Emswashed fragte am 04.05.2018 | Lesegewohnheiten

May the force be with you. Wie wichtig sind euch Science Fiction in der Literatur?

Heute ist Star Wars Tag. Ein hübsches Wortspiel mit dem 4. Mai und genau die richtige Zeit, euch zu fragen, ob und welche SFs ihr so lest. Star Wars ist ja eher ein Film (Serie? Kult?), aber gibt es Zukunftsgeschichten, die man einfach gelesen haben sollte?

Ich fange mal mit "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams an. Welche Bücher fallen euch ein?

Kommentare

Jari kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:20

Sci-Fi hat sich mehr und mehr zu  meinem Lieblingsgenre entwickelt (tatsächlich nachdem ich angefangen habe, Star Wars zu sehen). 

Stanislaw Lem gehört da ja zu den ganz Grossen, auch wenn er sich selbst nicht unbedingt als Sci-Fi-Autoren bezeichnet hat. Strugatzki sind auch immer wieder lesenswert. Bei den moderneren Schriftstellern Sergej Lukianenko.

Ganz gerne lese ich natürlich auch die Star Wars-Romane, die das Filmuniversum vertiefern und erweitern. Und selbstverständlich Douglas Adams, der auch ganz viel zu Doctor Who beigetragen hat :)

In diesem Sinne: 05.04 be with you.

 

 

 

 

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:48

Oh ja, Lem! Die Sterntagebücher, oder doch lieber den futurologischen Kongress? Ach, Lem ist einfach nur genial!

Jari kommentierte am 04. Mai 2018 um 12:42

Den Kongress habe ich leider noch gar nicht gelesen - wandert gleich mal auf meine To-Do-Liste. Aber ich stimme zu - Lem ist genial!

Elenas-ZeilenZauber kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:22

Ganz klar - die Heliosphere 2265-Reihe von Andreas Suchanek.

Eine Mischung aus "Battlestar Galactica", "Raumschiff Enterprise", "Stargate" und "Star Trek" plus eine Prise "Star Wars" - meiner Meinung nach einfach genial!

Galladan kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:46

Die ersten 3 Folgen habe ich auch schon auf dem Reader, aber ich will erst Mords-Team zumindest die ersten 12 Folgen abschließen (befindet sich vermutlich schon auf dem Weg zu mir.)

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:49

Kenn ich noch gar nicht.

Leseratte2007 kommentierte am 04. Mai 2018 um 15:11

Ich kann "Heliosphere 2265" von Andreas Suchanek auch nur empfehlen. Die Charaktere sind total genial und die Sci-Fi Elemente und die Spannungselemente sind einfach total genial! Sollte man als Science Fiction Fan auf jeden Fall gelesen haben^^

Chaoskeks kommentierte am 05. Mai 2018 um 15:13

Ich hab den ersten Band als Hörspiel gehört und muss jetzt auch unbedingt wissen wie es weitergeht.^^
Steht auf meiner Leseliste noch drauf, mal gucken wann ich es schaffe zu lesen. :D

lesesafari kommentierte am 04. Mai 2018 um 08:54

So lange es nichts mit Weltraumfahrt, Aliens etc. zu tun, kann sogar ich mal Sc-Fi lesen. ;D Und ganz klassisch fallen mir dazu die Bücher von Jules Verne ein. (Aber das wollte hier bestimmt niemand lesen.)

 

wandagreen kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:00

Das haben wir in unserer Kindheit erledigt, Lesa. Aber Jules ist schon toll (gewesen).

Ich mag SF. Ich mags, wenn sonderbare Wesen drin vorkommen (Orn) und wenn man von Planet zu Planet springen kann (Planetenspringer) und es neue magische Fähigkeiten gibt. Allerdings müssen die AutorInnen schon ein bisschen Gespür für eine gute Handlung und gute Dialoge aufbringen. Douglas Adams z.B. finde ich todlangweilig. Aber das ist halt Geschmackssache.

 

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:57

Adams todlangweilig? Du schockierst mich! ;-)

Sursulapitschi kommentierte am 04. Mai 2018 um 12:02

Mich auch. Das war lange Zeit meine Bibel.

lesesafari kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:38

nee, du, da gruselts mich und läuft eiskalt den rücken runter. sowas kann ich überhaupt nicht ausstehen. :D

Galladan kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:06

So den richtigen SF mit Raumschiff und Co. habe ich jetzt in letzter Zeit weniger gelesen. Ein vom Mantikore Verlag aufgewärmter SF, die bringen zur Zeit einige wieder auf den Markt, habe ich sogar abgebrochen. Das Setting ist sowas von altbackener Männerwunschzukunft dem man das Erstveröffentlichungsdatum 1974 sowas von anmerkt.  Extraterrestrial - Die Ankunft von Larry Niven Jerry Pournelle. 

Ausserdem habe ich noch einige der alten Heinlein Bücher nochmals gelesen, aber auch da ist die moderne Zeit einfach vom menschlichen Miteinander weiter als der SF.

Mitgrosser Freude habe ich „der Marsianer“ gelesen. Das neue Hörbuch aus der gleichen Feder „Artemis“ ist dagegen eigentlich nur zweiter Aufguss gewesen. 

Dagegen fand ich die Welt von Tom Hillrnbrand „Hologrammatica“ sehr gut geschrieben. Ich habe auch noch „Drohnenland“ hier lirgen. 

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:46

Den Marsianer habe ich quasi inhaliert. Artemis will ich noch lesen, wenn es mal günstig zu haben ist. Moonatics von Arne Ahlert war auch nicht schlecht, spielt ja auch auf dem Mond (für alle, die den Titel nicht verstanden haben,haha).

coala kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:51

Der Marsianer und Moonativs liegen beide schon auf dem SUB bereit. :)

lesesafari kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:40

hologrammatica klang eigentlich schon nach meinem geschmack. habs aber liegen lassen.

wandagreen kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:23

Gute SF ist momentan absolut selten. Schade eigentlich. Ich mag es, neue Planeten zu entdecken. Was ich nicht mag, sind Raumschiffe, die verlassen in Weltraum schweben und wo Aliens mit Tentaklen aus den Bäuchen der Figuren platzen. Krank das!

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:47

Weltraumrumgeballere mag ich auch nicht.

coala kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:40

Ich mag SciFi ab und an schon ganz gerne, besonders wenn wir die Erde handlungstechnisch verlassen. :)

Artemis von Andy Weir konnte mich dieses Jahr schon begeistern und die Bücher von Ernest Cline sind auch super meiner Meinung nach. Leider warten noch zu viele Schätze auf dem SUB.

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:55

Ich mag gern auf der Erde bleiben und durchaus auch in einem überschaubaren Zeitrahmen. Corpus Delicti von Juli Zeh war daher auch so ganz nach meinem Geschmack.

Auf der Douglas Adams Schiene mochte ich Red Shirts von Scalzi, Roter Zwerg von Grant Naylor und Galaxy Tunes von Rob Reid - wenn schon Weltraum, dann bitte etwas lockerer!

 

Sarkastische Sachen sind auch Klasse, zum Beispiel "Alles außer irdisch" von Horst Evers. Nach Aussagen des Autors ist es ein klassischer Science Fiction, weil es in einer Zukunft spielt, in der der Berliner Großflughafen endlich fertig ist.

wandagreen kommentierte am 04. Mai 2018 um 09:57

Ein billiger Witz.

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:06

Aber ein witziges Buch.

wandagreen kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:46

Bestimmt.

Sommernixe kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:51

Ich bin nicht so der SF Fan, habe aber im letzten Jahr eine Jugendbuch Trilogie aus dem Bereich gelesen, die mich komplett begeistert hat: Sublevel von Sandra Hörger. Ist wahrscheinlich nicht ganz das, was Liebhaber des Genre lesen wollen (oder doch?), aber ich fand die Reihe genial.

Vielleicht sollte ich aber noch mal einem SF Roman eine Chance geben. Geschmäcker können sich ja ändern ;)

La Tina kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:54

Moin,

Star Wars ist für mich ein Märchen mit Prinzessin, Gut und Böse, keine SF. SF spielt für mich in einer möglichen Zukunft. Ich hab früher viel SF der Autoren aus dem Osten gelesen, wie Asimov, Lem und weniger bekannte Autoren. Zudem mag ich Star Trek und Heliosphere 2265.

Bettikind kommentierte am 04. Mai 2018 um 12:37

SF kann man immer mal wieder lesen. 8-)) Sei es als Lückenfüller zwischen den Star-Trek-Seasons(damals - zum Glück gab es viele Romane zu allen Serien), oder einfach, weil es immer mal wieder was Gutes zu entdecken gibt. Der Marsianer, Moonatics, Douglas Adams - die wurden schon genannt und wurden verschlungen. Und auch toll ist die Expanse Reihe von James Corey. Star Wars allerdings finde ich zum Anschauen deutlich besser, als zum Lesen.

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 15:22

Star Wars habe ich auch nur als Filme gesehen. Aber ich habe die Origami-Star-Wars-Reihe von Tom Angleberger gelesen. Es ist zwar nur ein Comic-Roman der in der Schule spielt, aber die gefalteten Figuren kamen alle aus dem Star-Wars Universum und haben deren Charaktere übernommen, klasse!

Gittenen kommentierte am 04. Mai 2018 um 20:17

Ich liebe Science Fiction Romane .Zum einem die  Klassiker von  Philipp K. Dick  oder die Kurzgeschichten von Ray Bradbury. Sehr zu empfehlen ist ein nicht so bekannter Klassiker von Jewgenij Samjatin / Wir der Roman, ist fast noch besser als 1984 ( sehr ähnliches Thema ).Von Jule Verne/ Paris in the Twentieth Century (auf Deutsch kaum zu bekommen ).Wenn du  sehr abgedrehtes Science Fiction lesen möchtest dann wären Romane von Jeff Noon vielleicht das richtige.

Sehr gut gefallen hat mir von Kazuro Ishiguro / Alles was wir geben mußten.

Ansonsten mag ich auch noch Jugenddystopien.

May the Force be with you, always

Emswashed kommentierte am 05. Mai 2018 um 07:59

Wie konnte ich Dick und Bradbury vergessen,sie haben bei mir sogar ein eigenes Regal. Samjatin und Noon werde ich mal nachschauen, macht mich neugierig (ach, wenn nur das Wort gierig nicht darin stecken würde, seufz).

wandagreen kommentierte am 05. Mai 2018 um 08:24

Hahahaha, freut mich, dass wir beide SF mögen. Lem und die anderen Klassiker sind toll. Schade, dass sich so wenig auf diesem Gebiet tut. Vllt haben wir das Träumen verlernt.

Emswashed kommentierte am 05. Mai 2018 um 12:00

Tja, man muss sich eine Menge Schrott durchlesen, bis man mal eine Perle gefunden hat. ;-)

Gittenen kommentierte am 05. Mai 2018 um 12:48

Finde ich auch ,es gibt heut zu Tage zu wenige die gerne Science Fiction Romane lesen. Vielleicht wird ja mit den Jugenddystopien eine neue Generation herangezüchtet.

E-möbe kommentierte am 05. Mai 2018 um 11:28

Ich finde nicht, dass Star Wars Science Fiction ist. Eher Fantasy im Weltraum.

Im Moment fällt mir eigentlich kein SF-Roman ein, der mir wirklich gefallen hat. Dieses zweite Buch von Ernest Cline fand ich echt Mist, These Broken Stars war Teenieschnulze, die zufällig auf einem Raumschiff/abgestürzt auf einem megalangweiligen Planeten spielte ... Falls Dystopien zu SF gehören, mag ich zumindest da einige.

Emswashed kommentierte am 05. Mai 2018 um 12:03

Star Wars hat aber den SF-Hype wieder angestoßen. War der Marsianer nix? Ich zähle Dystopien schon zu SF, weil sie ja eine mögliche Gesellschaftform in der Zukunft ausmalen. In Sf müssen nicht notwendigerweise Außerirdische vorkommen.

Gittenen kommentierte am 05. Mai 2018 um 15:06

Und Schöne neue Welt von Huxley, 1984 und Fahrenheit 451 alles tolle Dystopien. Dystopie ists sowieso mein Lieblings-Untergerne bei Science Fiction.

Bei Star Wars dürfen ein paar Ausserirdische rumlaufen, da mach ich mal ne Ausnahme ; )  . Ganz raffiniert finde ich auch die Geschichten bei denen man zuerst meint es wären Menschen die sich auf einem fremden Planeten rumtummeln und dann doch ganz fiese Ausserirdische sind.

Gittenen kommentierte am 05. Mai 2018 um 12:46

Wenn man Glück hat kann man im Antiquariat manch gute Science Fiction Romane entdecken. Die alten Heyne Taschenbücher schaue ich immer durch. Wir haben heute in unserem Wohngebiet Garagen Flohmarkt , da habe ich mir für 50 Cent ein Heyne Taschenbuch gekauft. Von Karl Alexander /Flucht ins Heute. Noch nie was von ihm gehört , aber H. G. Wells verfolgt mit seiner eigenen Zeitmaschine Jack the Ripper in die Zukunft. Bin mal gespannt wie der Roman ist.

Emswashed kommentierte am 05. Mai 2018 um 20:54

Wir grasen auch immer zuerst die SF Abteilungen auf den Flohmärkten ab. Aber ich habe den Eindruck, dass sie immer weniger werden. Die besten Funde habe ich immer bei den falsch einsortierten Büchern gemacht.  In den Buchläden sind die SF Regale fast ganz verschwunden.

H.G. Wells und Jack the Ripper - hört sich schräg an! :-)

 

una kommentierte am 07. Mai 2018 um 18:27

Ich liebe auch die Klassiker, zu meinen `Liebsten` gehören Ubik von Philip K. Dick, die Marschroniken von Ray Bradbury, Orwell´s 1984 und Midworld / die denkenden Wälder von Alan Dean Foster (vielleicht hat diese Geschichte Cameron zum Film Avatar (mit)inspiriert !?);

dann die Roboter- geschichten von Asimov oder die berührende Geschichte Liebhaber in Silber von Tanith Lee über Jane, das junge Mädchen und Silver....;

der rasante Lestrip Neuromancer von Wiliam Gibson ...  schwelg

Jewgenij Samjatin / Wir kenn ich noch nicht, werde ich mal ausspähen!