FancyPhillis fragte am 06.01.2017 | Ich suche

gute Kriegsromane gesucht!

Hallo!

Ich habe eine Mission: Ich möchte meinen Stiefpapa dazu bringen, mehr Bücher zu lesen. Er hat mir gesagt, dass ihn Geschichten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg interessieren würden. Unter der Bedingung, dass ich einen guten Kriegsroman finde, hat er mir versprochen, dem Lesen eine Chance zu eben.

Deshalb brauche ich dringend eure Hilfe! Kennt ihr gute Romane (oder auch Thriller), die im ersten oder zweiten Weltkrieg spielen? Es kann auch gerne ein Buch sein, dass von der Marine oder von den U-Boot- Flotten handelt. Es sollte wirklich eine Geschichte enthalten sein und am besten kein Sachbuch. :)

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe! :D

 

Kommentare

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Lesezeichen13 kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:07

Ich kann dir das Buch Der Geiger von Mechtild Borrmann empfehlen.

Naoki kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:16

Ja, Borrmann geht echt.

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:48

Die Autorin kenne ich ja gar nicht. Ich werde mir ihre Bücher mal genauer anschauen. Danke!:)

wandagreen kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:09

Der schmale Pfad durchs Hinterland, Richard Flanagan.

https://wasliestdu.de/richard-flanagan/der-schmale-pfad-durchs-hinterland

 

 

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:49

Danke, dass du mir gleich einen Link zum Buch schickst.:) Ich werde es mir auf jeden Fall mal durchlesen.

Buchwurm80 kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:10

"Die Bücherdiebin" von Markus Zusak spielt im 2. Weltkrieg. Ein großartiges Buch!

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:44

Ich weiß zwar nicht, ob ein Buch aus einer weiblichen Pespektive etwas für ihn ist, aber ich kann es ihm auf jeden Fall mal vorschlagen. Danke! :)

Susi kommentierte am 08. Januar 2017 um 09:15

das Buch " die Bücherdiebin" spielt zwar z.Z. des Krieges, aber aus Sicht der Zivilbevölkerung. Es geht um ein kleines Mädchen, das gerne liest und auch wenn Bomben fallen und sie jüdischen Gefangenen begegnet, hat es mit dem Krieg nicht viel zu tun. Erzähler der Geschichte ist der Tod und es gibt viele Zeitsprünge, sodass es für einen "Wenigleser" eher ungeeignet scheint.

Bei "im Westen nichts Neues" geht es um den Krieg aus Soldatensicht, um die Kampfhandlungen, die Kameradschaft und den Schrecken des Krieges. Es ist aber kein Buch, das den Krieg verherrlicht, denn das Grauen und die Sinnlosigkeit überwiegen.

schwadronius meinte am 06. Januar 2017 um 20:11

" ... dem Lesen eine Chance zu eben." au wei. entweder er tut es, oder nicht. bücher finden sich ziemlich schnell (wenn begeisterung vorhanden ist) ... :).

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:38

Er verbindet leider immer noch das Lesen mit der Schule, weshalb er seitdem nicht mehr nach einem Buch gegriffen hat. Ich bin überzeugt, dass er, wenn man das richtige Buch findet, auf den Geschmack kommt. :)

schwadronius meinte am 06. Januar 2017 um 21:17

oh, das ist schade. ich mochte das lesen in der schule genauso wenig, weil es "aufgezwungen" wurde. im studium mit den ganzen fachbüchern hatte ich ebenfalls selten lust, aber alles gelesene möchte ich nicht missen. jetzt komme ich zwar auch kaum zum lesen, aber begeisterung dafür besteht auf jeden fall. :).

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 10:09

Und genau diese Begeisterung möchte ich in ihm entfachen! :)

aRkedos kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:26

Ich bin entsetzt? Schon mehr als eine Antwort zu diesem Thema und keiner hat

Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque genannt.

Ist zwar keine Heldengeschichte, sondern demontiert schön das Edle Bild des Soldatentums und des überall präsenten Militarismus, welcher lange Zeit vorherrschte. Ist auch nicht sehr lang und liest sich sehr gut. 

Eins der Bücher die bei mir auf jeden Fall einen tiefen eindruck hinterlassen haben. Und meinem Geschichtslehrer muss ich mittlerweile durchaus Recht geben, als er mal sagte "Wer das Buch nicht gelesen hat, sollte kein Abitur machen dürfen".

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:40

Ist dieses Buch eher anspruchsvoll oder kann es auch ein "Anfänger" lesen? :)

aRkedos kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:58

Der Stil ist recht angenehm. Das Buch spart nicht mit Brutal geschilderten Kampfszenen, die aber nicht den Kern des Buches ausmachen, sondern nur als verstärkendes Mittel dienen um die Sinnlosigkeit des Krieges zu verdeutlichen. 

Anspruchsvoll ist es insofern, als das man doch ziemlich eindringliche Vorstellungen vom Schlachten und Morden in den Schützengräben des ersten Weltkriegs bekommt.

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 10:07

Alles klar, vielen Dank! Ich werde ihm das Buch mal zeigen und ihm dazu sagen, was du mir hier beschrieben hast. :)

Susi kommentierte am 08. Januar 2017 um 08:47

das Buch hätte ich auch vorgeschlagen.

Sibylle P. kommentierte am 06. Januar 2017 um 21:14

Das wollte ich auch gerade vorschlagen

sphere kommentierte am 06. Januar 2017 um 22:19

Zu deinem letzten Satz: Bei uns war es Heinrich Manns "Der Untertan". Ich hatte es zumindest angefangen...

sphere kommentierte am 06. Januar 2017 um 22:21

Ach ja, an das Buch dachte ich auch als erstes; möglicherweise wird von allen ausgegangen, dass dieses Buch eh Pflichtlektüre ist/war und somit nicht erwähnenswert ;)

Sibylle P. kommentierte am 06. Januar 2017 um 23:36

Dabei ist es richtig gut

Lemmi und die Schmöker kommentierte am 07. Januar 2017 um 08:16

Neben dem Buch ist auch der alte Schwarz-Weiß Film sehr beeindruckend. 

Eulalia kommentierte am 07. Januar 2017 um 11:22

Das ist mir auch als erstes eingefallen. Sehr beeindruckend

buechermauschen kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:30

Ein Klassiker ist "das Boot" , ich glaube der Schriftsteller heißt Buchmann...

Mein Vater fand "soweit die Fuße tragen" von Josef Bauer gut. Und mir hat "enigma" von Robert Harris gut gefallen.

Spielen alle im zweiten Weltkrieg....

 

FancyPhillis kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:41

Ok vielen danke! Ich werde mir die Bücher mal anschauen :)

StefanieFreigericht kommentierte am 08. Januar 2017 um 05:33

Enigma ist toll, auch die Verfilmung.

westeraccum kommentierte am 08. Januar 2017 um 16:35

Das ist von Lothar Günther Buchheim, aber sehr dick...

Sabine_AC kommentierte am 06. Januar 2017 um 20:56

Ich empfehle für spannende Unterhalung vor gut recherchiertem Hintergrund:

http://wasliestdu.de/ken-follett/die-nadel-0

schwadronius erwähnte am 06. Januar 2017 um 21:10

II. weltkrieg und u - boot! ... kommt der forderung recht nahe. :).

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 10:04

Klasse! Das ist bestimmt ein Buch, das ihn interessieren könnte! Danke! :)

Eulalia kommentierte am 07. Januar 2017 um 11:24

Ken Follett schreibt gut. Da gibts auch was aktuelles. Falls es noch niemand vorgeschlagen hat: Sturz der Titanen

Sabine_AC kommentierte am 07. Januar 2017 um 12:53

Ebenfalls ein tolles Buch, das die Anfangszeit des 20ten Jahrhunderts inklusive Weltkrieg 1 behandelt - aber mehr Epos (und erster Teil einer Trilogie, Teil 2 "Winter der Welt" behandelt dann die Zeit um den Weltkrieg 2, Teil 3 "Kinder der Freiheit" die Zeit des kalten Krieges) und sehr umfangreich... absolut lesenswert!

"Die Nadel" ist nicht ganz so dick und hat durchaus Thriller-Charakter.

 

Eulalia antwortete am 07. Januar 2017 um 13:14

Da hast Du Recht, die Trilogie ist genial. Genau die Mischung aus Unterhaltung und Geschichtsunterricht, die richtig Spaß macht.

Sibylle P. kommentierte am 06. Januar 2017 um 21:16

Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein

micluvsds kommentierte am 06. Januar 2017 um 21:28

"Das Erbe des Bösen" von Ilkka Remes spielt zwar in der Gegenwart, es geht dabei aber um Verbrechen in der Hitler-Zeit und im 2. Weltkrieg (u.a. Euthanasie) und hat dadurch viel mit der Zeit zu tun. Vielleicht ist das Buch ja auch etwas.

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 10:03

Das wäre ja mal eine Geschichte über den 2. Weltkrieg aus einer anderen Perspektive. Klingt auf jeden Fall interessant. :)

lesesafari kommentierte am 06. Januar 2017 um 21:41

Ich könnte eher mit Liebesromanen/Romanen dienen, aber das ist wohl eher nicht gesucht. Die Frage wäre dann auch, ob es das Kriegsszenarium beschreiben soll (Kampf) oder das Leben drumherum. Vllt. entdecke ich noch was Passendes. Die (Auto-)Biographie von Reich-Ranicki- "Mein Leben" wird er wohl kaum lesen wollen?

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 10:01

Vielen Dank für deinen Vorchlag, aber ich glaube eine Biographie wäre eher nichts für ihn. Vor allen Dingen, da ich in meiner Schulzeit Texte von Reich-Ranicki lesen musste und es selbst überhaupt nicht mochte. :)

Giselle74 kommentierte am 18. Januar 2017 um 09:32

Und Dein Stiefpapa darf nur lesen, was Du magst? ;-) Mein Vater liest auch sehr, sehr wenig und wenn, dann auch Bücher über den 2.Weltkrieg. Als wenn er gerne verstehen würde, was ihm da als Kind widerfahren ist. Aber er liest komplett andere Bücher als ich zu dem Thema auswählen würde. Ungern Romane, lieber Zeitzeugenschilderungen.

Bücher, die ich noch auf meiner Geschenkliste für ihn habe sind "Ich nicht" von Joachim Fest und "Der Tote im Bunker" von Martin Pollack..

Fay1279 kommentierte am 06. Januar 2017 um 22:45

Ich habe, nachdem ich das letzte Interview mit Walter Kempowski gelesen habe bevor er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte und dann auch bald verstarb, das Buch "Alles umsonst" gelesen. Danach verstand ich, warum mein Papa nicht viel aus seiner Kindheit erzählte. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, da es fast die Geschichte meines Papas sein könnte. Ein Junge der aus seiner Heimat vertrieben wird und wie die Flucht gewesen sein muss.

"Alles umsonst" von Walter Kempowski 

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 09:58

Eine Geschichte über die Flucht der Menschen könnte auch etwas für meinen Stiefvater sein! Danke dir!:)

Brocéliande kommentierte am 06. Januar 2017 um 22:56

Eine ganz tolle und spannend zu lesende 1. WK-Trilogie von Elisabeth Büchle kann ich sehr empfehlen (Himmel über fremdem Land; Sturmwolken am Horizont; Hoffnung eines neuen Tages)

Zum 2. WK gibt es sehr viele gute Bücher; z.B. Titus Müller- Geigen der Hoffnung

Zu den von mir genannten (und zu der Zeit der beiden WK) findest Du Buchbeschreibungen und Rezensionen auf der HISTO-COUCH (Angaben zu Büch + AutorIn)

Es gibt eine Rubrik "Die Weltkriege" - die kannst Du mit Deinem Schwiegerpapa ja evtl. mal durchstöbern - es lohnt sich! (Mein Lieblingsforum für historische Romane)

Gut find und schönes Wochenende: Möge Dein SchwieVa das GENAU richtige Buch finden ;)

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 09:56

So ein Forum ist echt super! Danke für deine ganzen ausführlichen Vorschläge! Ich bin überzeugt, dass ich bald das richtige Buch für ihn finden werde. Dir auch ein schönes Wochenende! :)

Borgel62 kommentierte am 06. Januar 2017 um 23:29

Ich hätte da noch im Angebot: Die Welt in Flammen von Benjamin Monferat

                                             Einundzwanzigster Juli von Anne C. Voorhoeve

                                             Die Brücke von Manfred Gregor verfilmt mit Günther

                                             Pfitzmann.

                                             Vaterland von Robert Harris ein Roman indem Deutschland den Krieg gewonnen hat. Der Mord an einem Parteibonzen setzt das Räderwerk der Nazis in Gang.

 

FancyPhillis kommentierte am 07. Januar 2017 um 09:50

Wow das sind ja wirklich einige! Ich wusste gar nicht, dass es so viele (gute) Kriegsromane gibt. Vielen Dank! :)

hobble kommentierte am 07. Januar 2017 um 06:41

"Im Westen nichts neues" ist sehr zu empfehlen

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2017 um 16:05

aber völlig alt.

FrlSpatz kommentierte am 07. Januar 2017 um 17:31

Naja, FancyPhillis sucht ja nicht explizit nach Neuerscheinungen. Und immerhin gibt es hier schon mehrere, die das Buch empfehlen, also kann es ja für ihr Vorhaben nicht ganz ungeeignet sein ^^

aRkedos kommentierte am 07. Januar 2017 um 17:42

Das Alter ist seit wann ein Kriterium bei Literatur? 

wandagreen kommentierte am 07. Januar 2017 um 18:13

Wenn es um Krieg geht.

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