Butterblume89 fragte am 12.10.2013 | Sonstiges

Die ersten drei Sätze eures aktuellen Buches?!

Hallo, so ein Thema gibt es bei lovelybooks und ich finde das total super daher dachte ich mir, übertrage ich das mal hierher und ich fange auch direkt an.

Man sagt, der Blitz schlägt nie zweimal ein. Stimmt aber nicht. Naja das die Leute das sagen, stimmt schon, aber als Tatsache ist es falsch. [ Die Liebe deines Lebens - Cecelia Ahern]

Kommentare

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Leselampe_ kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:01

Schöne Idee... dann will ich auch mal:

An dem Tag, als das Wunder geschah, kniete Isabel gerade an der Kante der Klippe und pflegte das neue Grab mit dem kleinen aus Treibholz gezimmerten Kreuz. Eine einsame dicke Wolke zog langsam über den Spätaprilhimmel, der sich wie ein Spiegelbild des Ozeans über die Insel spannte. Isabel glättete die Erde rings um den gerade gepflanzten Rosmarinbusch und goss ihn.

(Das Licht zwischen den Meeren von M.L. Stedman)

Liddy kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:08

"Der Tag, nach dem im Leben von Raimund Gregorius nichts mehr sein sollte wie zuvor, begann wie zahllose andere Tage. Er kam um Viertel vor acht von der Bundesterrasse und betrat die Kirchenfeldbrücke, die vom Stadtkern hinüber zum Gymnasium führt. Das tat er an jedem Werktag der Schulzeit, und es war immer Viertel vor acht."

[Mercier, Pascal: Nachtzug nach Lissabon]

fio kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:13

"Gordon Edgleys plötzlicher Tod war ein Schok für alle - nicht zuletzt für ihn selbst. Gerade saß er noch in seinem Arbeitszimmer beim siebten Wort des 25. Satzes vom letzten Kapitel seines neuen Buches Und Dunkelheit brach über sie herein und im nächsten Augebnlick war er tot. Ein tragischer Verlust - dieser Gedanke schoss ihm noch durch den Kopf, als er bereits abtauchte."

[Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy]

kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:54

Was für ein toller Buchanfang. Ich liebe diese Serie :-)

fio kommentierte am 12. Oktober 2013 um 17:23

Finde ich auch! Ich hab gerade erst mit der Reihe angefangen und sie schon ins Herz geschlossen ;-)

Bin übrigens dank der Tipps hier im Forum überhaupt erst darauf gekommen. Danke!!! :-) 

Sandra Pusteblume babbelte am 12. Oktober 2013 um 17:26

Eine der besten Buchserien auf dem Markt! :)

Hany Moon kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:48

Vielleicht ist die Welt heute ein pralles Spiegelei.Vielleicht tropft der große gelbe Ball in die Wolken, verläuft am leuchtend blauen Himmel, der kalte Hoffnung verheißt und heuchlerische Versprechen von schönen Erinnerung macht, von wahren Familien, herzhaften Frühstück, Bergen von Pancakes, triefend vor Ahornsirup, in einer Welt, die es nicht mehr gibt.Doch vielleicht ist es auch anders.

(Rette mich vor dir- Tahereh H. Mafi)

Leselampe_ kommentierte am 12. Oktober 2013 um 17:15

Oh das Buch liegt schon hier und wartet darauf gelesen zu werden. Ich fand den ersten Band toll :)

Tine kommentierte am 16. September 2014 um 10:44

Das ist ja ein lustiger Anfang :D
Rette mich vor dir ist ja eig eine Dystopie, kann mir gar nicht vorstellen, dass das dazu passt :D Habs auf Engl hier liegen, muss es echt mal lesen... ;)

NatisWelt kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:51

Na dann will ich auch mal....=)

Der kleine Wecker klingelte. Es war fünf Uhr dreißig, und die Morgendämmerung von San Francisco tauchte das Zimmer in ein einzigartiges goldenes Licht. Lauren schlief tief unter den Decken vergraben in einem großen Bett, die Hündin Kali lag ausgestreckt auf dem Teppich am Fußende.

Quelle: "Solange du da bist" von Marc Levy

 

Tine kommentierte am 16. September 2014 um 10:45

Ich mag das Buch total! Und den Film auch =)

l03w3nz4hn kommentierte am 03. Juli 2016 um 20:44

Hab ich erst kürzlich gelesen und liebe es. Kann dir die Fortsetzung "Zurück zu dir" ebenfalls sehr empfehlen!

kommentierte am 12. Oktober 2013 um 16:56

"Es ist fünf Minuten nach vier. Pinneberg hat das eben festgestellt. Er steht, ein nett aussehender, blonder junger Mann, vor dem Hause Rothenbaumstraße 24 und wartet."

"Kleiner Mann - was nun?" von Hans Fallada

Von Buch zu Buch liebe ich Fallada mehr :-)

aenneken kommentierte am 12. Oktober 2013 um 17:04

Der Tag war grau und bitterkalt, und die Hunde wollten die Witterung nicht aufnehmen. Die große schwarze Hündin schnüffelte einmal kurz an der Bärenfährte, wich zurück und schlich mit eingekniffenem Schwanz wieder zur Meute. Die Hunde drängten sich jämmerlich am Ufer zusammen, während eine Böe zwischen ihnen hindurchfuhr.

Sturm der Schwerter, der fünfte Band von Das Lied von Eis und Feuer von Georg R.R. Martin

Vanessa Becker kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:09

Schon beim Fünften Band? :) Ich habe gerade mit dem zweiten angefangen. Aber scheinbar bleibt die Reihe genauso spannend, wie sie anfängt! :)

aenneken kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:12

Also ich finde schon. Es hatte mal kurz einen Hänger, aber danach wars um so "krachender". Naja und es liegt natürlich an den Lieblingen, manche kommen seltener vor und dann scheint es als kämen die, die man gar nicht mag immer dran zu sein :D

Tavo kommentierte am 14. Oktober 2013 um 21:19

Ich liebe diese Reihe...die ist so toll geschrieben und vielschichtig...Hab alle bisher auf deutsch erschienen Bände schon gelesen und stimme dir zu, dass sie zwischendurch auch mal ihre Längen hat.

aenneken kommentierte am 14. Oktober 2013 um 21:25

Jaaaa, eigentlich muss ich ganz viel anderes lesen, aber nein, das geht vor :D

Und dann kommt wieder ein Jon-Kapitel und ich mag nicht mehr :D

Sommerkind kommentierte am 12. Oktober 2013 um 17:13

Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rausche schon wieder recht lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen, mir war so recht wohl in dem warmen Sonnenscheine. Da trat der Vater aus dem Hause; er hatte schon seit Tagesanbruch in der Mühle rumort und die Schlafmütze schief auf dem Kopfe, der sagte zu mir: "Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst dir die Knochen müde, und lässt mich ale Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern."

 

(Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts)

silesia kommentierte am 20. Februar 2014 um 16:29

So lang können die ersten drei Sätze sein... ich habe mir das Buch gerade auf mein Handy gezogen zwecks nochmal unterwegs lesen.

Butterblume7 kommentierte am 10. Juni 2014 um 22:23

Der Beginn eines wunderbaren Initiationsromans - Ein Meisterwerk der Romantik!

JeannyMeyer kommentierte am 12. Oktober 2013 um 17:23

Kräftige Regenschauer peitschten gegen das Fenster. Das Wasser lief an den Scheiben herab und tropfte vom Dachvorsprung auf die Tische draußen. Heftige Windböen ließen die nackten Äste der Pappeln über die Hauswände kratzen.

Jagdhunde von Jørn Lier Horst

Ein mich euphorisierender Anfang :)

Aer1th schrieb am 12. Oktober 2013 um 17:44

Blue Sargent wusste mittlerweile schon gar nicht mehr, wie oft ihr gesagt worden war, dass sie ihrer wahren Liebe den Tod bringen würde.
Ihre Familie verdiente ihr Geld mit Weissagungen. Diese waren jedoch meist nicht allzu konkret.

Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

doppelgaenger kommentierte am 12. Oktober 2013 um 18:17

"Der Kaiser hielt die Welt in seinen Händen, doch er war nicht glücklich.

Mit langen manikürten Fingern fuhr Karl V. über die glattpolierte Oberfläche der Erdkugel, die all die Länder zeigte, deren Herrscher er seit einigen Jahren war. Die Finger wanderten von Flandern bis Palermo, vom sturmumtosten Gibraltar bis nach Wien an der Donau, von Lübeck an der Nordsee bis hin zu jenem Land, das man neuerdings Amerika nannte und aus dem Gold der dickbäuchigen Galeeren nach Europa kam."

(Oliver Pötzsch - Die Burg der Könige)

Sven kommentierte am 12. Oktober 2013 um 18:44

"Wir Menschen sind sensibler, als die meisten von uns ahnen. Hätten wir keinen Filter im Hirn, die Flut der Sinneseindrücke würde uns überwältigen. Man kann diesen Filter ausschalten."

 

("Todesengel" - Andreas Eschbach)

doppelgaenger kommentierte am 12. Oktober 2013 um 19:31

Das hört sich nach einem Buch an, das ich noch lesen muss :)

sphere kommentierte am 20. Februar 2014 um 16:23

Hab´ mir letztens Der Haarteppichknüpfer gekauft; danach muss der Todesengel dran glauben :) Freue mich schon drauf!

kommentierte am 12. Oktober 2013 um 19:00

"Gewöhnlich zog mit dem Ende des Sommers eine große Wolke Trübsal auf. Aber nicht in diesem Jahr. Zum ersten Mal kam der September mit dem beruhigenden Wissen näher, dass ich im Schlafanzug zur Schule gehen konnte."

Zeitenlos - Shelena Shorts

 

Heleflo kommentierte am 12. Oktober 2013 um 19:01

Die holzgetäfelte Abziehstube war so überhitzt, daß sie zu schwitzen begann, während sie sich aus den Kleidern schälte. Wieviele Haken, Ösen und Schnüre es an einem Frauengewand auch geben musste! Und keine Bademagd weit und breit, die ihr dabei zur Hand hätte gehen können, denn sie hatte alle weggeschickt.

(Die schöne Philippine Welserin von Brigitte Riebe)

CiGo kommentierte am 12. Oktober 2013 um 19:18

"Die Dämonen hatten eine Torte bestellt. Sie hatte nicht viel mit den rosa eingefärbten Marzipan- und Sahne-Kolossen zu tun, wie die Schicksalsfrauen sie gerne für ihre Patenkinder in Auftrag gaben. Das Ungetüm, dem Dopoulos gerade den letzten Schliff gab, erinnerte eher an einen verkohlten Berg."

(Die verbotene Pforte von Nina Blazon)

Ramona Blome kommentierte am 12. Oktober 2013 um 20:20

Tja, man lernt nie aus.

Ich hole tief Luft, schließe die Augen und drücke den Abzug bis zum Anschlag.

Die Welt um mich herum explodiert.

Hikari kommentierte am 13. Oktober 2013 um 00:36

Darf ich erfahren, um welches Buch es sich handelt? Klingt interessant.

Le Gov kommentierte am 12. Oktober 2013 um 20:26

Klasse Idee 

„Menschgestank hing in der Nacht.
Der Warg blieb unter einem Baum stehen und schnüffelte. Sein graubraunes Fell war von Schatten gesprenkelt. Ein Seufzer des Kiefernwinds trug den Menschengeruch zu ihm und dazu die schwächere Witterung von Fuchs und Hase, Seehund und Hirsch und sogar Wolf.“

 

aenneken kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:13

Klingt sehr nach "Das Lied von Eis und Feuer", welcher Band ist es denn?

Le Gov kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:42

Der zehnte, wollte ihn mir eigentlich aufheben bis der nächste rauskommt, weil der doch mit nem fiesen Cliffhänger enden soll, konnte aber nicht mehr warten!

;-)

 

aenneken kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:46

Ahhh soweit bin ich noch nicht. Gut das es nur die ersten drei Sätze sind

Lydia kommentierte am 12. Oktober 2013 um 21:26

Das Buch war in aller Munde. Ich konnte in New York nicht mehr in Ruhe durch die Straßen schlendern oder durch den Central Park joggen, ohne dass Spaziergänger mich erkannten und ausriefen: "He, das ist Goldman! Der Schriftsteller!"

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

gaby2707 kommentierte am 31. August 2014 um 20:41

Für mich war das eines der besten Bücher, die ich im vergangenen Jahr gelesen habe.

Pauerwolf kommentierte am 12. Oktober 2013 um 22:07

"Das hier ist kein Hundesalon", sagte ich und wünschte, ich könnte mir eine Zigarette anstecken. Seit ich ein Vampir geworden war, hatte ich fast keine Laster mehr. Als ein Wesen, das nicht atmet, kann man eben auch keinen Zigarettenrauch inhalieren.

Michele Bardsley - zum Nachtisch einen Vampir

Alisa kommentierte am 12. Oktober 2013 um 22:12

"Tage wie diese sollte es wirklich nicht geben. Jeff tunkte das letzte Stück Brot in die Schale, wartete, bis es ganz mit Milch voll gesogen war, und schob es sich in den Mund. Wieder eine >letzte Mahlzeit<."

[Der Kreis der Dämmerung - Das Jahrhundertkind von Ralf Isau]

sakajori kommentierte am 13. Oktober 2013 um 11:24

Das ist der erste Teil, nicht wahr? Viiiiel Spaß bei dieser tollen Reihe! :)

Alisa kommentierte am 06. August 2014 um 17:25

Okay, meine Antwort kommt wirklich spät, aber ich habe es jetzt erst gesehen ;D
Danke, die Reihe ist wirklich gut! :)

sakajori antwortete am 06. August 2014 um 18:28

:D kein Problem. Es gibt ehrlich gesagt wenige Leute, die diese tolle Reihe gelesen haben. Sehr schade! :(

litschi215 kommentierte am 12. Oktober 2013 um 22:51

Verwirrt betrachtete Helen Carter ihr Spiegelbild. Ein laner Riss teilte ihr leichenblasses Gesicht in zwei Hälften, Schminke vermischt mit Tränen zeichnete ein Marmormuster aus ihre Wangen. Ihre exotisch geschnittenen, bernsteinfarbenen Augen leuchteten seltsam inmitten des dick aufgetragenen schwarzen Lidschattens, der sie wie ein Stummfilmsternchen aussehen ließ.

( Der Mondscheingarten, Corina Bomann)

callunaful notierte am 12. Oktober 2013 um 22:55

Stellt euch den krankesten Ort von ganz Zamonien vor! Eine kleine Stadt mit krummen Straßen und schiefen Häusern, über der ein schauriges schwarzes Schloss auf einem dunklen Felsen thronte. In der es die seltensten Krankheiten gab: Hirnhusten und Lebermigräne, Magenmumps und Darmschnupfen, Ohrenbrausen und Nierenverzagen.

(Der Schrecksenmeister - Walter Moers)

Vanessa Becker kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:10

Moers. *-*

Ich liebe diese Bücher! Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe, dass noch einige weitere Geschichten aus Zamonien folgen. :)

schwadronius kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:24

"Daß Argo durch die düstren Symplegaden nie

Gefahren wäre, steuernd nach dem Kolcherland,

Daß auf den Waldhöhn Pelions die Fichte nie

Gefallen wäre noch der Helden Arme sie

Gerudert hätten, welche Pelias ausgesandt,

Das goldne Vlies zu holen!"

 

ich schreibe mal nur einen satz. drei sind eine seite. das ist aus: euripides' - medea.

Wellness kommentierte am 12. Oktober 2013 um 23:25

Ich kann meine Stimmen nicht mehr hören und weiß daher nicht so recht weiter. Irgendwie hege ich den Verdacht, dass sie diese Geschichte viel besser erzählen könnten als ich. Wenigstens hätten sie ihre eigenen Ansichten und Vorschläge zu der Frage, was am Anfang und was am Ende und was dazwischenstehen könnte.

[Die Anstalt - John Katzenbach]

MrsWonder kommentierte am 26. April 2016 um 18:42

Mein erster Katzenbach, man ist das lange her....
Hoffe es gefällt dir genauso wie mir :)

Hikari kommentierte am 13. Oktober 2013 um 00:28

Ich erwache in der Dunkelheit vor dem Morgengrauen und suche zwischen schmerzenden, noch im Bewusstsein verbliebenen Traumresten tastend nach einem brennenden Gefühl der Erwartung. Ich zittere vor Hoffnung, in den innersten Tiefen meines Wesens möge begierige Erwartung wiederaufleben - unzweideutig und mit der Wirkung von Whiskey, der brennend in die Eingeweide fährt - und finde doch nur ein grenzenloses Nichts. Ich schließe die Finger, die ihre Kraft verloren haben zur Faust, und überall, an jedem Teil des Körpers lasten Fleisch und Knochen getrennt auf mir, und diese Empfindungen zerfließen in meinem widerstrebend zurückkehrenden Bewusstsein zu dumpfem Schmerz.

(Der stumme Schrei von Kenzaburo Oe)

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