sphere fragte am 30.07.2017 | Sonstiges

Was wäre, wenn...an die Dystopie-Leser (und auch alle anderen) ...

... Das Ende der Welt steht bevor:

Was würdest du bis dahin tun?

Ist das hier das richtige Forum für diese Frage? Hier geht es ja weder um Wirtschaft, noch Endzeit-Szenarios etc. Aber: wo finde ich denn sonst so ein geballtes Wissen von Dystopie-Lesern? ;)

Mit dieser Frage drehe ich den Spieß mal um, und frage nicht, was würdest du tun, wenn die Katastrophe/Apokalypse usw. geschehen ist, sondern, was würdest du tun, wenn das Ende der bisherigen wirtschaftlichen Ordnung absehbar ist. Ich gebe auch gerne ein zeitliches Fenster, sagen wir mal, drei-vier Jahre bis dahin (2021/2022), und du gehörst zum Erlesenen Kreis der Wissenden dazu.

Wie würdest du die Zeit nutzen, welche Fähigkeiten würdest du erwerben?

Angeregt wurde ich auf diese Frage, nachdem in den letzten Jahren die Flut an Dystopien ziemlich zugenommen hat (und diese auch immens erfolgreich sind); doch geht es dabei stets um das Leben nach der Krise. 

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Kommentare

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wandagreen witzelte am 30. Juli 2017 um 22:13

Ein mögliches Szenario: Banküberfall. Bunkerbau. Mayersche Überfall. Alle Bücher klauen. In Bunker tun. Lesen. Fertig.

sphere kommentierte am 30. Juli 2017 um 22:18

Das Szenario könnte schnell einen Haken haben: Banküberfall. - Gefängnis = Bunkerbau. Kaum Bücher zum Lesen...(leider) Fertig. 

 

wandagreen kommentierte am 30. Juli 2017 um 22:21

Spielverderber! Meinst du, ich ließe mich erwischen?! Nee, natürlich nicht. Grummel. Dann nehme ich halt einen Kredit auf. Warum auch nicht? Muss ich ja nie zurückzahlen.

FIRIEL kommentierte am 31. Juli 2017 um 06:39

,-))

Nadine B. kommentierte am 31. Juli 2017 um 09:46

Lach. Ich schlage vor, du zuehtst dir ein Buch-Kostüm über. In das Buchcover kommen zwei Sehschlitze. Am besten ein ein Buchtitel mit zwei i i .

:P

Lrvtcb kommentierte am 31. Juli 2017 um 16:50

Der Gedanke hat was. Mit dem Geld könnte man die drei bis vier Jahre auf jeden Fall sehr gut lesen. Eine Weltreise mit ganz vielen Büchern. *-* Es gibt nur ein Problem, wenn die Welt dann doch nicht untergeht.

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 18:30

Dann überziehen wir Sphere mit langwierigen Prozessen!

Areti kommentierte am 30. Juli 2017 um 22:55

Ich würde eine Weltreise machen und vor allem endlich mal wieder nach Griechenland fliegen, um wenigstens noch einmal meine Verwandten zu sehen.

E-möbe kommentierte am 30. Juli 2017 um 23:19

Du musst das präzisieren, sphere. Bin ich nur einer der auserwählten Wissenden oder besteht die Möglichkeit, dass ich auch auserwählt bin, den sterbenden Planeten zu verlassen (also falls sich das dystopische Szenario darauf bezieht).

Wäre ich ein VIP, würde ich trainieren bis zum Abwinken, um zum Beispiel die Zeit in einer Raumkapsel/einem Raumschiff überstehen zu können, auch mentales Training wäre da wichtig. Falls ich nicht so ein VIP wäre, würde ich Wanda fragen, ob ich mitmachen kann, oder was Ähnliches durchziehen wie Wanda, außerdem auch jede Menge Kredite aufnehmen, die ich nie zurückzuzahlen gedächte und Weltreisen unternehmen, bevor ich mich in meinem Bunker einschließe.

wandagreen kommentierte am 30. Juli 2017 um 23:17

Klingt super! So machen wir es!

wandagreen kommentierte am 30. Juli 2017 um 23:44

Kreuzfahrt oder Rafting? oder beides!

E-möbe kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:35

Kreuzfahrten sind für alte Leute.

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:51

Nein. Etwas kleinere sind total im Kommen.

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:56

Nee, ich habe hier meine sphere verlassen und bin mal ein ganz einfacher Mensch :)

Das mit den Krediten muss ich genauer durchleuchten...

Wo würdest du denn den Bunker bauen? Da fällt mir ein Film ein, den ich vor einigen Monaten gesehen habe...hm, mit John Goodman...fällt mir nicht ein. Muss ich nachschauen.

 

E-möbe kommentierte am 31. Juli 2017 um 14:41

Ich verrate doch in so einer großen Community nicht, wo ich meinen Bunker baue. Nachher kommen alle zu mir, nein, lass mal. :P

nachtOvOeule kommentierte am 30. Juli 2017 um 23:20

Also ich glaube ich würde mir so viel Überlebenswissen wie mögich und Vorräte versuchen anzulegen.. Wer rechtzeitig damit anfängt "Autark" zu leben - hat dann ja vlt noch eine Chance... Warum nicht lernen wie man jagd und das Wild zerlegt und zubereitet.. wie man aus dem "nichts" feuer macht. Spuren liest, sich selbst verteidigt, wasser findet, die Natur als Medizin... Was man aus der Natur alles so essen kann (also vorausgesetzt es gibt dann noch Natur" Das kommt natürlich immer ganz darauf an wie das Endzeit Szenario aussieht.. kann man das überhaupt überleben? Wenn nicht, dann würde ich versuchen das Leben in vollen Zügen zu genießen =)

wandagreen kommentierte am 30. Juli 2017 um 23:39

Dafür gibts Bücher. Die nehme ich alle mit in meinen Bunker.

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:59

Tja, wie das Szenario aussehen wird, kann ich nur vermuten...die Natur wird uns jedenfalls überleben.

 

schwadronius antwortete am 31. Juli 2017 um 00:02

party !!!

(vielleicht auch jeden tag ein prämienthema erstellen.)

Fantasy kommentierte am 01. August 2017 um 17:56

Ich lach mich weg - Du bist echt gut! XD

Brocéliande kommentierte am 31. Juli 2017 um 00:08

@wanda:

Scherzkeks (die müssten auch mit in den Bunker, was zu futtern und zu trinken...) - ich musste eben schallend lachen - gute Idee von Dir !! *Daumenheb*

@NachtOvOeule:

Ich kenn Leute (die sind sogar mit einem prominenten Comedian verheiratet, der Typ war zuvor Chemiker, mit ihr hab ich mal ne Reha gemacht, die mir erzählten, dass sie und ihre Freunde für ein solches Szenario schon längst "im Keller gebunkert" haben - was man so zum Leben für die erste Zeit braucht (ob auch Bücher dabei waren, entzieht sich meiner Kenntnis, die Frau ist Informatikerin - mit Auszeichnung *grübel, grübel* ;)

Ich bin selbst kein Dystopie-Lesefan (ausser die Klassiker, 1984 hab ich 1976 gelesen und war/bin sehr fasziniert von Orwell; "Brave new world" will ich unbedingt mal lesen - bin aber ansonsten eher für alle anderen Arten von Literatur zu haben (na gut, fast alle...) - denn, wie heißt es so schön in einem Songtext?

"Das Böse ist (ohnehin!) immer und überall" ....

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 08:31

Komisch, dass keiner den Überfall auf die Mayersche moniert hat ... das kommt allen ganz notwendig und zwingend vor ;-)).

Susi kommentierte am 31. Juli 2017 um 08:50

naja, das erscheint ja nur logisch, also warum kommentieren.

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:04

Brennmaterial!

:D

Galladan kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:37

The day after tomorrow. :-D

Steve Kaminski kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:51

Vermutlich stricken sich einige schon Wollmützen... :-)

Fasersprosse kommentierte am 31. Juli 2017 um 00:20

Ich wäre bei allem, was schon geschrieben wurde dabei :-)

Wenn es jedoch kein bevorstehender Weltuntergang wäre sondern "nur" das Ende der bisherigen wirtschaftlichen Ordnung, dann würde ich beginnen, Sachen zu besorgen, die dann, wenn z. B. Geld keinen Wert mehr hat, gute Tauschobjekte sind. Ich würde mir auch eine komplette Campingausrüstung zulegen, so mit Gasgrill, Taschenlampe, Kerzen usw. Und natürlich haltbare Lebensmittel und Wasser.

Bisher lebe ich in dieser Hinsicht ziemich unbedarft. Die einzige Vorsorge für solche Fälle ist tatsächlich (nur) ein ausreichender Vorrat an Büchern.

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:01

Damit hast du schon mal für die kalten Monate vorgesorgt - jetzt noch schnell einen Kamin einbauen :)

Was wären denn gute Tauschobjekte?

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 12:04

Bücher?

Fasersprosse kommentierte am 31. Juli 2017 um 13:20

Neben Bücher :-) bestimmt auch Gold, Silber, Pflanzensamen, Medikamente, Hygieneartikel, Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Schokolade, Schlafplätze.

Susanne König kommentierte am 31. Juli 2017 um 06:44

Nur mit meiner Familie verbringen, vor allem mit meinem Baby.

calimero8169 kommentierte am 31. Juli 2017 um 09:30

Hmm - ich lebe quasi im Wald, Nachbarn gibt es hier nicht (jedenfalls nicht in Sichtweite), Grundstück riesig mit eigener Wasserversorgung. 

Also Nahrungsmittel gäbe es hier genug - back to the Roots der Jäger und Sammler. Vielleicht sollte ich schonmal über den Anbau von Getreide nachdenken und meinen Obst und Gemüsegarten neu planen und ein Gewächshaus in Betracht ziehen. Außerdem über die Renovierung meines "Kellers" nachdenken. Der hat von 200 Jahren schon als Speisekammer gedient also sollte man ihn vielleicht reaktivieren und dann vollstopfen.

Wolle, Bücher, Bastelkram, Kerzen - perfekt. Und vielleicht noch - wenn die ganz lieb sind - für meine Familie anbauen.

Also wenn ich das genau betrachte, nichts anderes als jetzt. Einsiedlerleber hat wirklich immense Vorteile :-)

E-möbe kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:38

Ich bin sogar schon ziemlich gut bewaffnet. Man bräuchte vielleicht noch Kommunikationsmittel, die über Rauchzeichen hinausgehen, aber da fällt mir nichts weiter ein, Batterien werden ja dann auch nicht mehr funktionieren. Jedenfalls nicht mehr lange.

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:02

Ich denke, diese kleinen Radios, die Weltempfänger, werden noch ziemlich lange halten können. 

 

Galladan kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:40

Du kannst Akkus aber mit Solarladegeräten aufladen. Das geht zwar auch nur eine begrenzte Zeit, aber wir würden uns vermutlich eh gegenseitig umbringen.

calimero8169 kommentierte am 31. Juli 2017 um 18:34

Also, ich würde Euch nicht umbringen. Wäre ja ganz schön kurzsichtig, die zu entsorgen, mit denen man vermutlich guten Gewissens einen Neuanfang starten könnte.

Ein ausgeklügeltes Tunnelsystem mit Rohrpost wäre glaube ich keine ganz schlechte Idee.

Galladan kommentierte am 31. Juli 2017 um 20:10

Ich meinte auch eher die alle die da draussen sind und schon jetzt jedes Verbrechen begehen wo sie glauben nicht erwischt zu werden. Wir leben in einer Ellbogengesellschaft. Bisher hat auch noch keiner den Wunsch geäußert, die Anderen da draussen zu informieren. Ich auch nicht. Die Welt würde dann nämlich sofort untergehen. 

E-möbe kommentierte am 31. Juli 2017 um 23:54

Deswegen würde ich auch nicht den Standort meines Bunkers verraten. Jedenfalls nicht öffentlich, ein paar Leute dürften das schon erfahren.

Nadine B. kommentierte am 31. Juli 2017 um 09:51

Ich würde erst einmal ein Survival Training absolvieren. Dann Kenntnisse über Nahrungsmittel aneignen, die in der Natur zu finden sind. Dann würde ich herum reisen in Länder, die ich noch nicht kenne. Und dann ein Land dieser bereisten Länder aussuchen, wo ich mir vorstellen kann, am besten zu überleben. Das heißt, passende Nahrung finden, ausreichend Wasserquellen und Informationsquellen ausfindig machen (Bücher, Radio, GPS-Empfang).

 

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:00

Ich kann da ne nette Insel empfehlen: Lost!

E-möbe kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:39

Da ist man wenigstens alle 108 Minuten beschäftigt: 4, 8, 15, 16, 23, 42!

sphere kommentierte am 31. Juli 2017 um 10:54

Ich erinnere mich zu Zeiten des ersten Golfkrieges, da sprachen wir Jugendlichen oft über dieses Thema; für uns erschien die Zeit seinerzeit sehr bedrohlich (ich hatte sogar am Hbf dagegen demonstriert, mit einer kleinen Schülergruppe ;) ).

Jedesmal kam Australien dafür in Frage - nur, am Ende wäre Australien, da ja sowieso die ganze westliche Welt diesen Kontinent aus Alternative sieht, innerhalb einer Woche leer gefressen :D

Deine Ideen gefallen mir!

Nadine B. kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:01

Ich kann mich auch noch gut an die Zeit erinnern. ich war damals in der Ausbildung. Als Berufschülerinnen (ja wir waren nur Frauen, weil ein frauentypischer Beruf) Menschenketten mit anderen Gruppen gebildet haben. Aber diese Diskussionen haben wir nicht geführt, wohin man gehen könnte, wenn es zu einem Krieg käme.

Wenn ich mir die derzeitige weltpolitische Lage anschaue mit ein paar Volltrotteln, die den Finger schneller auf dem Buzzer hätten als wir uns ausdenken können, blieben nicht allzu viele Ausweich-Regionen übrig, in denen die Menschheit noch überleben könnte.

Naoki kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:48

Mh, wenn es wirklich "nur" um das Ende des Wirtschaftssystems geht: Ab in eine Transition Town, die Urban Gardening, Foodsharing und Verschenkläden beinhaltet. Versuchen, das Prinzip auf die Nachbarorte auszuweiten (um Überfälle zu verhindern). Dann ist man schon ziemlich stabil, wenn man in einer selbstversorgenen Gemeinschaft lebt. Und Bücher kann man sich ja immer leihen.

Wenn es um ein Atomunglück/ Außerirdische/ kochende Meere geht wird es schwierig. Mir genug Tabletten für den Selbstmord besorgen, vermutlich. Vorher meinen Job kündigen und noch so viel Zeit wie möglich mit Dingen und Leuten verbringen, die ich wirklich mag. Endlich Anna Karenina anfangen und mir dafür eine ausverkaufte (und darum recht teure) Übersetzung holen. Je nachdem wie viel Zeit mir bleibt vielleicht stattdessen mein russisch von A2 auf B2 verbessern und dann im Original lesen.

Steve Kaminski kommentierte am 31. Juli 2017 um 11:56

Da die Natur bestehen bleibt, also nur die Wirtschaft kaputtgeht, würde ich versuchen, mich mit Leuten zusammenzutun und mit ihnen in einer kleineren Einheit (20-50 Leute) das Leben ohne manche Bequemlichkeiten des Systems zu organisieren. Ein Zusammenbruch der Wirtschaft wäre eine Chance, ein Zusammenleben ohne Raubbau an der Natur, mit weniger Umweltverschmutzung zu entwerfen und zu realisieren.

wandagreen kommentierte am 31. Juli 2017 um 12:06

Hey, du musst Atwood weiterlesen. Genau so macht sie es dort! Weiter! Nicht aufgeben!

Steve Kaminski kommentierte am 31. Juli 2017 um 13:34

Jjjjajaja! Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit hast Du recht! Aber im Moment mag ich nicht!

schwadronius fragte am 31. Juli 2017 um 20:05

und nun die frage: welche zwanzig bis ... von wld wären es und warum? :D.

Steve Kaminski kommentierte am 31. Juli 2017 um 22:54

Also, ernsthaft beantwortet: 20 bis... steht einfach dafür, dass ich glaube, dass man einen solchen Plan nur mit einer begrenzten Zahl Leute beginnen kann. Eine gute Freundin hat ein Szenario entworfen, wie eine Gesellschaft anders organisiert sein könnte - die wäre sicher dabei, und hoffentlich Leute aus meinem Umfeld, dabei vielleicht auch einige WLDler.

piper1981 kommentierte am 31. Juli 2017 um 16:06

Ich  würde  einen  Hof  in  Alleinlage  kaufen,  Mauer  drum,  Stacheldraht..Vorratsraum

und  dann auch  versuchen,  soviel  Wissen  wie  möglich  übers  Selbstversorgen  anzusammeln.

Nahrung anbauen,  jagen  und  "konservieren",  Tiere anschaffen  für  Fleisch, Milch und "Fell"versorgung, 

Wasser  und  Stromversorgung sichern :  Brunnen, Solar, kleines  Windrad, Generator,  Benzinvorrat,  Feuerholz,  Öfen,

Nähen  und  stricken  lernen ;-)

Waffen....

vernünftige  Wachhunde

Naja  und  3-4  Jahre  hab ich  ja noch.  Bis  dahin  würd  ich  versuchen  soviel  Wasser,  Konserven,  Medikamente,  Bücher  und  co wie  möglich  zu  bunkern...

Die  Idee  mit  dem  Tauschmaterial  find  ich auch gut....

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