Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Dark Horses" (Cecily von Ziegesar)

Dark Horses - Cecily Von Ziegesar

Dark Horses
von Cecily von Ziegesar

Bewerbungsphase: 27.02. - 13.03.

Beginn der Leserunde: 20.03. (Ende: 09.04.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Gulliver Verlags – 20 Freiexemplare von "Dark Horses" (Cecily von Ziegesar) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben. 

ÜBER DAS BUCH:

Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim "Good Fences", einem Heim für "schwierige" Mädchen und "schwierige" Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst "Red". Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.
Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar erzählt sowohl aus der Sicht von Merritt als auch aus der ungewöhnlichen Perspektive des Pferdes. Ein mysteriöser, süchtig-machender und böser Roman, der nicht nur Pferde-Fans in seinen Bann zieht!

ÜBER DIE AUTORIN:

Cecily von Ziegesar veröffentlichte im Jahr 2002 den Roman "Gossip Girl". Das Buch erwies sich als Erfolg und schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Danach hat sie vierzehn Nachfolgebände geschrieben. Ebenfalls von ihr erschien die Reihe "It Girl".

09.04.2017

Thema: Deine Meinung zum Buch

Wie ist Dein Gesamteindruck? Wie hat Dir das Buch gefallen? Welche Textstellen haben Dich ganz besonders berührt und/oder beschäftigt?

Thema: Deine Meinung zum Buch
Tanja Lotti kommentierte am 21. März 2017 um 14:35

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red erzählt, wobei die Kapitel von Merritt deutlich länger sind.

Beide haben eine schwierige, zum Teil schlimme Zeit hinter sich und sind so geworden, wie sie eben sind - stur, aggressiv, schwierig, unnahbar. Und so landen beide auf Good Fences, einem Ort, wo solche Menschen und Pferde sich selbst therapieren sollen.
Merritt tut sich dort sehr schwer, während Red sich seinem Schicksal dort ergibt, denn er sitzt am längeren Hebel und gibt seinem Unmut durch Auskeilen und Beißen Luft, was ihn zum absoluten Außenseiter macht. Seine Besitzerin Beatrice, ist mit ihm dort gelandet, doch Red hasst sie, was auf Gegenseitigkeit beruht. Und so kommt es, dass sich Merritt alsbald um Red kümmern soll, und das scheint genau das richtige zu sein, denn die zwei kommen gut miteinander klar, eine tiefe Liebe entsteht zwischen ihnen und sie werden unzertrennlich.

Bald darauf wird klar, dass Reds damaliger Ausraster auf der Galopprennbahn, etwas Gutes hatte, denn das ist sein Talent und das teilt er mit Merritt. Die beiden werden ein unschlagbares Team, nehmen jede Hürde. Doch nicht nur im Wetter ziehen unheilvolle, düstere Wolken auf, sondern auch in der Geschichte, denn nichts ist so, wie es zu sein scheint und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Dass es sich um ein Jugendbuch handelt geht ja schon aus dem Klappentext hervor. Erfreulich ist, dass es nicht eins der Jugendbücher ist, wo die Hauptprotagonistin, kein Benehmen hat, sich unflätig benimmt und Schimpfwörter von sich gibt. Nein, endlich mal ein Jugendbuch, wo die Jugendliche zwar ein Problem hat, aber eben nicht dieses typische Generve und Gezicke von sich gibt. 
Merrit ist ein ruhiger Charakter und man erfährt im Laufe der Geschichte nur das über sie, was die Geschichte vorantreibt, was wichtig ist zu wissen, also nichts drumherum. Keine Hobbies, keine Freundinnen, nichts. Von daher bleibt Merritt immer etwas im Hintergrund. Was sie für ein Mädchen ist, erfährt man nicht wirklich.
Red ist ein Pferd, dass sich einfach nur nach Aufmerksam sehnt, nach Liebe und Zuneigung und das wird immer wieder deutlich, über die gesamte Geschichte hin. Dass man sich auf diese Perspektive einlassen muss, weiß man ja schon vor dem Lesen, weil bekannt ist, dass es auch aus einer Sicht geschrieben ist, also eben auch, dass das durch menschliche Gedanken passiert. Jedoch wird es zum Ende hin etwas zu menschlich dargestellt, was Red durch den Kopf geht und ihn zu seinen Aggressionen und Taten treibt. Das ist etwas to much.

Die Geschichte baut sich zielstrebig auf und hat keinerlei Längen, was erstmal positiv ist, aber leider geht sie auch nicht besonders in die Tiefe, so dass es an Atmosphäre und Dichte hapert. Es geht um eine sehr überschaubare Anzahl von Personen und Orten und Handlungen und da kann sich keine tiefe, atmosphärisch-dichte Geschichte entwickeln, weil alles an der Oberfläche bleibt. Und dennoch ist die Handlung interessant und unterschwellig spannend.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass es sich hier um eine sehr gut lesbare Jugendgeschichte handelt, ohne Anspruch an den Leser und mit einer überschaubaren und vorhersehbaren Handlung, was letztlich daran liegt, dass es nur 412 Seiten sind mit sehr großer Schrift. 

Thema: Deine Meinung zum Buch
Diezwinkerlinge kommentierte am 23. März 2017 um 21:37

 

Ich habe ein Buch gelesen, was eher einem Kinderbuch fernab jeglicher Realität entspricht, als einem guten Jugendbuch. Zum Anfang bekommt man eine traurige Geschichte eines Rennpferdes erzählt, bei der leider wenig Emotionen in mir geweckt wurden. Ansonsten ist der erste Drittel des Buches relativ neutral und fast langweilig geschrieben. Da kommt dann auch die Geschichte von Merritt zum Vorschein. Ich hatte immer noch Hoffnung, dass es noch spannender, fesselnder wird und bei mir Emotionen geweckt und zu mir transportiert werden. Aber vergebens. Immer wenn ich das Gefühl hatte es wird besser, wurde die eh schon sehr unrealistische Geschichte noch mehr zu einem Märchen mit Wunschdenken. Überrascht war ich über die Wendung ab dem letzten Drittel. Mit der Wendung der Geschichte hätte ich nicht mehr gerechnet und ab da, waren bei mir auch ganz geringfügig auch Emotionen geweckt. Die unmöglichen Elter, der Tod und die Hoffnung, dass sie ihr Turnier noch reitet. Mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich auch gar nicht gerechnet. Ich hätte mir gewünscht, das Buch hätte so angefangen, wie es im letzten Viertel geendet hat. Die Geschichte der Umsetzung mit der Turnierreiterei widerspricht jeglicher Realität und ist sehr weit her geholt.

Ein Satz kehrt immer wieder und der ist auch das Beste an diesem Buch. In diesem Satz steckt eine große Botschaft und ein ganzes Stück Wahrheit:"Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört." 

Mein Urteil klingt jetzt vielleicht vernichtend. Es liegt vielleicht daran, dass ich was anders erwartet hätte. Sehe ich es nicht als Jugendbuch sondern als Kinder-, Wunschtraumbuch dann ist es nicht schlecht. Kinder träumen dann sicherlich und für diese Zielgruppe ist es sicher auch ein schönes Buch und sie werden begeistert sein. Es hat sich flüssig gelesen und in die Geschichte kam ich gut rein. Die englischen Zitate aus Songtexten sind ein Merkmal des Buches und regelmäßig zu finden.

Claudi wird es Lesen und eine Rezension in ihrer Sicht darstellen. Denn sie ist sich nicht sicher, ob das Urteil so wie ich es gefällt habe, nicht etwas sehr kritisch ist. 

 

Thema: Deine Meinung zum Buch
MariaLeseEule kommentierte am 24. März 2017 um 08:30

Anbei findet ihr meine Rezension, die ich auch auf Amazon und Lovelybooks.de posten werde.

Vorab noch eine Anmerkung zum oben stehenden Klappentext:meiner Meinung nach ist Carvin kein Jockey, sondern eher ein Spring- oder Turnierreiter.

 

Bei Dark Horses handelt es sich um ein ganz besonderes Jugendbuch, geschrieben von der Gossip Girl-Autorin Cecily von Ziegesar. Ich hatte das Glück das Buch in einer Leserunde auf wasliestdu.de lesen zu dürfen, vielen Dank noch einmal dafür.

 

Die Geschichte um Merritt und Red ist abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben. Merritt ist ein junges Mädchen, kurz vor ihrem High-School-Abschluss, das bereits einiges durchmachen musste. Hinzu kommen ihre Eltern, die sich mehr für Sport und gesunde Ernährung zu interessieren scheinen als für ihre Tochter. Kein Wunder also, dass Merritt früher oder später außer Kontrolle gerät und nach Good Fences kommt. Oder besser gesagt von ihren Eltern dorthin abgeschoben wird.

Dort lernt sie schließlich Red kennen, ein ehemaliges Rennpferd, das nicht ganz einfach im Umgang ist. Durch die Kapitel aus Reds Sicht erfährt man so einiges über seine Gedanken und Sichtweisen. Alle Menschen um ihn herum sind für ihn nur Idioten, die er liebend gern an der Nase herum führt. Da keiner mit ihm zurechtkommt ist Red im Grunde genommen zu Tode gelangweilt und sitzt seine Zeit auf Good Fences ab. Bis Merritt auftaucht. Zwischen den beiden funkt es sofort, und Red will unbedingt Merritts Pferd sein. Und nach dem ersten Ritt steht fest: die beiden gehören eindeutig zusammen! Eine ganze Weile lang geht das auch gut, bis Red wieder in alte Muster verfällt…

 

Beim Lesen wird eindeutig klar, dass die Sichtweise von Red sehr ausgeschmückt wurde und weit über die Gedanken eines normalen Pferdes hinaus gehen. Er ist berechnend, kann lesen und weiß sehr gut Bescheid was die Dinge um ihn herum betrifft. Hinzu kommt eine Vorliebe für klassische Rockmusik und das zitieren daraus. Dazwischen mischen sich immer wieder die Wünsche eines Tieres, wie gestreichelt und gelobt zu werden, die Aufmerksamkeit "seines" Menschen zu erhalten.  Wie ich finde eine gute und interessante Mischung, die der Geschichte gut tut und eine interessante Sichtweise hinzu bringt.

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, es ist keine typische Pferde-Geschichte, sondern so viel mehr. Auch wenn die bereits im Klappentext angekündigte Liebe zwischen Merritt und Carvin, der übrigens Springen reitet statt Rennen, erst relativ spät im Buch eine Rolle spielt, bleibt die Handlung nicht ereignislos. Bei mir kam an keiner Stelle Langeweile auf, und ich habe es sehr genossen wieder einmal etwas über eine Reiterin und ihr Pferd zu lesen.

Lediglich das Ende, bereits durch den Prolog angeschnitten, fand ich etwas schwach. Nach der spannenden Geschichte um Merritt und Red hatte ich da einfach etwas mehr erwartet, doch der große Knall bleibt leider aus.

 

FAZIT: Ein ganz besonderes Jugendbuch um eine junge Reiterin und ein kompliziertes Pferd mit menschlichen Gedankenzügen. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten, und fiebert nur so mit Merritt und Red, zwei interessanten, aber nicht ganz einfachen Charakteren. Da das Ende mich jedoch ein wenig enttäuscht hat, vergebe ich 4 Sterne.

Thema: Deine Meinung zum Buch
VroniC kommentierte am 24. März 2017 um 15:58

Dark Horses von Cecily von Ziegesar

 

Weil Merritt sich nicht anpassen will, wird sie von ihren Eltern nach Good Fences, einem Reiterhof für schwierige Kinder gebracht. Sie weiß nichts von Red dem störrischen Hengst und seinem Trauma, aber bald wird sie ihn als ihr Therapiepferd kennen lernen. Sie spüren beide dass sie wie füreinander geschaffen sind. Hartes Training steht an, doch sie meistern es spielerisch. Ruhm und Ehre begleiten sie bis zum großen Tag. Wäre da nicht ein dunkles unterdrücktes Problem.

Von der Traurigkeit des Covers angezogen und vom nicht vorhandenen Klappentext inspiriert ging ich sehr locker ans Lesen. Zuallererst war ich geschockt durch den Prolog und dachte, oh nein, bitte nicht und dann war ich fasziniert von der Leidensgeschichte der beiden wichtigsten Figuren. Abwechselnd werden die beiden, Merritt und Red, ihre Gefühlswelt und Annäherung in der Ich-Form erzählen. Mit emotionsreichen und gefühlsbetonten Worten erzeugt die Autorin Cecily von Ziegesar bei mir das Gefühl mitten in diesem Drama zu stecken und die Freude und Trauer mitzuerleben. Die Charaktere der Darsteller sind gut ausgearbeitet, aber nicht alle sind mir sympathisch. Besonders beeindruckt und bewegt hat mich Red, seine Höhen und Tiefen, seine Traurigkeit und Verzweiflung und seine uneingeschränkte Loyalität zu Merritt. Wunderbar gelungen im Roman sind Reds Gedanken und Gefühlte, ausgedrückt und niedergeschrieben durch bekannte Liederzeilen. Merritt, die sich verloren vorkommt in dieser Welt, ihre Handlungen und ihre Beweggründe sie sind mir durchaus nachvollziehbar.

Die bereits erschienen Romane von Cecily von Ziegesar sind hauptsächlich an junge weibliche Leserinnen gerichtet.

Mit Dark Horses ist der Autorin Cecily von Ziesegar ist ein bedrückender, melancholischer Jugendroman gelungen, der mir sehr nahe gegangen ist und mich von Anfang an berührt hat. Junge Leseratten, die Pferde lieben, haben garantiert ihre Freude an diesem Roman.

Eine schöne Zugabe: Am Ende des Buchs ist eine Auflistung der Interpreten.

Thema: Deine Meinung zum Buch
Little Cat kommentierte am 25. März 2017 um 20:29

Rezension zu dem Buch „Dark Horses“ von Cecily von Ziegesar

 

Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 06.03.2017

Aktuelle Ausgabe : 06.03.2017

Verlag : Beltz, J

ISBN: 9783407747952

Fester Einband 418 Seiten

Sprache: Deutsch

 

Zur Autorin:

Cecily von Ziegesar veröffentlichte im Jahr 2002 den Roman "Gossip Girl". Das Buch erwies sich als Erfolg und schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Danach hat sie vierzehn Nachfolgebände geschrieben. Ebenfalls von ihr erschien die Reihe "It Girl".

Quelle Beltz Verlag

 

Klappentext:

Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.

 

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist nicht gleich als Pferdebuch erkennbar, doch auf dem zweiten Blick fällt es auf. Ich finde es passt perfekt zu Geschichte und die dunklen Farben wirken schön düster, passend zum Title.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, einmal Reds ( Pferdesicht) und einmal aus Merrits (Menschensicht). Dies wechselte jeweils pro Kapitel. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und besonders Reds Sichtweise hat mir gut gefallen. Besonders schön fand ich, das der Leser die Vorgeschichte der beiden erfährt.

Die Charaktere sind mehr oder weniger gelungen. Merrit war mir zwar sehr sympathisch, allerdings störte es mich das sie einerseits zu schnell Vertrauen fasste zu anderen Personen im Buch und andererseits fehlte mir auch etwas die Rebellin in Ihr. Sie fand ich als Charaktere einfach etwas schwach.

Über Ihre Eltern brauchen wir gar nicht erst reden, die waren unter aller Kanone. Wer mir Richtig gut gefallen hat, ist Luis, Dr. Kami und Carvin. Beatrice hat auch etwas Nachholbedarf, sie wirkt auch nicht gerade authentisch. Sie war sehr schwer ein zu schätzen. Red hingegen war sehr gut durchdacht und wirkte fast schon Menschlich. Auf jeden Fall sehr gelungen.

Die Handlung startet mit der Vorgeschichte von Merritt und Red. Danach bleibt die Handlung immer sehr spannend. Nur das Ende hätte ich mir völlig anders gewünscht. Ich möchte hier aber nichts vorweg nehmen. Ich hatte ein sehr böses Pferd erwartet und bin froh das es nicht ganz so schlimm wie angekündigt wurde. Wirklich, die etwas andere Geschichte eines Pferdes.

 

Mein Fazit:

Gute Story, aber Ausbaufähig. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

 

 

Die Rezension habe ich auf folgenden Seiten gepostet

.- Was liest Du

- lovelybooks

- lesejury

- Amazon

- thalia

- Weltbild

- Hugendubel

Thema: Deine Meinung zum Buch
Bosni kommentierte am 26. März 2017 um 18:52

Mir fällt gerade auf, dass ich hier ja noch gar nichts geschrieben habe :)

Meine Rezi: http://wasliestdu.de/rezension/es-klingt-nach-einer-kitschigen-pferdeges...

Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch wirklich von sich überzeugen, ich mochte es sehr gern und habe es fast in einem Rutsch durgelesen^^

Wirklich gestört hat mich nur das Ende...ich weiß nicht, es macht die ganze Geschichte für mich einfach etwas "kaputt" vor allem, weil man es ja schon am Anfang ahnt...

Trotzdem fand ich das Buch sehr schön und ich bedanke mich recht herzlich dafür!

Thema: Deine Meinung zum Buch
Odine kommentierte am 27. März 2017 um 09:03

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es erinnert ein bisschen an die unzähligen Pferdebücher, die ich als Teenager gelesen habe, wobei man nicht unbedingt ein(e) Fachmann(frau) sein muss, da sehr wenige Fachbegriffe vorkommen. Ein Unterschied besteht allerdings in der Dramatik. Red ermordet mehr oder weniger Beatrice, weil er sie loswerden möchte und -etwas überspitzt dargestellt- begeht am Ende Selbstmord, das ist kaum etwas für kleine pferdebegeisterte Mädchen. Außerdem gingen mir Reds Songtext-Zitate mit der Zeit wirklich auf die Nerven. Ja, er hat ein Radio in seinem Stall, das hatten dann wohl alle verstanden, völlig überflüssig also das jeder zweite Satz von ihm aus einem Songtext stammte. 

Thema: Deine Meinung zum Buch
Bosni kommentierte am 27. März 2017 um 16:08

Die Songtexte fand ich auch ziemlich nervig und vor allem teilweise echt unpassend...

Thema: Deine Meinung zum Buch
Ceciliasophie kommentierte am 29. März 2017 um 09:28

So, hier nun auch meine Rezension: http://wasliestdu.de/rezension/konnte-mich-definitv-ueberraschen

Vielen, lieben Dank, dass ich mitlesen durfte! Mir hat die Leserunde sehr viel Spaß gemacht und ich habe das Buch sehr genossen :)

Thema: Deine Meinung zum Buch
Lisa Sila kommentierte am 29. März 2017 um 16:17

Ich kann alles, was du willst. Du musst mich nur darum bitten.

Wenn man dieser Geschichte eine Sache nicht vorwerfen kann, dann die Tatsache, dass in ihr ein Mangel an Spannung und traurigen sowie verstörenden Momenten herrscht. Ich habe früher eine Menge! Pferdebücher gelesen, aber bis heute seit Jahren kein Einziges mehr. Umso interessierter war ich an Dark Horses, denn ich konnte mir den Stil nach der gelesenen Inhaltsangabe einfach nicht so richtig vorstellen.

Es geht um ein Mädchen namens Merritt, die in ihrem psychisch labilen Zustand unvermittelt auf das ehemalige Rennpferd Big Red trifft. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Band, dass für Außenstehende nur schwer begreifbar ist und auch der Leser hätte damit wohl gewisse Probleme, wenn das Pferd nicht selbst Einblick in sein Innerstes gewähren würde. Bisher oberflächlich ein eher klassisches Jungend-Pferde-Buch, in dem der obligatorische Sieg auf einem Turnier und das klassische Happy-End in Form von Eigentumsübertragung des Pferdes auf die Hauptperson  erwartet wird. Doch Dark Horses ist kein gewöhnliches Buch.

Den Hauptunterschied macht wohl Red. Dieser wurde nämlich mit einem überaus menschlichen Charakter ausgestattet und besitzt so viele Eigenschaften, bei denen wir froh sein können, dass richtige Pferde ihn so wohl eher nicht haben. Würde man ihn einem Test für Psychopathen unterziehen, er würde definitiv einige Punkte holen. Ansonsten ist er eine Mischung aus depressiv-aggressivem und aufopferndem-loyalen Charakter – und steht dadurch quasi mit sich selbst im Konflikt. Gepaart mit seiner absolut besitzergreifenden und eifersüchtigen Art ist er der interessanteste Charakter in der ganzen Geschichte. Merritt ist dagegen schon beinahe leicht durchschaubar obwohl auch ihre Person stark durchleuchtet wird. Insgesamt kann man die Ausarbeitung der Charakter in diesem Buch nur würdigen. Selbst mehrteilige Bücherreihen schaffen oftmals keinen so genauen Einblick ins Innere ihrer Protagonisten. Aber gut, in diesem Buch stand das auch im Fokus.

Insgesamt ist es erstaunlich, wie viele Anspielungen in diesen 400 Seiten stecken. Freundschaft, Trauer, Schuld, Wut, Hass, Depressionen, Eifersucht, Liebe, ich könnte die Liste noch eine ganze Weile weiter führen.

Insgesamt also definitiv kein Pferdebuch im klassischen Sinn und ja ich habe auch das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen. Und wenn ich hier dem Text auf dem Buchrücken wiederspreche, nicht weil es herzzerreißend schön war, sondern weil es mich an so mancher Stelle zutiefst deprimiert hat. Dies soll aber keine direkte Kritik an der Qualität der Geschichte sein, die ist nämlich tatsächlich so gut, dass ich sie an einem Tag verschlungen habe.

Also definitiv eine Leseempfehlung – und die richtet sich nicht unbedingt nur an Pferdeleute und auch nicht unbedingt an Kinder. Denn dieses Buch bietet auch etwas für Psychothriller- und Krimi-Fans und ist kein Standard-Ponybuch für kleine Pferdeliebhaber. Am besten beschreibt man es mit dem absolut passenden Cover – hier geht es um Pferde, ums Reiten und um die tiefe Bindung zwischen einem Mädchen und einem Pferd, aber auch um das, was hinter der Fassade, hinter den Augen, vor sich geht.  

Thema: Deine Meinung zum Buch
witchblade kommentierte am 02. April 2017 um 09:00

Vorab kurz die Info: meine nachfolgende Rezension wird von mir auch auf anderen Plattformen veröffentlicht werden.

 

Dark Horses ist ein Jugendbuch, welches sich zu Beginn in einem Heim für "schwierige Mädchen und schwierige Pferde" (so der Klappentext) abspielt. Merritt, die den Tod der Großmutter nicht verarbeiten kann, wird dort untergebracht, nachdem sie einfach von den Abschlussprüfungen ihrer Schule abgehauen ist. Dort trifft sie auf Red, ein Rennpferd, welches äußerst schwer im Umgang ist. Wie es das Schicksal aber so will, finden die beiden zusammen und geben ein unschlagbares Team ab.

Der Besitzer von Red holt die beiden schließlich zu sich, um sie für Turniere auszubilden. Bei dieser Gelegenheit lernt sie auch Beatrice, die Tochter von Reds Besitzer näher kennen und trifft auf Carvin, mit dem sie im gleichen Team reiten soll.

Interessant an dem Buch ist, dass es sowohl aus Merritts als auch aus Reds Perspektive geschrieben ist, so dass man auch die Gedanken des Pferdes miterleben kann. Leider nimmt das Ganze im Verlauf des Buches irgendwann überhand, so dass Red als sehr berechnend und hinterhältig, sowie übertrieben eifersüchtig erscheint. Für meinen Geschmack ist das zu viel des Guten, wenn man aus der Perspektive eines Pferdes schreibt. Was auch irgendwann regelrecht nervig wird, sind die englischen Songtexte, die in Reds Kapiteln immer einfließen - am Anfang hat das den Text etwas aufgelockert, aber zum Ende hin wurde es dann doch nervtötend.

Insgesamt mag das Buch für die Zielgruppe ganz passend zu sein, und es gefiel mir in Passagen auch ganz gut, insgesamt jedoch, muss ich abschließend sagen, war mir die Darstellung von Red zu abgehoben und das Buch drohte an einigen Stellen in den Kitsch abzudriften.

Merritts Verhältnis zu ihren Eltern finde ich gut dargestellt, allerdings fand ich es auch erschreckend, wie froh manche Eltern wohl sind, sich ihre Kinder vom Hals schaffen zu können - diesen Teil des Buches, in dem es um die Familienverhältnisse geht, finde ich noch am gelungensten.

Da ich niemanden spoilern möchte, verzichte auf einen Hinweis darauf, wie das Buch endet. Das Ende hat das Buch aber irgendwie noch gerettet - schade, dass es nicht von Beginn an so geschrieben war. Für mich insgesamt ein mittelprächtiges Buch - 3 von 5 Sternen, würde ich sagen.

Thema: Deine Meinung zum Buch
Ja Wolf kommentierte am 03. April 2017 um 18:53

Hier meine Rezi ,die natürlich hier ,bei Lovleybooks,Amazin , Thalia und div anderen Foren zu finden ist
Mit "Dark Horses " hat Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar einen Jugendroman herausgebracht .
Eine Pferdegeschichte die sich doch von der klassischen Art unterscheidet und mit seiner dunklen Stimmung und aus der Sicht eines Pferdes mal etwas interessantes neues bietet .

Zum Inhalt :
Seit dem Tod ihrer Großmutter läuft Merrits Leben aus dem Ruder.
Ihre Eltern interessieren sich kaum für sie und so schwänzt sie Schule und betrinkt sich oft hemmungslos.
Nach einer zu exzessiven Tour schicken ihre Eltern sie in ein Therapiezentrum das mit Pferden arbeiten .
Dort trifft sie auf Red ,einen wilden und angeblich unbändigen Hengst der einst dem Tod geweiht war .
"Red merkt schnell das er Merritt Vertrauen kann und so werden die beiden schnell ein gutes Team .....

Zum Buch :
Mich persönlich hatte das düster wirkende Cover angezogen ,und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist bedrückend und dunkel ,einfach mal das totale Gegenteil normaler Pferdebücher .
Der Schreibstil war einfach und flüssig lesbar, was mir besonders gut gefallen hat war das die einzelnen Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben waren .
Natürlich kann man die Dinge die aus der Sicht Reds geschrieben wurden nicht für Bahre Münze nehmen und es steckt viel Fiktion dahinter .
Aber gerade diese Idee und ihre Umsetzung machen das alles zu etwas besonderem und erfrischend neuem .

Meine Meinung.
Für mich ein Experiment gegen den üblichen Mainstream das durchaus gelungen ist und entgegen der vielen Negativen Stimmen zum Buch habe ich es wirklich gerne und mit begeisterung gelesen
Eine dunkle und fantasievolle Geschichte die einen mitreißt und von mir 4 Sterne bekommt

Thema: Deine Meinung zum Buch
K4thi kommentierte am 09. April 2017 um 13:03

Kurze Info: Das ist meine erste Rezension! Für konstriktive Kritik bin ich gerne offen :)

 

Rezension Dark Horses von Cecily von Ziegesar

 

Das Buch „Dark Horses“ von Cecily von Ziegesar fällt unter die Kategorie „Jugendliteratur“ und beschäftigt sich mit den Schicksalen von Merritt, der Protagonistin, und dem Pferd Red. Das Buch wird aus den Perspektiven der beiden erzählt, was einem einen genaueren Einblick in das Wesen beider erlaubt.
Das Cover alleine ist sehr gut gewählt und deutet schon auf den leicht düsteren Aspekt des Romans hin. Der Klappentext ist sehr kurz gehalten und gibt nicht zu viel, eher zu wenig, preis.
Die Kapitel im Buch sind abwechselnd auf Merritts und aus Reds Sicht geschrieben. Man muss sich darauf einstellen, dass man aus der Sicht eines Pferdes liest. Die Unterscheidung beider Sichten wurde gut umgesetzt. Die jeweiligen Kapitel unterscheiden sich nicht nur in der Länge, Merritts Sicht umfasst jeweils mehr Seiten als die von Red, auch im Schriftlichen Stil lässt sich sehr gut differenzieren aus wessen Sicht geschrieben wird. Die Kapitel aus Reds Sicht sind im Allgemeinen etwas simpler geschrieben und beinhalten viele, manchmal absichtlich falsch zitierte, Songtexte.
Mir fiel es am Anfang recht schwer mich in die Geschichte einzulesen. Auch fand ich es etwas kompliziert mich auf die Sicht eines Pferdes einzulassen. Dies verflog jedoch nach ungefähr hundert Seiten. Dies kann auch daherkommen, dass man bis dorthin die beiden Sichten getrennt voneinander liest um ein wenig Hintergrundinformation zu bekommen. Was mich persönlich auch etwas gestört hat, war die Tatsache, dass man sehr wenig erfährt. Ich hätte mir etwas mehr Informationen über die Charaktere gewünscht, damit man sich noch etwas besser mit ihnen identifizieren kann. Auffallend war auch, dass Red nach und nach immer mehr vermenschlicht wurde. Dies bleibt natürlich nicht aus, wenn die Gedanken von einem Pferd wie menschliche beschreiben werden, jedoch hatte man gegen Ende das Gefühl er wird immer menschlicher.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch sehr interessant und konnte es ab einen bestimmten Punkt auch nicht mehr weglegen. Leider traf es nicht meinen persönlichen Geschmack. Ich hatte nach dem Lesen noch viele Fragen und fand das Ende etwas enttäuschend.

Thema: Deine Meinung zum Buch
yokioooo kommentierte am 09. April 2017 um 15:05

https://wasliestdu.de/rezension/die-wendy-heutedie-wendy-heute

Ich finde das Buch leider ziemlich schlecht. Die Charaktere waren unnahbar und deren Probleme waren so übertrieben dargestellt und deren Lösung waren so scheinbar leicht wo man sich schon denken sollte, für was der ganze Stress jetzt nötig gewesen war

Thema: Deine Meinung zum Buch
Ann-Sophie S. kommentierte am 09. April 2017 um 22:47

Vorab vielen llieben Dank für das Exemplar und diese Leserunde! Es hat Spaß gemacht, das Buch gemeinsam zu lesen und die strittigen Meinungen zu verfolgen.

Hier nun meine Meinung zum Buch:

Cover:

Insgesamt gefällt mir das Cover gut, denn es zeigt, was einen erwartet. Dadurch stellt es eine gute Beziehung zum Inhalt dar, da es einen zentralen Teil der Geschichte zeigt, und andererseits spricht es sofort die Pferdefans an, denen das Buch vorrangig gefallen wird. Mich stört ein winzig kleindes Detail, nämlich das Spiegelbild im Auge des Pferdes. Das sieht auf den ersten Blick etwas merkwürdig aus, aber ansonsten ist es ein gelungenes Cover.

 

Inhalt:

Hier kommt ein Puh ... denn ich bin absolut ratlos in meiner Beurteilung. Der Einstieg sowie die ersten Kapitel gefielen mir recht gut und ich fand auch gut in die Geschichte rein, aber irgendwann erreichte ich den Punkt, wo ich glaube ich überfordert war. Die Handlung war bis zum Ende hin unterhaltsam und auch spannend, aber an so mancher Stelle so übertrieben, dass ich teilweise planlos war, was ich davon halten soll. Selbst jetzt ärgere ich mich geradezu über manche Aspekte der Geschichte, weil ich sie einfach unlogisch und überzogen fand. Für manch einen ist es vielleicht passend und nochmal ein richtiger Kick in der Handlung. Das ist auch der Grund, warum ich nicht genau sagen kann, dass ich es schlecht oder gut finde, sondern es ist einfach schwierig und auf jeden Fall Geschmackssache, auf die man sich einlassen muss.

 

Charaktere:

"Dark Horses" wurde von der Autorin mit interessante Charakteren gespickt. Die Protagonistin Merrit gefiel mir ganz gut, denn ich persönlich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie will eigentlich nur ihre Ruhe haben und ihr Leben leben, doch gibt es so viele Komponenten, die ihr da einfach oft im Weg stehen. 

Auch ihr Pferd Red muss hier natürlich genannt werden, der auf jeden Fall eine kreativen Charakter darstellt. Ihn kann ich gar nicht so richtig beschreiben, weil er für mich einfach nicht richtig war, er fühlte sich oft zu übertrieben an. Aber das ist Geschmackssache, weswegen ich finde, dass man Red kennenlernen muss.

Auch die anderen Charaktere wie Carvin, Merrits Eltern, Beatrice und alle anderen machten die Geschichte für mich unterhaltsam, denn sie sorgten für Vielseitigkeit und definitiv auch für Spannung. Hinsichtlich der Charaktere finde ich "Dark Horses" gelungen.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin erschien mir gut, denn ich kam mit der Geschichte sehr gut voran. Man konnte alles andere um sich herum gut vergessen und sich in die Geschichte hineindenken. Die Autorin beschrieb einerseits sehr gut und trieb andererseits die Handlung zielstrebig voran fand ich. Sie hält sich nicht mit unnötigen Aspekten auf, was mir gefiel und zur Geschichte passte. 

Ich fand es auch sehr interessant die Handlung sowohl aus Merrits als auch Reds Sicht zu lesen. Mit Red tat ich mich etwas schwer, da es oft alles andere als typisch für ein Pferd war, würde ich sagen. Es ist kreativ, aber an manchen Stellen auch zu viel. 

 

Fazit:

Mir fällt es schwer einzuschätzen, für wen sich "Dark Horses" am besten eignet. Es ist in meinen Augen kein Kinderbuch und auch kein Jugendbuch und ich glaube, auch Erwachsene würden sich an so mancher Stelle schwertun. Grund dafür ist, dass es in meinen Augen an so mancher Stelle zu übertrieben konzipiert ist. Das nimmt der Geschichte die ganze authentische Art und macht es einem nicht leicht, das Buch zu mögen. Ja, es ist unterhaltsam und ja, ich denke, es würde seine Fans finden, aber ich kann abschließend sagen, dass es mich unterhalten hat, aber es alles andere als immer Spaß gemacht hat.

 

Desweiteren ist meine Rezension auf meinem Blog (http://readingisliketakingajourney.blogspot.de/2017/04/ein-ausflug-in-di...) , Amazon, LB, Lesejury, Thalia, Hugendubel, ebook.de, bücher.de, Weltbild, Google Books und Leserkanone erschienen.

Liebe Grüße

Ann-Sophie

Thema: Deine Meinung zum Buch
Elena kommentierte am 11. April 2017 um 22:21

So fertig! Entschuldigt, dass ich es nicht ganz pünktlich innerhalb des vorgegebenen Zeitraums geschafft habe, aber ich war bis heute im Urlaub und hatte vor Ort kein Internet.
Erstmal ein ganz herzliches Dankeschön an das wld-Team, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte! :)

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und die Geschichte hat mir gut gefallen, nur das Ende war mir viel zu düster und dadurch auch ein wenig zu unrealistisch. Das hat für mich leider viel wieder zunichte gemacht. Außerdem hat mich sehr gestört, dass keiner der Charaktere im Laufe der Geschichte eine richtige Entwicklung durchgemacht hat, denn das gehört für mich zu einem guten Roman einfach dazu!

Alles in allem, weiß ich nicht so recht, was ich von der Geschichte halten soll, weswegen ich "Dark Horses" nicht unbedingt weiterempfehlen würde...

Meine Rezi findet ihr hier: http://wasliestdu.de/rezension/dark-horses-mit-einem-ganz-gross-geschrie...

 

LG Elena

Thema: Deine Meinung zum Buch
Sari93 kommentierte am 19. April 2017 um 22:22

http://wasliestdu.de/rezension/interessante-story-leider-einige-mankos

Meine Rezension. Vielen Dank das ich teilnehmen durfte. Den Fragebogen habe ich auch ausgefüllt.

Thema: Deine Meinung zum Buch
Emma.Woodhouse kommentierte am 21. April 2017 um 23:35

Meine Meinung zum Buch:

Merritt versucht über den Tod ihrer Großmutter hinweg zu kommen doch sie schafft es einfach nicht. Sie war ihr Anker, ihr Halt und nun war sie wieder allein mit ihren Eltern. Da ihre Eltern sich nicht zu helfen wissen, schicken sie Merritt nach Good Fences, einem Therapiezentrum. Und dort lernt Merritt Red kennen. 
Dieses Pferd lässt niemanden an sich heran und doch scheint er auf sie gewartet zu haben. Sie verstehen einander und so entsteht eine ganz besondere Beziehung. Natürlich sieht sein Besitzer nur die Möglichkeit auf viel Geld und so geht es von Turnier zu Turnier...und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Cover finde ich großartig. Durch die beiden Gesichtshälften wird das Augenmerk auf beide gelenkt und man weiß direkt worauf man sich einlässt. Der Titel klingt düster und macht neugierig. Beides passt sehr gut zur Geschichte.

Der Anfang ist im Prinzip auch das Ende. Das heißt man weiß von Anfang an, worauf man zusteuert und dennoch ist es nicht langweilig. Man fragt sich die ganz Zeit, wie es dazu kommt. Was genau passiert ist. Und wie das ganze letztendlich ausgehen wird. Das ist schon sehr clever gemacht und hat meine Neugier angefacht.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben. Dabei fand ich es vor allem faszinierend in die Gedanken des Pferdes abzutauchen. Dabei gefiel mir besonders wie seine Gefühle immer mal wieder durch Songtexte zum Ausdruck gebracht wurden. Eine tolle Idee!
Ansonsten muss ich gestehen das Red einfach nicht sympathisch ist. Ich habe zwar auch etwas Mitleid mit ihm gehabt aber ansonsten fand ich ihn sehr egoistisch und egozentrisch. Oft verhielt er sich wie ein Kind dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat.
Tja und Merritt...puh. Dieses Mädchen ist die pure Traurigkeit. Jede Pore hat das zum Ausdruck gebracht. Sie ist verschlossen, in sich gekehrt und blockt jeden ab. Und ganz ehrlich wenn man ihre Eltern kennt, dann weiß man schnell warum sie so ist. Merritt fand ich sehr gut dargestellt. Ich finde sie sehr realistisch und man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren. Ich habe mich so gefreut als es bei ihr Bergauf ging aber schnell wurde klar, die Geschichte hat es in sich. Ich meine natürlich kann das Leben grausam sein aber Merritt hat es hart getroffen. Mit diesem Eltern und dem Tod des einigen Menschen, der sie geliebt hat, hatte sie eigentlich genug zu ertragen aber dann ging es immer weiter. Jeder dem sie ihr Herz geöffnet hat, hat sie verloren. Das ist unglaublich deprimierend.
Ich meine das Buch hat dadurch unheimlich viel Fahrt aufgenommen und war durchweg spannend aber man dachte auch immer, schlimmer kann es doch gar nicht mehr kommen. Tja und dann blättert man um und Merritt, passiert das nächste Unglück. Einfach traurig und das hat mir auch ein bisschen das Buch kaputt gemacht. Ich habe kein Problem mit einem traurigen Ende denn nicht alle Geschichten können gut ausgehen aber dieses Buch hatte so viele traurige Elemente das ich mir einfach ein Happy-End gewünscht hätte. Und nicht nur das, Red und Merritt hätten es verdient. Denn so unsympathisch ich auch Red fand, auch er wollte nur geliebt werden und ich hätte mir für ihn eine andere Lösung erhofft. Von Merritt gar nicht erst zu reden. Denn am Ende hat man den Eindruck man ist bei ihr wieder am Anfang. Sie ist allein, traurig und verlassen. Wo ist das die Hoffnung?
Ein gutes Buch, was ein besseres Ende verdient hätte. Sehr schade!