Yana fragte am 07.11.2017 | Ich suche

Was kommt nach New Adult und vor dem zweiten Frühling?

Hey ich suche mal wieder und hoffe auf eure Hilfe.

Ich lese gern ab und zu was leichtes, sowas für Zwischendurch. Den Liebesroman mit Tiefgang sozusagen. Gerne auch Jugendbücher. Doch in letzter Zeit habe ich gemerkt, dass ich die Bücher zwar gern lese, die Inhalte der ersten Liebe oder des Erwachsenwerdens mir dann manchmal aber doch zu weit weg sind.

Kennt ihr Bücher die Spass machen und eher im Alter zwischen Ende 20 - Ende 30 spielen? Ich habe das Gefühl ich kenne sonst nur Bücher in denen es darum geht die nicht mehr erste, aber dafür große Liebe zu finden, oder aber man war schon verheiratet und trennt sich jetzt und lernt wieder im Leben anzukommen.

Ich würde aber gerne Mal was lesen übers erste Kinderkriegen, wie sich Freundschaften auf Grund von Lebenwegen verändern, und die Frage was es den heißt Erwachsen zu sein etc.  Also sozusagen statt 'New Adult' ein 'I have been here for some time Adult' - Genre. Alles was ich bisher finde bezieht sich dann NUR aufs Kinderkriegen und gleicht eher einem Ratgeber in Romanform.

Vielleicht kennt ihr den Film: 'Was hat uns bloß so ruiniert' - das würde schon in die richtige Richtung gehen, auch wenn das Kinderthema sehr groß ist.

Ich danke euch schonmal sehr!

Kommentare

KerstinT kommentierte am 07. November 2017 um 16:53

Wie wäre es mit "Anfang 40 - Ende offen" von Franka Bloom?

http://wasliestdu.de/franka-bloom/anfang-40-ende-offen

Mir hat es gefallen (ich bin Ende 20). Er war unterhlatsam, allerdings nicht viel Tiefgang.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:13

Das klingt aber auch schonmal ganz nett. Ich finde es muss nicht immer Tiefgang sein. Mich ärgert einfach nur manchmal, dass diese Liebesromane einfach nicht schön geschrieben sind. Es ist finde ich kein Problem immer wieder die gleiche Geschichte zu lesen, wenn sie aber gut erzählt wurde. Manchmal fühlt es sich aber einfach etwas lieblos an. Danke für deinen Tipp

lesesafari kommentierte am 07. November 2017 um 18:04

Liebesroman mit Tiefgang, keine erste Liebe, nicht die große Liebe, Kinder kriegen, aber nicht zu viel.. Hmmmm....

Einfach mal nen Klassiker lesen, ohne Liebe/unerwiderte Liebe und ohne Kinder... Aber selbst da wird es schon schwierig.

Wenn Teil1 doch wieder gelten darf, dann Kerstin Gier, Anne Hertz oder Petra Hülsmann.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:15

Ich weiß, ich weiß... Ich will alles :)

Aber die Klassiker habe ich ja hier, und auch die großen Romane und auch den ganzen Tiefgang. Nur wenn ich gerade viel Arbeite (und dabei denken muss) bleibt Abends nicht mehr so viel Gehirnkraft übrig, aber trotzdem Lesedurst. Danke für deine Tipps

wandagreen kommentierte am 07. November 2017 um 18:19

Patchworkfamilie: Schau mich an, wenn ich mir dir rede, Monika Helfer. Leicht ist es nicht ganz, aber teilweise sehr komisch.

 

wandagreen kommentierte am 07. November 2017 um 18:20

Acht Berge, Paolo Cogneti. Vater, Mutter, Kind, Männerfreundschaft, Berge.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:10

DANKE! Das klingt sehr gut. Vorallem durch den Bonus des Dokumentarfilmers. Und dem dazugehörigen Lebensweg.

wandagreen kommentierte am 07. November 2017 um 18:35

Esst euer Eis auf, sonst gibts keine Pommes, Katja Zimmermann. Passt genau. Leicht. Kindergekriegt. Allerhand Zorres. Lustig.

katzenminze kommentierte am 07. November 2017 um 18:41

Bei Zsuzsa Banks "Schlafen werden wir später" geht es um zwei Frauen Anfang 40. Eine mit Kindern, eine ohne. Mit allen Problemen die dieses normale Leben so mit sich bringt. Aber es ist keine leichte Lektüre, nix zum fix mal durchlesen und eine Lovestory gibt's nicht. ;) Ich fand's schön, gab aber auch viele negative Stimmen.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:07

Danke sehr. Das klingt eigentlich spannend, leider bin ich in der Vergangenheit nicht gut mit ihrem Erzählstil zurecht gekommen, obwohl ich die Geschichten selbst immer ganz interessant fand. Wäre für mich also eher was, was ich aus dem offenen Bücherschrank mitnehme aber nicht selbst kaufe.

katzenminze kommentierte am 07. November 2017 um 18:43

Ah und was ich großartig fand: "Die Interessanten" von Meg Wolitzer. Da geht's drum wie sich die Freundschaft von vier Teenagern im Laufe der Jahre verändert. Mit Partnern, Kindern und Erfolg. Ich hab's geliebt, bin aber nicht sicher ob es in die Richtung geht, die du suchst.

marakkaram kommentierte am 07. November 2017 um 19:03

Das Leben fällt, wohin es will von Petra Hülsmann

und

Manchmal musst du einfach leben von Gayle Forman

gehen beide in diese Richtung und haben mir sehr gefallen.

 

 

KerstinT kommentierte am 08. November 2017 um 08:17

Das Leben fällt, wohin es will von Petra Hülsmann

Ohja! Das ist gut! :)

LySch kommentierte am 07. November 2017 um 20:10

"Die Glücklichen" von Kristine Bilkau. Es geht um ein junges Paar in den 30ern mit erstem Kind, Schwierigkeiten im Beruf und in der Lebensplanung allgemein.
Vielleicht ist das etwas? :)

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:01

Oh ja danke, das hab ich schon gelesen. Fand es ganz gut - teilweise etwas einseitig, aber das trifft es schon ganz gut.

graefinrockula kommentierte am 07. November 2017 um 21:40

Ich kann Petra Hülsmann da empfehlen. 

Ist leichte Kost für zwischendurch :-)

Birte kommentierte am 07. November 2017 um 22:10

Mir würden da spontan

Annette Dutton: Das verbotene Haus (ist aber zur Hälfte historisierender Roman) oder

Stephanie Jana, Ursula Kollritsch: Das Jahr des Rehs

ein - wenn auch der zweite vielleicht schon mehr in Richtung Midlife Crisis gehen könnte.

Passen würde auch Stine Lund: Preiselbeertage.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:04

Super danke. Das Jahr des Rehs hatte ich auch schonmal auf eine Liste gepackt und total vergessen.

Lesemama kommentierte am 08. November 2017 um 06:41

Die Müttermafia von Kerstin Gier.
Ist zwar ohne tiefgang, aber als Mutter kann ich dir sagen, genauso geht es zu in Kindergarten und Schule (8

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 07:43

Erzähl mal!

Lesemama kommentierte am 08. November 2017 um 07:56

Was soll ich erzählen? Das manche Menschen der Meinung sind, sie seien der Nabel der Welt?
Das ist nicht neu. Und das jede Mutter und jeder Vater der Meinung ist, sein Kind ist das Tollste auf Gottes Erden ist auch nichts besonderes. Der Meinung bin ich schließlich auch.
Aber ich empfinde den Druck, dem Kinder ausgesetzt sind als viel zu hoch. Kein Kind muss zweisprachig aufwachsen, wenn die Eltern nicht zweisprachig sind. Kein Kind außerhalb Chinas muss im Kindergarten schon Mandarin lernen ...

Lasst doch die Kinder einfach Kinder sein, aus uns wurde doch auch was. Oder hast du im Kindergarten schon fliesend englisch gesprochen oder Harry Potter Bücher (gut, ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, bei mir war es eher Pippi Langstrumpf) gelesen?

sphere kommentierte am 08. November 2017 um 09:09

Im KiGa-Alter wusste ich wahrscheinlich nicht mal, was "lesen" bedeutet...zwei von meinen Jungs sollten beim Kennenlern-Termin (also mit 5 Jahren) in der Schule dagegen schon ihren Namen schreiben (wurde vorher im Kiga geübt)...als Elternteil fühlt man sich da schon gedrängt...

wandagreen kommentierte am 08. November 2017 um 13:56

Oh ja, das stimmt sicherlich, Lesemama. Aber andererseits haben die Kinder heute auch so viele Chancen, die der Durchschnitt früher nicht hatte. Die Balance halten zwischen Kind Kind sein lassen und ihm was anzubieten, ist sicherlich nicht leicht. Ich hätte nix dagegen gehabt, wenn mein Kindergarten nur russissch gewesen wäre oder auf Mandarin. Das ist dann wie eine Geheimsprache. Eltern verstehen einen nicht, das kann prima sein!

Kindergarten auf russisch, tamil oder mandarin und mit 3 anfangen Geige zu spielen. Herrlich. Mit 5 kann man seinen Doktor machen und mit 7 hat man ausgelernt. Mit 12 Rente und der Rest ein schönes Leben. Was willst du Lesemama, das klingt phantastisch. Gleich mal ne Eingabe machen beim Kultusministerium.

FantaSie fantasierte am 09. November 2017 um 09:34

Genau dasselbe beobachte ich auch Lesemama und ich bin immer so froh wenn ich auch mal Mütter treffe (von Müttern lese), die das genau so empfinden. Da ich selbst keine Kinder habe, werde ich von der Müttermafia nämlich beinahe gesteinigt, wenn ich im Gespräch auf dieses Thema komme.

Das wichtig nehmen geht bei einigen Mamis sogar so weit, dass ich nicht mehr begrüßt werde, wenn ich meine Nichte von der Schule abhole.... man weiß nämlich mittlerweile, dass das gar nicht mein eigenes Kind, sondern das meines Bruders ist. Deswegen unterhält sich auch keiner mehr mit mir :D Sowas von albern :D

wandagreen kommentierte am 09. November 2017 um 19:34

Alberner gehts gar nicht.

Gwendolyn22 kommentierte am 08. November 2017 um 10:44

Ich würde Dir Bücher von

- Petra Hülsmann

- Charlotte Lucas

oder

- Julie Leuze

empfehlen.

Yana kommentierte am 10. November 2017 um 14:15

DANKE EUCH ALLEN. Freu mich immer hier Hilfe zu bekommen!

Zieherweide kommentierte am 10. November 2017 um 19:43

Liane Moriarty "Vergiss ihn nicht"

Hauptdarstellerin ist Mitte 40(?) und vergisst durch Unfall die letzten 20 Jahre. Nette Geschichte. Ich finde es hat zumindest etwas Tiefgang und ich habe es sehr gern gelesen. Achja, Kinder spielen natürlich auch eine Rolle. ^^