wandagreen fragte am 08.11.2017 | Lesegewohnheiten

Wovon hängt es ab,

ob DU ein Buch magst?

Einfache Frage, viele Anwortmöglichkeiten.

Kommentare

Seiten

sphere kommentierte am 08. November 2017 um 09:03

Guten Morgen!

Ja, es gibt viele Faktoren...als erstes fällt mir ein: ob es mich emotional berührt.

Später mehr :)

sphere kommentierte am 08. November 2017 um 09:05

z.B. (gestern beendet, deswegen als aktuelles Beispiel): Origin von Dan Brown; an sich nur ein durchschnittliches Buch, doch die Thematik um Freundschaft hat mir so gut gefallen, dass ich auch das Buch insgesamt mag.

Sommernixe kommentierte am 08. November 2017 um 09:15

Ein Punkt bei mir ist auf jeden Fall, ob ich die Protagonisten mag. Es gibt zwar auch Ausnahmen, aber meistens mag ich Bücher nicht, in denen ich die Hauptfigur total unsympathisch fand.

Michelly kommentierte am 09. November 2017 um 10:36

Das ist bei mir auch so. Ich habe schon Bücher aufgehört zu lesen, da mich die Charaktere (oder auch nur einer) so genervt haben.

Steve Kaminski kommentierte am 08. November 2017 um 09:23

Ich glaube, bei mir ist es wichtig, dass ich die Protagonisten mag oder dass sie mich beschäftigen, und auch, wie bei Sphere, dass mich das Ganze emotional berührt. Und natürlich der Schreibstil. Es gibt Bücher - "Drachenläufer" von Hosseini war so ein Buch -, bei denen ich schon nach wenigen Zeilen das sichere Gefühl habe, dass ich das Buch sehr gern lesen werde. Und es gibt welche, die mögen hervorragend sein, aber die Personen beschäftigen mich nicht und die Handlung berührt mich kaum, dann tue ich mich schwer.

schwadronius erwähnte am 08. November 2017 um 21:41

oder "tausend strahlende sonnen" - meine augen haben sich so oft gewässert ...

Steve Kaminski kommentierte am 09. November 2017 um 09:13

Die "Sonnen" habe ich nicht gelesen - fandst Du es kitschig?

schwadronius antwortete am 09. November 2017 um 20:20

ganz und gar nicht. es war schön ...

lesesafari kommentierte am 09. November 2017 um 22:11

... und traurig, wie immer.

Steve Kaminski kommentierte am 10. November 2017 um 08:59

@Schwaddi, Fary: Ah, ich dachte wegen dem Wässern der Augen! - Ja, manchmal sind schöne Bücher so - und traurig. - Vielleicht lese ich die Sonnen auch mal.

schwadronius erwähnte am 10. November 2017 um 18:12

wenn etwas schön oder freudig - in grandiosen worten verpackt - ist, wässern sich meine äuglein immer, steve.

mit kitsch hingegen kann ich gar nichts anfangen.

Steve Kaminski kommentierte am 12. November 2017 um 19:05

Ja, das kenne ich auch, Schwaddy!

silesia kommentierte am 08. November 2017 um 09:37

Mir sind Hauptfigur und Sprache sehr wichtig, auch ein "flotter" Einstieg in die Handlung hilft. Ich habe auch schon Bücher nach 100 Seiten weggelegt, weil ich einfach keine Zugang zur Handlung und zu den Personen gefunden habe.

kuhtipp kommentierte am 09. November 2017 um 13:56

so geht's mir auch. Wenn ich mich durch die Sprache quäle, kann ich das Buch einfach nicht lesen. Es gibt Bücher, die hab ich dreimal angefangen und es wurde einfach nicht besser. Allerdings hab ich bisher nie 100 Seiten durchgehalten. Nach 30-40 Seiten geb ich mich geschlagen.

Bei den Hauptfiguren kommt es bei mir gar nicht mal unbedingt darauf an, ob ich sie sympathisch finde. Ich muss nur irgendwie einen Draht zu ihnen bekommen. Das kann auch durchaus Abneigung sein und ich muss dann wissen, ob die Person sich vielleicht ändert oder seinen Willen nicht bekommt oder ..

Bei "P.S. Ich liebe dich" hab ich permanent beim Lesen geheult, dabei fand ich die Hauptperson eigentlich gar nicht so toll oder sympathisch. Die Geschichte an sich war aber einfach furchtbar traurig.

 

Diamondgirl kommentierte am 08. November 2017 um 10:12

Viele Antwortmöglichkeiten stimmt  ;-)

Ich stelle immer wieder fest, dass es bei mir ganz unterschiedliche Gründe gibt, warum mir ein Buch gefällt oder nicht. Definitiv muss mir der Schreibstil gefallen oder ich muss zumindest gut damit klarkommen. Sonst kann die Story an sich so spannend sein wie sie will, sie wird mich nicht fesseln.

Bei den Protagonisten hingegen bin ich flexibel. Oft macht ein unsympathischer Protagonist es für mich sogar interessanter. Für mich ist eher wichtig, ob die Story für mich nachvollziehbar ist. Unlogische Abläufe stören mich, es sei denn, es ist nachvollziehbar aus dem bisherigen Geschehen. 

Und wenn all das zusammen kommt, dann gibt das für mich ein Highlight-Buch! So was wie Was man von hier aus sehen kann oder Freund der Toten oder Ove.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen, nämlich manche herrlich abgedrehten Bücher, die man gerade deshalb liest, weil sie ein wenig durchgeknallt sind. Paasilinna z. B. oder auch Pratchett und Moers. 

Giselle74 kommentierte am 08. November 2017 um 10:11

Das ist schwer zu beantworten. Grundsätzlich gilt, was vorher hier schon geschrieben wurde: es muss mich emotional berühren und/oder ich muss die Personen mögen. Aber es gibt auch Bücher, wo es nichts davon ist, wo es schlicht die Sprache, die Wortwahl, der Satzbau sind, die das Buch für mich lesenswert machen.

sphere kommentierte am 08. November 2017 um 10:29

Ja, der Schreibstil ist auch wichtig.

Als Beispiel habe ich "Guillermo Martinez" , da haben mich die Protagonisten selten emotional berührt, aber der Schreibstil packt mich jedesmal. Schade, dass er nichts neues rausbringt...

calimero8169 kommentierte am 08. November 2017 um 10:16

Hmm schwierig, weil so viele Faktoren zusammenkommen. "Das Floss der Medusa" - hier stimmte für mich wirklich alles. Charaktere, Handlung, Schreibstil. Franzobel hat abscheuliche Fakten durch tolle, eindringliche Personen und die provokante Erzählweise und viel Witz fesselnd nahe gebracht.

"Kleine Stadt der großen Träume" - ein heikles Thema von Fredrik Backman mit der ganzen Palette der Gefühlswelt und aufgegriffen. Er schafft es den Leser zum weinen zu bringen, das Buch zuzuknallen und wütend auf Sofa zu werfen und dann wieder eine Wendung reinzubringen, dass man fassungslos dasitzt und sagt..."Backman ist so ein A..." Ich habe ihn und seine Bücher total unterschätzt.

Vor Jahren gelesen, "Die Gestirne" von Eleanor Catton. IRRE - ganz toller Sprachgebrauch und wahnsinnig intelligent aufgebaut. Nichts zum mal eben weglesen sondern schon zum richtig konzentrieren, aber der Hammer.

Die Liste könnte endlos so weitergehen. Jedes Buch muss irgendwie individuell was haben und ich quäle mich im allgemeinen auch durch langatmige zähe Bücher durch - denn wer weiß, vielleicht reißt mich das Ende vom Hocker.

 

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 10:22

Eleanor Catton fand ich auch toll. Ich las es auf englisch und fragte mich am Anfang, ob das geht, aber es ging dann doch, jedoch musste man dran bleiben. So eine Erzählgewalt! Spitze. Hat sie eigentlich was Neues gemacht? Oh, Erzählgewalt ist vllt nicht das richtige Wort, aber so bildhaft, ich habe den Chinesen von der Opiumhöhle noch vor mir und auch das Zimmer mit den 13 Herren!

katzenminze kommentierte am 08. November 2017 um 10:41

Ja, das war wirklich toll, das Buch! <3

Ein neues gibt es nicht. Aber ein altes, wie ich gerade sehe: http://wasliestdu.de/eleanor-catton/die-anatomie-des-erwachens

calimero8169 kommentierte am 08. November 2017 um 13:06

Ich hoffe von ihr kommt noch etwas. Der Schreibstil und so toll, aber wenn man Bücher wie "Die Gestirne" schreibt, braucht es wohl seine Zeit.

Sibylle P. kommentierte am 08. November 2017 um 21:42

"Die Gestirne" steht bei mir, habe es aber noch nicht gelesen. Es ist so DICK!!!!!! Das kann ich doch nicht im Bus lesen!

Mit "Kleine Stadt der großen Träume" hast du mich gleich um ein Wunschbuch reicher gemacht.

calimero8169 kommentierte am 09. November 2017 um 09:02

"Kleine Stadt der großen Träume" ist klasse. Dazu wird es aber einen zweiten Band geben, der in Schweden im August erschienen ist. Es ist echt richtig richtig gut und ich ziehe echt den Hut vor Backman wie er das be- und verarbeitet hat.

LySch kommentierte am 08. November 2017 um 23:50

"Die Gestirne" liegen bei mir auch noch auf dem SuB - und jaaa, es ist verdammt dick ^^ Und im Bus rumschleppen mag ichs auch nicht unbedingt. Aber ich freu mich schon drauf, weil ich sooviel Gutes gehört habe! :)

calimero8169 kommentierte am 09. November 2017 um 09:03

Nimm Dir Zeit für "Die Gestirne". Das ist echt großes Kino.

katzenminze kommentierte am 08. November 2017 um 11:01

Boah, superschwierig zu beantworten, Wanda!

Für mich muss es gut geschrieben sein. Gerne bildhaft und ausschweifend erzählt. Wenn ich richtig in die Geschichte eintauchen kann, ist es fast schon die halbe Miete.
Ich muss es ernst nehmen können. Das heißt, die Charaktere und die Handlung müssen nachvollziehbar sein und realistisch. (Dabei kann, wenn es gut geschrieben ist, fast alles realistisch sein. Es kommt auf die Umsetzung an.)
Es sollte mich berühren. Sei es durch die Charaktere, was ihnen wiederfährt oder von Thema her.
Das Ende muss passen.

Hmm, das wären so die ersten Sachen die mir einfallen. Ich denke, das könnte man auf alle meine Lieblingbücher anwenden. Aber ob einen ein Buch berührt oder anspricht, kommt ja auch immer auf die Zeit an, in der man er liest. Von daher ist das alles seeeeeehr subjektiv.

naibenak kommentierte am 09. November 2017 um 10:54

Ich unterschreib mal Minzis Kommentar *lol*... ♥

Ich füge noch hinzu: in den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, dass ein Hauch (wohlgemerkt NUR HAUCH^^) Magie bei mir unheimlich punkten kann!!! So haben mich Bücher, die einerseits sprachlich überzeugen, toll erzählt sind und zusätzlich noch diese Magie versprühen, immer wieder sehr geflasht (z.Bsp. Das größere Wunder - Thomas Glavinic/ Die Monster von Templeton - Lauren Groff...).

Ja und dann sind es Bücher, die sprachlich/stilistisch besonders sind! Da will ich mal Bodo Kirchhoff nennen mit "Widerfahrnis" oder auch die Bücher von Edward St.Aubyn und Thomas Glavinic...

Ganz besonders mag ich es, wenn die Schreibweise "lieb" und warmherzig, gefühlvoll - aber nicht kitschig- daherkommt ("Wer die Nachtigall stört" - Harper Lee/ "Drachenläufer" - Khaled Hosseini oder gerade erst "Heimwärts über das Eis" - Gunilla Linn Persson) und wenn man das Gefühl bekommt, dass der Autor richtig Bock hat, einem seine Geschichte zu erzählen *lach* (Stephen King!^^ z.Bsp.)... In diesen Fällen merke ich das bereits auf der ersten Seite und bin sofort gefangen :)

lesesafari kommentierte am 09. November 2017 um 22:13

Ein Hauch Magic in Nicht-Fantasy-Büchern finde ich meistens auch sehr gut.

buechermauschen kommentierte am 08. November 2017 um 11:12

Es kommt auch auf meine Stimmung an , ob ein Buch gefällt oder nicht ... Habe es schon gehabt das ich ein Buch richtig gut fand und es weiter empfohlen habe und beim zweiten Mal lesen habe ich mich gefragt warum...

Die Figuren müssen mich ansprechen , zickige und total naive Personen machen mir den Einstieg in eine Geschichte schon schwer.

Das Thema muss mich interessieren (gerade bei historischen Romanen) und die Geschichte muss mich irgendwie packen , was stimmungsabhängig ist ...

Es gibt so viele Faktoren ... 

Galladan kommentierte am 08. November 2017 um 11:26

Es muss mich unterhalten und/oder informieren. 

Protagonisten muss ich nicht mögen, der Schreibstil muss dem Genre angepasst sein 

Ich stelle auch fest, dass ich mich entwickelt habe und mir bei vielen Neuauflagen älterer SF und Fantasy die Entwicklung des Verhätnisses zwischen Mann und Frau fehlt. Ist es eine Geschichte die auf historische Dinge zurückgreift und da Frauen in ihre untergeordnete Rolle beläst ist das ok, aber wenn man mir eine Geschichte wie Enterprise heute serviert bin ich da schnell nicht mehr dran interessiert. 

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 12:08

Das ist ein interessanter Gesichtspunkt mit der gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

chaosbaerchen kommentierte am 08. November 2017 um 12:09

Es muss mich nach spätestens 50 Seiten (besser von der ersten Seite an) überzeugen, lesenswert zu sein. Dazu muss es eine Verbindung zu mir aufnehmen, mir etwas sagen.

wandagreen witzelte am 08. November 2017 um 13:25

Ein Buch, das sich mit Esoterik beschäftig vllt?

Galladan kommentierte am 08. November 2017 um 14:35

Wanda, in der Kaba-Dose geschlafen? :-D

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 17:04

Und das Kakaopulver hat eine Verbindung mit mir aufgenommen, jetzt will ich nur noch Kakao zum Frühstück. So kanns gehen. Da pass ich doch gar nicht rein, Galli.

LESERIN kommentierte am 08. November 2017 um 13:39

Stil, Sujet, Figurenzeichnung, Sprache.

Büchi kommentierte am 08. November 2017 um 14:44

Manchmal ist es nur das Cover, welches mich sooo anspricht, dass ich es kaufe; da muss auf den ersten Blick der Inhalt mir nur einigermaßen iinteressant erscheinen.

Dann die Sache mit den Lieblingsautoren°innen. Da interessiert mich der Inhalt nur minimal. Und auch wenn es dann mal ein Flop ist, kaufe ich unbeirrt das nächste wieder, da bin ich fast endlos treu. Es gab bisher nur ganz wenige Ausnahmen, dass ich irgendwann treulos wurde. Patricia Cornwell zum Beispiel, die "Kay Scarpetta" Reihe. Da hat es mich nach x Versuchen einfach nur noch genervt und geärgert, dass sich Scarpetta einfach nicht weiterentwickelt hat.

Ein Buch muss mich inhaltlich  interessieren. Dass alle davon reden, ist für mich kein Kriterium, es zu lesen. (Auch wenn das oftmals beruflich der Fall sein musste.) Ich habe gerne sehr schnell eine Nähe zur Geschichte, zur Landschaft, in der es spielt; und auch zu den Personen , wobei ich sie nicht zwangsläufig mögen muss. Merke ich beim Lesen nach 50 bis 60 Seiten, es flattert so neben mir her, dann breche ich es ab. Früher habe ich tapfer weitergelesen, heute ist mir dafür meine endliche Lebenszeit zu schade.

Thema Hörbuch: ich besitze nur sehr sehr wenige Hörbücher. Und bei Hörbüchern ist mir der Inhalt nahezu egal, da geht es mir ausschliesslich um die Stimme des Interpreten/der Interpretin.

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 17:05

So gings mir mit Ursula Poznanski. Die ich inzwischen aufgegeben habe. Das zweite lasche, das dritte fast schlechte Buch, nee, aus die Maus.

 

E-möbe kommentierte am 08. November 2017 um 17:14

Ich bin treulos. Wenn mich ein Lieblingsautor zweimal enttäuscht, ist er/sie dann mein(e) Ex. ;)

Ansonsten gibt's für mich keine richtige Antwort auf diese Frage. Ja, das Buch muss mich packen können, aber welche Faktoren dafür erfüllt sein müssen, weiß ich gar nicht. Ich könnte einfacher beantworten, was ein No-Go ist: ein mir nicht genehmer Schreibstil, egal wie preisverdächtig beispielsweise. Personen, die nach meinem Empfinden jeglichem gesunden Menschenverstand zuwiderhandeln, weil sonst das Buch schon aus wäre. Überhaupt ist mir Logik wichtig, auch in der Fantasy. Selbst bei Magie muss es nach den vorgegebenen Regeln der Magie logisch sein, sonst hat sich das Buch für mich erledigt. Beispiel: Harry Potter & and the lost child - es widersprach der Logik, die aus den vorhergegangenen Bänden bekannt war, also ist dieser angebliche 8. Band für mich nicht ernstzunehmen.

Laurinchen kommentierte am 08. November 2017 um 18:04

Ich mag ein Buch, wenn ich mich komplett auf die Geschichte einlassen und darin versinken kann. Das kann durch eine Handlung geschehen, die besonders nach meinem Geschmack ist, oder aber auch durch eine, die besonders interessant und neu für mich ist. Das kann auch allein durch die Sprache und den Stil geschehen. Manchmal hab ich das Gefühl, manche Bücher haben  bei mir "Pech"und ich ordne sie eher unverdientermaßen in die Kategorie nicht gut ein, weil ich sie in der falschen Stimmung lese oder mich allein schon eine hässliche Aufmachung, bzw. anstrengender Druck, etc. stört.

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 18:39

Wenns zu klein geschrieben ist und noch mit engem Zeilendruck ist das Beste aller Bücher unlesebar. Ausser man wär in Gefangenschaft und hätt nur das eine ... !

katzenminze kommentierte am 08. November 2017 um 19:32

Jaja, ich glaube, wenn man einmal angefangen hat ein Buch schlecht zu finden, ist es schwierig da wieder raus zu kommen. Mir fallen dann meist erst recht alle störenden Kleinigkeiten ins Auge, die ich sonst vielleicht ignoriert hätte... :)

schwadronius antwortete am 08. November 2017 um 21:46

das ist extrem situationsabhängig. alles muß einfach stimmen, während des zeitpunkts des lesens!

Sibylle P. kommentierte am 08. November 2017 um 21:53

Schwer zu beantwortende Frage: ein Buch muss mich gefangennehmen. Es muss mich berühren und mir etwas sagen.

Mein letztes "Herzensbuch" war "Am diesem Tage lasen wir nicht weiter" von Will Schwabe. Was für eine Sprache! Was für eine Geschichte!

Die Geschichte muss einfach passen und stimmig sein.

LySch kommentierte am 08. November 2017 um 23:36

Hmm... interessante Frage.

Ich glaube, mich muss ein Buch in meiner dann derzeitigen Situation und Stimmung abholen. Das beste Buch kann blöd und anstrengend sein, wenn es mich im falschen Moment erwischt. Das muss irgendwie passen und "Klick" machen ;)

Das Thema bzw. die Handlung müssen mich ansprechen, außerdem lege ich großen Wert auf einen angenehmen Schreibstil mit Köpfchen und ausgefeilte Charaktere. Ist beides plump und unausgereift, ist das Buch bei mir leider durchgefallen...

Michelly kommentierte am 09. November 2017 um 10:55

Das mit der Situation/Stimmung ist bei mir auch so, die Sache mit dem "Klick" verstehe ich nur zu gut.

Ich hatte letztes Jahr den neuen Fitzek, auf den hatte ich mich so sehr gefreut. Und dann fang ich an zu lesen und komme einfach nicht in die Story. Dann habe ich ein anderes Buch dazwischen geschoben (ganz anderes Genre) und danach lief es wie am Schnürchen.

Chaoskeks kommentierte am 09. November 2017 um 00:13

Hm, bei mir muss da alles irgendweie zusammenpassen. Also Protagonisten, Handlung, Stil, Aufmachung, Logik und Stimmung wenn ich das Buch lese.

Ich mag Bücher aus lieber wenn ich bei der Handlung richtig mitfiebern und mich in die Geschichte hineinversetzen kann. Wenn ich die Hauptcharaktere dann auch noch gut finde, dass kann man davon ausgehen, dass ich das Buch gut finde.^^

Das mit den Hauptcharas ist allerdings nicht soo wichtig. Die müssen nicht unbedingt besonders toll oder sympathisch sein, sie müssen eben nur gut zum Buch passen und ihre Handlungen sollten nachvollziehbar sein.

Wenn mir ein Buch nicht gefällt oder ich es abbreche, dass gebe ich dem meist aber später nochmal eine Chance weil es eben sein kann, dass ich mich einfach nicht richtig auf das Buch eingelassen habe.^^

hobble kommentierte am 09. November 2017 um 06:01

Spannung oder interessantes Thema

wampy kommentierte am 09. November 2017 um 06:18

Vor allem möchte ich unterhalten werden. Das kann auf unterschiedlichste Weisen geschehen. Spannung, Charaktere, Atmosphäre, Emotionen, Beobachtungen, Thema, Logik. Dann gibt es Autoren, die einfach erzählen können, wie z. B, Hakan Nesser. Ein James Lee Burke kann Landschaften und Stimmungen beschreiben wie kein anderer Autor. Manchmal ist es auch nur eine Figur, die mich fesselt, wie z. B. Dr Siri (Cotteril), Wyatt (Disher), Warshawski (Paretski), Rath (Kutscher) oder de Bodt (Ditfurth). Aber das ist nicht in Stein gemeiselt. Es gibt Bücher, die mich einst entzückt haben, und die mich heute kalt lassen, Bei Serien sollten sich Figuren entwickeln aber auch welche, die davon leben, das es immer gleich abläuft wie bei Nero Wolfe von Rex Stout.

wandagreen kommentierte am 09. November 2017 um 07:27

Das ist interessant, nicht wahr, dass man sich verändert und der Buchgeschmack mit. Dass einen heute was kalt lässt, was einen früher in Begeisterung versetzt hat. Gibts ein Beispiel? Oder auch umgekehrt, dass man heute etwas mag, was man früher nicht mochte. Bei mir war das z.B. Krieg und Frieden, in den zarten 20ern mal angefangen, zum Langweiler erklärt, in den energischen 30ern wieder vorgenommen mit dem Ergebnis langanhaltender Begeisterung bis zum heutigen Tage.

Seiten