wandagreen fragte am 03.07.2018 | Sonstiges

Behinderungen in Romanen

Eigentlich, fällt mir auf, spielen selten Behinderte mit, in den Romanen. Oder irre ich mich? Sollten es mehr sein? Welche Romane kennt ihr, in denen Benachteiligte/Behinderte vorkommen? Es gelten auch Erfahrungsberichte. Ich zum Bespiel, lese sehr gerne Romane/Berichte von Autisten. Aber es muss doch noch mehr und anderes geben.

Kommentare

Seiten

wiechmann8052 kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:43

wenn für dich siamesische Zwillinge als Menschen mit einer Benachteiligung gelten habe ich gerade ein sehr interessantes Buch gelesen Es heißt "Nach dir Max" von Leena Parkinen

wandagreen kommentierte am 03. Juli 2018 um 22:20

Sie sind auf alle Fälle benachteiligt! Sehr sehr interessante "Fälle" und ich wünsche jedem, das Allerbeste!

lesesafari kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:55

Bücher über Autisten laufen auch mir immer wieder über den Weg. Ich denke, sie sind am verbreitesten. 

Unter "Meine Inhalte" befindet sich noch dieser Thread mit zahlreichen Tipps:

http://wasliestdu.de/frage/rubrik/suche/welt-down-syndrom-tag-2103

Und "Der Idiot" von Dostojiewski (wie schreibt man nur diese Namen??) war Fallsüchtiger/Epileptiker und dann hab ich noch einen autobiographisch angehauchten Roman von Sarah Elise Bischof- "Panthertage" (Epileptikerin). Und dieses Jugendbuch mit dem Autisten hab ich verkauft, wie hieß es!?! 

Da gibt es massig.

Wenn ich mich nicht irre, hat diese furchtbare Ermittlerin von Cody McFadyen ein behindertes Kind. 

schwadronius erwähnte am 03. Juli 2018 um 23:29

Достоевский. ;).

lesesafari kommentierte am 04. Juli 2018 um 14:33

und Fjodor?

Erdbeerfrau kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:53

Was ist mit "Das Rosie Projekt"? Ich meine mich zu erinnern, das die Hauptfigur Don autistische Züge oder das Asberger Syndrom hat.

milkshake kommentierte am 03. Juli 2018 um 23:21

Das stimmt, es ist alles jedoch sehr verkitscht dargestellt, würde ich nicht unbedingt als authentisch ansehen.

Steve Kaminski kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:46

Die Hauptfigur ist Autist, ja.

Sommernixe kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:57

In ich glaube es war Bossman (?) kam ganz am am Rande ein autistisches Mädchen vor, hat aber keine entscheidende Rolle gespielt.
Bei körperlichen Beeinträchtigungen wurden ja bezüglich einem Rollstuhl gestern (?) schon ein paar Bücher genannt.

Mich würde ja mal ein Buch mit einem blinden Protagonisten in der Hauptrolle interessieren. Kennt da jemand eins? :)

Lilli33 kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:59

"Endgültig" und "Niemals" von Andreas Pflüger sind spannende Thriller mit einer blinden Ermittlerin. 

Borgel62 kommentierte am 03. Juli 2018 um 21:59

Was  ist mit" Stadt der Blinden" gehört meiner Meinung auch dazu.

Lilli33 kommentierte am 03. Juli 2018 um 22:01

Und natürlich "Ein ganzes halbes Jahr".

lesesafari kommentierte am 03. Juli 2018 um 22:19

"Der Glasmurmelsammler" von Cecila Ahern hat Demenz.

wandagreen kommentierte am 03. Juli 2018 um 22:22

Demenz nehme ich mal aus. Diese Bücher gibts wie Sand am Meer.Bestimmt berechtigt. Aber es ist "nur" eine Alterskrankheit.

Galladan kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:08

Das wiederum stimmt so nicht. Es gibt eine Form der Demenz die vererbt wird und mitten im Leben auftritt. „Mein Leben ohne Gestern“ von Lisa Genova beschreibt diese Erkrankung eindrucksvoll. 

FrlSpatz kommentierte am 05. Juli 2018 um 21:37

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention zählen nneschen mit Demenz auch zu den Menschen mit Behinderung....

Gittenen kommentierte am 03. Juli 2018 um 23:03

Ich Eleanor Oliphant hat meiner Meinung Asberger

Büchi kommentierte am 03. Juli 2018 um 23:16

"Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon - Autismus

"Crazy" von Benjamin Lebert - ebenso wie der Autor ist auch der Protagonist halbseitig gelähmt

"Das Hotel New Hampshire" von John Irving - Blindheit/Kleinwüchsigkeit

milkshake kommentierte am 03. Juli 2018 um 23:38

Zum Thema (Asperger) Autismus oder auch einfach Charakteren, die in irgendeiner Form besonders aber nicht mit irgendwelchen Syndromen klassifiziert werden,  kann ich dir ein paar sehr gute Bücher empfehlen: 

Jonathan Safran Foer - Extrem laut und unglaublich nah

Jodi Picoult - In den Augen der anderen

Carol Coffey - Das Mädchen mit den Schmetterlingen

(Autorin vergessen) - Fuchsteufelsstill

Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück

Holly Goldberg Sloan - Glück ist eine Gleichung mit 7

Ann M. Martin - Die wahre Geschichte von Regen und Sturm

 

Du meintest wahrscheinlich hauptsächlich geistige und/oder körperliche Behinderungen, oder? Denn zu psychischen Beeinträchtigungen gibt es mittlerweile Bücher wie Sand am Meer (da muss man nur irgendeinen Thriller aufschlagen). 

Aber ein schönes Jugendbuch zum Thema körperliche "Behinderungen" ist Wunder von Palacio (in Gänsefüßchen, weil ich nicht sagen würde, dass ihn seine Probleme selber behindern, eher die Außenwelt mit ihren Reaktionen auf sein Aussehen).

LySch kommentierte am 04. Juli 2018 um 00:25

Mir fällt "Blumen für Algernon" ein, das will ich unbedingt noch lesen!! Klingt wahnsinnig spannend...

http://wasliestdu.de/daniel-keyes/blumen-fuer-algernon-0

FIRIEL kommentierte am 04. Juli 2018 um 07:08

Das habe ich mal vor mindestens 30 Jahren gelesen und es hat mich so beeindruckt, dass ich mich in weiten Zügen noch erinnern kann. Leg es mal schön weit oben auf deinen SuB...

naibenak kommentierte am 06. Juli 2018 um 09:18

Oh ja, das soll wirklich toll sein und steht deshalb auch auf meiner WuLi^^

Kopfzeile kommentierte am 04. Juli 2018 um 01:35

Hallo wandagreen, spontan fällt mir Hugo Horiots 'Der König bin ich' ein; hierbei hat der Junge, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben ist, das Asperger-Syndrom. Selbst noch nicht gelesen, aber auf der Wunschliste vermerkt: Darin Strauss' 'Chang und Eng - Die siamesischen Zwillinge' (nach den thailändischen Brüdern Bunker wurde die Fehlbildung benannt). Ach ja, in Stefan Zweigs 'Ungeduld des Herzens' spielt eine junge gelähmte Frau und der Umgang mit ihr eine große Rolle. In Carson McCullers 'Das Herz ist ein einsamer Jäger' ist der Protagonist taubstumm. Die Protagonistinnen in Thomas Hettches 'Pfaueninsel' (Maria Dorothea Strakon, "Schloßjungfer") und Inger-Maria Mahlkes 'Wie ihr wollt' (Mary Grey, 1545 - 1578, hatte Anspruch auf den englischen Thron) sind kleinwüchsig.

 

coala kommentierte am 04. Juli 2018 um 06:25

Mir fallen da spontan auch noch einige Romane ein, die mich beim Lesen alle auf die ein oder andere Weise beeindruckt haben:

  • Simpel - Maire-Aude Murail (geistige Behinderung)
  • Die einzige Art, Spagetti zu essen - Nicole Brausendorf (Blindheit)
  • The Ivy Years. Befor wir fallen - Sarin Bowen (Rollstuhl)
  • Ein Sommer und ein ganzes Leben - Kristina Valentin (Rollstuhl)
  • Umwege zum Glück - Gabriele Popma (Rollstuhl)
  • Glücksfaserrisse - Gabriele Popma (Rollstuhl, Band 2 zu Umwege zum Glück)
  • Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive - Raul Aguayo-Krauthausen (Rollstuhl, Kleinwuchs, Glasknochenkrankheit)
  • Masha & Dasha - Juliet Butler (Siamesische Zwillinge)

Emswashed kommentierte am 04. Juli 2018 um 07:22

Nachdem ich diese Frau im TV gesehen habe, war ich ganz wild darauf ein Buch von ihr zu ergattern: "Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier" von Temple Grandin. Sie ist Autistin und hat mit ihrer Behinderung einen ganz eigenen Zugang zu Tieren (Rindern) gefunden, die sogar das System der Schlachthöfe revolutioniert hat.

wandagreen kommentierte am 04. Juli 2018 um 07:25

Da gibt es einen Film drüber. Den hab ich geguckt. Weiß den Titel nicht mehr. Sehr berührend. Aber mehr noch als die Frau, taten mir die Tiere leid! Hört alle auf, Tiere zu essen, es sind Menschen!

wandagreen kommentierte am 04. Juli 2018 um 07:23

Dachdecker wollt ich eh nicht werden, ist ein toller Titel! Dann gibt es vllt doch mehr Bücher, die sich mit der Thematik befassen als ich dachte. Sind es genug? Müssten es mehr sein? Kennt ihr persönlich Menschen mit einer Benachteiliung? Wie ist denn das momentan korrekte Wort? Darf man noch "Behinderung" sagen, ich bin nicht up to date.

Kopfzeile kommentierte am 04. Juli 2018 um 10:54

Auf den neusten Stand, wie nun die Fachleute den Begriff 'Behinderung' nennen, bin ich ebenfalls nicht, aber da ich Kontakt zu Betroffenen habe/hatte (meine Mutter hat bspw. eine Gehbehinderung, schaffte es zum Glück aus dem dauerhaften Rollstuhl, ist aber auf eine Gehhilfe und bei längeren Strecken wiederum auf den Rolli angewiesen), kann ich lediglich das wiedergeben, welcher Konsens aus mehreren Gesprächen resultierte. Mit dem Wort hatten die wenigsten ein Problem, schließlich fühlen sie sich im alltäglichen Leben oftmals be- bzw. gehindert, aber nicht immer (sofern die Kommunen Hilfen wie entsprechende Parkplätze zur Verfügung stellen - spannend bspw., dass Österreich im Vergleich zu Deutschland viel mehr darauf Acht gibt, so zumindest die Erfahrungen, die meine Mutter und ich bei diversen Familienbesuchen in Österreich machten). Wichtig waren ihren stets, dass sie statt 'Behinderter' alternativ als 'Mensch mit Behinderung' genannt und wahrgenommen werden; dass das Menschsein an erster Stelle steht und nicht die Behinderung. Meine Mutter bspw. betont, dass sie eine Gehbehinderung hat und nicht gehbehindert ist - zwischen sein und haben kann, obgleich es auf den ersten Blick minimal erscheint, ein großer Unterschied sein; hat höchstwahrscheinlich etwas mit der inneren Einstellung zu sich selbst zu tun. Bin bereits gespannt, was andere berichten.

wandagreen kommentierte am 04. Juli 2018 um 12:35

Diesen Beitrag finde ich äusserst interessant. Aber ist ja klar, dass man nicht durch seine Behinderung definiert werden möchte. Es ist halt so und da kann keiner was tun dran, aber abgesehen davon ist man ja ganz normal *ggg*.

Kopfzeile kommentierte am 05. Juli 2018 um 09:02

Dem kann ich lediglich zustimmen. :)

Sommernixe kommentierte am 06. Juli 2018 um 12:02

Bezüglich Menschen mit Einschränkungen im näheren Umfeld kann ich sagen, dass meine Cousine schwer geistig behindert ist. Aber wir sind schon vor vielen Jahren weggezogen, so dass ich sie nur noch selten sehe.

Ansonsten habe ich noch einen guten Freund, der unter dem Tourette Syndrom leidet. Ich weiß war nicht genau, ob das auch als Behinderung zählt, aber da das Leben schon stark von dieser Krankheit beeinflusst wird, bin ich schon der Meinung, dass das dazu gehört. Ich finde es immer wieder "spannend" (das klingt leider etwas makaber, aber mir fällt kein passenderer Begriff ein), wie diese Krankheit sich zeigt, entwickelt etc. Vor allem auch von biologischer Seite her gibt es da noch einiges zu klären. Hier ist es wohl wie bei vielem, dass es sehr darauf ankommt, wie Betroffene selbst mit ihrer Erkrankung umgehen. Und mein Freund geht damit zum Glück (meist) sehr offen um auch wenn es natürlich gute und schlechte Tage gibt.

Die Schwester von meinem Lebensgefährten macht gerade eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, wodurch das Thema Behinderung momentan in der Familie sehr präsent ist. Ich finde es wirklich interessant, was sie immer erzählt, erlebt und wie die Lage diesbezüglich in Deutschland ist.

wandagreen kommentierte am 08. Juli 2018 um 22:54

Ah danke! Lese deinen Beitrag erst jetzt, da die Threads so schnell von der Oberfläche verschwinden!!

Auch der Vergleich mit anderen Ländern würde mich interessieren. Gibt es europäische Länder, die besser gelernt haben mit behinderten Menschen umzugehen, ist es woanders schlechter? Was machen die Schweden, die immer für ihr vorzügliches Gesundheitssystem gelobt werden? No idea.

Tourette ist ganz eindeutig eine Beeinträchtigung. Finde es auch eine spannende Krankheit. Und es ist bestimmt schwierig, sie zu erforschen. Es gibt ja die unterschiedlichsten Ausprägungen. Heute ist man im Allgemeinen viel offener damit und haben die Leute es leichter. Früher aber waren all die älteren Menschen, die umhergingen und "Zeug riefen" doch Randgänger, oft verwahrlost und niemand wollte etwas mit ihnen zu tun haben. Fast wie Aussatz. Ich habe mich auch weggedreht als ich noch keine Ahnung davon hatte, was es damit auf sich hat. Gut, dass man heute viel aufgeklärter ist. Es ist eben das Fremde schon auch beängstigend.

Manchmal ist es gut, in der Moderne zu leben.

Ein Tick anders, ist einer meiner Lieblingsfilme.

https://www.youtube.com/watch?v=aqDBN1SPkYY

Sancro82 kommentierte am 04. Juli 2018 um 07:32

Der Angstmörder und dann gab es vom Fischer Verlag noch eines, da präperiert so ein Mörder Kinder mit Knochendeformierungen und sammelt diese. Der Knochensammler oder so ähnlich

KerstinT kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:13

Genau, "Der Knochensammler".

Galladan kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:21

Nicht zu verwechseln mit „Der Knochenjäger“ von Jeffrey Deaver wo ein ehemaliger Cop der nach einem Arbeitsunfall gelähmt ist und nur einen Finger und den Kopf bewegen kann. Inzwischen läuft der Titel unter „Die Assistentin“

wandagreen kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:59

Ah, das könnte mir gefallen.

Buchdoktor kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:27

Kenzaburo Oe: Stille Tage, Schwere geistige und körperliche Behinderung, autobiographisch

Milner: Der Tag, an dem Marilyn starb Down Syndrom

Weeks: So B. it geistige Behinderung der Mutter, Jugendbuch

Moulin Rouge. Das Leben des Henri Toulouse Lautrec, Kleinwüchsigkeit

Jaskulla: Glückstadt, zerebrale Behinderung, Rollstulfahrer

Jollien: Lob der Schwachheit

Kara: Cafe Cyprus

Wölfel: Ein Haus für alle Jugendroman, in Jugendbüchern kommen Behinderungen offenbar häufig vor

Fosnes Hansen: Das Löwenmädchen

meine ältere Liste über Blinde und Sehbehinderte:

https://www.amazon.de/Blinde-amp-Sehbehinderte-in-Romanen-und-Biografien...

Karen Susan Fessel: Bilder von ihr, darin kommt eine gehörlose Figur vor, ohne dass die Behinderung problematisiert wird, so sollte das öfter sein.

Galladan kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:16

Mir fällt noch „Die Tochter des Fotografen“ von Kim Edwards ein. 

Wärend eines Schneesturms bringt die Frau eines Arztes Zwillinge auf die Welt. Als der Arzt feststellt, dass eines der Kinder Down Syndrom leidet, sagt er seiner Frau, dass das Kind gestorben ist und schickt seine Angestellte los das Kind im Irrenhaus ab zu geben. (Zumindest meine ich mich so an die Handlung zu erinnern und es spielt in einer Zeit wo man das noch so nannt. Ich habe es allerdings auf englisch gelesen)

 

Susi kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:21

"Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon

"Ich will kein In-mich mehr sein" von Birger....(Autist hat über sein Innen- Leben geschrieben mit dieser Facilitated -Unterstützung, weil er nicht sprechen kann. Ist glaube ich aus den 80gern. Sehr interessanter Einblick.

Chang und Eng  von Darin Strauss (Siamesische Zwillinge nach denen die Fehlbildung benannt wurde) Sehr interessantes, bewegtes, aber auch trauriges Leben. Interessant auch Das Leben zur damaligen Zeit und wie unterschiedlich sie reagieren, als sie mit 6 oder 8 zum ersten mal einen anderen Jungen sehen (die Mutter hatte sie völlig abgeschirmt). Der eine denkt "Der ist frei !" , der andere denkt "Der ist ja nur halb."    

"Um Füße bat ich und er gab mir Flügel" von Dorothy Clarke Wilson  ( Mary Verghese ist eine Ärztin, die von der ersten Ärztin Indiens ausgebildet wurde, und die durch einen Unfall querschnittsgelähmt wurde, sich aber wieder zurück an den Op-Tisch kämpfte und als erste Ärztin in Indien sich der Leprakranken annahm.)

"Wunder" von R. J. Palacio (durch mehrere Gendefekte schrecklich entstellter Junge, der von anderen auch nach x Operationen noch als "Monster" angesehen wird, will auf eine normale Schule gehen. Dort erfährt er sowohl Freundschaft als auch Mobbing)

"Auf der Spur des Morgensterns" von  Sophie Zerchin (Wenn man die Buchstaben umstellt, ergibt dies das Wort Schizophrenie. Dorothea Buckschrieb unter diesem Pseudonym über ihr Leben mit der Krankheit. Sie hat sie letztendlich als Bereicherung für ihr Leben akzeptieren können, sich dann sehr für andere Patienten eingesetzt, sich an der Psychiatriereform beteiligt, den Trialog in Hamburg ins Leben gerufen (dies wird inzwischen weltweit gemacht), viele Bücher geschrieben. Am Wichtigsten ist aber die Erkenntnis, auf der sich  die Sotaria-Bwegung der Psychiatrie aufbaut, dass  eine Psychose heilbar sein kann, wenn ihr Sinn verstanden und ins Leben einbezogen wird.

Du kannst ja auch mal in meinem Psychiatrie Regal stöbern.

Sassenach123 kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:30

Ist nun zwar am Thema vorbei, aber könntest du mir einige Titel nennen? Bin auch auf der Suche nach Romanen usw zum Thema Autismus. 

 

Steve Kaminski kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:49

Avram Kantor, DIe erste Stimme - ein Jugendbuch über einen autistischen Jungen und seine Familie.

evafl kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:33

Da ich gestern "Ein kleines Wunder würde reichen" von Penny Joelson ausgelesen habe, beteilige ich mich mal hier. Die Hauptperson im Buch, Jemma, leidet unter Zerebralparese. Ich fand es sehr interessant hier durchaus mehr zu erfahren und habe das Buch regelrecht verschlungen. 

wandagreen kommentierte am 04. Juli 2018 um 09:00

Das klingt auch sehr anregend. Auch der Titel gefällt mir.

evafl antwortete am 04. Juli 2018 um 13:15

Falls du Interesse am Buch hast, kannst dich gerne per Nachricht bei mir melden. ;) 

wandagreen kommentierte am 06. Juli 2018 um 10:09

und dann? Liest du es mir vor!

evafl kommentierte am 06. Juli 2018 um 10:24

Genau! Wenn der Tag dann endlich 28 Stunden hat, dann mach ich das. 

wandagreen kommentierte am 08. Juli 2018 um 22:48

:DDD

Steve Kaminski kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:52

Wolfgang Borchert, Schischyphusch: oder Der Kellner meines Onkels. Eigentlich eine Erzählung, gibt es auch als Einzelbändchen von gut 60 Seiten,

Steve Kaminski kommentierte am 04. Juli 2018 um 08:59

Eine der Krimi-Reihen von Steinfest handelt von dem einarmigen Privatdetektiv Cheng.

LySch kommentierte am 04. Juli 2018 um 09:30

In "Bin Knüller" schreibt Doro Zachmann übee ihr Leben mit ihrem Sohn mit Down-Syndrom. Das Buch ist toll! Ehrlich, schonungslos und wahnsinnig witzig! :)

"Ich mit ohne Mama" sind dann die Teenager-Jahre ;)

http://wasliestdu.de/doro-zachmann/bin-knueller

http://wasliestdu.de/jonas-zachmann/ich-mit-ohne-mama

Seiten