Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Leinsee" (Anne Reinecke)

Leinsee
von Anne Reinecke

Bewerbungsphase: 15.02. - 01.03.

Beginn der Leserunde: 08.03. (Ende: 29.03.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Diogenes Verlags – 20 Freiexemplare von "Leinsee" (Anne Reinecke) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.

ÜBER DIE AUTORIN:

Anne Reinecke, geboren 1978, hat Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur studiert und für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet. ›Leinsee‹ ist ihr erster Roman. Für das Manuskript wurde sie mit einem Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.

30.03.2018

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 242 bis Ende

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Fasersprosse kommentierte am 12. März 2018 um 21:33

Der Befreiungsschlag ist ihm gelungen – sowohl von Mara als auch von der Last seines Erbes.

Bis hierhin fand ich die Geschichte großartig. Auch das Ausräumen und Verbrennen des Inventars der Villa hat für mich überzeugend dazu gepasst. Obwohl ich mich gewundert hatte, dass keine Feuerwehr aufgetaucht ist. Naja – Kleinigkeiten ;-) Doch dann ist es für mich abgedriftet. Auch wenn ich seine Gefühle für Tanja wunderschön beschrieben fand, passte das nicht mehr zu dem erwachsenen Mann, der begonnen hatte, sein Leben in die Hand zu nehmen. Das war dann für mich „Kinderkino“.

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nicigirl85 kommentierte am 14. März 2018 um 21:30

Na so richtig befreit hat sich Karl für meinen Geschmack ja nicht. Er war ja fast ein wenig besessen von Tanja. Seine Eifersucht den Jungs gegenüber mit denen Tanja was hatte, dann das er alles macht, was sie wollte, das erinnerte mich an seine Beziehung mit Mara, da hat er auch alles für die Partnerin gemacht und sich selbst so ein wenig vergessen.

Von seinen Eltern hat er sich hingegen schon irgendwie befreit. Das Verbrennen des Inventars, was er nicht mochte, das hat mir gut gefallen.

Übrigens erinnert Karl mich ein Wenig an mich selbst, denn auch ich baue mir öfter mal einen besonderen Schlafplatz mit Kuscheldecke, Buch und allem was dazugehört außerhalb meines Schlafzimmers. :-)

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Fasersprosse kommentierte am 16. März 2018 um 11:34

Ich habe die Geschichte inzwischen etwas mit mehr Abstand betrachtet und gebe dir recht. Die Befreiung von seinen Eltern ist ihm gelungen. Doch ein selbstbestimmtes Leben führt er nicht.

So einen Kuschelplatz haben wir uns als Kind oft und gerne gebaut :-) Heute har mein Sofa diese Funktion - auch mit unzähligen Kissen und Decken.

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nicigirl85 kommentierte am 16. März 2018 um 12:53

Ich glaube das ist heute keine Seltenheit mehr, dass viele kein selbstbestimmtes Leben führen. Meist trägt ein dominanter Partner dazu bei. Da zieht derjenige dann aus dem Elternhaus zum dominanten Partner und zack muss man nie selbst Entscheidungen treffen.

Meine neuste Angewohnheit ist ja beim Lesen mit tausend Kissen auf dem Boden zu sitzen. Das hat dann auch etwas von einer Höhle. :-)

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vielleser18 kommentierte am 20. März 2018 um 08:18

Ich denke Karl hat sich immer nach Liebe geseht. Daher auch sein Bleiben, trotz allem, bei seiner Mutter. Nach ihrem Tod verschwand auch Tanja, er ging zurück und kam nicht von Mara weg. Erst als sie sich zu lösen begann, versuchte er ein Leben allein. Aber immer schwirrte Tanja in seinem Kopf herum. als Hoffnung, als Trost. Die kurze Beziehung - eine Erfüllung eines Wunschtraumes, ein Ankommen ? Aber er hat sie auch wieder losgelassen. Ist zurück nach Berlin. Am Ende des Buches dann ein Hoffnungsstrahl. Eine lebende ! Taube (wir erinnern uns an die tote, vakuumierte Taube) und eine Botschaft von Tanja. Ein offenes Ende, dass alles offen lässt. Ist Tanja auch nach Berlin gegangen ? Wird wieder mehr daraus ? Am Anfang stand der Tod, am Ende das Leben. Ich finde den Abschluß gelungen, auch wenn ich bei Karl die ganze Zeit immer noch zwiespältige Gefühle habe. Er ist kein Protagonist, der positiv ist, der ambivalent ist.

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LySch kommentierte am 17. März 2018 um 19:17

Das klingt ja schön mit deinem besonderen Schlafplatz! :)

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LySch kommentierte am 17. März 2018 um 19:11

Die Szene mit dem Verbrennen fand ich auch sehr schön. Das ist eine hervorragende Methode als Trauerbewältigung und als Befreiungsschlag gleichzeitig. Er wollte immer mit in der Villa wohnen, aber zusammen mit seinen Eltern. Nun sind die Eltern tot und die Gegenstände in diesem Sinne total nutzlos. Meiner Meinung nach behindern diese Gegenstände ihn sogar nur, weil dadurch die Eltern immer noch omnipräsent sind. Ihre Möbel, ihr Haus, ihr Werk... ich verstehe, dass Karl das ausräumen möchte, um es zu seinem Haus zu machen und um Platz für seine Kreativität, sein Denken und seine Kunst zu schaffen...

aber ob man in seinem Garten einfach ein so riesiges Feuer machen darf, weiß ich auch nicht ^^ Wahrscheinlich ist das Haus einfach so abgelegen, dass es keinem aufgefallen ist ;)

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gaby2707 kommentierte am 20. März 2018 um 10:26

Das habe ich ganz genau so empfunden.

Karl, der endlich zu sich endlich von allem Alten befreit hatte, der sich endlich selbst gefunden zu haben schien, katapultiert sich in eine Liebesgeschichte, die weder zu ihm noch zu Tanja passt - finde ich. 

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herrzett kommentierte am 13. März 2018 um 14:40

Hmm, in diesem Abschnitt war es dann für mich irgendwie ganz aus. Ich hab mich teilweise dann schon zwingen müssen weiterzulesen. Ich hätte mir gern was anderes gewünscht als eine Art Kurzzeitbeziehung zwischen Tanja und Karl. Eigentlich auch generell. Er befreit sich zwar großteils von seinem Erbe und von dem was übrig bleibt, findet endlich eine eigene, ihn fordernde künstlerische Kreativität. Dahinter finde ich dann eigentlich auch den Gedanken sehr schön, dass er auf dem was seine Eltern gesammelt und zusammengetragen haben, weiter aufbaut. Ansonsten hätt ich mir erhofft, dass er Leinsee als etwas besonderes für sich ausbaut, aber dies scheint ja mehr oder weniger auszubleiben. Das Ganze inkognito bleiben mit Tanja hab ich dann auch nicht verstanden und irgendwie wirft dieser Abschnitt für mich dann auch mehr Fragen auf als Antworten. Was sah Tanja in ihm? Wie war eigentlich ihre Beziehung zu ihren Eltern? Die scheinen ja auch nicht wirklich auf Tanjay Meinung Rücksicht zu nehmen und sie möchte ja auch keine Erwartungen anderer erfüllen. Warum betont sie, dass sie nicht festgehalten werden möchte? Wieso stößt Karl die Villa nicht ab?...

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nicigirl85 kommentierte am 14. März 2018 um 21:35

Es ist wirklich schade, dass du dich durch den letzten Abschnitt quälen musstest, so sollte kein Buch für seinen Leser sein. Glücklicherweise ging es mir nicht so.

Die Beziehung zu Tanja hätte ich jetzt auch nicht gebraucht, etwas Platonisches wäre da irgendwie passender gewesen.

Das Inkognitogehabe konnte ich sehr gut verstehen. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass ein enormer Altersunterschied zwischen den beiden war und die Presse Tanja dauernd aufgelauert hätte, wenn rausgekommen wäre, dass sie die Freundin von Karl ist. Das hätte die Presse doch schön zerschlachtet, so eine Sensation.

Mir erschien im letzten Abschnitt Tanja beinahe erwachsener als Karl, weil sie macht was sie selbst möchte, während Karl nur alles das macht was Tanja glücklich macht und nicht was ihn selbst glücklich macht. Ich schätze mal sie hat ihn von klein auf bewundert und fand die Erfahrung mit einem Älteren was zu haben vielleicht aufregend und erfrischend. Dennoch gehe ich davon aus, dass im Gegensatz zu Karl sie nie etwas enorm Langfristiges mit ihm vor hatte.

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LySch kommentierte am 17. März 2018 um 19:16

Ich gebe dir vollkommen Recht bzgl. des Inkognito-Verhaltens von Tanja. Sie wäre total belauert worden von der Presse, das wäre absolut nicht gu gewesen für sie in ihrem Alter, komplett von der ganzen Welt in Klatschzeitschriften "zerissen" zu werden... Man hat ja gesehen, wie das abging, als zwischen Karl und Mara Schluss war!

Ich konnte mit der Liebesbeziehung auch nichts anfangen. Irgendwie fand ichs manchmal sogar "pervers", einfach nur deswegen, weil ich immer noch die kleine Tanja vor Augen hatte und mir die ganze Zeit dachte: Dafür ist sie doch viel zu jung, das geht doch nicht...! (obwohl mir ja klar war, dass sie volljährig ist und alles, aber so vom Gefühl her war das einfach ein zu schneller Zeitsprung und ein zu großer Bruch - hätte man das am Ende vielleicht zwart angedeutet, dass sich da etwas zwischen den beiden entwickelt, wäre das meiner Meinung nach einfach "natürlicher" gewesen...naja)

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vielleser18 kommentierte am 20. März 2018 um 08:24

Ja, dass ist auch das, was mich eher gestört hat. Diese "Beziehung" zwischen einem älteren Mann und der kindlichen Tanja und später mit der jugnen Frau. Klar, sie war hinterher 19 und alle Schritte gingen von ihr aus (Anfang und Ende der Beziehung), Karl war nie der agierende, mehr der beobachtende Protagonist. Über Tanjas Hintergrund erfährt man nur am Rande (z.B. die Flohmarktszene). Anscheinend kommt sie aus einem intakten Elternhaus, wird geliebt. Sie ist aber ein Freigeist, immer ein unternehmunsglustiges und phantasievolles Mädchen gewesen. Später eine Frau mit Plänen und Zielen.

Ich weiß, es sind natürlich Konventionen, die uns hier die schlechten Gefühle vermitteln. Wie oft - auch im realen Leben - haben Männer Frauen, die 25,30,40 Jahre jünger sind. Man braucht sich bei den Berühmtheiten oder den Politikern nur umschauen, da gibt es genug Beispiele.

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MrsFraser kommentierte am 19. März 2018 um 19:52

Komisch, wie unterschiedlich man so liest. Für mich war das Ende ganz eindeutig ein Zeichen dafür, dass Tanja wieder da ist und die beiden jetzt 'für immer' zusammen bleiben. 

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vielleser18 kommentierte am 20. März 2018 um 08:26

Für mich war das Ende auch ein Zeichen, dass die Beziehung noch nicht zu Ende ist, sondern Tanja wieder da ist. Wie ich oben schon geschrieben habe, ist die lebendige Taube am Ende auch der Gegenpol zur toten Taube, die Karl am Anfang für Tanja vakuumiert hat.

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gaby2707 kommentierte am 20. März 2018 um 10:29

Das ging mir sofort durch den Kopf, als der Käfig mit der Taube dort steht. Sie ist wieder da.

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 20. März 2018 um 22:51

Lustig, wie man das empfindet, ich hab es nicht so gesehen, dass die beiden wieder zusammen sind, nur, dass sie noch immer eine besondere Beziehung verbindet, auch wenn sie unterschiedliche Wege gehen.

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Magicsunset kommentierte am 25. März 2018 um 16:18

Sein breites Lächeln und die Szene mit der Brieftaube, der Zettel über das Heimfinden, das sagt doch alles. Beide hatten die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen, sich weiter zu entwickeln und nun sind beide wohl bereit für eine Beziehung. Ich finde diese Szene gerade deshalb besonders schön, weil hier nicht mit "in die Arme fallen" - Holzhammer geschrieben wurde, sondern subtile Hinweise. Die offensichtliche von manchen Lesern nicht verstanden wurden ...

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Magicsunset kommentierte am 13. März 2018 um 15:31

Karl hat nun doch seinen eigenen Weg gefunden, vor allem in der Kunst ist er nun kreativ und kann sich mit seinen Werken identifizieren.

Genial ist die Szene mit der riesigen Schneekugel!

Wunderbar ist die Beziehung zu Tanja beschrieben, was sonst vielleicht ins Klischee "erfolgreicher Künstler und seine junge Muse" abgeglitten wäre, wird zuerst durch die Metapher "Blick ins Schaufenster und man sieht ein Paar, also nicht mir einen Mann und ein Kind, vorbereitet und dann ist es Tanja mit ihrem einfachen "jetzt".

Wunderbar unsentimental ist auch das Ende.

Anne Reinecke hat ein rundum gelungenes Debut geschaffen, das mich wirklich in den Bann gezogen hat, eine Autorin, die ich mir merken werde.

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LySch kommentierte am 17. März 2018 um 19:21

Wie schön, dass du das so sehen kannst! :) Und immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich man Dinge wahrnimmt. Mir hat die Beziehung zwischen den Beiden totales Unbehagen bereitet, irgendwie ging mir das einfach zu schnell und zu gekünstelt... Obwohl es natürlich auch innerhalb dieser Beziehung wunderschöne Details gab, z.B. dieses einfache, zauberhafte "Jetzt" von Tanja, da hast du Recht. Auch da brauchten die beiden wieder nicht viele Worte - schön!

Der Blick ins Schaufenster hat mir auch gut gefallen und die Schneekugel ebenso - tolle Ideen und schöne Details! Auch das poetische Ende hat mich wieder ein wenig versöhnt ;)

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MrsFraser kommentierte am 19. März 2018 um 19:54

'Zu schnell' finde ich nun wirklich nicht. ;) Als sie die ersten Annäherungen unternimmt (mit dem goldenen Bikini im See) ist sie glaube ich 14 - bis sie dann wirklich zusammen kommen meine ich, 18. Das ist doch ne Menge Zeit.

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LySch kommentierte am 20. März 2018 um 15:48

In der "Realität" ist es nicht zu schnell, da stimme ich dir zu, aber im Buch ging mir das zu schnell! Wie im Zeitraffer. Vor Allem, nachdem vorher alles so ausführlich geschildert wurde teilweise. War aber einfach mein persönliches Empfinden! ;)

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gaby2707 kommentierte am 20. März 2018 um 10:32

Genial ist die Szene mit der riesigen Schneekugel!

Hier hat es gestern immer wieder geschneit und ich habe die riesige Kugel direkt vor meinen Augen auf unserer Wiese liegen sehen. Ein wunderschönes Bild. Überhaupt gefallen mir die Bilder, die Anne Reinecke immer wieder zeichnet sehr gut.

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LySch kommentierte am 20. März 2018 um 19:09

Auf jeden Fall! <3 Mir geht es da wie dir! :)

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Pocci kommentierte am 14. März 2018 um 13:35

Den dritten Teil betrachte ich mit gemischten Gefühlen, zum einen freut es mich, dass Karl nach der Trennung von Mara endlich nach Leinsee zurückkehren kann. Ich frage mich jedoch auch, warum er sich so sehr von ihr hat kontrollieren lassen, dass er nicht schon vorher zurück gefahren ist.

Zum anderen ist da die Beziehung mit Tanja. Ich freue mich zwar, dass es ein Wiedersehen mit ihr gibt, dass dieses jedoch schließlich zu einer Beziehung führt finde ich doch ein bisschen schräg. Nicht mal wegen dem Altersunterschied an sich, sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass Karl sie schon als kleines Kind gekannt hat und dann eine Beziehung mit ihr eingeht als sie volljährig ist. Gut finde ich dabei, dass der Start der Beziehung von Tanja ausgeht. Ich glaube, wenn Karl den ersten Schritt gemacht hätte, hätte ich das Gefühl gehabt, er hätte sie überredet oder gedrängt.

Als die beiden schließlich ein Paar sind, gibt es wieder unzählige schöne Beschreibungen von Stimmungen und Situationen. Das sind immer die Stellen, die mir besonders gut gefallen, zum Beispiel als die beiden im Karten auf den Steinplatten liegen.

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich Karl immer sehr abhängig von anderen Personen macht. Zerbricht dann eine Beziehung, kann er diese nicht einfach betrauern und dann hinter sich lassen. Bei ihm muss dann immer auch ein radikaler Ortswechsel erfolgen, so als könnte er sein Leben ohne die Bezugsperson nicht mehr an diesem Ort weiterführen.

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nicigirl85 kommentierte am 14. März 2018 um 21:38

Schön, dass du vieles ähnlich siehst wie ich. Ich bin ganz bei dir, dass Karl sein Lebensglück leider einfach immer wieder von anderen Personen abhängig macht als es sich selbst zu holen und zu machen was ihn glücklich macht. Er müsste viel freier und selbstbestimmter leben als er es tut.

Die radikalen Ortswechsel kann ich sogar teilweise verstehen. Wahrscheinlich ist er ein enorm sensibler, gefühlvoller Mensch, der mit Trennungen nur schwer umgehen kann. Ich kenne das von mir selbst. Viele Orte und Dinge erinnern mich an meinen Ex und dann tut immer wieder das Herz in der Brust weh. Mit einem Ortswechsel hat man zumindest das nicht, auch wenn der Liebeskummer sicher trotzdem da ist. Aber vielleicht tut es dann nicht ganz so arg weh...

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nicigirl85 kommentierte am 14. März 2018 um 21:27

Da ich gestern bereits so geflasht war, musste ich heute auch wenn ich lange arbeiten musste, unbedingt weiterlesen und wissen wie es ausgeht.

Karl schafft massenhaft Kunst, die er nicht mag und scheffelt Geld. Hier merkt man ganz deutlich, dass Geld allein nicht glücklich macht. Und stets ist er nur der Sohn von ... und wird deswegen so hofiert und nicht ausschließlich wegen dem was er schafft.

Ich habe mich dolle gefreut, dass Tanja wieder auftaucht, denn sie mochte ich sehr. Dass sie zeitweilig ein Paar werden hatte ich jedoch nicht ahnen können und aufgrund des enormen Altersunterschiedes gefiel mir das nur bedingt. Mir hätte es auch ausgereicht, wenn sie auf freundschaftlicher Ebene geblieben wären und sie sich einfach nur weiterhin bewundert hätten. Sie ihn für seine künstlerischen Werke, er sie für ihre Unerschrockenheit und ihre Natürlichkeit. Es muss ja nicht immer Liebe im Spiel sein.

Gut fand ich, dass es am Ende kein kitschiges Happyend gibt. So kann ich mit der Liaison zwischen den beiden leben. Sie brauchten sich dann für den Moment einfach. Mir war jedoch von Anfang an klar, dass das nichts dauerhaftes sein muss.

Die Erwähnung von Mara hätte ich jetzt hier auch nicht mehr gebraucht. Warum wird erwachsenen Frauen immer untergeschoben, dass sie nur glücklich als Mutter sind? Verstehe ich nicht. Und selbst Alexandra ist jetzt Mutter und ihre eigene Ehe ist ihr heilig, während die anderer ihr völlig egal waren.

Amüsant fand ich im Übrigen das Karlschaf. Das lockerte die Handlung im letzten Teil wieder etwas auf. Die Katze hätte ich jetzt nicht gebraucht, was aber wohl daran liegt, dass ich Katzen nicht mag und Hundefan bin.

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MrsFraser kommentierte am 19. März 2018 um 19:57

Ich habe es in der Tat so gelesen/verstanden, dass es ein 'kitschiges Happyend' gibt und die beiden 'für immer' zusammen kommen. :)

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gaby2707 kommentierte am 20. März 2018 um 10:38

So habe ich das auch interpretiert. Die Taube als zurückkommen und Neuanfang.

Ich finde es immer wieder spannend zu lesen, wie unterschiedlich die Leser eine Geschichte für sich sehen.

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Hermione kommentierte am 15. März 2018 um 21:53

Mensch, was war das für ein Ende!!!

Dass Karl und Tanja wirklich eine Beziehung anfangen, das hat mich ja schon etwas schockiert.
Tanja ist aus der ganzen Sache auch irgendwie völlig unbeteiligt herausgegangen. Was hat Karl ihr wohl bedeutet? Was hat sie bei ihm gesucht?

Karl tat mir richtig leid. Er hat so viele Gefühle investiert und für Tanja alles Mögliche mit sich machen lassen (hat sich verkleidet etc.) und dann lässt sie ihn einfach sitzen.

Das Ende fand ich allerdings wieder versöhnlich, weil Tanja Karl eine Brieftaube schickt, die ihn vielleicht zur ihr führen kann???

Aber der letzte Abschnitt ändert auch nichts daran, dass ich das Buch einfach großartig zu lesen fand, poetisch, ganz toll geschrieben.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher in der letzten Zeit!!!

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nicigirl85 kommentierte am 16. März 2018 um 12:56

Na ja aber war das nicht irgendwie klar, dass solch eine Beziehung und das nicht nur wegen dem großen Altersunterschied, dass das nicht wirklich gut und lange laufen wird? Dass die beiden überhaupt zusammen kommen, das war ja schon eine große Überraschung, aber das das schnell wieder vorbei ist, das war für mich eigentlich klar.

Ansonsten freut es mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat, mir geht es da nämlich ähnlich. Poetisch passt hier wirklich zu.

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Hermione kommentierte am 16. März 2018 um 23:57

Das stimmt. Für mich passte es auch erst nicht so recht, dass sich überhaupt eine sexuelle Beziehung entwickelt. Und es wird ja dann oft genug angedeutet, dass das Ende Nähe ist... ( auch wenn Karl es erst nicht wahrhaben wollte).

 

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 18. März 2018 um 18:40

Die sexuelle Beziehung hätte es für mich auch nicht gebraucht, aber ich fand es schön, dass dann jeder seinen Weg geht und jeder den anderen seinen Weg finden und gehen lässt.

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MrsFraser kommentierte am 19. März 2018 um 20:01

Weder noch. Ich finde weder der Altersunterschied (20 Jahre etwa, oder?) noch die 'Umstände' (er berühmt, sie kennen sich seit ihrer Kindheit) stehen einer Beziehung entgegen. Im Gegenteil. Ich für mich (ich habe natürlich auch meine subjektiven Assoziationen) habe das Buch für mich eher so gelesen, dass Alter keine Rolle spielt, wenn es darum geht, welche Menschen uns inspirieren, wen wir brauchen und mit wem wir unsere Zeit verbringen wollen. Und gerade sein Status und seine Flexibilität ist für eine Beziehung doch ein riesiger Vorteil, weil er überall dahin gehen könnte, wo Tanja hin will und sie sich, von ihm abgesichert, komplett nach ihren Vorstellungen entfalten könnte. 

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Buchhalterin kommentierte am 16. März 2018 um 17:40

Im ersten Moment war ich auch schockiert, dass Karl und Tanja eine Beziehung beginnen, ich dachte eher die beiden hätten ein geschwisterliches Verhältnis. Aber zu lesen wie Tanja und Karl sich in einzelnen Momenten umsorgen, wenn Tanja ihm "die Ranken und und Zweigen zur Seite bog" und ihn  "warm und bedächtig" mit Küssen bedeckt, sie ihm eine Schneekugel baut, ihm Zettel hinterlässt, er ihr Gegenstände ins Bootshaus bring - eben viele kleine und große Gesten, die deutlich machen, dass die Liaison auch für Tanja eine große Bedeutung hat - fand ich wiederum zum Dahinschmelzen, so dass ich im Großen und Ganzen mit dem Ausgang der Geschichte zufrieden bin. Den Schmerz über den Verlust von Tanja, der auf den letzten Seiten beschrieben wird, durchlebt man sehr intensiv mit, weil er ja Tanja schon in ihren Kindertagen vermisst hat und er so diesen Schmerz schon zum wiederholten Male durchlebt, auch wenn dieser nun noch um vieles schmerzhafter ist.

Auch dass Karl sich bei einer künstlerischen Schaffenskrise vorstellt, Tanja würde ihn beobachten, ihn also weiterhin in seinem Alltag begleiten, und er daraufhin einen kreativen Schub bekommt, fand ich ein sehr versöhnliches Ende.

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Hermione kommentierte am 16. März 2018 um 23:55

Ja, man kann Karls Schmerz sehr gut nachfühlen. Aber vielleicht gibt es ja noch Hoffnung, siehe Brieftaube ;-)

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LySch kommentierte am 17. März 2018 um 19:06

Sowas Blödes aber auch! Der letzte Leseabschnitt hat mich leider ein wenig verärgert... Diese Liebesbeziehung zwischen Karl und Tanja hätte meiner Meinung nach absolut nicht sein müssen! Das Besondere zwischen den beiden war meiner Meinung nach diese Freundschaft ohne viele Worte, dieser Blick für die Kleinigkeiten der Welt und die Schönheit der Natur... das hätte man weiter ausbauen müssen, ebenso die Verarbeitung der Eltern-Kind-Beziehung. Das Buch wirkt auf mich nicht "rund", die Autorin "verwirft" meiner Meinung nach die Ideen des Anfangs zugunsten einer Liebesbeziehung. Für mich ist ab diesem Moment ein deutlicher Bruch zu sehen in der Lektüre... es geht nur noch um das sexuelle, die vrrückten Ideen und liebevollen Details, die den Zauber am Anfang des Romans ausgemacht haben, werden zurückgenommen und an ihrer Stelle stehen das Körperliche und eine irgendwie oberflächliche neue Beziehung zwischen den beiden.
Mir hätte es besser gefallen, wenn Tanja einfach eine Freundin geblieben wäre für Karl und sie sich sogar mehr auf einer intelektuellen Ebene ausgetauscht hätten. Tanja als seine Kritikerin, als sein intelektuelles Gegenüber. Eine solche Entwicklung hätte mir gefallen. Aber eine Liebesbeziehung war mir einfach zu platt. Das hat meinem Lesevergnügen schon einen dumpfen Schlag verpasst, leider *seufz*

Ansonsten wäre es ein grandioses Debüt geworden!! :) Denn die Sprache ist der Wahnsinn, ab der ersten Seite konnte ich im Roman versinken... die wunderschönen Adjektive für Farben usw. sind wahre Highlights des Buches! Und auch das poetische Ende hat mich wieder ein wenig versöhnt mit der Geschichte, das war ebenfalls ein wunderschöner Kniff der Autorin. Trotzdem muss man sagen, dass sich die Autorin im letzten Viertel ein wenig verloren hat...

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 18. März 2018 um 18:38

Karl hat sich aus den Fängen der anderen aus seinem Umfeld befreit, er macht mal, was er möchte, dass er auch wieder nach Leinsee geht, gefällt mir auch sehr. Er baut eine Bindung zu seiner Heimat auf, auch wenn er sich dafür von vielen materiellen Dingen trennt.

Das Wiedersehen mit Tanja hat mir auch sehr gefallen, jemand, der ihm dann Halt gibt, zusammen mit Max. Die unbeschwerten Tage mit Tanja, die er sehr genießt, sind dann aber auch terminiert. Das fand ich am Anfang etwas traurig und er flüchtet sich direkt zu jemand anderem, aber insgesamt finde ich das Ende mit der Taube dann sehr schön, das hat irgendwie so etwas von: ich beobachte dich und bin bei dir und begleite deinen Weg, aber du entscheidest wie du dein Leben gestaltest. So fühlte sich das jedenfalls für mich an. Ein tolles buch!

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genihaku kommentierte am 18. März 2018 um 20:47

Durch die ersten beiden Abschnitte habe ich mich ja durchgequält, doch der letzte Abschnitt hat mich gepackt. Der letzte Abschnitt war wirklich ein Shift in der ganzen Geschichte. Im Mittelpunkt stand bis jetzt immer Karl - seine Kindheit und Beziehung zu seinen Eltern. Die Autorin wendet sich davon ab und liefert eine Story a la Lolita. 

Während ihre Affäre immer intensiver wird, nimmt Reinecke die Trennung vorweg. Sie hat die Beziehung sehr gut aufgebaut, doch etwas stört mich sehr. In diesem Abschnitt und generell weiß ich von Tanja nichts. Karl beschreibt tausendmal ihren Körper und jedes Mal gefühlt erwähnt er ihren Duft nach Basilikum. Dafür, das gleichzeitig der Mittelpunkt von der Eltern-Kind-Beziehung wegfällt, wird der Fokus zu sehr auf eine Figur gelegt, die der Leser eigentlich gar nicht kennt. Deswegen hat mir der kurze Einblick in ihre Familiendynamik sehr gefallen, aber mehr kriegen wir nicht. Das finde ich schade. 

Ich denke auch, das Buch hätte auch mit einer weiblichen Hauptfigur, eine Karla, funktioniert. Die Dynamik wäre interessanter gewesen, und der Fokus läge dann nicht auf diese Affäre...  eventuell. 

Mir hat der Spannungsbogen und rote Faden gefällt. Karl konnte sich nie so richtig entschieden, wohin er will, und deswegen hatte ich auch beim Lesen das Gefühl, nicht unbedingt weiterlesen zu müssen, da irgendwie nichts passiert.

Ich mochte die eingebauten Zeitsprünge sehr. 

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Ifernia kommentierte am 18. März 2018 um 22:19

Mir ging es wie den meisten hier.. mnir war die platonische Beziehung zwischen den beiden lieber. Es war weiter echt gut geschrieben, aber fürmich nicht richtig rund.

Ich hätte mir für Karl einen echten Neuanfang ohne weiteres Warten gewünscht.

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nicigirl85 kommentierte am 19. März 2018 um 15:18

Was für einen Neuanfang hättest du dir denn gewünsch`t? Eine andere Partnerin?

 

Ja wenn es platonisch mit Tanja geblieben wäre, dann hätte ich das auch besser gefunden, aber manchmal ist das Leben eben enorm verrückt.

Ich fand den Roman trotzdem einfach nur genial, selten so tolle Sprache wo anders gelesen...

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 20. März 2018 um 07:54

Ich war auch total begeistert, man konnte sich total gut hineinversetzen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 242 bis Ende
gaby2707 kommentierte am 20. März 2018 um 10:34

Vom sprachlichen Ausdruck bin ich auch ganz begeistert.

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vielleser18 kommentierte am 24. März 2018 um 11:15

Anfangs dachte ich - nein, älterer Mann, junges Mädchen, hinterher auch die  Beziehung....das hatte mich anfangs abgeschreckt. Aber die Initiative zum Handeln ging immer von Tanja aus. Es ist ein Buch und eine Beziehung, über die man noch eine Weile nachdenkt. Es ist kein Schema F - Roman, einer der einerseits aneckt, über den man nachgrübelt und bei dem die Sprache genial ist. So anders. So einzigartig. So besonders intensiv. Die Protagonisten müssen mir nicht immer gefallen, aber wenn ein Buch solche Gefühle und Gedanken beim Lesen und auch nach dem Lesen auslöst, dann hat es das bezweckt, für das es geschrieben worden ist: es hat mich berührt und gefesselt.

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soulfire kommentierte am 24. März 2018 um 18:30

Schön dass Carl seinen Weg findet in Leinsee. Nun hat er dort doch wirklich die Heimat gefunden die er als Kind immer vermisst hat! Er baut sich dort ein Ort, den er endlich zu Hause nennen kann!

Das Tanja und Karl dann eine sexuelle Beziehung miteinander führen fand ich auch sehr abschreckend! Natürlich ist es schön zu sehen wie Staat die Anziehung zwischen den beiden Seelen doch ist! Außerdem finde ich, dass Tanja Karl dazu bringt eine gesunde Nähe aufzubauen! Sie teilen viel Zeit miteinander, sind aber nicht voneinander abhängig! Daher glaube ich, musste auch die Beziehung beendet werden, damit der Erwachsene Karl nun gelernt hat, Nähe und Liebe nicht abhängig von einem anderen Menschen zu machen. Er lernt die Liebe in sich zu finden und sich selbst nah zu sein! Auch wenn Tanja als realistische Person dargestellt wurde, finde ich dass sie dem inneren Kind von Karl sehr gleich wahr.

Obwohl ich den dritten Teil am schwächsten fande, ist das Buch für mich herausragend schön und absolut lesenswert!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 242 bis Ende
buecherwurm1310 kommentierte am 25. März 2018 um 15:26

Es hat lange gedauert, bis Karl sich lösen konnte. Von Mara hat er sich ja schon im letzten Abschnitt getrennt und nun löst er sich von den Dingen in der Villa, alles was dort an Vergangenes erinnert. Nun kann er sich auf sein eigenes künstlerisches Schaffen in Leinsee konzentrieren.

Immer noch sind da aber seine Gefühle für Tanja. Dann  meldet sich Tanja und es kommt zu einer Beziehung zwischen den beiden. Für mich total unpassend.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 242 bis Ende
Hailie kommentierte am 01. April 2018 um 18:09

Dieser letzte Abschnitt hat mir insgesamt am besten gefallen. Ich fand die Stimmung zwischen Karl und Tanja sehr schön. Ich hätte vorher auch nicht gedacht, dass zwischen den beiden was passieren wird. Dass zwischen den beiden eine besondere Bindung bestand, habe ich direkt gemerkt, aber, dass es sich so entwickeln wird, damit habe ich nicht gerechnet.

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