Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Krokodilwächter" (Katrine Engberg)

Krokodilwächter
von Katrine Engberg

Bewerbungsphase: 15.03. - 29.03.

Beginn der Leserunde: 05.04. (Ende: 26.04.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Diogenes Verlags – 20 Freiexemplare von "Krokodilwächter" (Katrine Engberg) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Gerade erst war Julie nach Kopenhagen gezogen, um Literatur zu studieren. Warum musste sie so jung sterben? Erstochen und von Schnitten gezeichnet? Es ist ein schockierender Fall, in dem Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln. Als bei Julies Vermieterin ein Manuskript auftaucht, in dem ein ähnlicher Mord geschildert wird, glauben die beiden, der Aufklärung nahe zu sein. Aber der Täter spielt weiter.

Die emeritierte Professorin Esther de Laurenti ist froh, dem Universitätsbetrieb entkommen zu sein und endlich nach ihrem eigenen Rhythmus leben zu können. Sie lässt sich vom jungen Theatergarderobier Kristoffer bekochen, schläft nach lebhaften Abenden unter Freunden bis mittags – und schreibt an einem Kriminalroman. Zur Aufbesserung der Rente vermietet sie die Wohnungen in ihrem Haus in der Kopenhagener Innenstadt.

Als die junge Julie vom ersten Stock erstochen aufgefunden wird, verliert Esther den Boden unter den Füßen. Ein Zweifel treibt sie um: Kann es sein, dass jemand die grausamste Szene aus ihrem Romanmanuskript in die Realität umsetzen wollte? Und Jeppe Kørner und Anette Werner von der Kopenhagener Mordkommission fragen sich: Wer, wenn nicht sie?

›Krokodilwächter‹ ist ein packender Thriller über die Macht des Schreibens und der Phantasie. Ein literarisches Vexierspiel, geschrieben von einer Frau, die weiß, wie man Spannung erzeugt.

ÜBER DIE AUTORIN:

Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitet für Fernsehen und Theater und ist als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt. Mit ›Krokodilwächter‹ hat sie in der Welt des skandinavischen Thrillers debütiert und stand damit wochenlang auf den ersten Rängen der dänischen Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.

26.04.2018

Thema: Lieblingsstellen

Hier könnt ihr eure Lieblingszitate sammeln und euch über Absätze austauschen, die euch besonders gut gefallen haben.

Thema: Lieblingsstellen
Gittenen kommentierte am 13. April 2018 um 12:27

S.225  Esther : " Sogar die Tränen haben mich verlassen , dachte sie und zensierte sich augenblicklich selbst. Das hier ist kein Buch, es ist die Realität. "

Ich liebe es wenn dieses Stilmittel verwendet wird , ich habe aber leider vergessen wie das  heißt.

Thema: Lieblingsstellen
Gittenen kommentierte am 13. April 2018 um 12:34

Und diese Stelle.  S. 250 Jepp  ist bei Anna Harlov. " ...Krabben fressen und biologisch angebauten Rotwein saufen, ging Jeppe durch den Kopf, der versuchte, seine Erektion zu bezwingen, indem er innerlich über das Objekt seiner Begierde lästerte ."

Thema: Lieblingsstellen
kuhtipp kommentierte am 15. April 2018 um 13:38

Auch wenn es ziemlich makaber ist:

Als Kingo auf dem Steg sitzt und Jeppe ihn dazu bringt, sich für seine „Enkelin“ zu opfern.

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Petzi_Maus kommentierte am 16. April 2018 um 11:46

Oh ja, diese Stell fand ich auch gut. Und hat Kingo verdient

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Emswashed kommentierte am 16. April 2018 um 08:07

S. 276

"Ein Kind aus einem Kinderheim wird erwachsen und bringt jemanden mit dem Messer um. Sag mal, befinden wir uns mitten in einem beschissenen Kriminalroman?"

 

Herrlich ironisch!

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Gittenen kommentierte am 16. April 2018 um 20:11

Ja die Stelle hatte ich auch noch gesucht passt zu der anderen ( siehe ganz oben erster Kommentar )

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lex kommentierte am 19. April 2018 um 11:17

Dann muss ich die Stelle ja gar nicht mehr suchen... die Ironie hat mir auch gefallen. :-)

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Hermione kommentierte am 16. April 2018 um 13:45

Ich fand die Stellen witzig, die auf einer Metaebene spielen, z.B. ob man "Figur in einem Krimi" ist oder wie schwierig Esther es findet, einen Krimi zu schreiben, und daher mit farbigem Papier arbeitet.

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Emswashed kommentierte am 16. April 2018 um 18:33

Ja,Herminone, wie zum Beispiel auf Seite 333: "Einen Krimi zu schreiben ist ungefähr ähnlich schwierig wie der Versuch, einen Zopf aus Spinnweben zu flechten; tausend Fäden kleben an den Fingern und reißen, wenn man sich nicht konzentriert."

(Und als Leser ist man dann hoffnungslos im Spinnnetz verfangen?!) Hihi.

Thema: Lieblingsstellen
Hermione kommentierte am 17. April 2018 um 19:40

Genau! Das fand ich herrlich doppeldeutig, hat mir gut gefallen.

Thema: Lieblingsstellen
lex kommentierte am 19. April 2018 um 11:20

Esther hat mir sowieso am besten gefallen ... sie hatte die besten Szenen und die schönsten Zitate, war Teil der Geschichte und doch - wie ihr auch schreibt - auf der Meta-Ebene mit der Autorin und dem Leser. Das war schon klasse,

Thema: Lieblingsstellen
Bibliomarie kommentierte am 17. April 2018 um 16:36

Für mich Buchverrückte ist es der Satz auf Seite 74   "Wenn sie erführe, dass es kein Morgen für sie gäbe, sie würde sich trotzdem dafür entscheiden, in die Bibliothek zu gehen."

Dann noch - ich glaube auf Seite 286: Wenn du lange in einen Abgrund blickst, dann schaut der Abgrund auch in dich.

 

 

Thema: Lieblingsstellen
Gittenen kommentierte am 18. April 2018 um 07:27

Ja, das zweite ist sehr philosophisch.

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Petzi_Maus kommentierte am 18. April 2018 um 09:16

Und leider aber auch wahr!!

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lex kommentierte am 19. April 2018 um 11:19

Den Abgrund-Spruch kenne ich jetzt allerdings bestimmt schon aus zehn anderen Büchern... ohne jetzt genau die Titel benennen zu können.

Thema: Lieblingsstellen
Bibliomarie kommentierte am 19. April 2018 um 12:09

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."

Klar wird dieses Nietzsche Zitat häufig gebraucht, grade in einem Krimi passt es ja oft.

 

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lex kommentierte am 19. April 2018 um 12:21

Ach guck... ist das Nietzsche? Ich Banause, das wusste ich nicht. Wieder was gelernt. :-) Danke.

Thema: Lieblingsstellen
Gittenen kommentierte am 19. April 2018 um 13:00

sehr interessant , was gelernt : ) .

Thema: Lieblingsstellen
Readaholic kommentierte am 21. April 2018 um 12:25

Mir hat die folgende Stelle S. 43/44 gut gefallen: "Neben dem Fahrstuhl hing das Konzertprogramm eines Amateursängers, das acht Stücke aus dem populären Volkshochschulgesangbuch zu Klavierbegleitung ankündigte. Wie deprimierend. Bekommen Patienten etwa bessere Laune durch mitfühlende Unterhaltung, die kein gesunder Mensch länger als fünf Minuten erträgt?, fragte sich Esther..."

 

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