Ole R. Börgdahl fragte am 03.05.2018 | Sonstiges

Menschen kennen Menschen. Wie detailiert muss ein Protagonist beschrieben werden?

Dick, dünn, klein, groß, Mann, Frau, Jeans, Anzug, lange oder kurze Haare, blond, schwarz, Warze im Gesicht, einarmig, freundlich, frech, schüchtern...

Denken wir bei jedem einzelnen Merkmal für sich an einen bestimmten Menschen oder Typ, den wir kennen?

Nimmt dieser Mensch oder Typ die Rolle des Protagonisten ein?

Hat jeder Leser damit ein individuelles Bild von einem Protagonisten in dem Buch, das er/sie gerade liest?

Oder muss der Autor mehr bieten?

Was sagen Dialoge über einen Protagonisten aus, schaffen Dialoge ein optisches Bild?

 

Kommentare

FIRIEL kommentierte am 03. Mai 2018 um 20:41

"Menschen kennen Menschen." Kennen wir dich?

Du stellst hier Fragen, meist direkt mehrere hintereinander. Einige davon sind für mich sehr interessant, mit anderen kann ich so gar nichts anfangen. Es gibt keine Begründung, warum du sie stellst. Manchmal gibt es sehr spannende Antworten, aber von dir überhaupt keine Reaktion darauf.

Mein Bild von dir: Du möchtest dir Rückmeldungen für deine Werke einholen. Kenne ich dich? Oder liege ich da völlig falsch?

Sursulapitschi kommentierte am 03. Mai 2018 um 20:42

Lieber Ole,

Ehrlich gesagt, nervt es mich, täglich von dir eine Frage gestellt zu bekommen, die nur sehr wenige hier interessiert.

Auf der Wld-Startseite ist Platz für vier aktuelle Fragen. Ich rufe die Seite auf, um zu gucken, was es Neues gibt, sehe dann sehr oft zwei aktuelle Diskussionsthemen und zwei Fragen von dir. Für die wirklich interessanten Themen muss ich weiter klicken. Ja, kann ich machen, kein Problem. Es ärgert mich trotzdem.

Mein Vorschlag wäre, eröffne doch ein Dauerthema: Oles Fragestunde.
Da könntest du, alles was du fragen möchtest, in einem Thema posten. Wen es interessiert, kann da antworten. Deine Fragen belegen deutlich zu viel Platz auf der Hauptseite, finde ich.

E-möbe kommentierte am 03. Mai 2018 um 21:03

Hey, Sursu, warum so unfreundlich? Ole kommt zwar nur alle paar Monate vorbei, bringt aber mehr Leben hier in das Forum als 90 Prozent der hier Angemeldeten. Ich finde die Antworten eh meistens interessanter als die Frage. Und ob ich sehe, wer gerade mal wieder was unter dem "Glücksjahr" verlost oder dafür ein bisschen scrollen muss - dann lieber scrollen. ;)

PS: Ole, nenn dich sofort wieder um, sonst werde ich den Dackel Theo oder dessen Herrchen bitten, dir eine Nichtdachsbeute vorbeizubringen.

lesesafari kommentierte am 03. Mai 2018 um 22:20

Ich finde die Threads auch interessant. Dann ist hier wenigstens mal was los. Meistens steckt ja was Anspruchsvolles dahinter, nur kommt nichts Anspruchsvolles dabei heraus. Aber hier ist ja auch nicht jeder Philologe und für laaaaaaaaaaaaange wissenschaftliche und/oder philosophische Ausschweifungen ist hier kein Platz. Und ich glaube, darauf hat in so einem Forum auch niemand Bock. Außerdem ist das für Trivial-Literatur auch nocht allzu bedeutsam. Für ein Buch, das den Literatur-Nobelpreis gewinnen soll, allerdings vllt. schon.

Aber es kommen ja doch manchmal kleine knackige inspirierende und zum Schmunzeln einladende Antworten dabei heraus.

Cassandra kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:52

Jetzt weiß ich, warum du noch nie in den Lostopf gehüpft bist, oder bist du? 

wandagreen kommentierte am 03. Mai 2018 um 23:15

Der Vorschlag mit dem EINEN Olefragethread finde ich konstruktiv. Natürlich nur, wenn Ole uns nicht deshalb mit Fragen bombardiert, um sich interessant zu machen (oder aufzuspielen oder weiß der Geier was), sondern ein echtes Anliegen hat, in einen Dialog zu kommen.

 

Leia Walsh kommentierte am 03. Mai 2018 um 23:52

Zu einem Dialog gehört aber, dass Ole antwortet. Hat er bisher aber in keinem seiner Fragethreads getan.

florinda kommentierte am 04. Mai 2018 um 07:04

Ich stimme Wandagreen und LeiaWalsh zu. 

Manche Olethreads fand ich interessant, manche Antworten lustig. Aber es müssen wirklich nicht so viele sein. Und auch mir fehlte seine Stellungnahme zu unseren Antworten. Gelegentlich kam es mir vor, als habe er es nur darauf abgesehen, möglichst viele Wellen zu erzeugen. Und dann hörte ich im Geiste Ottos Stimme nach "Nasdrowje - wommm" rufen: "Faszinierend, wie ich die Massen in der Hand habe!":-)

Gittenen kommentierte am 04. Mai 2018 um 20:19

Ja vielleicht Oles kreative Schreibwerkstatt

Cassandra kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:49

Ich bin der gleichen Meinung. Obwohl die Antworten schon fast Unterhaltungswert haben. Er sollte seine Fragen ( sind das eigentlich ensthafteFragen?) unter einem Extra-Thread stellen, für den Spaß scrollen ich dann gerne.

lesesafari kommentierte am 04. Mai 2018 um 22:19

Fragen, denke ich, ja. Die Antworten fallen nur immer so vielseitig aus.

bootedkat kommentierte am 03. Mai 2018 um 20:57

Deine Fragen gehen schon in eine ziemlich literaturwissenschaftliche Richtung. Falls du dir tatsächlich nur Rückmeldungen oder Anregungen für deine Romane holen willst, fang doch mal damit an, in dem du dich selbst fragst:
Was erwarte ich von einem Protagonisten?
In welcher Geschichte hat mir der Protagonist gut gefallen und woran könnte das gelegen haben?

Genauso kannst du mit allen Aspekten verfahren. Oder du fragst die Menschen in deiner Umgebung. Meist ergibt sich dadurch sogar noch eine viel bessere Diskussion über das Thema, als in einem Forum.

schwadronius fragte am 03. Mai 2018 um 22:31

was tut dir leid?

wandagreen kommentierte am 03. Mai 2018 um 22:48

Das wollte ich auch gerne wissen. Es ist auch sehr verpönt und gar kein guter Stil, sich unter einem neuen Icon zu präsentieren. Was soll das?

Emswashed kommentierte am 04. Mai 2018 um 07:16

Der Hauptprotagonist sollte schon detailliert vorgestellt werden. Das müssen nicht unbedingt die Äußerlichkeiten sein, das schaffen auch Dialoge (pampig, gewählt, Gossensprache....) und Handlungen (er/sie quetschte sich in den Sportsitz - dicker?, ungelenk?, morgens brauchte er/sie immer 2 Stunden im Bad - eitel? Verwandlungskünstler?....).

Im Laufe der Geschichte kann man sich so sein ganz eigenes Bild machen, ohne dass man zu sehr festgelegt wird.

Und ja, wir verknüpfen neue Menschen immer mit unseren Erinnerungen und vorhandenen Wissen, so arbeitet unser Hirn nun mal!

Cassandra kommentierte am 04. Mai 2018 um 10:57

Um deine Frage zu beantworten, Es für mir leid alias Ole:

Ja, ich stelle mir die Protas als reale Personen vor, aber als niemanden, den ich kenne. Ich gehe nach den Beschreibungen des Autors.

Wobei Warzen stelle ich mir nicht so gerne vor, Horror ist nicht so mein Fall.

schwadronius erwähnte am 04. Mai 2018 um 22:22

hexen haben oft welche (warzen). dabei könnten sie sie einfach besprechen ... :).