Buch

Jeder stirbt für sich allein - Hans Fallada

Jeder stirbt für sich allein

von Hans Fallada

Ein einzigartiges Panorama des Berliner Lebens in der Nazizeit: Hans Falladas eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute avancierte rund 60 Jahre nach ihrer Entstehung zum überragenden Publikumserfolg in Deutschland und der Welt. Millionen Leser sind berührt von der Geschichte des Ehepaars Quangel, das nach dem Kriegstod des Sohnes einen ganz privaten Weg findet, sich gegen das unmenschliche Regime zur Wehr zu setzten und so die eigene Seele zu retten.

Rezensionen zu diesem Buch

Schonungslose Wahrheiten ...

Ein Monatshighlight!

Gestern Abend habe ich diesen Wälzer zugeklappt und bin immer noch ganz atemlos. Wie aus dem Klappentext ersichtlich, handelt es sich bei diesem Roman um das Schicksal des Ehepaar Quangels während des zweiten Weltkriegs. Locker basiert die Geschichte auf einer wahren Begebenheit, die dem Ehepaar Otto und Elise Hampel das Leben kostete. Mit schonungsloser Wahrheit schildert Rudolf Ditzen alias Hans Fallada das Leben unter dem Nationalsozialismus. Mir kam es als...

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Unvergessen

Es ist schon viele Jahr her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Doch der stille Kampf des Ehepaares Quangel ist mir noch gut in Erinnerung. Eigentlich waren sie nie besonders politisch engagiert, doch als ihr Sohn im Krieg fällt, zerbricht eine Welt für sie. Sie beginnen einen stillen Widerstand, der schon bald immer größere Kreise zieht.

Atemberaubend ist die Atmosphäre des Buches. Die stumme Trauer und die leise Wut. Ein Buch, welches berührt und vieles dieser Zeit begreiflicher...

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Im Namen des deutschen Volkes

Berlin, 1940. Das Leben für die Menschen ist schwer. Zwar liegt die Stadt noch nicht so in Trümmern, wie sie es im späteren Verlauf des Krieges tun wird, zwar ist in vielen Köpfen noch die Hoffnung auf einen baldigen Frieden, aber dennoch ist der Alltag von vielen Ängsten und Sorgen bestimmt. Der Krieg allein fordert ja schon seine Opfer. Mütter verlieren ihre Söhne, Frauen ihre Ehemänner an der Front. Aber das NS-Regime sorgt dafür, dass die Angst zum täglichen Leben gehört. Fast jeder muss...

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Stille Helden

Berlin Anfang der 40er-Jahre. Frankreich hat kapituliert. Während berauschend Siegesfeste gefeiert werden, trägt die Postbotin Briefe aus dem Feld aus. Nicht die, per Hand beschrifteten, sondern jene mit Maschinenschrift. 

Das Ehepaar Quangel erhält einen dieser Briefe, durch den der ganze bisherige Lebenssinn erlischt. Der einzige Sohn ist gefallen, einen Heldentod laut offiziellem Schreiben sogar. Dabei wissen die Eltern zu gut, der Held im Schlachtfeld war der Sohn...

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Ein Buch, das nicht in Vergessenheit geraten sollte

Ich beginne meine Rezension mal mit einem Zitat:

„Sie begriff in einem Augenblick, dass er mit diesem ersten Satz für heute und ewig den Krieg angesagt hatte, und sie erfasste auch dunkel, was es hieß: Krieg zwischen ihnen beiden, den armen, kleinen, bedeutungslosen Arbeitern, die wegen eines Wortes für immer ausgelöscht werden konnten, und auf der anderen Seite der Führer, die Partei, dieser ganze ungeheure Apparat mit all seiner Macht und seinem Glanz und drei Viertel, ja vier...

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Weitere Infos

Art:
Taschenbuch
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
704 Seiten
ISBN:
9783746628110
Erschienen:
April 2012
Verlag:
Aufbau Taschenbuch Verlag
9.05556
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.6 (18 Bewertungen)

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