wandagreen fragte am 12.03.2018 | Lesegewohnheiten

Das Hörbuch

wird zunehmend beliebter. Nun hat ein namhafter (oder auch nicht so namhafter) Autor von sich gegeben, er fände, ein Hörbuch, bzw. die Hörbuchversion eines Buches, ergäbe ein anderes, ein neues Werk, das ähnlich ist, aber dennoch eine neue Kreation. Hm. *überleg*. In der Tat. Da und dort. Aber immer? Wäre es wirklich so, dass du und ich (du liest, ich höre), dass wir zwei unterschiedliche Werke äh, rezipieren? Gut, gut, es geht auch umgekehrt, du hörst, ich lese ;-).

Sagt an was ihr zum Verhältnis Buch  - Hörbuch für Erfahrungen habt oder dazu zum Besten geben könnt, bzw. darüber denkt.

 

Kommentare

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sphere kommentierte am 12. März 2018 um 12:06

Ich stimme dem definitiv zu; es gibt Bücher, die funktionieren erst als Hörbuch gut, und wiederum andere, die als Hörbuch wiederum die Magie verlieren.

So zb "Die unglaubliche Pilgerreise..." von Rachel Joyce: das Hörbuch ist zwar gut, doch als Printversion kann ich als Leser mir auch die Zeit nehmen, um das Gelesene zu verarbeiten.

Sarahklein kommentierte am 12. März 2018 um 12:22

Würde ich sofort unterschreiben. Gerade humorvolle Bücher funktionieren richtig gut wenn man sie als Hörbuch hört. Ging mir bei Winterkartoffelknödel so. War gleich nochmal lustiger.

Einen historischen Roman fand ich ganz furchtbar weil eine viertel Stunde die Vergewaltgung beschrieben wurde. Musste ich dann abbrechen bzw später fortsetzen.

lesesafari kommentierte am 12. März 2018 um 13:27

ads. ich kürze das mal ab. wie grausig sich das anhören muss.

Sarahklein kommentierte am 12. März 2018 um 12:12

Ich habe seit ein paar Monaten die Hörbücher für mich entdeckt. Vorher war ich eher abgeneigt weil ich dann immer an ein Kind denken musste, das Kasetten hört :D Keine Ahnung wie ich da drauf kam...

Auf jedenfall höre ich sehr gerne zum entspannen und einschlafen Hörbücher. Mittlerweile auch beim kochen oder putzen.

Das mit den verschiedenen Geschichten stimmt schon. Je nachdem wieviel Leben der Sprecher den Figuren einhaucht hat man dann doch etwas andere Bilder im Kopf wie wenn man selbst liest. Oft sind es richtige Hörspiele und die Sprecher ändern ihre Stimme für jede Person. Ich finde der Hörer wird unbewusst beeinflusst von der Stimme. Ist er mir sympathisch? Wie stelle ich mir den Mensch zu der Stimme vor?

Also ja man hört anders - ist aber nicht schlimm. :) Die Handlung selbst bleibt ja gleich und letztendlich stellt sich eh jeder die Figuren anders vor, egal ob man liest oder hört.

lex kommentierte am 12. März 2018 um 13:01

Kling und das Känguru! Als Buch klasse, als Hörbuch einzigartig...

Aber es geht auch anders, hatte schon Bücher, die von Sprechern völlig verhunzt wurden.

Sursulapitschi kommentierte am 12. März 2018 um 13:03

Für mich steht und fällt ein Hörbuch mit dem Sprecher. Ich habe schon Hörbücher abgebrochen, weil ich die Sprecherstimme unsympathisch fand. Manchmal liest ein Sprecher absolut leidenschaftslos, manchmal legt er übertrieben viel Pathos in seine Stimme. Ich hatte es auch schon mal, dass ich eine Protagonistin nicht leiden konnte, weil der Sprecher Frauenstimmen sehr albern betonte, dabei war die Figur an sich eine Sympathieträgerin. 

Im Gegenzug kann ein gut gelesenes Hörbuch großen Spaß machen. Da bleibt man auch eher am Ball, wenn eventuell Längen auftreten, durch die man sich gequält hätte, wenn man es selbst liest. 

Ich finde, man kann nicht sagen, das und das Buch funktioniert und das nicht. Es kommt darauf an, was ein Sprecher aus dem Buch macht. Er kann ihm eine andere Dimension geben, er kann aber auch ein gutes Buch töten. Man braucht etwas Übung, um ein Buch getrennt vom Sprecher zu beurteilen. Und so gesehen würde ich deine Frage mit einem klaren Jein beantworten. Es kann sein, dass ein Hörbuch ein Buch inszeniert, interpretiert, muss aber nicht. :-)

aimée kommentierte am 12. März 2018 um 16:54

Gut geschrieben! Sehe/höre ich ganz genauso!

LySch kommentierte am 14. März 2018 um 13:16

Da kann ich dir nur zustimmen! Im Prinzip steht und fällt ein Hörbuch mit dem Sprecher! Es gibt da echt graunhafte Lesungen, die ich schon nach wenigen Minuten wieder abstellen musste ^^

Sursulapitschi kommentierte am 14. März 2018 um 17:00

Da lohnt es sich echt, die Hörprobe anzuhören. Ob einem ein Sprecher liegt, merkt man eigentlich sehr schnell. 

 

Gittenen kommentierte am 14. März 2018 um 17:11

Ich lese lieber  ein Buch,als ein Hörbuch zu hören .Es liegt hauptsächlich daran dass ich den Sprechern nicht zu hören kann.die lullen mich fast alle so ein ,so dass ich innerhalb von fünf bis zehn Minuten abdrifte und  an was ganz anderes denke.Es erinnert mich an die Studienzeit wenn man einen langweiligen Prof hat, da passiert das gleiche. Ausnahmen sind Ulrich Nöten, Josefine Preuß und Rufus Beck,die sind toll.

Leia Walsh kommentierte am 12. März 2018 um 13:22

Es kommt schon mal vor, dass ich ein Buch sowohl gelesen als auch gehört habe, aber in der Mehrheit dann doch nur entweder/oder.

Für mich habe ich festgestellt, dass ich skandinavische Bücher weniger gern lese, weil sie so extrem düster sind - aber beim Hören geht das sehr viel besser durch. Das trifft aber nicht auf alle dieser Bücher zu. Hjorth/Rosenfeldt stressen mich beim Lesen arg, aber ich höre die Hörbücher super gern. Frau Läckberg dagegen gewinnt mich weder mit dem einen, noch mit dem anderen Medium.

Spannend, lustig, ergreifend - egal. Sprecher und Text müssen zusammenpassen und der Plot meinen Nerv treffen. Und da ich bei vielen Aktivitäten zwar hören, aber nicht lesen kann, ist es bei mir auch eine Frage der "Zeitnutzung". Da wird eben ein Buch gehört, damit ich "keine Zeit verliere". Also keine Frage, ob das eine anders als das andere ist. Sicher, möglich ist das im Einzelfall garantiert. Aber ob es immer so ist? Kann ich nicht wirklich glauben.

lesesafari kommentierte am 12. März 2018 um 13:25

wie medienphilologisch heute. :) das wird so sein. es ist ja eine ganz andere sinnwahrnehmung, ob gelesen oder gehört. dazu kommt das individuum des wahrnehmenden. jeder bei jeder art eine neue version vorliegend.

übrigens hörte ich nie ein hörbuch. ich hörte mal rein und fand das ganze schrecklich befremdlich. hörspiele sind mir 100mal lieber.

I-Love-Cheese kommentierte am 12. März 2018 um 13:28

Dadurch das die meisten Hörbücher auch gekürzt sind, stimmt es schon, dass es Abweichungen gibt. auch vom Sinn hinter gewissen Szenen.

Deshalb bevorzuge ich immer noch das richtige Buch, mehr Infos, und so... Du weißt^^

Außerdem finde ich persönlich Frauenstimmen schrecklicher als Männerstimmen. Schon allein durch die Tiefe sind sie angenehmer zu hören.

E-möbe kommentierte am 12. März 2018 um 17:04

Dass die meisten gekürzt sind, halte ich für ein Gerücht.

I-Love-Cheese stichelte am 12. März 2018 um 19:32

Alternative Fakten eben...

Ich behaupte immer gerne unreflektiert Sachen und hoffe dass es nicht weiter auffällt.

Wobei bei "meisten" auch schwerlich eine Mengenangabe möglich ist. Ist ja eher Recht schwammig :P

 

Leia Walsh kommentierte am 12. März 2018 um 22:09

Ich habe 2017 60+ Hörbücher gehört. Da waren nur wenige gekürzte Fassungen.

Btw - ich glaube einfach nicht, dass es überhaupt auffällt. Nicht mal dann, wenn jemand Print und Hörbuch konsumiert hat.

piper1981 kommentierte am 13. März 2018 um 10:52

Ich  kaufe auch  nur  noch ungekürzt. 

Dass  früher  viel  gekürzt wurde, mag  wohl stummen, mittlerweile stimme   ich dem  aber  nicht  mehr zu.

Es  ist  unterschiedlich ,ob es  auffällt  oder nicht. 

bei  der  gekürzten  "Göttertrilogie"  von Josehine angelini  wurde  zB  eine  ganze  Person  rausgeschrieben.  DAS  fällt  auf....

Leia Walsh kommentierte am 13. März 2018 um 11:21

Okay, ich konkretisiere:

Bei den Genre und den Hörbüchern, die ich bisher gehört habe, ist mir eine eventuelle Kürzung nicht (negativ) aufgefallen.

Wenn mir ein Hörbuch nicht gefallen hat, dann insgesamt, nicht aufgrund etwas, das mir gefehlt hätte (vom Inhalt).

Ich vermute aber, das liegt viel auch am Verlag. (Ich mag ja auch beim Lesen manche Verlage mehr als andere)

Wenn ein 1.000-Seiten-Buch plötzlich ein 5-Stunden-Hörbuch ist, kann man schon ahnen, dass es nicht so prickelnd gut ist. Kürzung ist eindeutig nicht gleich Kürzung.

Galladan kommentierte am 12. März 2018 um 13:30

Es gibt Hörbücher die sogar besser funktionieren als eine gedruckte Ausgabe, es gibt aber auch Hörbücher die enttäuschend sind. 

Ist es eine gekürzte Fassung, wie ist der SprecherIn? Gekürzt ist nicht wirklich beliebt bei uns. Ein schlecht gelesenes Hörbuch kann ein Buch runter ziehen. Es gibt für mich auch Bücher, die nicht geeignet sind weil sehr viele Namen die ähnlich klingen kurz hintereinander auftauchen. 

Ich mag es, wenn der Sprecher den Personen eine eigene Stimme die zum Bild der Personen passt gibt. Ich kann es aber nicht besonders leiden, wenn man zu viele Schnitte macht. Das mag für die Produktion einfach sein, aber wenn nach jedem fünften Satz Stille ist, und zwar die Stille von gar kein Geräusch passt das nicht unbedingt zu einer atemlosen Verfolgungsjagd. 

 

Petzi_Maus kommentierte am 12. März 2018 um 13:39

Muss mich hier voll und ganz anschließen, auch wenn ich erst 2 "richtige" Hörbücher gehört habe (sonst nur Kinder-Hörbücher *g*).

Bei einem Hörbuch kommt es stark drauf an, ob einem der Sprecher zusagt. Wenn einer zu langsam liest, bin ich schnell genervt und/oder gelangweilt. Auch kann ich persönlich nicht leiden, wenn gewisse Stellen oder Stimmen von Personen zu sehr übertrieben werden.

Bei einem gekürzten Hörbuch geht vielleicht viel Inhalt verloren. Ein ungekürztes mit über 12 Stunden Laufzeit ist dann halt auch etwas mühsam für mich zu hören...

Deshalb bleibe ich bei meinen RICHTIGEN gedruckten Büchern ;) Und ein Hörbuch nur ab und zu, bei Autofahrten :)

Petzi_Maus kommentierte am 12. März 2018 um 14:59

PS: was ich ja EIGENTLICH sagen wollte *gg*

Laut  LJ  ist Buch gleich Hörbuch. Da es nur einmal die Punkte gibt, auch wenn man beides rezensiert ;)

Galladan kommentierte am 12. März 2018 um 15:20

Naja, nach der Überlegung sind bei WLD Hörbuch, HC, eBook, TB und fremdsprachige Ausgabe immer komplett neue Bücher. :-D

Petzi_Maus kommentierte am 12. März 2018 um 15:25

Ja ich glaube bei WLD wird alles einzeln bewertet und du bekommst für alles Punkte ;)

E-möbe kommentierte am 12. März 2018 um 17:05

Was nicht erlaubt ist, doch immer wieder kurz vor Prämien gnadenlos ausgenutzt wird.

Petzi_Maus kommentierte am 12. März 2018 um 19:03

Also ich hab das auch 2x schon gemacht. Da hatte ich meiner Tochter das Buch vorgelesen, und später hat sie noch das Hörbuch bekommen.

Gerade bei Kinderhörbüchern kommt es sehr drauf an, wie gesprochen wird, da Kinder ja schnell mal gelangweilt und unaufmerksam werden, wenn der/die Sprecher/in doof ist...  Aber ich glaub mit 2 Doppel-Rezis hupf ich nicht weit *gg*

StefanieFreigericht kommentierte am 12. März 2018 um 14:12

Für mich ist das nicht per se eine neue Kreation, wenn ein Buch zum Hörbuch wird, höchstens in dem Sinne, wie das Buch für jeden Leser eine neue Kreation wird - also wie jeder Leser etwas anderes daraus zieht beim Lesen. Je nachdem, wie bei einem Hörbuch der Sprecher betont, Pausen setzt etc., hilft er bei dieser Interpretation, beeinflusst, ob ich jemanden sympathisch finde etc. Hörbuch wäre also dann eine Art "Doppel-Filter", Sprecher + Ich, das passiert aber irgendwie auch in Leserunden, wenn ich durch andere Kommentare auf weitere Ideen komme oder wenn ich mit jemandem über ein Buch rede, eine fremde Rezension lese.

Somit ist das eigentlich jetzt nichts "Besonderes".

Hörspiel würde ich anders werten...

 

Ein Drama bleibt ja auch das Gleiche, wenn ich das lese oder im Theater sehe - nur die Wirkung ist (jedesmal) anders. Das ist jetzt aber, je nachdem, eine Plattitüde oder Philosophie: man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen (man selbst verändert sich, der Fluss,...)

wandagreen kommentierte am 12. März 2018 um 16:45

Also bei einer Übersetzung würde ich mal behaupten, ist es ein neues Werk, A und A'.

Bei einem Hörbuch (meine Erfahrung ist beschränkt, ich berichte gleich), gibt es A', wenn das Werk interpretiert wurde und A, wenn nicht.

In neuerer Zeit habe ich nur 3 Hörbucher konsumiert.

1. The Chemist, von Stefenie Meyer, 2. Das Nest, von Cynthia d'Aprix Sweenie und 3. 4321 von Paul Auster (da simmr grad dabei).

Sowohl Chemist alsauch Das Nest werden mehr gespielt als gelesen. So habe ich beide zwar als sehr unterhaltsam empfunden, bin aber sicher, dass mein Leseeindruck ein völlig anderer gewesen wäre.

Während 4321 vom Autor hinself wirklich nur gelesen wird. Und hier gibts kaum einen Unterschied zum Buch. Ausser der, dass man beim HB leichter über Längen hinweggeführt wird. Hat es Längen? Na,ich weiß nicht.

 

Ich bevorzuge übrigens ein reines Vorlesen ohne verschiedene Stimmen. Was dem Original am Nächsten kommt.

Was mögt ihr denn lieber?

 

Und Hörspiele sind sowie so noch einmal was ganz anderes. Das ist Theater ohne Sehen.

Petzi_Maus kommentierte am 12. März 2018 um 18:59

Gibt es Hörspiele auch für Erwachsene?

Ich kenn nur Hörspiele für Kinder, also wo wirklich jede handelnde Person von einer anderen Person gesprochen wird, und inkl. passenden Hintergrundgeräuschen. Stelle mir das gerade als Erwachsenen-Hörspiel vor... *GGG

Zieherweide kommentierte am 12. März 2018 um 19:59

Ja, gibt es. Zum Beispiel "Sherlock Holmes" Hörspiele. Die alten sind wirklich gut und toll gemacht. =)

lex kommentierte am 12. März 2018 um 22:37

Meinst du die mit Peter Pasetti? Große klasse! Auch die nochmal stark gekürzte Europa-Reihe mit ihm. Christian Rhode ist aber auch nicht schlecht. Oder hast du noch eine andere Empfehlung?

Zieherweide kommentierte am 13. März 2018 um 06:25

Ich weiß leider gerade nicht, wie die beiden Hauptsprecher heißen. Mein Mann hat mich darauf gebracht, als wir zusammen waren. Auf jeden Fall gibt es das Hörspiel schon einige Jahre. XD

Zieherweide kommentierte am 13. März 2018 um 08:21

Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut. Es sind die "Originale" mit Christian Rode. Die sind toll. :-)

lex kommentierte am 13. März 2018 um 09:43

Ja, Rhode betont so schön das Großspurige des Charakters Holmes. Das ist sehr unterhaltsam. :-) Die mit Pasetti kann ich aber auch empfehlen.

StefanieFreigericht kommentierte am 13. März 2018 um 10:06

Verschiedene Stimmen? Wenn es gut gemacht ist, gerne. Kann von Vorteil sein und tatsächlich ein dem Buch ähnlichers Erlebnis liefern, falls sonst der Wechsel bei der wörtlichen Rede nicht zu bemerken ist - beim Buch hätte ich da eine neue Zeile oder Gänsefüsschen, beim Hörbuch bitte eine andere Stimmlage. Klappt aber nicht bei allem, ich bin bei Hörbüchern durchaus wählerischer (ich mag, zu wissen, wie man Namen schreibt, blättere beim Lesen oft zurück, um etwas nachzulesen - das kann ich beim Hören vergessen, weshalb mich viele Hörbücher frustrieren)

katzenminze kommentierte am 12. März 2018 um 16:58

Ich mag HörSPIELE total gerne. HörBÜCHER nutze ich hingegen kaum. Ich weiß nicht warum, aber es fühlt sich für mich geschummelt an, wenn ich ein Buch "nur" höre. :D Ich glaube, weil ich beim hören einfach unaufmerksamer bin, als beim lesen. Einmal habe ich "Hintergrundberieselung" während ich etwas anderes mache (Ikea Regal aufbauen, Putzen, Kochen, Autofahren, Einschlafen...) und einmal mache ich nichts, als mich auf das Geschriebene zu konzentrieren. Vielleicht muss ich mich mal ans hören herantasten. Irgendeinen Thriller habe ich mal gehört, und das war unterhaltsam. Dabei finde ich es generell besser, wenn mehr vorgelesen wird, als "gespielt". Den Harry Potter Vorleser mochte ich deshalb nie. Das ist dann wirklich ein anderes Buch!

wandagreen kommentierte am 12. März 2018 um 17:13

Mit dem Herantasten, das stimmt absolut. Ist bei mir auch so. Ich höre sie, wenn ich spazierengehe oder einfach längere Zeit draussen bin. Gartenarbeit geht auch, aber zur Zeit regnets ja!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Beim Laufen (Sport) geht es nicht, da bin ich nicht aufmerksam genug. Musik geht, Vorgelesen bekommen nicht. Lustig ist, wenn ich spazierengehe, wenn mir Leute entgegenkommen und ich gerade lache oder das Gehörte kommentiere, z.B. "Herrschaft, was für eine Überraschung". Haha. Oder. "Das geht ja GAR NICHT:" Sie meinen oft, ich mein sie, obwohl ich nicht mal aufgucke!

katzenminze kommentierte am 12. März 2018 um 18:06

Haha, sicher hast du schon dutzende Menschen verunsichert. ;)

StefanieFreigericht kommentierte am 13. März 2018 um 10:03

Das mache ich auch, auch bei "echten" Büchern, ist unterwegs immer etwas schräg (für andere, ich bekomme das nicht jedes Mal mit). Mir ist das inzwischen teils mit Hörbuch lieber, da fühle ich mich besser "abgeschirmt" (ich musste letztens als "Chauffeur" beim Arzt warten und es gab dann ziemlich nervige Leute neben mir, aber keine anderen Sitzplätze und es goss in Strömen - da habe ich mir ein Hörbuch lauter als sonst auf die Ohren gelegt, sonst wäre es da zum Eklat gekommen)

Leia Walsh kommentierte am 12. März 2018 um 18:29

Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

"Ich mag HörSPIELE total gerne. HörBÜCHER nutze ich hingegen kaum."

...

"Dabei finde ich es generell besser, wenn mehr vorgelesen wird, als "gespielt"."

katzenminze kommentierte am 12. März 2018 um 19:46

Nein, weil wenn Hörspiel, dann bitte richtig. Das hat für mich rein gar nichts mit Büchern oder lesen zu tun: Verschiedene Sprecher, Musik, Hintergrundgeräusche. Top. Wenn ich aber ein Buch als Hörbuch konsumieren möchte, möchte ich, dass es mir ganz normal vorgelesen wird. Wenn da jemand auf die Idee kommt, irgendwo Musik einzuspielen oder einen Satz, durch ein Geräusch zu ersetzten, ist es für mich vorbei.

Yesariel kommentierte am 13. März 2018 um 22:15

Bei den Harry Potter Hörbuch gehe ich mal davon aus, das Du die von Rufus Beck gehört hast.
Ich selber liebe diese Hörbücher, da ich finde, das er eine sehr angenehme Stimme hat.
Aber falls Du interesse daran haben solltest, hör dir mal die Harry Potter Hörbücher von Felix Manteuffel an. Das sind eher "Erwachsenen" Ausgaben. Ich denke mal, das dir dann dieser Sprecher sehr viel mehr zusagen wird :)

Zieherweide kommentierte am 12. März 2018 um 19:51

Also ich würde auch die Meinung vertreten, dass Buch und Hörbuch Unterschiede aufweisen, aber ich würde es nicht in Stein meißeln.
Bis jetzt habe ich ein einziges Hörbuch gehört. "Ein unmoralisches Sonderangebot" von Kerstin Gier. Ich fand es okay, dennoch hat es mich nicht dazu animiert, noch weitere Hörbücher zu hören. Obendrein bin ich der Ansicht, dass ich beim selberlesen einen etwas anderen Eindruck von der Geschichte bekommen hätte. Natürlich, der Inhalt ist in der Regel der selbe (manchmal gibt es eben gekürzte Fassungen [warum auch immer, ich finde es merkwürdig, wenn ich weiß, irgendwo fehlt etwas]), aber während man sich beim Lesen die Stimmen und Personen vorstellt, so werden sie beim Hörbuch vorgegeben. Also die Stimmen werden vorgegeben, aber bei mir ist es auch so, dass so manche Stimme auch einen Impuls gibt, wie eine Person aussehen könnte; auf jeden Fall aber, wie sie auftritt. Ich glaube, deswegen lese ich lieber für mich, anstatt mir vorlesen zu lassen. Ich möchte mir selber ein Bild machen und keinen anderen Input erhalten.
Nun, das ist meine Meinung. Vielleicht höre ich mal irgendwann man wieder ein Hörbuch. Im Moment jedenfalls verbleibe ich bei den Printbüchern. ^^

La Tina kommentierte am 13. März 2018 um 07:14

Sehr zu empfehlen als Hörbuch ist "Das Glück des Zauberers" von Sten Nadolny. Das Buch ist in Briefform an die Enkelin verfasst. Nachdem ich bei seiner Buchlesung war und er so wunderschön aus seinem Buch vorlas wusste ich, diese Briefe wirken erst dann so richtig, wenn der Opa die Briefe vorliest. Wunderschön!

Pitschpatschpinguin kommentierte am 13. März 2018 um 07:30

die eberhofer-reihen sind für mich, gelesen von christian tramitz, ein muss. hier wurde definitiv ein neues werk erschaffen, da es als nicht-urbayer schwer ist, es so zu lesen, wie es tatsächlich rüberkommen sollte.

ich könnte noch weiter schwärmen über bayern, seine kultur und mundart, aber ich muss was schaffen...♥

wandagreen witzelte am 13. März 2018 um 07:50

Heimatbeauftragte ??

I-Love-Cheese kommentierte am 13. März 2018 um 08:38

Ein Pinguin zwangsversetzt nach Bayern...und hat eine neue Heimat gefunden. Süß, aber immernoch besser als am Südpol von Seebären vergewaltigt zu werden :D... Dann lieber Brezeln und Weißwurscht

XD

Leia Walsh kommentierte am 13. März 2018 um 10:25

Und genau das hat mir überhaupt nicht gefallen.

Pitschpatschpinguin kommentierte am 13. März 2018 um 10:50

dass es heimatlich, authentisch wirkt oder dass pinguine vergewaltigt werden?

Leia Walsh kommentierte am 13. März 2018 um 11:15

Mein Posting bezog sich auf die Eberhofer-Krimis. Tramitz plus diese Krimis - das passt für mich persönlich gar nicht. Ich mag lustige/witzige Krimis, aber diese Kombi ist irgendwie "überwürzt".

Pitschpatschpinguin kommentierte am 14. März 2018 um 10:07

schade, dann haben wir hier auch kein "hubert & staller" - fan.

 

 

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