Lelu fragte am 10.05.2017 | Ich suche

Romanhandlungen die in Verlagen spielen

Hey ihr Lieben,

ich oder besser eine Kollegin und ich sind aktuell auf der Suche nach Büchern, die den Verlags- und Buchbetrieb einfangen und darstellen und da uns absolut keine einfallen wollen, dachte ich, frage ich doch einfach die lesebegeisterte "Was liest du"-Community, die in ihrer Gesamtheit sicherlich über den eine(n) oder andere(n) Roman/Kurzgeschichte/Novelle/etc. gestolert sein wird.
Also, wenn euch was gutes (oder auch nicht so gutes) einfällt: Immer her mit eurem Wissen!

Liebe Grüße,
Lelu

Kommentare

lesesafari kommentierte am 10. Mai 2017 um 19:59

Von Anne Hertz müsste es ein Buch geben (konkret wüsste ich jetzt nur einen Musikverlag). Dann habe ich gerade gelesen: Nicolas Barreau- Das Lächeln der Frauen, der männliche Protagonist ist Lektor/Autor. Und ...- Mein glamouröses Doppelleben spielt auch zum Teil in einem Verlag. Bei Frauenroman lässt sich so einiges finden.

kingofmusic kommentierte am 10. Mai 2017 um 20:43

Stan Nadolny - Ullsteinroman; da geht es um die Familie Ullstein und den gleichnamigen Verlag.

Karin L. kommentierte am 10. Mai 2017 um 21:52

Da fällt mir auch noch von Herrmann Ullstein "The House of Ullstein" ein. Ist ein Buch das eben die Entstehungsgeschichte des Hauses aufzeigt. Gibts meines Wissens auf Englisch und auch auf Deutsch.

wandagreen kommentierte am 11. Mai 2017 um 00:22

Das könnte mich auch interessieren. Sowohl das eine wie auch das andere.

Karin L. kommentierte am 10. Mai 2017 um 21:50

"Lila, Lila" von Martin Suter ist in erster Linie eher eine "Liebesgeschichte", aber es geht sehr viel um den Betrieb im Verlag und wie ein Buch so auf Lesungen "vorangetrieben" wird.

Dann fällt mir noch "Lieber Mr. Salinger" von Joanna Rakoff ein. Ist kein gewöhnlicher Roman, weil das Buch sehr autobiographisch ist und auch die Eindrücke der Autorin in einem Verlag schildert, aber dennoch eines meiner Lieblingsbücher. :)

 

StefanieFreigericht kommentierte am 10. Mai 2017 um 22:16

Nützt dir auch die Feuilleton-Redaktion einer Zeitung? Dann ginge auch "Ohne einander" von Martin Walser. Ist eines von den Walser-Büchern, das sich auch ohne große Walser-Kenntnisse recht leicht lesen lässt.  Und es spiegelt seine Auseinandersetzung mit dem Kulturbetrieb wieder. Also eher "meta", ein Buch über Leute, die über den Verlagsbetrieb ...

Leia Walsh kommentierte am 10. Mai 2017 um 22:19

In "Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen" geht es ganz am Rande auch um das Verlagswesen.

Lelu kommentierte am 10. Mai 2017 um 22:34

Wow! So schnelle Rückmeldungen!
Vielen, vielen Dank, mit euren Vorschlägen lässt sich schon richtig gut arbeiten und es ist super, dass doch so Unterschiedliches dabei ist.

Danke! :3

coala kommentierte am 10. Mai 2017 um 23:54

Thomas Montasser - Das Glück der kleinen Augenblicke

Kristina Günak - Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Steve Kaminski kommentierte am 10. Mai 2017 um 23:59

Jens Dittmar, So kalt und schön, beschreibt den fiktiven Lebensweg eines Mannes, der mit allen möglichen realen Verlagen und Schriftstellern zu tun hatte. Erschienen im Bucher Verlag, http://www.bucherverlag.com/so-kalt-und-schön

Zu Ullstein: Im Verlag für Berlin-Brandenburg ist ein aus den 20er oder 30er Jahren stammender Roman wieder erschienen: Stefan Großmann, Wir können warten oder Der Roman Ullstein, vgl. http://www.verlagberlinbrandenburg.de/buecher/kulturgeschichte/wir-koenn...

kingofmusic kommentierte am 11. Mai 2017 um 07:12

"Die Unperfekten" von Tom Rachman; anhand einer (fiktiven) Zeitung wird deren Aufstieg und Fall erzählt sowie über einzelne Redakteure, Journalisten usw. - viel Hintergrund bzgl. Zeitungsarbeit.

naibenak kommentierte am 11. Mai 2017 um 09:29

jaaa stimmt, King! Dank deiner Rezi subbt das gute Stück bei mir^^

Mai kommentierte am 11. Mai 2017 um 09:57

Ja, da habe ich auch direkt dran gedacht...sehr gutes Buch :-)

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:18

Klingt vielversprechend. Vielen Dank für den Hinweis! :)

StefanieFreigericht kommentierte am 11. Mai 2017 um 07:22

Oh, und noch eines - "Das Buch der Spiegel" von E. O. Chirovici - darin geht es um ein Manuskript, das der Literaturagent aber nur zum Teil vorliegen hat (im großen Teil vom Rest des Buches geht es dann darum, wo der Rest ist bzw. was insgesamt wirklich passiert ist - aber zumindest fängt es im Verlagswesen an).

Und Alessandro Baricco: Mr Gwyn - da ist Mr Gwyn bislang Autor gewesen, beschließt aber, nicht mehr zu schreiben. Da er das dann nicht durchhalten kann, beschließt er, Porträts zu schreiben. Sein Verleger kommt hier allerdngs nur seeeeehr am Rande vor.

Naoki kommentierte am 11. Mai 2017 um 09:19

Eher leichtere Lektüre, aber ganz nett:

Mein perfektes Jahr von Charlotte Lucas.

Der männliche Protagonist ist Verleger und eigentlich ist das auch gut dargestellt.

LySch kommentierte am 11. Mai 2017 um 12:36

Ich kann hier "Das geheime Leben desMonsieru Pick" von David Foenkinos empfehlen! :)

Es geht um eine Bibliothek der abgelehnten Manuskripte und um eine junge Lektorin, die dort auf einen Bestseller stößt... die Geschichte nimmt den ganzen Literaturbetrieb und Hype um eine Neuentdeckung ein wenig aufs Korn! ;)

http://wasliestdu.de/rezension/schelmisch-kritischer-blick-hinter-die-kulissen-des-literaturbetriebes

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:17

Perfekt! Vielen Dank auch für den Link zur Rezension :)

MrsFraser kommentierte am 11. Mai 2017 um 15:17

Auch eher 'leicht', aber einer meiner 'Immer Wieder-Favoriten': 'Der Teufel trägt Prada' bzw. 'Revenge wears Prada'.

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:15

Stimmt, dort geht es um ein Mode-Magazin oder?

MrsFraser kommentierte am 15. Mai 2017 um 08:53

Ja, quasi um die Vogue. Die Autorin hatte vorher als Assistentin für Anna Wintour gearbeitet und das Buch galt damals als kleine Enthüllung, wenn es natürlich auch überspitzt ist.

 

TheBookWorm kommentierte am 11. Mai 2017 um 16:15

Bei mir ist heute "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak angekommen, welches in diesen Bereich passt. Nachdem ich es erst heute bekommen habe kann ich noch nichts genaueres dazu sagen, aber mit Kristina Günak kann man eigentlich nichts falsch machen :-)

Gwendolyn22 kommentierte am 12. Mai 2017 um 10:36

Das Buch lese ich gerade in einer Leserunde, wahrscheinlich sind wir beide zusammen in dieser Runde unterwegs? ;-)  Es ist eher leichte Kost, gibt aber einen ganz netten, humorigen Einblick in diese Branche,...

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:14

Ach cool, seid ihr hier mit der Leserunde unterwegs? Dann kann ich ja mal in euren Diskussionen stöbern ;D

Hermione kommentierte am 12. Mai 2017 um 08:50

"Mein perfektes Jahr" von Charlotte Lucas hat mit dem Verlagswesen zu tun.

Es kommt ein Verleger vor und Themen rund um Ablehnung von Manuskripten etc.

Naoki witzelte am 12. Mai 2017 um 12:40

Siehe oben ;)

alexiskil kommentierte am 12. Mai 2017 um 16:23

In den Büchern von Carlos Ruíz Zafón rund um den Friedhof der vergessenen Bücher geht es auch immer wieder um einen Buchladen, einen Verlag und einen Schriftsteller. Es gibt insgesamt vier Bücher, die immer eine andere Geschichte behandeln, aber trotzdem alle zusammenhängen. Persönlich finde ich die Bücher sehr gut, gehören zu meinen Lieblingsbüchern :)

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:11

Stimmt! Ein oder zwei davon kenne ich auch, die sind wirklich großartig! Danke für die Erinnerung :)

Susi kommentierte am 12. Mai 2017 um 22:49

Heute ist mir das Buch "Studio 6" in die Hände gefallen, ein Krimi, von Liza Marktlund. Laut Klappentext spielt es in der Lokalredaktion eines Abendblattes und es geht um eine Journalistin, die recherchiert.

StefanieFreigericht kommentierte am 13. Mai 2017 um 11:26

Neu und kommt in der deutschen Übersetzung erst die Tage 'raus: Ruth Hogan: Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge". Auch wieder am Rande: Anthony Peardew hat früher Kurzgeschichten geschrieben, die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Protagonisten: neben Peardew gibt es Bomber - Verleger. Seine Schwester Portia will unbedingt Autorin sein und nötigt da (ihre Ergüsse sind HERRLICHE Plagiate, ein Vergnügen zum Entschlüsseln für Buchliebhaber), dann gibt es da noch ein Manuskript von Peardew, seine Assistentin Laura hat früher geschrieben, Bomber hat noch einen Kollegen,.... Genug Autoren und Verleger!

Schönes Buch!

lesesafari kommentierte am 13. Mai 2017 um 16:52

Das klingt richtig spannend. Ich bin neugierig. :)

Emswashed notierte am 13. Mai 2017 um 14:22

"Das letzte Wort" von Alena Graedon spielt zum großen Teil im NADEL (North American Dictionary of the English Language), also einem Verlag. Spannend und mit viel Seitenhieb auf das Verschwinden des gedruckten Wortes! Wie wäre es damit?

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:10

Das Buch klingt auf mehreren Ebenen perfekt passend. Vielen Dank für den Vorschlag.

Lelu kommentierte am 14. Mai 2017 um 22:08

Leute, ich bin euch unendlich dankbar! Da sind wirklich ein paar spannende Sachen dabei! Jetzt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu lesen xD

Lisa Neundorf kommentierte am 22. Mai 2017 um 11:41

Da fällt mir spontan nur die Millenium Triologie (von Stieg Larsson) ein, die die journalistische Arbeit thematisiert. Super Thriller !