Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Des Teufels Gebetbuch" (Markus Heitz)

Des Teufels Gebetbuch - Markus Heitz

Des Teufels Gebetbuch
von Markus Heitz

Bewerbungsphase: 13.03. - 27.03.

Beginn der Leserunde: 03.04. (Ende: 23.04.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Droemer Verlags – 20 Freiexemplare von "Des Teufels Gebetbuch" (Markus Heitz) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

ÜBER DEN AUTOR:

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 40 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

23.04.2017

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Ja Wolf kommentierte am 06. April 2017 um 15:16

Habe den ersten Teil bereits beendet und muss sagen "Hammer" die Seiten sind nur so dahin geflogen weil es einfach super spannend ist .
Es gibt eine ganze Reihe interessanter Protagonisten wovon ja einige schnell wieder aus dem "Leben"treten.
Die Geschichte baut sich langsam immer mehr auf und es wird auch in der Zeit gesprungen aber alles so das es sich perfekt in die Geschichte einpasst ohne zu verwirren oder irritieren .Tadeus ist ein interessanter Charakter ,er ist von ganz oben nach ganz unten gefallen und hat doch scheinbar wieder die Kurve bekommen und trotzt seiner Sucht auf eine sehr ungewöhnlich e Art was ich beeindruckend finde .auch Hyan aka Poe finde ich sehr interessant und denke das von ihr noch einiges zu erwarten ist
Hätte nie gedacht das mich ein Buch über Karten so fesseln kann ,werd jetzt meine freie Zeit nutzen um weiterzulesen

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Shivaun kommentierte am 06. April 2017 um 15:17

Gerade eben habe ich den 1.Teil beendet und bin wirklich begeistert. Ich hab zuvor noch nichts von Markus Heitz gelesen und wusste nicht, ob "es passt", ob mir der Schreibstil zusagt, oder ob ich mich womöglich durch einen knapp 700 Seiten dicken Wälzer würde quälen müssen. Diese Befürchtung hat sich glücklicherweise direkt zu Beginn zerschlagen...den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm und flüssig.

Am besten gefallen mir bisher die Kapitel rund um Bastian Kirchner, da hier die unheimliche Stimmung am besten rüberkommt. 

Dürfen wir hier spekulieren? ;)

Falls ja, vermute ich jetzt einfach mal, dass Martin Dietrich und Henry Pierre Gillot ein und dieselbe Person ist...obwohl sie Jahrhunderte trennen. Aufgrund des Titels würde ich in ihm sogar den Teufel in Menschengestalt vermuten, aber das wäre wahrscheinlich zu simpel gedacht. ;)

Dass das Mutter/Tochter-Gespann bereits so früh das Zeitliche segnet, hat mich ein wenig überrascht, ich hätte gedacht, dass sie im Laufe der Geschichte noch einen größeren Part einnehmen würden.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Galladan kommentierte am 10. April 2017 um 10:40

Dietrich und Gillot die gleiche Person? Eine sehr interessante These. 

Die Glücksspiel-Mafia ist zu laut gewesen. Zuviel Tamtam und zu auffällig. Wenn selbst die Verlobte einfach in den Laden latscht ist es Zeit den Laden zu schliessen.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
mesu kommentierte am 10. April 2017 um 14:07

Da stimme ich zu, die beiden Russinnen hätten noch eine größere/längere Rolle spielen können. Es hat ja für den Anfang schon recht viele Tote gegeben. Ich denke auch das Dietrich/Gillot der Teufel sein könnte.

Die Spannung auf die weiteren Ereignisse in dieser Geschichte steigt und steigt....

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
PMelittaM kommentierte am 10. April 2017 um 20:23

Das Spekulieren ist doch mit das Schönste an einer LR :-)

Dass Dietrich und Henry ein und derselbe sein könnten, habe ich auch kurz angedacht, aber zunächst wieder verworfen. Alleine seine auffällige Erscheinung spräche aber schon irgendwie dafür. Andererseits wäre er dann zu spät zur Auktion gekommen, wo er doch "magische" Fähigkeiten hat? Mal sehen, wie sich das auflöst ...

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Shivaun kommentierte am 11. April 2017 um 15:01

Könnte Gillot der Telefonbieter gewesen sein? Vielleicht wollte er nicht öffentlich mit den Karten in Verbindung gebracht werden. Allerdings wäre ihm dieses wohl völlig egal, wenn er tatsächlich der "Teufel himself" wäre.

Gillot ist momentan für mich der rätselhafteste und interessanteste Charakter. ;)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
cat200913 kommentierte am 10. April 2017 um 22:08

Na, vielleicht ist er ja "zu spät" gekommen, weil er das Geld nicht hat? Ich meine,womöglich ist das ja wirklich der Teufel - der beschafft sich seine Karten auf eine andere Art und Weise und hat dann versucht, die Karte so abzuschwatzen? Obwohl... wenn er so viele sehr, sehr, sehr wertvolle Karten hat.... warum sollte er dann nicht bei der Auktion teilnehmen?

( ACHTUNG - womöglich kommt jetzt ein Spoiler, da ich nicht weiß, ob das im ersten Teil ist, oder ob diese Info bereits zu Beginn von Teil 2 der Leserunde ist, befinde mich gerade nämlich am Übergang !!! )

Womöglich hat der Teufel auch bewusst gewartet und bei der Auktion nicht teilgenommen, weil die Karte nach dem Tod des neuen Besitzers gegiert hat?
Wer den Beginn von Teil zwei liest (da bin ich mir nämlich sicher) könnte meine Vermutung vielleicht bestätigen ... würde dann nämlich erklären, warum der Auktions-Typ nicht dabei war und erst im nachhinein aufgetaucht ist?

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
La Tina kommentierte am 20. April 2017 um 20:03

Einmal fiel doch der Name Lucifuge Refocale: Das ist ein Diener des Teufels, nicht der Teufel persönlich.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
buchina kommentierte am 20. April 2017 um 15:36

Das Mutter-Tochter Gespann fand ich auch sehr interessant und war völlig überrascht dass sie beide sterben. Bei Markus Heitz ist man wirklich vor nichts sicher!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Maddinliest kommentierte am 21. April 2017 um 17:24

Genau das macht seine Bücher aus!!!:-)

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Kotori99 kommentierte am 08. April 2017 um 16:53

Gestern bekommen und auch direkt angefangen zu lesen :)
Ich musste anfangs ein bisschen öfter mal nachschauen in welcher Zeit wir uns grade befinden, aber das legte sich schnell wieder.
Die einzelnen Handlungen werden schnell zu einer sehr spannenden Geschichte und das jetzt schon.
Schade ist nur, dass so viele Charaktere sofort wieder aus dem Leben treten. Ich bin gespannt was da noch kommen mag.

Spekulieren mag ich bis jetzt noch nicht, dafür kommen zu viele neue Sachen immer mal wieder dazu und Charaktere schwinden zu schnell dahin. Finde ich aber sehr interesant, so ist die Geschichte alles andere als vorhersehbar. 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Galladan kommentierte am 09. April 2017 um 00:31

Danke für dieses Posting. Hat mir direkt weitergeholfen in meiner Beurteilung zu diesem Buch. 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Martina Suhr kommentierte am 08. April 2017 um 21:51

Wo fang ich an, wo höre ich auf? Also ich habe, wie Shivaun, auch noch kein Buch von Markus Heitz gelesen.

Es ist der Hammer. Eigentlich gehören Thriller nicht so zu meinen Favoriten, aber diese Geschichte haut mich um. Anfangs dachte ich, wow fast 700 Seiten... Aber wie Ja Wolf auch schon bemerkte, die Seiten fliegen nur so zwischen den Fingern durch. Ich liebe den Schreibstil, der mich in die jeweile Zeit, Situation und auch Stimmung versetzt. Es ist so lebendig und authentisch. 

Am meisten beeidrucken mich die Passagen über Bastian. Die Verschmelzung mit Goethe, die vielen kleinen Randbemerkungen und Zitate... Ich liebe es. Auch die Sprache, die Markus Heitz verwendet, lässt einen glauben, man wäre direkt Ende des 18. Jahrhunderts gelandet. Der historische Hintergrund reizt mich persönlich sehr und gibt dem Roman mehr Tiefe und Vielseitigkeit.

Ich bin gespannt, wer Gillot ist (Dietrich?!). Vom Äußeren her könnte es zusammenpassen. Welche Rolle spielt Tadeus? Ich muss gestehen, ich mag ihn, sein innerer Kampf mit der Sucht ist wirklich authentisch und ich bin gespannt, wie seine Rolle verläuft... Wer wird als nächstes den Karten zum Opfer fallen?

Ich hatte erwartet, dass das Buch gut ist, aber dass ich es icht mehr aus der Hand legen will, überrascht mich dann doch... Aber sehr positiv...

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
mesu kommentierte am 09. April 2017 um 14:54

Auch für mich ist es mein "erster Heitz" und ich muß sagen es gefällt mir richtig gut. Ein flüssiger Schreibstil, sehr interessante Geschichte in verschiedenen Zeitsträngen, echt top.

Das entwickelt sich zum echten Pageturner. Ich finde auch die Reise in die Vergangenheit sehr gelungen, dabei erfährt man einiges über die Druckkunst und die alten Spielkarten. Tadeus Boch und seine Spielsucht, die er zu bekämpfen versucht, ich hoffe es gelingt ihm noch eine Weile...

Die Geschichte um die Spielkarten ist mal ein neues Thema für ein Buch und bisher richtig gut gelungen. Bin gespannt wie es sich weiter entwickelt.

 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
eulenmatz kommentierte am 18. April 2017 um 10:05

Für mich ist es auch mein erster "Heitz". Ich war skeptisch, ob seine Bücher etwas für mich sind, aber bisher bin ich wirklich begeistert von der Komplexität  und dem Aufbau der Geschichte. Ich finde auch das Thema total spannend. Ich musste beim Klappentext schon sehr an Goethes Faust denken und tatsächlich greift Heitz davon sehr viel auf. Die historischen Teile enthalten viele Anspielungen auf Faust. Ich finde diese Stelle gut, aber bin auch froh, dass es immer nur kurze Abschnitte sind. Es ist nicht ganz so meins. Einen ganzen Roman in der Art würde ich nicht lesen wollen.

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flowers.books kommentierte am 09. April 2017 um 20:33

Auch ich bin bereits absolut gefesselt und möchte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil / Sprachgebrauch von Markus Heitz ist absolut großartig und die Story ganz neu und fesselnd.

Die Geschichte baut sich nach und nach immer mehr auf und ich bin schon sehr gespannt wie die einzelnen Protagonisten zusamenfinden, soforn sie denn überleben.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Galladan kommentierte am 10. April 2017 um 11:06

 

Das ist nicht mein erster Heitz, und so bin ich nicht ueberrascht, dass dieses Buch so gut ist.

Ich finde es ist ein toller Trick wie Heitz hier Tadeus im Drogensumpf Dinge erleben laesst und Personen beeindrucken, die ihm wohl in naechster Zeit sehr zupass kommen werden. Auch seine Fremdsprachenkenntnisse sind sehr schoen.

Das Tadeus in einem Spielcasino arbeitet als Suechtiger finde ich schon etwas befremdlich, aber die Story wuerde sonst nicht laufen.

Ich finde auch die historische Geschichte um den Kartenmacher ist besonders. Goethes Inspiration zu Faust ist klasse eingearbeitet. Wie Dietrichs Bastian dazu bekommt diesen Satz Karten zu machen, es ist schon diabolisch. Ich bin gespannt, wie aus einem Kartensatz das Gebetbuch des Teufels wird und warum gerade Bastian den Handlanger machen muss.

Ganz besonders schaetze ich dann solche geschichtlich verbrieften Dinge wie Bill Hickok mit seinem Dead Man’s Hand​. Durch Dinge die man bei Wiki so nachlesen kann, werden dann Karten die scheinbar beim Tot des "Vorbesitzers" wechseln und sich irgenwie auf den neuen Eigentuemer praegen viel "normaler".

Ich bin gespannt, was aus Poe wird und wann sie wieder aufkreuzen wird. Sie erweckt in Tadeus zu sehr den Beschuetzerinstinkt als dass sie einfach so abtreten koennte. Ausserdem bin ich gespannt wie der Vater auf den Tot von Lasarew reagieren wird wieviel Aerger Tadeus damit haben wird. Immerhin hat er den jungen Mann begleitet.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
ReiShimura kommentierte am 18. April 2017 um 08:48

Auch für mich ist es nicht das erste Buch von Markus Heitz. Ich liebe seinen Stil und vor allem auch seine Fantasybücher. 

Das Tadeus in einem Casino arbeitet finde ich persönlich nicht so befremdlich. Natürlich ist es ein wenig skurril, aber sein Beruf passt perfekt zu seinen Fähigkeiten. Außerdem hat er sich ja bei den Casinos auf die "schwarze Liste" setzen lassen. Daher hat er sowieso keine Möglichkeit zu spielen. 

Die Einflechtung von historischen Begebenheiten in die Geschichte, sei es die Dead Mans Hand oder die Geschichte um Goethes Faust, macht das Ganze zu etwas ganz besonderem. Man bekommt fast das Gefühl, dass sich das alles wirklich so zugetragen hat.

Poe wird meiner Meinung nach eine größere Rolle spielen. Wobei ich noch absolut keine Ahnung habe welche.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
La Tina kommentierte am 20. April 2017 um 20:44

Ich denke auch, dass Hyun eine größere Rolle zugedacht ist, zumal sie im Klappentext erwähnt wird ;-) Hyun und Tadeus, das dynamische Duo...

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Maddinliest kommentierte am 21. April 2017 um 17:26

Gut vorstellbar!!! Klingt sehr interessant!!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
La Tina kommentierte am 20. April 2017 um 20:08

Stimmt, die Anspielungen auf Goethes späteren "Faust" sind nicht zu überlesen ;-)

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PMelittaM kommentierte am 10. April 2017 um 20:16

Der erste Leseabschnitt ist gelesen und gefiel mir schon ganz gut. Ohne den Namen Heitz hätte ich womöglich ein Buch, in dem das Thema Kartenspiel ist, nicht lesen wollen. Bisher liest es sich gut und war auch schon stellenweise sehr spannend.

Spannend war bereits der Prolog, wahrscheinlich ging es auch da um Spielkarten in der Silberbox. 

Tadeus ist mir sympathisch, toll, wie er gegen seine Sucht kämpft und sie bisher in Zaum hält. Ich hoffe, er schafft es auch weiterhin. Durch Zufall (oder Fügung?) ist er nun in den Besitz einer besonderen Spielkarte gekommen. Woher weiß Henry, dass Tadeus sie hat?

Gestorben wurde bisher schon reichlich, schockiert hat mich dabei dass Superieur tödlich enden kann, erhält man die falsche Karte. Enrico schien das ja vor dem Spiel nicht zu wissen, die anderen aber schon. Dass er trotzdem weiter mitspielte, konnte ich nicht so recht begreifen. 

Dass der Oligarchensohn so früh im Roman gestorben ist, hat mich verwundert, ich hatte gedacht, wir treffen ihn noch öfter. 

Die Intermezzi führen uns in die Vergangenheit ins Leipzig des Jahres 1768, zum Bastian Kirchner, Goethe, Gretchen, Auerbachs Keller und den Pudel. Wer denkt da nicht an Faust, der ja auch sogar erwähnt wird. Da gibt es ja einige Anspielungen. Bastian geht einen Pakt mit Dietrich ein, der auf jeden Fall kein normaler Mensch ist, ein. Das Kartenspiel, das er ihm macht, ist sicher jenes, aus dem die Karten stammen, die in der Jetztzeit eine Rolle spielen. Ich hoffe, es ist für Bastian einigermaßen gut ausgegangen, auch wenn das eher weniger wahrscheinlich ist. Diese Szenen sind sprachlich anders, was mir gut gefällt.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Shivaun kommentierte am 11. April 2017 um 14:48

Ich vermute auch, dass sich in der Silberbox (im Prolog) das Kartendeck befindet. Da die Passagen in der Gegenwart nicht datiert sind, könnte es eventuell sein, dass der Prolog zeitlich vor der eigentlichen Handlung liegt, und beschreibt, wie das Kartendeck eher zufällig gefunden und "befreit" wurde. Gillot könnte dann so eine Art "Wächter" sein, der die Karten wieder einsammeln und in der Silberbox vereinen soll. 

Woher Gillot weiss, dass Tadeus im Besitz der Karte ist, ist eine sehr interessante Frage, die ich mir zuvor noch gar nicht gestellt habe. :-)

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cat200913 kommentierte am 10. April 2017 um 22:05

Hab den ersten Teil ebenfalls erfolgreich absolviert - ich habs leider nicht so mit Namen, erst recht nicht mit solch "außergewöhnlichen"  - also belasse ich es auch dabei ;)

Ich fand es echt schade, dass die beiden Russinnen und der Oligarchen-Sohn gestorben sind. Ich hätte echt gedacht, dass besonders Ekaterina noch eine Rolle spielen wird, da sie die ausführende Hand war - oder aber ihre Mutter. Bei ihr habe ich wirklich gedacht, dass sie noch eine sehr, sehr wichtige Rolle spielen wird, weil sie Tadeus ja ihre Karte mit ihrer Nummer gegeben hat! Ich hätte echt gedacht, dass er sie irgendwann noch anrufen und um Hilfe bitten wird und dann entweder diese Hilfe bekommt oder aber reingelegt wird...

Ich bin echt gespannt, wie es mit den Karten auf sich hat. Am meisten bin ich aber gespannt, ob die Pik Ass noch als Karte auftauchen wird - ich denke sogar, dass das ganz bestimmt so sein wird! Schließlich ist das ja die Todeskarte. Mit dieser wird das Buch bestimmt enden.
Bin echt gespannt :)

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Sebastian Ollmer kommentierte am 12. April 2017 um 13:01

Das erste Drittel habe ich schon seit einigen Tagen durch. Bisher gefällt es mir recht gut, auch wenn Heitz vieles sehr detailiert darstellt und manchmal auch zu weit ausholt mit den Beschreibungen. Ich fühle mich schon fast an die ersten Kapitel vom Herrn der Ringe erinnert mit den ausführlichen Beschreibungen. So kann man sich allerdings recht gut ein Bild davon machen, wie Heitz sich seine Charaktere und die Umgebungen, in denen die Kapitel spielen, vorstellt.

Ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem Spiel um die Karten!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
ReiShimura kommentierte am 18. April 2017 um 08:52

Gerade diese auführlichen und detaillierten Erklärungen liebe ich an den Büchern von Markus Heitz. Aber da sieht man wieder mal das Geschmäcker doch sehr unterschiedlich sind. Ich persönlich empfinde die Beschreibungen und Erklärungen auch nie als langatmig oder langweilig. Ganz im Gegenteil, für mich wird dadurch eine besondere Stimmung erzeugt und ich gehe komplet in der Geschichte auf.

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eulenmatz kommentierte am 18. April 2017 um 10:08

Ich finde die ausführliche Beschreibungen bisher auch gut und vor allem interessant, weil ich zum Kartenspiel eigentlich gar nichts weiß, außer einigen Regeln. Also Heitz kann wirklich schreiben und die Recherche ist auch top!

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foxydevil kommentierte am 14. April 2017 um 00:18

Dies ist mein erstes Buch von Markus Heitz.
Und ich muss sagen ich bin sehr begeistert.
Der Einstieg hat mich gleich gefangen und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen!
Spannend und sehr gut zu lesen.
Der Kampf gegen die Sucht ist schon hart.
Der Wechsel von Protagonisten ist ja schon recht krass.
Eigentlich mag ich wechselnde  Zeiten nicht so gern, aber hier passt es richtig gut.
Dass hier spekuliert wird finde ich gut :o)
Ich denke nicht das Dietrich und Gillot ein und dieselbe Person sind.
Der Charakter von Gillot finde ich derzeit am spannendsten.
Aber auch die Zitate haben mir sehr gut gefallen.
Bin  ein Wenig Goethe Fan ;o)
Es ist sehr spannend und ich bin gespannt wie es weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
buchina kommentierte am 20. April 2017 um 15:34

Obwohl ich kein großer Goethe Fan bin, fand ich die Zitate sehr gut und sie haben die Stimmung sehr gut unterstützt. Jetzt habe ich richtig Lust bekommen Faust noch einmal zu lesen.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
buchina kommentierte am 17. April 2017 um 18:45

So leider ist Ostern nicht so abgelaufen wie gedacht, deshalb kann ich mich jetzt erst hier melden. Wie so oft bei Markus Heitz bin ich trotz der verschiedenen Handlungsstränge gut in die Geschichte reingekommen. Er kann wirklich schreiben. Besonders schön fand ich die Szenen im alten Leipzig, da ich selbst Leipzigerin bin, die leider nicht mehr dort wohnt, war es ein wenig wie nach Hause kommen. Breitkopf, Auerbachs Keller sagen mir natürlich etwas. Die Szenen mit Goethe fand ich interessant gemacht, tja daraus wird wohl das große Werk Faust :-) Dietrich vielleicht als Teufel? Die Stimmung brachte Heitz jedenfalls grandios rüber, ich hatte fast selbst Gänsehaut bei der Begegnung mit Dietrich.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
La Tina kommentierte am 20. April 2017 um 20:00

Ha, was für ein klasse Roman! Habe mir vorher den Spaß gegönnt und den Anhang vorweg genommen mitsamt dem ganzen historischen Sammelsurium an Wissen. Und ich behaupte, das war eine gute Entscheidung, so weiß ich bereits ein wenig über Karten und Kartenspiele. Gespoilert wurde im Anhang nicht, ein großes Lob an den Autoren, er hat mitgedacht an die Leute, die nicht nur Mangas von hinten beginnen.

Dank Anhang und dieser wirklich genialen (!) Gestaltung des klappbaren Umschlags hätte ich Supérieur spielen können, noch bevor ich mit dem Roman begann.

Sehr gut gefallen mir die Originalzitate sowie die Orts-/Zeitangaben der Kapitel. Die Handlung und vor allem die Dialoge in der Vergangenheit lassen sich recht gut lesen, keine arg gestelzten Sätze wie in einigen anderen Romanen. Auch ist das Handlungstempo recht flott, es kommt nirgends Langeweile auf und die Atmosphäre ist für meinen Geschmack ausreichend beschrieben mit Platz für eigene Fantasie. Gestorben wird ohne große Vorwarnung, der mystische Teil ist geschickt in die Realität eingeflochten (der mysteriöse Hund, die betörende Karte...).

Meine Vermutung: Martin Dietrich alias Lucifuge Refocale (ein Diener des Teufels!), der damalige Auftraggeber des Kartenspiels, ist nun derjenige, der "seine" Karten wieder zusammensammelt, ob nun auf dem Schiff auf der Ostsee, in Baden-Baden (In Monte Carlo hat er den Russen die Karte an sich nehmen lassen) oder in London. Und nun sitzt er Tadeus Boch gegenüber...

Tadeus ist mir ein wenig zu begabt in einigen Dingen, vielleicht ist er aber auch einer dieser Sprachbegabten?

Warum verlor Lucifuge sei Kartenspiel? Und warum sind einige Karten unter einem falschen Blatt verborgen?

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 174)
Maddinliest kommentierte am 21. April 2017 um 17:23

Ich habe nun auch mit etwas Verspätung den ersten LEseabschnitt gelesen und bin begeistert. Ich habe schon Bücher von Markus Heitz gelesen und wieder einmal überzeugt er mich mit seinem bildreichen und lebendigen Schreibstil. Der Wechsel der Zeiten gibt dem Roman eine Komplexität und natürlich auch wertvolle Hintergrundinformationen. Sehr spannend für mich das Kartenspiel. Die Einsätze können nicht höher sein und wenn sich ein Spieler verzockt kann das tödlich enden. Die Konsequenz mit der die Folgen eines Pik As nachgegangen werden, macht das Spiel wohl für die Zocker zum besonderen Kick. Tadeus gefällt mir da als ehemaliger Spieler (also mit besten Erfahrungswerten ausgestattet) hevorragend in der Geschichte. Wird er dem ewigen Reiz des Spiels erliegen? Ich glaube er wird noch tief in die ZWelt der Zocker und der magischen historischen Karten gezogen. Dies verspricht viel Spannung. Ich habe im Moment noch gar keine Ahnung, in welche Richtung die Geschichte tendieren wird und vertraue da auf die große Fantasie von Markus Heitz. Ich freue mich auf den nächsten Leseabschnitt...