katzenminze fragte am 04.11.2017 | Sonstiges

Klassiker-Leserunde "Oliver Twist"

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Zeit für eine Klassiker-Leserunde!! *Konfetti* :)

Wir haben uns diesmal für Oliver Twist von Charles Dickens entschieden und wollen am 6.11. mit der Runde starten. Wer spontan noch mitlesen möchte, ist herzlich willkommen! Je mehr, desto besser.

Kommentare

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katzenminze kommentierte am 04. November 2017 um 17:15

Erster Teil: Kapitel 1 bis Kapitel 13

FIRIEL kommentierte am 07. November 2017 um 05:35

Ich habe gestern mit der Lektüre begonnen, war aber zu müde, um noch etwas zu schreiben. Ach, ist das schön, die alten Bekannten wiederzutreffen! Und der Stil von Dickens ist unnachahmlich.

Fornika kommentierte am 07. November 2017 um 14:12

Geht mir ähnlich. Ein bisschen wie nach Hause kommen.

katzenminze kommentierte am 07. November 2017 um 12:26

Ok, mein Print ist definitiv gekürzt. Und seltsam übersetzt. Ein Hoch auf das E-Book. ;)

Sarahklein kommentierte am 07. November 2017 um 16:30

Mich stört das zwischen den Kapiteln kein Platz gelassen wurde. Und ein paar Fehler habe ich gefunden oder die sind mit Absicht. Keine Ahnung :D

FIRIEL kommentierte am 07. November 2017 um 18:14

@ katzenminze: Dann wollen wir mal hoffen, dass das E-Book komplett ist!

@Sarah: Was denn für Fehler? Nenn mal ein paar Beispiele, dann können wir vielleicht herausfinden, ob sie absichtlich da stehen.

Sarahklein kommentierte am 07. November 2017 um 18:30

Hier zum Beispiel am Anfang bei Olivers Geburt "I Gott bewahre". Ist das I ein Fehler oder soll ein Ausruf sein?

katzenminze kommentierte am 07. November 2017 um 18:36

Darüber bin ich auch gestolpert. Aber da es zwei mal hintereinander vorkam, bin ich von einer seltsamen Übersetzung ausgegangen und nicht von einem Fehler. Vielleicht ist das die Vorstellung des Übersetzers vom Ton einer angesäuselten Frau im Armenhaus... :D

lesesafari kommentierte am 07. November 2017 um 18:46

Es soll bestimmt ein bairischer Ausruf sein. 

Sarahklein kommentierte am 07. November 2017 um 18:49

Kann gut sein. Das wäre nämlich meine nächste Frage gewesen :D soll der Dialekt bayrisch sein. Dabei komme ich manchmal nicht so ganz mit.

lesesafari kommentierte am 08. November 2017 um 19:54

meyerink selbst ist schon mal ein österreicher gewesen. entweder ist das autor spezifisch oder die figur im buch hat einen bayrisch/österreichischen hintergrund. 

kleine_welle kommentierte am 10. November 2017 um 21:21

Das hatte ich auch, dachte der Übersetzer wollte hier einen Dialekt einfügen. 

FIRIEL kommentierte am 11. November 2017 um 15:49

Bei mir steht: "Du lieber Himmel, nein", fiel die Wärter ein. 

Nix Bayrisches. Der Übersetzer heißt Carl Kolb.

Heidi kommentierte am 07. November 2017 um 23:54

So ich hab vorhin auch endlich begonnen. Hab aber nur ganz wenig gelesen. Muss sagen, dass ich meine Übersetzung echt anstrengend finde bisher. Hoffe aber dass ich mich dran gewöhne und es besser wird mit der zeit. 

Sarahklein kommentierte am 08. November 2017 um 10:19

Ging mir auch so, das legt sich. Ich muss aber auf jedenfall "konzentrierter" lesen un nichts zu überspringen und auch alles zu verstehen.

Sarahklein kommentierte am 08. November 2017 um 10:17

So den ersten Abschnitt habe ich gelesen und muss sagen: Der arme Oliver :( Ich habe ihn in mein Herz geschlossen und mag ihn knuddeln und trösten und vor allem beschützen. Ob da die Mutti aus mir heraus kommt?:D

Er muss schon viel mitmachen und immer wenn ich denke jetzt wird es besser ist dem leider doch nicht so. Ob es ihm jetzt bei dem Herren besser gehen wird? Wohl eher nicht da die Diebesbande ihn sucht und bestimmt findet.

Fornika kommentierte am 08. November 2017 um 11:50

Ich denke auch, dass er von den Dieben wieder eingesammelt wird. Aber ich hoffe jetzt schon auf ein HappyEnd beim alten Herrn. Da steckt bestimmt mehr dahinter.

katzenminze kommentierte am 08. November 2017 um 18:17

Ja und das Bild deutet schon daraufhin, dass er eventuell auch jemanden von seiner Familie findet. Wäre ja zu hoffen, es fragt sich nur über welche Umwege. ;)

katzenminze kommentierte am 08. November 2017 um 19:23

So, den ersten Teil habe ich geschafft. Aber ich muss sagen, dass ich nicht so begeistert bin bisher. :/ Irgendwie komme ich nicht so richtig in die Geschichte. Es ist recht Eipsodenhaft und irgendwie "geschieht" alles nur mit Oliver. Also man erfährt sehr wenig über ihn selbst. Natürlich geht es ihm schlecht in seiner Situation, aber bis zum Diebstahl war er ziemlich austauschbar. (Ab dann wird es aber besser!) Auch, dass es diese riesige Masse an unheimlich schlechten Menschen gibt, stört mich etwas. Es ist fast schon übertrieben, an was für garstige Leute er gerät.

Meine Übersetzung ist allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Einerseits liest es sich flüßig trotzdem sie so alt ist und einige altertümliche Begriffe benutzt werden, andererseits finde ich die übersetzten Dialekte grausig. Da sind Bayern und Berliner, der Jude und irgendwelche undefinierbaren Dialekte. Aber wir sind doch in London! Argh!

Was mich noch störte: Einmal wird gesagt, dass niemand Oliver das Beten gelehrt hat und als er sich von seiner Krankheit erhohlt betet er plötzlich "innbrünstig". Ok, es ist einige Zeit vergangen, aber wer soll es ihm denn in der Zwischenzeit beigebracht haben?

Irre ich mich, oder hat Dickens einen sehr ironischen Humor? Zum Beispiel wenn er sagt, dass sie die "Höflichkeiten einstellten" und eigentlich meint, dass sie aufhören Olivers Taschen zu durchwühlen. Sehr witzig fand ich auch diesen Satz, als eines der Mädchen sich bei der Polizei nach Olivers Verbleib erkundigen soll: "Die junge Dame war zu feinfühlens um die Bitte direkt abzuschlagen, sondern brummte nur, sie wolle lieber verdammt sein, als so einen Blödsinn zu begehen."

lesesafari kommentierte am 08. November 2017 um 20:05

Bei Dickens auf jeden Fall "Humor", auch wenn ich den nicht lustig finde. Dafür gibts auch nen Fachbegriff, der mir aber entfallen ist, ich denke nicht "slap stick", aber irgendwas was Lewis Carroll auch verwendet.

Ich sag ja, bisher war der noch nicht mein Fall. Die Weihanchtsgeschichten waren fast alle grausig. Ich bestellte eben eine Leseprobe, aber die kam nicht an. Ich zweifel nun, ob ich mir das Buch besorgen soll. Und während des Marathon möchte ich eigentlich auch was anderes lesen.

lesesafari kommentierte am 08. November 2017 um 21:06

the hoke!!
bei google findet man die grausige erklärung allerdings nicht. ganz simpel wird es mit spott abgetan.

katzenminze kommentierte am 09. November 2017 um 10:14

Oh, aber Spott (also spöttischer Humor) passt ziemlich gut finde ich!  :)

lesesafari kommentierte am 09. November 2017 um 21:47

Ja, das stimmt. Der Hoke sollte nochmal irgendwas speziell englisches sein. 

Ich habe meine Leseprobe doch noch bekommen und fand, dass man die ersten 3 Kapitel super lesen konnte. Im Vorwort erfährt man auch viel darüber, warum der Schreibstil so ist, wie er ist. Aber nun ist erstmal Lesemarathon.

Fornika kommentierte am 14. November 2017 um 08:56

Danke für deine Erklärung, von diesem speziellen Begriff hatte ich noch nie gehört. Passt aber zugegebenermaßen durchaus in mein Beuteschema ; )

kleine_welle kommentierte am 10. November 2017 um 21:19

Man kommt ja direkt gut in die Geschichte rein. Ich liebe Dickens einfach, diesen leichten Humor zwischen den Zeilen. Klasse!

Was mich an meiner Ausgabe nur nervt ist das Dodger hier der Baldowerer heißt. 

FIRIEL kommentierte am 11. November 2017 um 16:00

Ich habe zwar diese Leserunde angeregt, aber bis jetzt kaum etwas beigetragen; die Woche war einfach zu anstrengend, um noch etwas zu schreiben.

Mich wundert auch immer, dass mich Dickens anspricht. Es gibt so viele Schwächen: Die Charaktere sind häufig so einseitig und klischeehaft (der schmierige Jude, der gutmütige Gentleman, die Hure mit Herz); die Handlung ist teilweise an den Haaren herbeigezogen mit viel zu vielen Zufällen; die Welt der Armen ist rundherum abstoßend (Oliver und Dick sind die einzigen Ausnahmen - auch die anderen Kinder sind häufig schon verdorben); die Welt der Reichen ist so langweilig lammfromm (gibt es hier keine Bösen? Heilt Geld den Charakter? Oder ist er immer gut und wird nur durch Armut verdorben?); der Aufbau des Romans ist nicht überzeugend (ist ja verständlich, da er als Fortsetzungsroman über zwei Jahre erschien und bei Beginn noch nicht fertiggestellt war) und so weiter und so weiter...

Und trotz aller Schwächen rührt Dickens trotzdem an mein Herz. Die Gefahr des Kitschig-Süßlichen umschifft er durch die ironischen Kommentare, die für mich eigentlich nicht lustig sind. Und er schafft Bilder von großer Eindringlichkeit: Oliver, der stellvertretend für seine hungrigen Kameraden um eine weitere Portion bittet, kann man nicht vergessen.

katzenminze kommentierte am 12. November 2017 um 14:25

Haha, eine gute Zusammenfassung der Schwächen! ;) Dass die Geschichte als Fortsetzungsroman geplant war, wusste ich auch und ich finde, man kann  Dickens keinen Vorwurf machen, dass man das merkt. Mal sehen, ob ich noch reinkomme...

katzenminze kommentierte am 04. November 2017 um 17:16

Zweiter Teil: Kapitel 14 is Kapitel 26

FIRIEL kommentierte am 11. November 2017 um 16:11

Es geht auf und ab mit Oliver: Nach der Pflegestelle und dem Armenhaus sowie dem Haushalt des Leichenbestatters landet er nun also in der Großstadt. Und sofort findet er jemanden, der für ihn sorgt - mit dem Ziel, ihn als Dieb auszubilden und ihn auszunutzen. Er ist also ganz unten gelandet. Durch puren Zufall landet er bei einem wohltätigen Gentleman, und hier wird angedeutet, dass es verwandtschaftliche Züge geben könnte. Doch ehe das geklärt werden kann, wird Oliver wieder eingefangen und soll nun eine erste Straftat begehen, um den anderen zu nutzen und gleichzeitig von ihnen vollständig abhängig zu werden. Das geht schief. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, ob Oliver noch lebt oder gestorben ist. (Obwohl natürlich klar ist, dass er lebt, denn es folgen ja noch viele, viele Seiten ;-)

Einige Ungereimtheiten: Niemand hat Oliver das Beten gelehrt, doch er tut es, und auch Dick bittet um Gottes Segen für ihn. Oliver kann lesen - höchst erstaunlich, denn eine Schulpflicht gab es damals noch nicht, und viele Erwachsene waren Analphabeten - wer sollte ihn lesen gelehrt haben? Plötzlich wird, nach der Hälfte des Buches, eine neue Figur eingeführt, die ein merkwürdiges Interesse an Oliver hat. Was will Monks? Und was hat die sterbende Armenhäuslerin vor Jahren Olivers Mutter gestohlen? Hier wird nachträglich etwas konstruiert, was Dickens vermutlich bei Beginn des Buches noch nicht durchdacht hatte.

katzenminze kommentierte am 12. November 2017 um 14:29

Das mit dem Beten ist mir auch aufgefallen. Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Teil, habe mich aber schon gefragt, wann und ob jemand ihm das Lesen beibringt. Aber ok, dann scheint das wohl irgendwie irgendwann schon passiert zu sein... Die Reaktionen von Nancy fand ich beim lesen total seltsam. Plötzlich regt sie sich auf und rauft sich die Haare und fällt (ganz ganz schreckliches Frauenklischee meiner Meinung nach!!!) in Ohnmacht. Hmm. Woher kam das denn?

Sarahklein kommentierte am 16. November 2017 um 22:19

Das mit dem Lesen hat mich auch überrascht. Plötzlich kann er es? Irgendwie seltsam. Oder hab ich jetzt einfach mir selbst zusammen gereimt das er es nicht können sollte. Bin gerade verwirrt :D

kleine_welle kommentierte am 12. November 2017 um 20:30

Das mit dem Lesen ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Dachte eigentlich das Oliver nicht lesen kann, denn wer hätte es ihm beibringen sollen? Und dann sitzt er auf einmal da und liest ein Buch. Sehr seltsam, aber ich denke, du hast recht, Dickens wollte eine Wendung in seinem Buch haben, die er wohl nicht vorhergesehen hat und konstruiert dann einen passenden Weg, egal ob es realistisch ist oder nicht.

Fornika kommentierte am 21. November 2017 um 15:25

Ob uns das mit dem Lesen allen auffällt, weil wir Leseratten sind? Ich hab auch direkt darüber nachgegrübelt, wer ihm das wohl beigebracht hat.

kleine_welle kommentierte am 22. November 2017 um 21:15

Das ist ein interessanter Einwurf. ;)

Fornika kommentierte am 21. November 2017 um 15:27

In der Geschichte ist relativ viel konstruiert, auch diese Sterbesszene der Alten um das große, große Geheimnis... jedem anderen Autor hätte ich sowas angekreidet, aber Dickens (und seinen Altersgenossen) verzeihe ich sowas immer gerne. Monk kann ich noch nicht einordnen, aber er wird sicher noch eine größere Rolle spielen.

kleine_welle kommentierte am 22. November 2017 um 21:16

Ja, ich muss auch sagen, dass ich Dickens einiges durchgehen lasse, was ich bei anderen Autoren bemängelt hätte. Ob das daran liegt, dass man an einen Klassiker andere Ansprüche hat? 

FIRIEL kommentierte am 22. November 2017 um 21:44

Das könnte gut sein. Eine solche Überschwänglichkeit würde man einem heutigen Autor ankreiden. Aber in dem Bewusstsein, dass in anderen Zeiten andere Sitten herrschten, akzeptiert man es. 

kleine_welle kommentierte am 22. November 2017 um 22:02

Ja, ich habe auch diese klassischen Rollen akzeptiert. Und eigentlich kann ich es gar nicht leider, wenn die Charaktere so stereotypisch dargestellt werden, aber wenn man die Zeit bedenkt, verzeiht man so einiges. 

kleine_welle kommentierte am 12. November 2017 um 20:28

Ich lese das Buch schon ziemlich voreingenommen, da ich die Geschichte ja schon kenne und weiß was passieren wird. 
Aber trotz allem mag ich die Welt um Oliver und er tut mir einfach so leid. Jetzt hatte er schon ein so schönes neues Heim und die Diebesbande bekommt ihn wieder in ihre Finger. Da läuft aber auch alles schief bei ihm. 

Ich finde, man kann das Buch gut lesen, denn meine Übersetzung finde ich nicht allzu schwierig. Aber ich habe auch schon vorher was von Dickens gelesen und da war die Übersetzung ähnlich, bin vielleicht deshalb daran gewöhnt. 

Sarahklein kommentierte am 16. November 2017 um 23:02

Ich bin die letzten Tage nicht zum lesen gekommen aber jetzt geht es weiter. Der arme Oliver! Es wird ja immer schlimmer anstatt besser. Wie ekelhaft die Diebe zu ihm sind obwohl er ihnen nie etwas getan hat. Mir blutet das Herz...

Hoffentlich kommt er bald wieder aus dieser Lage heraus. Aber wäre er schon gerettet worden, wäre die Geschichte zu früh vorbei gewesen.

Firiel muss ich mit den Klischees wirklich recht geben. Jede Figur hat eine feste Rolle und darf nicht ausbrechen. Wie der Alte, der seinen Freund immer widerspricht um ihn auf die Palme zu bringen. Ich fand ihn lustig und nervig zugleich.

Wieso viele Erwachsenen so aggressiv auf Oliver reagieren verstehe ich auch oft nicht. Und er hat nicht die Kraft sich zu wehren :(

Mit meiner Übersetzung quäle ich mich ein bisschen. Teilweise ist sie schon etwas seltsam.

katzenminze kommentierte am 04. November 2017 um 17:17

Dritter Teil: Kapitel 27 bis Kapitel 35

kleine_welle kommentierte am 15. November 2017 um 21:11

Auch wenn Oliver jetzt mal Glück hat und bei Rose und ihrer Tante ein gutes Heim gefunden hat, habe ich immer das Gefühl, da geht noch irgendwas schief. Immerhin kommen noch einige Kapitel und das wir jetzt nur noch nettes und gutes von Dickens hören, würde mich doch stark wundern. ;)

Wann kommt wohl die Diebesbande auf seine Spur?

Fornika kommentierte am 21. November 2017 um 18:03

Da kommen sicherlich noch einige Aufs und Abs. Aber schön, dass Oliver gerade so ein schönes Heim gefunden hat.

FIRIEL kommentierte am 20. November 2017 um 06:48

Nun habe ich extra mit dem Weiterlesen gewartet, aber außer kleine welle schreibt hier niemand. Habt ihr aufgehört? Gelesen, aber keine Zeit zum Schreiben? Gibt es nichts zum Diskutieren? Oder seid ihr schon fertig?

Dass hier nicht problemlos ein neues Heim gefunden wird, ist zu befürchten: Da ist zunächst einmal der geheimnisvolle Fremde am Wirtshaus, und dann Sykes. Das Idyll wird sicherlich noch gefährdet.

Schon zum zweiten Mal erregt Oliver Mitleid, als er so hilfsbedürftig ist. Wieder wird er wochenlang aufopfernd gepflegt. Wenn das der Normalfall gewesen wäre, hätte es keine Straßenkinder gegeben - aber er ist halt die Ausnahme. Trotz all seiner schlechten Erfahrungen bleibt Oliver naiv und herzensgut. Kein negativer Charakterzug, keine Schwäche... Dickens idealisiert ihn, damit wir mit ihm fühlen. 

Rosa wird todkrank. Was für eine Krankheit mag das eigentlich sein?

katzenminze kommentierte am 20. November 2017 um 10:39

Ooh, ich hab auch schon ein ganz schlechtes Gewissen. :( Bei mir geht es gerade privat etwas drunter und drüber und ich kann mich leider so gar nicht auf Oliver konzentrieren. Ich hoffe, ich komme nochmal rein. Aber bis Ende des Monats herrscht bei mir definitiv noch Streß. :/

Heidi kommentierte am 20. November 2017 um 13:22

Ich bin noch fleißig am lesen, aber bei Klassikern bin ich leider keine schnellleserin. Bin noch im beim ersten teil, daher konnt ich noch nichts zu schreiben. Hoffe das ist kein Problem, dass ich so lahm bin.

FIRIEL kommentierte am 20. November 2017 um 20:26

Schön, dass du dabeibleibst!

Fornika kommentierte am 21. November 2017 um 18:05

Rosas Krankheit: ich befürchte gebrochene Herzen. Wahrscheinlich habe ich da eine Effi-Briest-Macke, aber bei Autoren dieser Generation rechne ich bei todsterbenskranken Frauen immer mit schnödem Liebeskummer. Wir werden es hoffentlich bald erfahren.

Sarahklein kommentierte am 21. November 2017 um 18:58

Haha klasse :D wobei es (noch) nicht ganz in den Kontext passt. Nach der Liebeserklärung vielleicht. Ich vermute sie hatte einfach starkes Fieber/Grippe oder ähnliches. Immerhin entkam sie dem Tod. Jetzt würde aber der Liebeskummer passen :D

Sarahklein kommentierte am 21. November 2017 um 18:46

Bin noch dabei habe jedoch gerade viel zu tun für die Uni und Arbeit und komme nicht so zum lesen wie ich möchte :( Abschnitt drei habe ich aber jetzt auch beendet

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