nur 3,99€ kosten, danach dann 7,99€ oder mehr. Bei ebooks lässt sich der Preis nur leichter mal senken oder anheben als bei physischen Büchern, die jedes Mal händisch neu ausgepreist werden müssen.

Also: Leser gewinnen ist da das Stichwort :)

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:08

Aah danke für die Info :)

Frank1 argumentierte am 07. Januar 2018 um 12:58

Die Buchpreisbindung schützt die Verlage/Autoren überhaupt nicht, weil nur der Endkundenpreis gebunden ist. Die großen Händler können trotzdem Druck auf ihre Lieferanten ausüben, um mit niedrigerem Einkaufspreis bei feststehenden Verkaufspreis ihre Marge zu vergrößern.

Heute ist es so, dass der Verlag beispielsweise 9,99 € als Verkaufspreis für buch X festlegt und es selbst für etwa 5,00 € abgibt. von diesen 5 € muss der Verlag selbst, der Autor, die Druckerei, der Papierlieferant, die Buchbinderei und der Transport finanziert werden. Ohner Preisbindung könnte der Verlag das Buch nach wie vor für 5,00 € abgeben. Die großen Internethändler würden es dan im Presikampf aber wahrscheinlich für 7,00 € anbieten. Niedrigerer Preis -> niedrigere Hemmschwelle für den Leser -> mehr Verkäufe. Autor und Verlag dürften also gewinnen, der Kunde auch. Die einzigen Verlierer wären wahrscheinlich die kleinen Buchhändler, die durch ihre Struktur den Preisen der Großen kein Paroli bieten könnten.

Leia Walsh kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:02

Das stimmt nicht. Du sprichst die Aktion von Amazon an. Ausnahme, zum Glück. Dennoch auch verständlich, dass die es versucht haben.

Mal davon abgesehen, dass eine gewisse Spanne für Händler ja normal und sinnvoll ist - die müssen ja auch leben. Außer, wir kaufen jedes Buch nur direkt beim Verlag. Dann viel Spaß beim Rumrennen.

Frank1 kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:18

Zum Glück ist es (bisher) die Ausnahme. Es beweist aber, dass die Buchpreisbindung Verlage und Autoren nicht schützt. Wenn sie dass erreichen wollte, müsste der Verlagsabgabepreis gebunden werden, nicht der Verkaufspreis. Dann müssten alle Händler - große wie kleine - die Bücher zum identischen Preis einkaufen und könnten dann selbst kalkulieren, wie teuer sie es verkaufen.

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:28

Das stimmt schon, schwarze Schafe versuchen sowas auszunutzen. Aber ich denk ohne jegliche Bindung würde doppelt gedrückt: Abgabepreis sowie Verkaufspreis

lesenbirgit kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:25

E-Books mag ich persönlich gar nicht. Ich brauche ein richtiges Buch in der Hand.

Die Preisbindung finde ich gut, weil Bücher überall das selbe kosten. Ich kaufe bei meinem Lieblingsbuchhändler vor Ort und nicht im Internet.

Steve Kaminski kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:32

Genau! Und den (Lieblingsbuchhändler vor Ort) gäbe es ohne Buchpreisbindung wahrscheinlich bald nicht mehr!

Emswashed kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:42

E-Books ist wieder ein Thema für sich. Ich lehne sie für mich grundsätzlich ab. Sie sind nicht auf Flohmärkten zu finden, sie sind manipulierbar, ich kann sie nicht privat verleihen und außerdem erwerbe ich nicht das Buch sondern nur die Leselizenz. Scheußlich!

Wenn es mal zu jedem gedruckten Buch eine e-Version für einen wirklich geringen Aufpreis geben würde (z. Bsp. 1 Euro), könnte ich es mir für den Urlaub oder so, durch den Kopf gehen lassen, aber soooooo nicht!

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:10

Ich lese nur e-books wenn sie wesentlich günstiger sind und ich das Print-Exemplar nicht unbedingt haben möchte. Mehr als 4-5 € gebe ich da nicht aus pro Buch. Dann lieber das richtige Buch.

Steve Kaminski kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:30

Ein Preiskonkurrenzkampf im Buchbereich - das würden vermutlich  viele Buchhandlungen nicht überleben (soweit es noch kleinere Buchhandlungen gibt); und wenn die Verlage unter Druck kämen, dem Buchhandel noch größere Rabatte zu geben (bisher sind es, glaube ich, 40 oder 30%), gingen auch viele Verlage kaputt, wir hätten dann eine noch größere Konzentration auf die Großen, als wir sie jetzt schon haben. Falls es einen Preisvorteil für die Kunden gäbe, würde der aber durch einen Wegfall an Vielfalt ins Gegenteil verkehrt.

Also eindeutig: pro Buchpreisbindung!

Emswashed argumentierte am 07. Januar 2018 um 09:34

Ich bin definitiv für die Buchpreisbindung. Ich kann mein Buch überall kaufen und möchte mir sicher sein, dass ich in einem anderen Laden nicht weniger bezahlt hätte. Es reicht mir ja schon, dass ich für jeden anderen Scheixx erst stundenlang Preise vergleichen muss. Außerdem kann ich so die kleinen Buchläden unterstützen, denn hier zählt "Geiz ist geil" nicht!

Auch für die Buchhändler ist die Bindung wichtig, denn sie müssen sich nicht mit Sonderangeboten in den Ruin treiben.

Für die Verlage ist es wichtig, denn so können sie eine gute Mischkalkulation machen. Sie können auch ein Nischenprogramm bieten, das von den Bestsellern gestützt wird. Das ist gut für die Vielfalt auf dem deutschen Buchmarkt.

Daraus folgt, dass auch die Flohmärkte ein breites Programm bieten, denn in der Vergangenheit müssen diese Bücher ja mal irgendwann neu gekauft worden sein.

Susi kommentierte am 07. Januar 2018 um 09:46

so sehr wie ich auf´s Geld achten muß und mich daher freue, einen tollen Bildband herabgesetzt zu finden, so sehr tut es mir doch in der Seele weh, zu sehen, dass ein Buch, welches mal 80 Euro gekostet hat, jetzt für 10 Euro verramscht wird. Muß denn alles Gute in dieser Zeit an Wert verlieren ? Ja, ich hole mir meine Bücher meist auf Flohmärkten, öffentlichen Bücherregalen oder warte auf´s Taschenbuch, aber so bleibt es auch etwas ganz besonderes sich ein Buch in einer Buchhandlung zu kaufen. Ohne Buchpreisbindung würden die großen Ladenketten die kleinen individuellen Läden kaputt machen. Man denke nur, an Torstens Buch " In 80 Buchhandlungen um die Welt " oder so ähnlich. Wieviel ärmer wäre die Welt ohne die Vielfalt an Läden. Lieber gleiche Preise überall, als gleiche Ladenketten.

Lesemama kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:14

Ich bin auch definitiv für Buchpreisbindung.
Wir haben einen tollen inhabergeführten Buchladen und der könnte zumachen, würde die Buchpreisbindung fallen.
Ich kaufe z.B. keine Bücher im Internet, außer ich möchte es gebraucht

westeraccum kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:41

Ich gehe auch lieber in einen Laden!

Emswashed kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:50

Leider, leider ist der Buchladen hier gleich um die Ecke nicht wirklich gut geführt. Sie haben kaum noch Bücher im Laden (mehr Gerümpel und Geschenkartikel), also nichts zum Stöbern und wenn ich dann gezielt bestelle, dann immer mit hochgezogenen Augenbrauen der Händlerin. Ich fühle mich da  nicht wirklich wohl. Zwei Orte weiter gibts einen winzigen Laden, da finde ich fast immer was, da komme ich aber nur mit dem Auto hin. Wenn ich dann mal Bummeln gehe, besuch ich aber immer auch die kleinen Läden (besonders gern in Berlin/Kreuzberg).

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:49

Berlin Kreuzberg, Ems? Hellhörig werd!

Emswashed tratschte am 07. Januar 2018 um 15:29

Ja, ja, das hat was mit meiner dunklen Vergangenheit zu tun und mit meinen suspekten Bekanntschaften. ;-) Ich schieße wie ein Ping-Pong-Ball in Deutschland hin und her.

 

 

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:50

Ach so, Sportlerin ;-).

Lesemama kommentierte am 07. Januar 2018 um 20:59

Das ist schade. Bei meiner Schwester ist auch so ein "toller" Buchladen. Da wirste noch blöd angemacht, wenn man ein Buch bestellen will.

Meiner ist ganz toll. Immer super sortiert und sie bestellen natürlich auch. Und sollte was im Großhandel tatsächlich nicht lieferbar sein, versuchen sie alles, es trotzdem zu besorgen.

Leia Walsh kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:23

Schaut Euch mal die Qualität der Bücher (Material, Verarbeitung - nicht Inhalt) der breiten Masse der Bücher in Ländern ohne BPB an.

Ich bin Fan der BPB. Vor allem im Hinblick auf die Autoren.

Emswashed kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:41

Stimmt! Jetzt wo du es sagst. Die Softcover in den USA darf man nicht zu sehr "biegen", dann fallen sie auseinander. Das Papier ist sehr grobporig und macht die Bücher unnötig dick. Aber mit meiner "deutschen" Einstellung habe ich bei Barnes and Nobles klaglos die Preise bezahlt, die auf den Büchern standen und erst jetzt "begriffen", warum sie mir eine Kundenkarte mit Prozenten auf Büchern angeboten haben, wo ich doch so offensichtlich nur Tourist war.

Lena. kommentierte am 10. Januar 2018 um 13:58

Über die Qualität dieser Bücher kann ich mich auch immer wieder von neuem aufregen. Da bin ich auch wirklich froh, dass wir bei uns die BPB haben. 

westeraccum kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:40

Ich bin ein Fan der Buchpreisbindung, denn sonst würden viele kleine Buchhandlungen zumachen. Mit Kampfpreisen der Branchenriesen können sie nicht mithalten und so haben sie eine Chance.

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:21

Dem kann ich zustimmen 

Michael H. kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:47

Ähm, was genau unterscheidet ein Buch jetzt vom Liter Milch oder Hühnerei? Oder der Jeans aus Bangladesch?

Emswashed kommentierte am 07. Januar 2018 um 10:54

Trinkst du, isst du und verschleisst du, sind dann weg, kannst du nicht weitergeben, empfehlen, decken nur deine Grundbedürfnisse: Essen, Trinken, Warmhalten. Das Buch ist ein Kulturgut!

schwadronius erwähnte am 07. Januar 2018 um 12:01

musik ist auch kulturgut. und hat keine preisbindung. oder kunst, vor allem die film-.

Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:32

Tja. Und genau deswegen nagen wir Musiker alle so dermaßen am Hungertuch. 

Aber ich finde, Michis Frage ist berechtigt. Die Frage ist nur, was für Konsequenzen zieht man daraus? 

Emswashed kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:54

Die Konsequenz wäre, auch bei diesen Artikeln auf einen fairen Preis und faire Arbeitsbedingungen zu pochen. Da aber Lebensmittel und Kleidung einer noch größeren Globalisierung unterworfen sind, ist es vielen zu mühsam oder schlicht weg nicht möglich, alles nachzuvollziehen.

Lesemama kommentierte am 07. Januar 2018 um 21:02

Da hast du recht, michi

Ich lebe ja auf dem Land und kaufe meine Milch und Eier tatsächlich noch direkt beim Bauern (biologischer Anbau...)
Nur bei der Kleidung ist es schwieriger. Vor allem mit pubertierenden Teenies, die wollen was alle haben

Buchliese kommentierte am 07. Januar 2018 um 12:48

Die Buchpreisbindung ist schon eine feine Sache! Nicht auszudenken, wie viel  Lesezeit ich sinnlos mit dem Stöbern nach dem günstigsten Preis für das in Auge gefasste Buch verplempern würde. Allerdings würde es mir noch besser gefallen, wenn die Buchläden die Möglichkeit hätten, Kunden mit kleineren Aktionen, etwa einer Bonuskarte für Bücher, enger an sich zu binden. Die könnte Stückzahl gebunden sein oder sich meinetwegen auch an einem Gesamtumsatz orientieren. Andere Kulturgutanbieter haben auch die Möglichkeit, ihre staatlich subventionierten Theatervorstellungen oder Muesumsausstellungen so noch attraktiver fürs Publikum zu gestalten. Mir als Käufer würde das einen zusätzlichen Anreiz bieten, meine Bücher im Laden zu kaufen, statt nach der Was-will-ich-lesen-Recherche gleich noch den Kaufen-jetzt-Button mit aller Entschossenheit zu drücken und das Buch direkt ins Haus geliefert zu bekommen.

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:51

@Liese. Das würde mir auch gefallen! Dann müsste man auch die Wühltischbücher nicht verstümmeln, was ich SCHRECKLICH finde.

Steffi_the_bookworm kommentierte am 07. Januar 2018 um 19:18

Diese Möglichkeit würde ich auch klasse finden.

Bibliomarie kommentierte am 07. Januar 2018 um 12:54

Ich bin auch unbedingt für die Buchpreisbindung. Sie ermöglicht auch eine Querfinanzierung für junge Autoren und Debüts. Ohne die Preisbindung würden die Bestseller sicher billiger, die großen Online Händler und Filialisten würden schon für einen großen Preisdruck sorgen. Aber alle anderen Bücher müssten dann wohl teurer werden und wenn man nicht allein Main Stream liest oder individuellere Buchhandlungen bevorzugt, zahlt man mehr. Was dann wohl zu einem verstärkten Sterben der kleinen Geschäfte führt und nur noch die Marktführer übrigbleiben.

Übrigens könnten diese Marktführer dann mit ihrer Marktmacht auch durchaus Einfluß auf das Programm der Verlage nehmen.

Deshalb sollte man die Buchpreisbindung hüten.

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:06

Einige umgehen diese Bindung, weil sie Punkte für Prämien vergeben. Ich meine nicht Payback. Bei Buch.de gibt es Meilen und bei Hugendubel seit letzten Monat Lesemeilen. 

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:27

Ich hab mal nachgesehen. Die meilen gibt es aber nur auf nicht-preisgebundene Artikel so wie ich das gesehen habe. Wie bei Payback: Handelt es sich um ein preisgebundenes Buch gibt es keine Punkte.

Zu Hugendubel habe ich nichts gefunden, wäre aber glaub ich nicht legal wenn es dadurch Vorteile gibt.

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:31

Ich hab die Meilen immer bekommen auf alle Bücher ....und Hugendubel gibt viele Punkte  für lesemeilen ...das ist eindeutig auf deren Webseite zu sehen. Das gilt auch für die Läden vor Ort.

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:52

Was sind Lesemeilen?

Buchliese kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:57

Hast du noch nie Menschen gesehen, liebe Wanda, die lesend durch die Stadt gehen? Die verdienen sich Lesemeilen! *lach*

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:58

** lach **

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:57

Also Wanda, ich war ja im November in Berlin. Da ich ja an keinem Buchladen vorbeigehen kann — ohne hineinzugehen — bin ich zu Hugendubel rein. Die haben jetzt eine Kundenkarte. Das ist nichts ungewöhnliches. Wenn man aber dort etwas kauft, das sind auch Bücher dann zeigt man die Karte und es gibt pro Euro Lesemeilen. Bei entsprechender Punktezahl kann man sich dort Bücher oder andere hübsche Sachen aussuchen, die gibt es dann gratis für die erreichtt Punktezahl. Ich hab gesehen, da haben sehr viele Kunden eine beantragt. 

Michael H. kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:21

Der Rabatt ist lerztlich im Promillebereich, aber da habe ich mich auch gefragt, wie Hugendubel das mit der Buchpreisbindung vereinbart. Der Prämienkatalog ist ziemlich umfangreich.

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:24

Ich hatte da mal angerufen und gesagt, es sei eigentlich nicht erlaubt. Daraufhin kam die Antwort es sind nur Prämien aus dem Katalog, also nicht auf alle Produkte. Der Katalog ist aber sehr umfangreich habe auch ich gesehen. Wenn das Mode macht, dann ziehen andere hinterher.  

Sarahklein kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:38

Puh okay das finde ich dann aber echt Grenzwertig. Mal sehen ob es dafür Abmahnungen gibt

Yomi kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:32

Klingt für mich trotzdem nicht legal. Ich bin selbst Buchhändlerin in Ausbildung und wir dürfen generell KEINE Rabatte auf Bücher geben. Auch nicht mit irgendwelchen Kundenkarten. Wenn mal Rabatte kommen, dann nur auf Dinge, die nicht preisgebunden sind. Englische Bücher zb oder Geschenkartikel oder eben MEs, aber NIEMALS auf neuwertige Bücher. Einfach weil es gesetzlich nicht erlaubt ist. Verstehe also nicht warum die damit jetzt momentan durch kommen, aber mal schauen. Wenn das jmd mal meldet, kann diese Aktion vermutlich auch ganz schnell deutlich eingeschränkt werden^^

Generell bin ich auch für die Preisbindung. Durch den Online Handel würde es sonst vermutlich kaum noch Buchläden geben, auch die Ketten würden starke Verluste machen. Der ganze Buchhandel würde darunter leiden.

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:53

Iss schon. Thalia hat das schon lange. Nennt es nur nicht Lesemeile. (@liese: habe ich gesehen, gehöre selbst gelegentlich dazu).

AnneMF kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:56

Ihr meint sicher Payback, aber das hat nichts mit Büchern zu tun. Die kann man damit kaufen aber nicht verdienen 

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