Jana kleiner Bü... fragte am 08.04.2017 | Ich suche

Romane über Menschen, die anders/besonders sind?

Hallo ihr Lieben, 

ich muss für die Schule ein Buch über einen anderen/besondern Menschen lesen ( wie zum Beispiel Will aus "Ein ganzes halbes Jahr" oder Christopher aus "Supergute Tage" ). Ich darf das Buch selbst aussuchen und bin deshalb noch auf der Suche nach einem passenden Roman.

Hat jemand eine Idee?

Kennt ihr schöne Bücher über besondere Menschen? 

Ich freue mich sehr auf eure Vorschläge :) 

Danke im Voraus und allen ein schönes sonniges Wochenende ! 

Kommentare

Büchi kommentierte am 08. April 2017 um 18:03

Ich mag sehr gerne "Monsieur Blake" aus "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" von Gilles Legardinier.

Monsieur Blake, ein mittelalter Herr, Zeit seines Leben pflichtbewusst und eher rational, beschliesst, seine Firma zu verlassen und tritt eine Stelle als Butler bei einer älteren Dame in Frankreich an.  Im Hause gibt es noch eine Köchin, ein Hausmädchen, ein Gärtner ...... und alle werden durch die Begegnungen, Gespräche und "sanfte Stupser" mit und von Monsieur Blake an einen glücklicheren Lebenspunkt gebracht. Klingt vielleicht auf den ersten Blick banal, ist aber sehr charmant und lebensklug geschrieben, sodass man sich am Ende vielleicht wünscht, Monsieur Blake möge einem auch einmal über den Weg laufen.

LaMensch kommentierte am 08. April 2017 um 18:08

"Schwer Behindert - Leicht Bekloppt" von Bernd Mann

oder

"Ein Schnupfen hätte auch gereicht" von Gaby Köster

sphere kommentierte am 08. April 2017 um 18:27

Als Jugendbuch:

Aquamarin von Andreas Eschbach

Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf - nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt …

Nichts von Janne Teller

Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt "Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun", stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens ...

 

Eher für Erwachsene:

Die vielen Leben des Harry August von Claire North

Harry August stirbt. Mal wieder. Es ist das elfte Mal, dass sein Leben ein Ende findet. Und er weiß auch genau, wie es weitergeht: Er wird erneut im Jahr 1919 geboren werden - mit all dem Wissen seiner vorigen Leben. Harry hat akzeptiert, dass er in einer Zeitschleife lebt, auch wenn er nicht weiß, wieso. Doch dann steht kurz vor seinem Tod ein junges Mädchen an seinem Bett und überbringt ihm eine erschütternde Botschaft: Der Untergang der Welt steht bevor! Und nur Harry, der bald wieder im Jahr 1919 sein wird, kann das verhindern ...

Bosni kommentierte am 08. April 2017 um 18:33

Ich weiß nicht, ob das so wirklich zum Gesuchten passt, aber beim Theadtitel musste ich zuerst an

Wunder - Sieh mich nicht an

denken. Es handelt von dem 10-jährigen Auggie, der etwas entstellt ist und zum ersten Mal in eine "normale" Schule kommt.

Ich liebe dieses Buch, es enthält einfach so viel wahres und wurde mit soviel Herz geschrieben...einfach ein richtig tolles Buch :)

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 08. April 2017 um 21:59

Wunder hab ich schon gelesen das ist schon mit auf meiner Liste. Danke :)

_Buchliebhaberin_ kommentierte am 10. April 2017 um 22:42

Das ist mir auch direkt als erstes eingefallen!

micluvsds kommentierte am 08. April 2017 um 18:56

Julia Claiborne Johnson
Willkommen in der unglaublichen Welt von Frank Banning

Frank ist ein ziemlich besonderes Kind (ich würde auf eine Variante von hochfunktionalen Autismus tippen, auch wenn es nicht erwähnt wird). Und genau darum geht es in dem Buch auch.

SunshineBaby5 kommentierte am 08. April 2017 um 19:01

Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen

Susi kommentierte am 08. April 2017 um 20:16

oh ja, das ist klasse

lesesafari kommentierte am 08. April 2017 um 19:17

Guck doch mal hier, http://wasliestdu.de/frage/rubrik/suche/welt-down-syndrom-tag-2103

Da haben wir ganz viele Bücher über besondere Menschen zusammentragen. Dieses Jahr gab es nochmal einen Thread, mit ähnlichem Titel. Vom Titel nicht irritieren lassen, wir haben hauptsächlich Bücher über Menschen, die etwas anderes haben gefunden (z.B. Asperger-Syndrom).

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 08. April 2017 um 21:57

Super genau so Bücher meine ich ich mache eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin Danke für den Tipp :)

lesesafari kommentierte am 08. April 2017 um 23:14

Schön. In dem Bereich habe ich damals mein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht. Damals habe ich noch gar keine Bücher mit solchen Themen gelesen, das kam dann später.

Über eine Epilepsiepatientin kann ich noch Sarah Elise Bischof- Panthertage empfehlen.

Amalaswintha kommentierte am 08. April 2017 um 19:28

Wie ist denn "besonders" definiert?

Spontan fallen mir dazu folgende Bücher ein, die mir sehr gut gefallen haben:

- Matt Ruf - "Ich und die anderen"
Es geht um einen jungen Mann mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung und seinem täglichen Kampf seine imaginäre Familie und das normale Leben unter einen Hut zu bringen.

- Jean-Dominique Bauby - "Schmetterling und Taucherglocke"
Nach einem Hirnschlag lag der Autor im Koma und erwachte gelähmt, gefangen im Locked-In-Syndrom. Die einzige Möglichkeit zur Kommuinikation war Augenblinzeln. Über diesen Weg ist auch das Buch entstanden.

- Abdel Sellou - "Einfach Freunde"
Das dürfte die Buchvorlage für den Film Ziemlich beste Freunde gewesen sein. Buch und auch Film haben mich tief berührt.

Vielleicht auch noch "Der Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans oder "Extrem laut und unglaublich nah" von Jonathan Safran Foer?

Auf meinem SUB liegt noch "Still Alice" von Lisa Genova. Eine Frau, die mit der Diagnose Alzheimer versucht sich ihr Leben zu bewahren.

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 08. April 2017 um 22:01

Die Titel klingen alle sehr interessant Danke für deine Tipps !

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 08. April 2017 um 22:06

Klingen alle sehr interessant :) danke !

Büchi kommentierte am 08. April 2017 um 19:50

Ah, jetzt ja - habe ich die Intention der Fragestellerin besser verstanden. ;-)

Da gibts noch die Bücher von Oliver Sacks. " Der Tag, an dem mein Bein fortging" - "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" "Die Insel der Farbenblinden"

"Das Rosie-Projekt" und "Der Rosie-Effekt" von Graeme Simsion (Thema: Asperger-Syndrom)

"Talk, Talk" von T.C. Boyle (Thema: Gehörlosigkeit)

 

bromer65 kommentierte am 08. April 2017 um 20:32

"So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" von Elizabeth LaBan könnte ich Dir empfehlen.

In dem Buch geht es um Heranwachsende, die aufs College gehen. Eine der Hauptpersonen ist ein Albino. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

micluvsds kommentierte am 08. April 2017 um 20:37

Oh ja, das Buch ist fantastisch!

_Buchliebhaberin_ kommentierte am 10. April 2017 um 22:43

Das ist mir auch eingefallen, auch wenn es mich leider nicht richtig begeistern konnte.

Susi kommentierte am 08. April 2017 um 20:41

"Supergute Tage"  sind doch nicht schlecht

"Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen" (junge Frau in der Psychiatrie)   wurde schon genannt

"Um Füße bat ich und er gab mir Flügel " (indische Ärztín, die selbst verkrüppelt und an den Rollstuhl gefesselt ist, behandelt als eine der Ersten Lepra (eine der ersten Ärztinnen Indiens überhaupt)

"Chang und Eng" (Lebensgeschichte der ersten bekannten Siamesischen Zwillinge, durch die der Begriff Siamesische Zwillinge entstand. Sehr interessant. Trotz aller Ablehnung schaffen sie es, dem Tod zu entgehen, ein wenig Würde zu bewahren und sogar Familien zu gründen,

"Ich will kein "inmich" mehr sein"  (weniger Roman als Tagebuchdoku eines Autisten, der mit Hilfe von Unterstützung am PC zum erstenmal mit der Außenwelt kommuniziert)

"Auf dem Weg zum Morgenstern"  (auch ein Buch einer Psychiatriepatientin, die später im Leben den Trialog (gemeinsame Gespräche von Patienten, Angehörigen und Professionellen) ins Leben gerufen hat, der heute noch wichtiger Bestandteil der Psychiatrie ist. Als 90jährige erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Das Buch handelt von ihrer Leidensgeschichte als Psychose Patientin im 3. Reich und danach. Sie hat sehr dazu beigetragen, dass die Behandlung psychisch Kranker heutzutage nicht mehr so schrecklich ist.

micluvsds kommentierte am 08. April 2017 um 20:39

"Ich will kein "inmich" mehr sein" ist toll, gerade weil es kein Roman ist.

SunshineBaby5 kommentierte am 08. April 2017 um 23:51

Das letzte klingt interessant, werde ich mir auch mal merken.

SunshineBaby5 kommentierte am 08. April 2017 um 23:54

Susi, "Auf dem Weg zum Morgenstern "gibt es nicht. Heißt es vllt irgendwie anders?

Susi kommentierte am 09. April 2017 um 10:27

ohoh ,Entschuldigung !

"Auf der Spur des Morgensterns"  von Dorothea Buck veröffentlicht aber unter dem Pseudonym Sophie Zerchin (das Pseudonym besteht aus den Buchstaben, die auch Schizophrenie ergeben).

Anmerkung : Ihre Psychosen wurden immer z.B.  mit Medikamenten oder ganz früher auch mit Schocktherapien niedergeknüppelt. Erst, als sie eine ausleben und verarbeiten durfte und dem Psychoseerleben einen Sinn geben konnte, kam die Psychose nicht wieder. Dies ist auch das Konzept der Sotariabewegung. Nachdem sie nie wieder eine psychotische Episode hatte und viel für die Psychiatrieerfahrenene getan hat und dann auch noch das Bundesverdienstkreuz erhielt, haben manche Ärzte einfach behauptet, sie hätte ja nie Schizophrenie gehabt, weil eine Heilung nicht in ihr Bild der Erkrankung passte. Dabei hat sie eigentlich nur bewiesen, was für einen Unterschied es macht, wenn man Wahnideen als krank und vernichtenswert ansieht, oder versucht, einem Menschen durch diese grenzerweiternde Erfahrung hindurch zu helfen und sich die Wahninhalte genau anguckt, warum hat der Mensch genau diese Wahnidee, was bedeutet diese für ihn, an welchen Schmerz ist sie gebunden, warum ist sie wichtig für die Seele, was muß nach der Psychose bearbeitet werden, was muß sich im Leben ändern, damit die Seele nicht mehr in die Psychose flüchten muß und diese Erfahrung in die Lebensgeschichte als Bereicherung integriert. Laut Statistik haben Menschen, die nach dem Sotariakonzept behandelt wurden, deutlich geringere Rückfallquoten, als die Patienten, die mit den klassischen, medizinorientierten Psychiatriemethoden behandelt wurden, bei denen die Wahninhalte keine Rolle spielen ("das ist alles krank"). Ich selbst denke, eine Mischung aus beidem ist am besten. Wenn der Patient sehr leidet, große Angst hat und sich quält, sollte man ihm die medikamentöse Unterstützung und Entlastung nicht vorenthalten, aber im Nachhinein unbedingt über die Wahninhalte sprechen und der Psychose einen Sinn im Leben geben und statt negativ von der Erkrankung zu sprechen, dem Patienten helfen, dieses Erleben als Chance zu sehen, etwas zu ändern und Erkenntnissse über sich selbst gewonnen zu haben, die andere nicht gemacht haben.

In dem Buch geht es aber um ihre Erfahrungen in der Psychiatrie der NS-Zeit bis sie in den 70gern oder 80zigern ihre letzte Psychose hatte. Was das Buch so interessant macht, sind die reflektierten Einblicke in die Erkrankung/Erfahrung und ihre Erklärung für ihre Psychoseinhalte.

 

SunshineBaby5 kommentierte am 09. April 2017 um 13:30

Danke dir! Auch für die ausführliche Erklärung!

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 09. April 2017 um 10:53

"super gute Tage" ist wirklich sehr schön, das habe ich damals am Gymnasium mal auf Englisch gelesen. Damals hatte ich noch keinen Kontakt mit Autisten, der kam erst später, aber ich war damals schon sehr faziniert von dieser Art von Erkrannkung und das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn Christopher alle Symptome eines Asperger- Autisten bündelt. Ich denke so jemanden wird es in echt niemals geben. :) 

Leider hat unsere Lehrerin dieses Buch (ich denke bewusst) rausgenommen und gesagt wir sollen uns andere aussuchen, die vielleicht auch weniger bekannt sind. 

schwadronius antwortete am 08. April 2017 um 22:04

vielleicht das: "extrem laut und unglaublich nah".

krissysch kommentierte am 08. April 2017 um 22:06

"An meiner Seite" von Lori Lansens, finde ich ein sehr besonderes Thema, weil es um siamessiche Zwillinge geht. Die Krankheit wird aber nicht in den Vordergrund gestellt, sondern das Leben der Mädchen und wie sie das Beste daraus machen.

KerstinT kommentierte am 09. April 2017 um 08:28

"In den Augen der Anderen" von Jodi Picoult. Hier geht es um einen Jungen mit dem Asperger-Syndrom.

Janine2610 kommentierte am 09. April 2017 um 10:54

Empfehlen kann ich dir da auf jeden Fall die Schwestern in Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lilly Lindner. April und Phoebe sind schon zwei sehr besondere Exemplare. ;) Ganz nebenbei ist das Buch auch noch großartig und wunderschön traurig.

Und dann gibt es da noch Teo von Lorenza Gentile. Der kleine Protagonist in diesem Roman ist auch eigen. Er sieht die Welt ebenfalls mit anderen Augen. Auch das Buch kann ich dir wärmstens empfehlen. :)

Aber ich sehe, du hast ja schon einige Empfehlungen bekommen. Also: Viel Spaß mit deiner Auswahl! :)

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 09. April 2017 um 10:59

Klingen beide sehr interessant danke für den Tipp :) 

Teo ist mir schon mal irgendwo begegnet, aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass ich genau so ein Buch gerade suche :D 

Ja stimmt ich habe mittlerweile sehr viel Auswahl, da wird die Entscheidung nicht leicht fallen.. Ich denke ich werde mir eins für das Projekt ausschen und die anderen zum Teil vielleicht einfach so mal lesen oder als Tipp an noch suchende Klassenkameraden weitergeben :) 

Janine2610 kommentierte am 09. April 2017 um 11:03

Ja, mach das, Hauptsache, du findest auch etwas Passendes für dich. ;)

mesu kommentierte am 09. April 2017 um 11:19

Wie wär's mit "Wörter auf Papier" von Vince Vawter. Das ist ein Jugendbuch, und es handelt von einem Jungen der stottert und Zeitungen austrägt. Es ist wunderbar geschrieben, kann ich nur empfehlen :-)

Kitty Catina kommentierte am 09. April 2017 um 11:50

Ich hätte auch spontan "Wunder" gesagt.

Ansonsten lese ich selbst gerade "Atemnot" von Ilsa J. Bick. Da ist die Protagonistin Jenna psychisch krank.

naibenak kommentierte am 09. April 2017 um 19:44

Wahrscheinlich eher nichts für die Schule^^, dennoch eine Thriller-Reihe über einen sehr besonderen Menschen: Die Stieg-Larsson-Trilogie (Verblendung - Verdammnis - Vergebung) mit der unvergleichlichen Lisbeth Salander!!!!!!! <3

Arbutus kommentierte am 10. April 2017 um 00:01

"Die Erfindung des Lebens" von Hanns-Josef Ortheil. Das Buch ist vielleicht ein Grenzfall, weil es extrem autobiographisch ist, trotzdem ist es auch ein sehr gelungener Roman. 

Es geht um einen Jungen, der anders ist, weil er nicht spricht. Er versteht alles, ist sogar außergewöhnlich intelligent, wird aber von vielen für bekloppt gehalten, weil sie sich nicht die Mühe machen wollen, ihn zu verstehen. Es ist ein sehr bewegender Roman, den ich Dir sehr empfehlen kann. 

 https://wasliestdu.de/hanns-josef-ortheil/die-erfindung-des-lebens

köbi kommentierte am 10. April 2017 um 07:19

Zerbrechlich von Jodi Picault

Darin geht es um eine Familie, die ein Kind hat, das an der Glasknochenkrankheit leidet.Die Mutter verklagt die Ärztin, weil sie den Gendefekt nicht vor der Geburt festgestellt hat.Es wird auch diskutiert, was wäre, wenn die Familie das vorher gewusst hätte.

Ein berührendes Buch, dass zum Nachdenken anregt

I-Love-Cheese kommentierte am 10. April 2017 um 07:21

Ich weiß jetzt nicht, was für die als Anders/besonders ist.

Aber ich habe ein Interview mit Laura Gehlhaar gesehen.
Sie hat ein Buch geschrieben; Kann man da noch was machen?: Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin

Da Sie so extrem abgeklärt und Ironisch mit Ihrer Geschichte umgeht, würde ich das Buch so gerne lesen.

Zumal das jetzt auch nicht so ein Kitschiges Buch wie ein ganzes Halbes Jahr ist, was zwar (glaube ich, habe den Schund nicht gelesen) auf eine Wahre Begebenheit basieren soll. Laura Gehlhaar berichtet in ihrem Buch halt von Ihrem eigenen Leben. Und ich glaube, das würde sich für ein Schulbuch auch wirklich gut machen. Zumal es sscheinbar auch nciht so ernst geschrieben ist.

 

LESERIN kommentierte am 10. April 2017 um 12:56

Lauras Buch ist ein sachbuch, kein Roman. es ist super. aber die Threaderöffnerin fragte explizit nach Romanen.

lesesafari kommentierte am 10. April 2017 um 22:47

Das klingt wie "Mundtot!?" von Maria Langstroff. Das ist auch autobiographisch. Sie hat wohl auch einen 2. Teil herausgebracht.

Annie kommentierte am 10. April 2017 um 10:31

In den Büchern von Matthew Quick geht es immer um besondere Menschen. Am besten hat mir bisher "Die Sache mit dem Glück" gefallen. 

"Das Rosie Projekt" von Graeme Simsion hat ebenfalls einen etwas anderen Protagonisten und ist toll zu lesen.

LESERIN kommentierte am 10. April 2017 um 12:50

"Die weinende Susannah" von Alona Kimhi ist eines meiner Lieblingsbücher. Ziemlich literarischer Roman. Es geht um die hochsensible Susannah und ihre Macken und Phobien, aber auch um ihre Stärken. Und um ihre Entwicklung. 

Büchi kommentierte am 11. April 2017 um 10:33

grade im Ullstein Newsletter entdeckt:

Niah Finnik - Fuchsteufelsstill

Juli ist Autistin. Nach einem Suizidversuch landet sie in der Psychatrie. Hier trifft sie die überschwängliche Sophie und Philipp, der mal mehr, mal weniger er selbst, für Juli aber immer anziehend ist. Die drei verbringen ein gemeinsames Wochenende, nach dem nichts mehr so ist wie zuvor.
"Niah Finnik ist eine Art Künstliche Intelligenz. Ungeformt und hellwach." (Holm Friebe)

Quelle: Ullstein Verlag

Dandy kommentierte am 17. April 2017 um 08:49

Hallo. Ich lese gerade ueber lesejury:Ich, Eleanor Oliphant. Sie ist eine wirklich besondere Person

E-möbe kommentierte am 17. April 2017 um 11:33

Zum Thema Asperger habe ich gerade ein Beispiel. Leander Lost aus dem Buch "Lost in Fuseta". Leander ist Kriminalkommissar und Asperger mit Inselbegabungen. Dafür hat er keinen Plan, was Lügen oder Ironie bedeutet. Bei einem europäischen Austauschprogramm verschlägt es ihn nach Portugal, und es ist amüsant, erst einmal die verschiedenen Kulturen Deutsch-Portugiesisch aufeinanderprallen zu sehen, sondern auch die "normalen" Menschen und den Asperger.

Jana kleiner Bücherwurm kommentierte am 21. April 2017 um 21:05

Das klingt wirklich sehr gut passiert da auch was das er erimittelt oder so? Und ist das eine fiktive Geschichte?