Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Morgen ist es Liebe" (Monika Maifeld)

Morgen ist es Liebe - Monika Maifeld

Morgen ist es Liebe
von Monika Maifeld

Bewerbungsphase: 28.08. - 11.09.

Beginn der Leserunde: 18.09. (Ende: 08.10.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Morgen ist es Liebe" (Monika Maifeld) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Das Debüt der großen neuen Unterhaltungsautorin Monika Maifeld im Paperback und ein packendes Liebesdrama- voller Romantik, Wärme und Lebensklugheit. Ein Liebesroman mit einem ganz besonderen Zauber.
Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.
Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein - doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los - und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Monika Maifeld ist in der Pfalz geboren und hat in Bonn und Mainz studiert. Die promovierte Naturwissenschaftlerin wohnt inzwischen mit ihrem Mann in Luxemburg, verbringt ihre Ferien gern zwischen Nord (Sylt) und Süd (Provence).

08.10.2017

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Andrea-Leseratte kommentierte am 18. September 2017 um 14:10

Ich bin gut in das Buch gestartet; mir hat der erste Abschnitt sehr gut gefallen. 

Martin will sich umbringen, er kämpft innerlich mit etwas. Soweit ich es verstanden habe, gibt er sich die Schuld am Tod seiner Frau und wohl seines ungeborenen Kindes. Ich bin gespannt, was damals  passiert ist. Warum musste seine Frau sterben; ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich schuld daran ist.

Alexandra hätte ja riesiges Glück. Wäre Martin nicht da gewesen, wäre sie tot. Aber sie erinnert sich nicht mehr an ihn. Er kommt ihr natürlich suspekt vor; als er sich aus ihrer Sicht da so reindrängt. Er hat sich in eine verzwickte Lage gebracht. Ob er es noch für sich selber "Gesichtswahrend" aufklären kann. Könnte mir auch vorstellen, dass er einfach versucht den Mantel zu besorgen und es nicht aufklären will, dann aber auffliegt... Nur so ein Gedanke.

Der Polizist ist ja schon etwas unverschämt, aber er wird fürchte ich nicht locker lassen. Ich weiß ja nicht wie alt er ist, aber vllt wäre es ein Mann die Alexandras Mutter. Er war ja schon beeindruckt von ihr und er ist ja auch einsam...

Dr. Lamppricht ist schrecklich.

Bin gespannt wie es weitergeht. Freue mich schon aufs weiterlesen.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Hermione kommentierte am 18. September 2017 um 18:00

Ich finde das Vorgehen der Polizei und die Art der Befragung auch mehr als unverschämt! Ist ja schon grenzwertig die Methodik!

Dr. Lamppricht fand ich auch richtig unerträglich mit seiner Art nur über sich zu reden und seine komischen Modellflugzeuge und dann noch zu denken, man habe sich gut unterhalten!!!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Rebecca1493 kommentierte am 24. September 2017 um 17:13

Ich finde Dr. Lamppricht auch furchtbar, richtig aufdringlich und schleimig. Ich hätte wie Alexandra sehr schnell reißaus genommen, wenn er neben mir gesessen und über Modellflugzeuge schwadroniert hätte. Der Begriff "piloniert" war mir bis dahin noch nie untergekommen :D

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Lieschen87 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 08:02

Sein Gerede am Telefon war auch schrecklich. Fräulein Tochter und Frau Mutter. Furchtbar.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Hermione kommentierte am 18. September 2017 um 22:18

Hach, was für ein nettes Buch!

Ich finde es gelungen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Alexandra und Martin  erzählt wird. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, so dass ich den ersten Abschnitt nur so verschlungen habe.

Interessant finde ich die vielen Andeutungen, die sich mir noch nicht erschlossen haben:

Was hat es mit dem Brief auf sich, den Alexandras Mutter versteckt?

Wer ist Gerd? War das Alexandras Exfreund? Verlobter?

Was hat es mit Martins Frau und ihrem ungeborenem Kind auf sich? Warum gibt er sich die Schuld an ihrem Tod?

Ganz nett gemacht finde ich auch die Details rund um polnische Weihnachtstraditionen oder ein bisschen Luxembourger Lokalkolorit.

Bisher wirklich ein schönes unterhaltsames Buch!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Andrea-Leseratte kommentierte am 19. September 2017 um 21:51

<Was hat es mit dem Brief auf sich, den Alexandras Mutter versteckt?>

Das frage ich mich auch, ich vermute, dass er von Gerd ist... er will bestimmt vorbeikommen oder so. Die Mutter hat ja auch versucht Gerd "gut zu reden" gegenüber Alexandra.

Noch eine Frage, die sich mir stellt ist, warum heizt sie das Gartenhäuschen vor? Ob das auch was zu bedeuten hat?

Finde die ganzen Fragen machen das Buch richtig fesselnd... und deshalb lese ich auch gleich mal weiter. 

Ach vergessen: das mit der polnischen Weihnachtstradition gefällt mir auch richtig gut. 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Hermione kommentierte am 20. September 2017 um 10:40

Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass man so viel Neues über die polnischen Weihnachtstraditionen lernen konnte.

Das war für mich alles völlig neu.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
NaddlDaddl kommentierte am 01. Oktober 2017 um 19:34

Na, denkt sie nicht einmal sogar, dass der Brief von Gerd ist? mir ist das irgendwie schon ziemlich klar geworden...

Und das Gartenhäuschen ist sicher auch für ihn. Bestimmt hat er so etwas geschrieben wie "Ich komme wieder nach Deutschland/ Luxemburg", kann ich bei dir wohnen? Ach ja, und Alexandra hätte ich auch gerne wieder zurück". Ich frage mich nur, was seine Erklärung ist, wieso er damals einfach so abgehauen ist, denn Martha schien darüber ja noch verärgerter gewesen zu sein als Alexandra - und jetzt verzeiht sie ihm bzw. verteidigt ihn? Erschließt sich mir noch nicht.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Rebecca1493 kommentierte am 24. September 2017 um 17:16

Die Idee, dass er möglicherweise durch den Tod seiner Frau auch sein Kind verloren hat, war mir noch gar nicht gekommen. Das klingt aber durchaus logisch. Ich bin auf jeden Fall gespannt, warum er meint, dass er die alleinige Schuld an ihrem Tod trägt.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
earthangel kommentierte am 20. September 2017 um 09:09

Beim Aufschlagen des Buches ist mir mal wieder aufgefallen, wie selten ich Bücher lese, die nicht in England oder Amerika spielen, eine gute Abwechslung. Mit dem ersten Teil war ich schnell durch, das Buch lässt sich gut lesen und der Schreibstil ist flüssig. Mit Alexandra werd ich allerdings noch nicht so recht warm, sie ist so...spröde. Ihre Mutter dagegen finde ich viel toller. Wir hatten zu Weihnachten zu Hause auch immer einen Teller extra stehen, aber es kam nie jemand. Dass Martin zum Essen eingeladen wird, passt wunderbar in einen Roman, aber im "echten Leben" ist das doch mehr als schräg, einen unbekannten Bettler einzuladen. Bin gespannt, ob er noch mit der Sprache rausrückt, ich gehe aber davon aus, dass das erst am Ende des Buches passieren wird. Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass sich Martin Hals über Kopf verliebt hat, er will nur alles aufklären und den Brief zurück - oder seht ihr das anders? 

Besonders süß finde ich Mr. Spock, ich hab sehr geschmunzelt, als ich Teile der Geschichte aus seiner Sicht gelesen habe. Davon sollte es viel mehr geben, der Hund ist mit bisher der liebste Charakter :-). Und besonders schäbig verhält sich der Polizist, ich dachte immer, Gesetzeshüter müssten objektiv und unvoreingenommen sein? Darf der überhaupt solche Verdächtigungen aufstellen? Nun bin ich gespannt, was es mit dem Brief auf sich hat, wann es hier das erste Mal schneit und ob das Weihnachtsessen friedlich verläuft.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Hermione kommentierte am 20. September 2017 um 10:42

Du hast Recht, Alexandras Mutter ist in der Tat viel herzlicher als sie selbst.

Da ist sicherlich noch Entwicklungspotential bei Alexandra!

Vielleicht wurde sie aber auch in der Vergangenheit einmal so verletzt, dass sie jetzt besonders misstrauisch ist...?

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Andrea-Leseratte kommentierte am 20. September 2017 um 13:40

<Besonders süß finde ich Mr. Spock, ich hab sehr geschmunzelt, als ich Teile der Geschichte aus seiner Sicht gelesen habe. Davon sollte es viel mehr geben, der Hund ist mit bisher der liebste Charakter :-).>

Das gefällt mir auch super gut :-)

Ich finde eh super, das man soviele Gedanken mitgeteilt bekommt. Und auch super, das die Gedanken kursiv geschrieben sind und man so direkt erkennt, dass es Gedanken sind.  

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
NaddlDaddl kommentierte am 01. Oktober 2017 um 19:37

Das mit den vielen Gedanken stört mich ehrlich gesagt ziemlich. Ich habe ja eigentlich nichts dagegen, wenn man mehrere Sichtweisen in einem Buch hat, aber hier ist teilweise ja nicht einmal ein Absatz zwischen den Gedanken der verschiedenen Personen. das ist mir zu sehr Kuddelmuddel.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Isaopera kommentierte am 08. Oktober 2017 um 20:19

Der Schauplatz in Luxemburg ist wirklich mal eine gute Abwechslung :) 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
biadia kommentierte am 20. September 2017 um 21:20

Bisher gefällt mir die Geschichte richtig gut. Das Martin von seinem Selbstmotd abgehalten wird, weil er ein anderes Leben rettet, finde ich richtig schön. Das Vorgehen der Polizei finde ich auch mehr als grenzwertig. Nun versucht  Martin seinen Brief zurück zu bekommen, und stellt sich dabei ziemlich ungeschickt an. Aber nett und hilfsbereit. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
lesebrille kommentierte am 21. September 2017 um 18:54

Der erste Teil des Buches liest sich locker leicht.Ich bin gut in die geschichte reingekommen. Toll finde ich die unterschiedliche Schreibweise,mal aus Alexandras Sicht,dann in kursiv ihre Gedanken zum geschehen. Und dann geht die Geschichte aus Martins Sicht weiter.

Die Abschnitte mit dem Hund Mr. Sock sind sehr herzerfrischend,gefallen mir am besten.

Martin trägt noch ein geheimnis mit sih um den Tod seiner Frau und des Kindes. Alexandra ist sehr zurückhaltend,wohl aus schlechter Erfahrung heraus.

Dr. Lamppricht ist einfach nur ein aufdringlicher unangenehmer mensch. Unmöglich finde ich den Reporter,sowas geht gar nicht. Den Polizisten kann ich aus seiner Sicht heraus schon verstehen,der hat auch so seine Probleme.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Rebecca1493 kommentierte am 24. September 2017 um 17:11

Wie meine Mitleser bin ich gut in die Geschichte gestartet. Die Seiten fliegen nur so dahin. Das liegt vor allem daran, dass das Buch nicht nur aus einem Blickwinkel, sondern eigentlich aus der Perspektive jeder vorkommenden Person bzw. auch Tieres (Mr. Spock ist auch mit von der Partie :D ) erzählt wird. Interessant finde ich vor allem, dass der Wechsel teilweise mehrfach innerhalb eines Abschnitts geschieht, ich aber trotzdem keine Probleme habe, der Erzählung zu folgen. Das finde ich äußerst bemerkenswert.

Der Schreibstil ist für ein Debüt gelungen, wenn natürlich auch an der ein oder anderen Stelle etwas holprig, meinen Lesefluss hat das allerdings kaum beeinträchtigt.

Die Unterstellung des Polizisten erschien mir doch etwas weit hergeholt. Aber ich habe die Vermutung, dass die Tatsache, dass Alexandra Traubensaft getrunken hat, noch ein Nachspiel haben könnte. der Gesetzeshüter scheint kein gutes Haar an ihr lassen zu wollen. Dass er andererseits mit der Lokalzeitung gemeinsame Sache macht, finde ich eine Frechheit und ist meines Erachtens auch nicht rechtens.

Martha, Alexandra und Martin wirken auf mich sehr authentisch. Ihre Sorgen und Ängste finde ich nachvollziehbar und stimmig. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich Martin bald ein Herz fassen wird und reinen Tisch macht, aber vor allem bin ich neugierig, warum er glaubt eine solch große Schuld auf sich geladen zu haben.

Klasse finde ich auch, dass als Setting Deutschland und Luxembourg gewählt wurden. Vor allem letztgenanntes Land hat es mir sehr angetan, da ich vor kurzem dort eine Freundin besucht habe und mich ein wenig in die Stadt verliebt habe.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Hermione kommentierte am 25. September 2017 um 09:58

Welche Stellen fandest Du denn vom Schreibstil her etwas holprig?

Das ist mir so nicht aufgefallen oder ich habe es nicht so empfunden.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
JessSpa81 kommentierte am 25. September 2017 um 10:12

Ich kann mich der Meinung meiner Vorredner nur anschließen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte gleich richtig losgegangen ist ohne erstmal zu viel zu verraten. Die Autorin füttert uns Leser mit kleinen Fakten, die die gewisse Spannung in die Geschichte bringt. 

Ich vermute auch, dass seine Frau bei der Geburt ums Leben gekommen ist oder dass es in der Schwangerschaft Komplikationen gegeben hat. Oder sogar auch ein Autounfall wo er am Steuer gesessen hat?  

Was ich lustig finde, dass da scheinbar niemand einen ausreden lässt. Weder Martha kommt dazu zu verraten, was es mit dem Brief und der Gartenhütte aus sich hat, noch lässt sie Martin ausreden, damit er sich erklären kann. Wobei es für beide vermutlich auch irgendwie gelegen kommt, da es ihnen schwerfällt es zu erzählen.

Dieses Buch macht deutlich, wie jeder Mensch gerade vor Weihnachten mit seinem Schicksal hadert. Mit manchen Schicksalsschlägen kann man das Jahr über während der Arbeit noch einigermaßen umgehen, doch an Weihnachten, dem Fest der Liebe, kommt alles wieder hoch. Da sind Alexandra und ihre Mutter die Mann und Vater verloren haben, Martin der seine Frau verloren hat, der Polizist hat seinen dementen Vater und der Journalist bangt um seinen Job...

Tolles Buch! Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Nela26 kommentierte am 25. September 2017 um 14:03

Mir gefällt das Buch bisher auch sehr gut. Vor allem, dass es keine reine Liebesgeschichte ist, sondern noch viel mehr zu bieten hat. Geheimnisse, unausgesprochene Dinge, Schicksalsschläge etc.

Das Einzige, was mich etwas stört, ist Marthas Verhalten. Sie ist mir einfach zu weinerlich, zu emotional. Vermutlich soll dadurch gezeigt werden, dass sie nach dem Tod ihres Mannes seelisch instabil ist, aber für meinen Geschmack war das etwas übertrieben.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Laurinchen kommentierte am 26. September 2017 um 09:41

Ich bin bisher auch ganz gut in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist super flüssig und leicht, so dass die Seiten geradezu dahinfliegen. Durch die vielen Andeutungen und offenen Fragen will man unbedingt wissen, wie es weiter geht, und duch die verschiedenen Perspektiven und die Darstellung der Gedanken der Personen kann man ihre Handlungen gut nachvollziehen. Die Hauptcharaktere finde ich bisher eigentlich ganz gut gezeichnet; Alexandra ist vielleicht etwas zurückhaltender als ihre Mutter, die dafür schon sehr gefühlsbetont und emotional ist - aber Menschen sind ja sehr verschieden, und das finde ich eigentlich gut nachvollziehbar hier und die Charaktere sind in sich stimmig.

An manchen Stellen habe ich bisher kleine Schwierigkeiten. Dr. Lamppricht zum Beispiel kommt mir etwas überzogen dargestellt in seiner aufgeblasenen Egozentrik vor, und auch beim Verhalten und Misstrauen der Polizei musste ich ein bisschen die Stirn runzeln. Leider hatte ich so eine Stelle, in der ich das Verhalten der Handelnden unrealistisch fand auch gleich ganz am Anfang: es ist meiner Meinung nach ziemlich absurd, dass ein erfolgreicher Anwalt (der demnach weiß, was für die wirksame Erstellung eines Testaments nötig ist - Zeugenunterschriften absolut nicht!) irgendwelche Supermarkt-Kassiererinnen unterschreiben lässt. Vielleicht bin ich hier aber auch zu kritisch mit dem Buch-Debut, und angesichts der positiven Aspekte ist das auch wirklich nicht so schlimm. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Rollileni kommentierte am 27. September 2017 um 13:32

Obwohl der Schreibstil recht locker ist muss ich sagen, dass ich anfangs etwas meine Probleme damit hatte. wodurch sich der Einstieg in die Geschichte bei mir etwas gezogen hat. Aber wie ich es schon oft die Erfahrung machen durfte, hat sich das irgendwann geändert und nun bin ich "drin".

Obwohl ich die Geschichte etwas einerseits etwas vorhersehbar und schnulzig finde,

Das die polnische Weihnachtstradition erzählt wird gefällt mir sehr gut, in meisten anderen Büchern kommen ja meistens eher britische oder amerikanische Weihnachten vor.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
silesia kommentierte am 29. September 2017 um 10:31

Perfekte Urlaubslektüre, ich bin schon fast durch, möchte aber dennoch Teil für Teil kommentieren. Ich habe mich schnell reingelesen, teilweise sogar wiedererkannt (z.B. Seite 49, als sich Alexandra fragt, ob sie zu wählerisch ist... :-))) ). Die Charaktere werden prima dargestellt, der unmögliche Polizist (zumindest in Teil 1 ist er eher unsympathisch), Alexandra, ihre Mutter (mit dem herrlichen Satz: "Na ja, im Wohnzimmersessel sitzen wir auch abwechselnd - Mr. Spock und ich - ..."), Mr. Spock ist mir überhaupt der Liebste.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
lenisvea kommentierte am 29. September 2017 um 13:58

Ich habe gestern auch mit dem Buch beendet und bin jetzt mit dem ersten Abschnitt durch. 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen, es ist sehr flüssig zu lesen. 

Die Charaktere Alexandra und Martin und Martha gefallen mir sehr gut. Der Kollege von Alexandra ist einfach nur schrecklich ...

Ich verstehe nur nicht so ganz, wie man als gebildeter Mann lieber auf der Straße lebt. Wenn er in sein altes Leben nicht zurück wollte, könnte er sich sein Geld schnappen und irgendwo anders leben. Der Selbstmord scheint ja erstmal vom Tisch zu sein. 

Bei dem Hundenamen muss ich jedes mal wieder schmunzeln.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Sie unterhält mich bisher sehr gut. 

Bis später 

Sandra 

 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Danni89 kommentierte am 29. September 2017 um 21:13

Mir hat der Einstieg in die Geschichte gut gefallen. Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und so fliegt man schnell durch die Seiten. Die Wechsel zwischen den Kapiteln haben mir ebenfalls gut gefallen, so gewinnt man als Leser doch ein schön breites Bild und lernt die beiden Protagonisten gut kennen. Ich bin wirklich gespannt, was genau mit Martins Frau geschehen ist. 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
NaddlDaddl kommentierte am 01. Oktober 2017 um 19:28

Ich bin noch ein bisschen unschlüssig, was ich vond em Buch halten soll. An sich mag ich die Idee, es erinnert mich ein ganz kleines bisschen an "Die Liebe deines Lebens" von Cecelia Ahern. Aber es lässt sich irgendwie nicht ganz so gut lesen, dafür ist mir der Schreibstil zu gestelzt. Und auch, dass man immer wieder Einblicke in so viele verschiedene Personen bekommt, ist echt verwirrend, weil das so fließend passiert. Wieso man auf einmal auch die Gedanken des Polizisten mitbekommt, ist mir da auch eher schleierhaft, das war doch unnötig. Na gut, wahrscheinlich wird der am Ende mit Martha verkuppelt, um des Happy-Ends willens, aber ansonsten? Ich werde auch irgendwie nicht so richtig mit den Charakteren warm. Alexandra geht, sie finde ich eigentlich ganz in Ordnung mit ihrer distanzierten Art, auch wenn ihre Gedanken sich immer um dieselben Dinge zu kreisen scheinen. Martin ist auch nich gerade so in Ordnung, selbst wenn er mir ein wenig zu weinerlich ist. Aber gut, es wird wohl noch herauskommen, wieso er sich eigentlich umbringen wollte. Aber Martha? Sie geht mir wirklich auf die Nerven. Und was soll das mit den Hüten?

Trotzdem bin ich einigermaßen gespannt, wie es weitergehen wird, vor allem, da jetzt das gemeinsame Weihnachtsessen ansteht. Es ist ja klar, dass Alexandra Martin irgendwann wiedererkennen wird und die beiden glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende zusammen leben werden. Und dass dieser Gerd noc dazwischenfunkt ist auch klar, vielleicht sogar noch der seltsame Doktor vom Abendessen. Doch die Motivation weiterzulesen hält sich eher in Grenzen. Das kann auch an den langen Kapiteln liegen. Wieso nur sind die so lang? Hach, na gut, vielleicht ist meine Meinung von der Geschichte bis jetzt doch eher negativ als positiv, aber vielleicht wandelt sich das ja noch

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
becca kommentierte am 03. Oktober 2017 um 22:05

Auch ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden. Die Charaktere gefallen mir alle sehr gut. Auch Alexandras Tischnachbar auf der Weihnachtsfeier finde nicht aus der Luft gegriffen. Mit dem wird es sicher noch lustig. Zwar finde ich Alexandras Mutter in der Tat etwas weinerlich und überbesorgt, kommt mir aber aus meinem Umfeld irgendwie bekannt vor.

Martin ist sehr depressiv und hoch sensibel. Ein einfühlsamer Mann, der sicherlich hohe Erwartungen an sich und andere hat.

Wie meine Vorredner stellte ich mir dieselben Fragen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Lieschen87 kommentierte am 06. Oktober 2017 um 07:59

Der Einstieg in die Geschichte verlief relativ flott. Mir gefällt der Schreibstil. Es liest sich flüssig und schnell.

Alexandra, Martin und Martha gefallen mir als Charaktere. Der Polizist und Reporter sind mir total unsympathisch. Wie der Polizist mit Alexandra geredet hat, hat mir überhaupt nicht gefallen. 

Die Story wirkt bis jetzt authentisch und ich bin gespannt, ob Martin sich beim Dinner endlich outet. 

Das einzige was mir etwas übertrieben vorkam, waren die ganzen Genesungswünsche und Anrufe am nächsten Tag. Wie sollen die Leute so schnell erfahren haben, dass Alexandra den Unfall hatte.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Laurinchen kommentierte am 06. Oktober 2017 um 09:54

Ja, das mit den Genesungswünschen fand ich auch etwas übertrieben - vor allem innerhalb eines Tages. Da war es ja soweit ich mich erinnere noch nicht mal in der Zeitung...

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Isaopera kommentierte am 08. Oktober 2017 um 20:18

Den Polizisten und den Reporter finde ich auch ganz grausam! Aber irgendwie ist die Sache auch etwas dick aufgetragen - eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass zufällig beide in ihrem jeweiligen Job so rücksichtslos agieren. 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Pefchen kommentierte am 08. Oktober 2017 um 14:07

Leider etwas verspätet nun auch von mir die Eindrücke bezüglich des ersten Abschnittes. Da ich sehr krank war, konnte ich leider erst letzte Woche mit dem Buch starten.

Also ich muss sagen, ich bin von der ersten Seite an sofort in dem Buch drin gewesen und es fällt jedesmal schwer es wieder weglegen zu müssen. Ich finde die Geschichte an sich schon sehr ergreifend. Wer es mir am meisten angetan hat, ist Martha. Die alte Dame ist wirklich eine Wucht und erinnert mich immer ein bisschen an meine Mama.

Was ich sehr gut gemacht finde, ist, dass die Autorin es super versteht, eine Situation aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten zu erzählen, so kann man sich noch besser in die jeweilige Person hineinversetzen.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht!

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 122)
Isaopera kommentierte am 08. Oktober 2017 um 20:17

Der Stil der Leseprobe gefällt mir weiterhin gut, und auch die Charaktere werden schön herausgearbeitet. Alexandra war mir anfangs sympathischer, muss ich ehrlich sagen, aber natürlich hat sie nun Frust...das kann ich auch verstehen. Dennoch finde ich sie aktuell schon sehr ablehnend. Martha finde ich recht authentisch, allerdings auch etwas ambivalent. Martin ist mir aktuell am sympathischsten, aber ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, was ihn antreibt. Man hört heraus, er sei evtl. für den Tod seiner Frau verantwortlich...aber wieso lebt er dann als Bettler? 

Ich fand die letzten Szenen ehrlich gesagt etwas gestellt. Er hätte es einfach sagen können, genauso wie Martha den Punkt, den sie schon die ganze Zeit ansprechen möchte, auch einfach hätte sagen können....etwas anstregend! Ich hoffe, es kommt bald Licht ins Dunkel.

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