Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Träume, die ich uns stehle" (Lily Oliver)

Träume, die ich uns stehle - Lily Oliver

Träume, die ich uns stehle
von Lily Oliver

Bewerbungsphase: 18.12. - 01.01.

Beginn der Bonus-Leserunde: 08.01. (Ende: 28.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Träume, die ich uns stehle" (Lily Oliver) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.

ÜBER DIE AUTORIN:

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.

29.01.2018

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 267 bis Ende

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Michelly kommentierte am 15. Januar 2018 um 17:44

Vorsicht Spoiler! Fü alle die, die das Buch noch nicht zu Ende gelesen haben.

Im Teil zwei habe ich geschrieben "Es scheint lange nicht alles so zu sein, wie wir, als Leser denken oder auch Lara selbst denkt dass es ist." Und wie Recht ich hatte, es ist tatsächlich nicht alles wie es scheint und dennoch noch einmmal ganz anders als ich es mir ausgemalt hatte! Da hat uns, oder zumindest mich, die Autorin an der Nase herum geführt und dann noch einmal ein Wechselbad der Gefühle eingearbeitet. Die Überraschung ist ihr gelungen, ich hätte nicht im Traum dran gedacht, dass Jobe ihr  Freund ist und nicht Thomas. Die Auflösung hätte aber gerne noch ein bisschen intensiver sein können, mit mehr Tiefe und genauer ausgearbeitet. Das Ende finde ich dennoch, auch trotz der Tragik, die es ja inne hat, sehr gelungen und es hinterlässt ein positives Gefühl. Ein kraftvolles Ende wie ich finde, allen Schwierigkeiten zum Trotz.

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Langeweile kommentierte am 16. Januar 2018 um 16:44

 Ich fand das Ende auch sehr gelungen. Was Jobe anbelangt, wurden wir wohl alle von der Autorin aufs Glatteis geführt.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:50

Und so etwas gehört auch dazu. Er kam uns zwar allen verdächtig vor, aber weshalb, hat er gut verbergen können. Ab dem ersten Chat hatte ich allerdings so eine Ahnung.

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jiskett kommentierte am 20. Januar 2018 um 23:41

Ich hatte mich schon im zweiten Abschnitt gefragt, ob er Lara vielleicht kennt und versucht, ihr nahe zu sein, aber dass er in Wirklichkeit ihr Freund ist (noch dazu der, der sie misshandelt hat), hätte ich auch nicht erwartet. Das war eine gelungene Enthüllung, vor allem, weil rückblickend nun alles so logisch ist und auch die ganzen kleinen Unstimmigkeiten nun aufgeklärt sind.

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Tine kommentierte am 29. Januar 2018 um 15:24

Das finde ich auch! Ich war beim Lesen schon verunsichert, weil erwähnt wurde, dass für die Behandlung von Thomas Mutter so viel Geld draufgegangen ist, Lara aber mit ihrem Freund, vermeintlich Thomas, in einem Ferienhaus in Spanien war. War ganz verwirrt und hatte schon Angst, dass Lily Oliver vergessen hat zu erwähnen, dass es das Haus von Bekannten sei :D

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Bianca kommentierte am 27. Januar 2018 um 20:47

Oh ja, absolut. Aber genau deshalb macht das Lesen oft so viel Spaß

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 25. Januar 2018 um 09:33

Ich fand das Ende auch sehr passend, obwohl mich der Stand von Thomas Entwicklung doch ein wenig geschockt hat.

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marsupij kommentierte am 27. Januar 2018 um 18:29

geschockt hat es mich auch, ich hatte einfach gehofft, dass er schon weiter ist. Aber nach so langer Zeit im Koma wäre das wohl unrealistisch.

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marsupij kommentierte am 27. Januar 2018 um 18:29

geschockt hat es mich auch, ich hatte einfach gehofft, dass er schon weiter ist. Aber nach so langer Zeit im Koma wäre das wohl unrealistisch.

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Buecherberge kommentierte am 15. Januar 2018 um 22:18

Die Geschichte ist im dritten Teil ganz anders weitergegangen als ich zunächst vermutet habe. Ich war der festen Überzeugung das Lara und Thomas sich schon vorher gekannt haben müssen. Jobe fand ich zwar unheimlich, ich wäre allerdings nicht darauf gekommen, dass er Lara´s Freund war.

Die Entwicklung die Lara durchgemacht hat fand ich sehr gut. Es hat mich gefreut, das sie hinterher stark genug war in eine andere Klinik zu gehen und auf dem Weg ist ein selbsbestimmtes Leben zu führen.

Das Ende des Buchs fand ich sehr gelungen und glaubwürdig. Ein " richtiges" Happy End hätte hier nicht gepasst.

Der letzte Teil des Buchs bzw. das Ende haben mich emotional sehr berührt. Die intensive Beziehung zwischen Lara und Thomas wird  mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

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Michelly kommentierte am 16. Januar 2018 um 08:35

Es stimmt, was du sagst, ein Happy End mit allem drum wäre wirklich unglaubwürdig gewesen. So ist es viel besser. Und wie es tatsächlich ausgeht, bleibt dann uns überlassen. Hier könnte sich sogar eine Fortsetzung lohnen.

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sChiLdKroEte kommentierte am 17. Januar 2018 um 16:34

Dem stimme ich zu. Das Ende war genau richtig. So ein Happy-End wie Lara es sich gewünscht häte, hätte nicht gepasst. Aber wer weiß, vielleicht macht Thomas ja weitere Fortschritte und kann ihr tatsächlich irgendwann mal entgegen gehen.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:51

Für mich ist die Geschichte hier zu Ende. Eine Fortsetzung kommt für mich nicht in Frage. Aber dieses realistische Ende gefällt mir.

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jiskett kommentierte am 20. Januar 2018 um 23:45

Ich kann mir eigentlich auch keine Fortsetzung vorstellen. Die Geschichte von Lara und Thomas fängt zwar jetzt erst richtig an, aber ich finde es ganz schön, dass jeder sich jetzt selbst ausmalen kann, wie genau es mit ihnen weiter geht. So ist das Ende hoffnungsvoll und berührend, zugleich aber auch - vor allem in Bezug auf Thomas' Gesundheitszustand - realistisch, wie du sagst.

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 25. Januar 2018 um 09:36

Ich hätte zwar auch vermutet, dass sie sich irgendwie schon mal begegnet sind, aber ich habe irgendwann immer mehr daran gezweifelt, dass sie ein Paar waren. Das wäre meiner Meinung nach auch zu offensichtlich gewesen.

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marsupij kommentierte am 16. Januar 2018 um 14:45

Da hat mich mein Gefühl also nicht getrügt. Lara und Thomas kannten sich also tatsächlich nicht und sie hat Geschichten erzählt, in die sie Erinnerungen eingebunden hat. Bei Jobe hatte ich von Anfang an ein komisches Gefühl.

Das Ende finde ich gelungen und realistisch. Lara und Thomas haben sich viel gegenseitig geholfen und auch sich selbst geholfen damit.

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Langeweile kommentierte am 16. Januar 2018 um 16:42

 Der letzte Teil war eine regelrechte Achterbahn der Gefühle. Lara und Thomas kannten sich also doch nicht, da war ich immer hin und hergerissen mit meiner Meinung.  Auf die Idee, dass Jobe  ihr Freund war, wäre ich nicht gekommen, obwohl er mir recht unsympathisch war. Ich glaube Lara ist auf einem guten Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Das Ende mit ihr und Thomas fand ich realistisch, ein richtiges Happyend  hätte hier  nicht gepasst.Isabels  verhalten konnte man zum Schluss auch etwas nachvollziehen. Nicht begreifen konnte ich jedoch das Verhalten von Laras Mutter. Seinem eigenen Kind die Schuld an der gescheiterten Ehe zu geben, ist ja wohl das allerletzte.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:53

Laras Mutter ist krank und hat darum alles auf ihre Tochter projiziert. Zu entschuldigen ist das dennoch nicht, aber sie konnte wohl nicht anders handeln. Aber ihr Vater reagiert für mich noch schlimmer. Einfach nur Geschenke machen, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, aber Lara nicht aus der Situation mit der Mutter zu "befreien" oder nach einer anderen Lösung zu schauen, fand ich nicht in Ordnung.

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Blümchen kommentierte am 16. Januar 2018 um 21:15

Na das war ja mal eine unerwartete Entwicklung! Ich hatte zwar durchaus erwartet, dass es mit "Jobe" noch irgendwas auf sich haben würde, aber dieses Ende hätte ich so nicht erwartet. Letztlich war also alles doch eine "falsch gepolte Erinnerung" und Lara hat ihre Erlebnisse nur auf Thomas projiziert. Dass sie irgendeine Art von seelischer Gewalt erlebt haben musste, war ja recht leicht zu erahnen. Ihre Erinnerungsfetzen haben das mitunter gespiegelt.

Mir hat gefallen, dass es letztlich kein "sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage" gab, sondern eine realistische Schluss-Szene, die Raum für...nun ja, im Grunde für alles mögliche lässt. Das Wichtigste ist ja, dass Lara mit sich selbst klar kommt und nicht mehr von anderen abhängig ist bzw. sich das auch von niemandem mehr einreden lässt.

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Langeweile kommentierte am 16. Januar 2018 um 22:47

Das Ende war sehr realistisch, da stimme ich dir zu.  Ein Schluss nach dem Motto Friede ,Freude ,Eierkuchen hätte nicht gepasst.So blieb für den Leser noch Raum, die verschiedenen Möglichkeiten auszuloten.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:54

Lara hat viel gelernt und das zeigt sich am Ende sehr gut.

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sChiLdKroEte kommentierte am 17. Januar 2018 um 16:30

Der letzte Abschnitt hatte es noch einmal in sich.

Wie ich vermutet hatte, kannten Lara und Thomas sich vorher nicht und Laras Erzählungen waren eine Mischung aus ihren Wünschen und Dingen, die sie selbst erlebt hat.

Laras Vergangenheit ist echt nicht ohne. Ansatzweise schimmertesie in ihren GEschcihten ja schon durch, aber das ganze Ausmaß hat mich überrascht. Das Verhalten ihrer Mutter ist echt krass. Verutlich ist sie selbst krank, aber dennoch finde ich es unverständlich, wie die Schuld, dass ihr Mann sie verlassen bzw. nicht zurück gekommen ist, ihrem Kind gibt. Schlimm finde ich auch, wie sie Laras Krankheit dazu benutzt, dass diese bei ihr bleibt und nicht zulässt, dass schon früher etwas dagegen unternommen wird.  Unlgücklicherweise gerät sie dann auch noch an einen Jungen / Mann, der nicht besser ist als ihre Mutter. Er behandelt sie ebenfalls schlecht, hält sie klein und nutzt ihre Krankheit aus.

Jobe kam mir sletsam vor. Ich hatte zwar schon überlegt, ob er und Lara sich möglicherweise kennen, aber, dass es sich bei ihm um Laras Freund handelt, hätte ich nicht unbedingt gedacht.

Ich finde es toll, wie Lara sich im Verlauf der Handlung entwickelt hat, dass sie der Krankheit den Kampf angsagt hat, nun stabil ist und die ersten Schritte in ein selbstständiges Leben unternommen hat. Auch dass Thomas nicht aufgehört hat zu kämpfen, hat mir gefallen. Schön, dass das Verhältnis zu seiner Schwester und seinem Vater sich gebessert hat.

 

 

 

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hilo38 kommentierte am 17. Januar 2018 um 22:32

Die Entwicklung des Buches hat mich ziemlich aus dem Konzept gebracht,einige Geschehnisse waren einfach nicht vorhersehbar.Das mit Jobe hatte für mich den Eindruck als ob es eine Art Lastminute Idee war.Jedenfalls kann ich den Typen nicht ausstehen.Mir hat die Entwicklung von Lara und auch die von Thomas sehr gut gefallen.Ich denke,dass sich Lara aus einer Art Teufelskreis gerettet hat,da sie immer wieder mit den falschen Personen zu tun hatte.Ich denke,dass der größte Unterschied zwischen jo und Thomas der ist,dass jo Lara immer eingegrenzt hat,während thomas ,wenn auch unbewusst,für die Erweiterung ihres Horizonts verantwortlich war. Das Ende war wirklich zuckersüß und auch realistisch,da nicht zu erwarten ist,dass Thomas aufwacht und sie dann glücklich in den Sonnenuntergang reiten.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:56

Aber ohne Jobe wäre Lara doch gar nicht in diese Situation gekommen. Für mich ist er weit entfernt eine "last minute Idee" zu sein, denn er spielt eine entscheidende Rolle, wenn auch mehr im Hintergrund. Und es ist sehr realistisch, dass er versucht hat, sich Lara in der Klinik zu nähern.

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Sabine HW kommentierte am 19. Januar 2018 um 08:22

Ich habe gestern Abend mit Teil 3 begonnen, ich bin entsetzt über Laras Mutter, die eigene Tochter als Druckmittel zu benutzen. Die Mutter hat durch ihr Verhalten, vielleicht unbewusst, Lara krank gemacht. Langsam bekommme ichb einen Einblick in Laras Vergangenheit, ich bin gespannt welche Rolle Thomas spielt und was es mit Sina auf sich hat. Mir kam so ein Gedanke.......kennt Sina Thomas? Ist sie vielleicht seine Ex?

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Birte kommentierte am 20. Januar 2018 um 10:41

Noch ganz anders... ;)

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Birte kommentierte am 20. Januar 2018 um 11:05

Der dritte Teil hat dann die erwarteten Antworten gebracht: Bei Jobe durfte man  zurecht ein komisches Gefühl haben, denn er, und nicht Thomas, war Laras Freund (was ja auch die Skepsis in Bezug auf Laras Erzählungen bestätigt). Und Jobe versucht auch gleich wieder, Lara unter Druck zu setzen und ihr seinen Willen überzustülpen. Wie sich Lara aus der Situation zieht, hat mir sehr gut gefallen. Und dass sie die Begegnung anschließend nicht vergisst, zeigt, wie weit sie sich schon entwickelt hat. 

Auch Laras Beziehung zu Sina wird geklärt - kein Wunder, dass Lara Sina erstmal unter "Gefahr" verbucht hat, auch wenn Sina Lara ja nur helfen wollte (und Lara in der Situation mit Jobe dann ja auch indirekt geholfen hat) - nur war ja ihre Interaktion der Auslöser für das Ausbrechen von Lara aus der Situation mit Jobe, was dann ja zum Unfall führte.

In gewisser Hinsicht war es dann ja auch Laras Einfluss, der in Thomas Familie zu erstem "Tauwetter" geführt hat, und so war es schön, dass Lara zum Schluss wieder Kontatk zu Thomas aufnehmen konnte.

Wie einige schon schrieben - ein gutes, realistisches Ende. Sowohl von der Beschreibung der Entwicklung, die Thomas geschafft hat, als auch von Laras Gedanken her.

Für mich hat das Buch damit einen guten Abschluss gefunden.

 

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jiskett kommentierte am 20. Januar 2018 um 23:39

Im letzten Abschnitt ist so einiges passiert und wir haben ENDLICH ein paar Antworten bekommen. Manches hatte ich erwartet, andere Sachen waren eine Überraschung.

Ich fand es interessant zu erfahren, welche Krankheit Lara hat und auch, welches Ausmaß das ganze hat, ist mir eigentlich erst in ihrem Gespräch mit Martin richtig klar geworden. Zuvor hat man ja gesehen, dass sie Erinnerungslücken hat, sie fast an den Worten erstickt und sie auch verdrängt, aber hier - als er ihr gesagt hat, dass er ihr in jeder Sitzung erklärt hat, woran sie leidet und dass sie es nie 'behalten' hat, wurde erst klar, wie umfassend das alles ist. Deshalb war ich froh, dass sie hier gleich einen großen Fortschritt gemacht hat, auch wenn das, was sie in der Vergangenheit erlebt hat, natürlich schlimm ist.

Ihre Mutter war wirklich furchtbar. Man benutzt sein eigenes Kind doch nicht, um einen Mann an sich zu fesseln, der gar nicht mehr bleiben will, und sorgt dafür, dass das Kind sich nutzlos und wertlos fühlt. Nicht, dass der Vater viel besser gewesen wäre. Er hatte jedes Recht, die Mutter zu verlassen, aber seinen Vorwurf, Lara habe sich auf deren Seite gestellt, als sie - ein kleines Mädchen! - ihn auf Bitten der Mutter angefleht hat, zu bleiben, fand ich schrecklich, unfair und furchtbar. Sie war ein Kind und wusste es wirklich nicht besser und auch wenn ich verstehen kann, dass die Lage für alle schwer war, war es falsch, sein Kind zu verlassen. Ein Wunder, dass sie so ein sympathischer, recht offener Mensch geworden ist.

Es war auch gut, endlich zu erfahren, wieso Thomas' Schwester so negative Gefühle für ihn hatte - er hat also seiner Mutter eine Studie vorgeschlagen, die nicht geholfen, sondern ihr Leiden nur noch verschlimmert hat und Isabel dachte, er hätte sie dazu gedrängt, obwohl sie es nicht gewollt hatte. Hier war die Begegnung mit Lara wirklich von Vorteil, da sie Isabel die Fragen stellen konnte, die sie dazu gebracht haben, die Situation zu durchdenken. Das heißt nicht, dass automatisch alles gut ist, da die beiden schlimm zerstritten waren, aber es war ein wichtiger Schritt im Heilungsprozess. Und ich finde es schön, dass Thomas so Lara irgendwie geholfen hat, herauszufinden, dass sie mit ihrer Krankheit umgehen kann, während sie ihm geholfen hat, wieder ins Leben zu finden und eine bessere Beziehung zu seiner Schwester zu bekommen.

Laras Freund war in den Erinnerungen, die sie Thomas erzählt hat, sehr kontrollierend und man hat das trotz aller Zärtlichkeiten gemerkt, sodass ich mir wirklich immer weniger vorstellen konnte, dass Thomas tatsächlich ihr Freund war - und bestätigt wurde das für mich auf Seite 343, als sie sagte, sie könnte Thomas nicht in der Erinnerung unterbringen. Er passte nicht rein, weil er nicht dort war, und so kam die Enthüllung, dass "Jobe"/Jo ihr Freund war, für mich nicht sehr überraschend. Er war ja schon im zweiten Abschnitt seltsam und es kam mir so vor, als hätte er ein besonderes Interesse an Lara und nun zu erfahren, dass er ihr Freund war, hat gut gepasst - die Autorin hat die Enthüllung sehr gut geschrieben und rückblickend ist es offensichtlich. Solche Wendungen finde ich immer gelungen.

Die Konfrontation mit Jo war schwer zu lesen, aber ich fand gut, dass sie Martin kontaktiert und er ihr dann geholfen hat, indem er die Wahrheit offenbart hat. Gott sei Dank ist sie nicht mit dem Mann mitgegangen, der sie von ihren Freunden isoliert und versucht hat, sie zu kontrollieren...

Es war schön, dass Lara sich gefreut hat, dass wenigstens die erfundene Begegnung in Rom keine Erinnerung ist, die von Jo überschattet wird, auch wenn es traurig war, dass der Rest nun befleckt wurde. Interessant fand ich, dass Lara dachte, sie kenne wenigstens Thomas' Blog, er dagegen nichts von ihr und Thomas denkt, sie kenne nur seinen Blog und er habe durch ihre Geschichten viel über sie erfahren. Beide haben irgendwie recht und es zeigt die Sichtweise der Charaktere recht gut.

Das Ende fand ich sehr schön; man merkt, dass noch nicht alles gut ist und dass es für Lara und Thomas ein harter Kampf ist, sich richtig ins Leben zurückzukämpfen, aber sie versuchen es und gerade Lara hat sehr gute Fortschritte gemacht. Thomas' Lage ist etwas schwerliegender, doch es ist ein hoffnungsvolles Ende und mir gefällt die Aussage, dass die Geschichte der beiden jetzt erst richtig anfängt. Das hinterlässt ein schönes Gefühl :)

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Mara S. kommentierte am 23. Januar 2018 um 22:04

Ich bin sehr erleichtert, dass sich Lara und Thomas nicht kennen und lieb(t)en. Das hätte mich wirklich fertig gemacht, wenn er derjenige gewesen wäre, der Lara schlimmer als ihre Mutter behandelt hat. Und ich bin auch froh, dass die Unfälle der beiden nicht miteinander hängen. Dass Cem eventuell gestorben ist, hatte ich fast geahnt. Der tauchte so oft in Thomas Erinnerungen auf, dass es mich schon arg gewundert hat, dass der nicht einmal im Krankenhaus auftauchte. Als bester Freund. Aber ich hab gefürchtet, dass Lara ihn vielleicht überfahren hat und Thomas gleich mit. 

Wirklich gut und sehr echt erzählt. Dieses Spiel mit den Erwartungen von uns Lesern und das Gefühl, dass man Lara vertraut und irgendwie doch nicht trauen kann als Erzählerin. Ein Buch, was endlich mal wieder etwas länger nachhängt in mir. 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 25. Januar 2018 um 08:27

Ich habe das Buch gestern Abend beendet und da konnte die Autorin mich definitiv überraschen, obwohl man ja schon geahnt hat, dass irgendwas nicht stimmt.

Das Ende fand ich ebenfalls sehr realistisch und passen, obwohl ich sonst eher der fan von einem Happyend bin, aber wie ihr schon gesagt habt, hier hätte es nicht gepasst. Allerdings hat mich der Gesundheitsstand von Thomas nach 14 Monaten doch ein wenig geschockt. Ich hätte gedacht, dass er schon mehr Fortschritte gemacht hat oder es nicht ganz so schlimm für ihn ausgegangen ist.

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marsupij kommentierte am 27. Januar 2018 um 18:31

Die Überraschung ist ihr gelungen. Auch wenn mir recht bald klar war, dass die beiden sich nicht kannten, blieb noch genug Überraschung übrig.

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marsupij kommentierte am 27. Januar 2018 um 18:31

Die Überraschung ist ihr gelungen. Auch wenn mir recht bald klar war, dass die beiden sich nicht kannten, blieb noch genug Überraschung übrig.

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 29. Januar 2018 um 10:33

Ja, und man konnte sich einfach nicht sicher sein. In dieser Hinsicht also defintiv gut gemacht. ;)

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skiaddict7 kommentierte am 25. Januar 2018 um 21:06

Ich fand den letzten Teil wirklich gut. Jobe war eine überraschende Wendung. Aber es macht Sinn. Die Details bei den Geschichten mit Thomas gingen nicht auf - vor allem das mit dem Ferienhaus. Lara hat sehr viel Stärke gezeigt und sich unglaublich weiterentwickelt. Sie konnte sich vor Jobe retten, was das wichtigste ist, und sie hat erkannt, dass sie allein sein kann. Dass sie allein nicht niemand oder nichts ist. Ich fand es sehr schön, dass sie Thomas am Ende besucht hat.

Das Ende fand ich sehr realistisch, was ich immer schätze. Traurig zu sehen, wie wenig weit Thomas gekommen ist, aber realistisch. Insgesamt ein sehr schönes und spezielles Buch. Jetzt muss ich noch überlegen, wie ich die Rezension schreibe.

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buchfeemelanie kommentierte am 27. Januar 2018 um 11:17

Okay, das Buch verändert sich etwas im Verlauf. Gefällt mir gant gut, dass ich das in diese Richtung nicht erwartet habe. Es wurde auch interessanter, zum Glück für mich. Hätte ich das Buch privat gelesen, hätte ich es vielleicht schon beendet. Mir gefällt, das immer klarer wird, was passiert ist und das Thomas sie hören kann. Für mich wurde gut spürbar rüber gebracht, unter welchem Druck Lara steht, Ich weiß aber nicht so richtig, wie Thomas nun ist- Es ist immer noch etwas verwirrend. 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 29. Januar 2018 um 10:38

Was meinst du damit "wie Thomas nun ist"? Seinen Krankenstand?

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DCLady kommentierte am 27. Januar 2018 um 15:01

Wow, das Ende hat mich wirklich überrascht und war ganz anders als ich am Anfang des Buches vermutet habe. Aber genau darum, lese ich so gerne, Wendungen und Überraschungen machen die Geschichte doch erst richtig interessant.

Ich bin überrascht, finde das Ende aber auch irgendwie passend.

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Bianca kommentierte am 27. Januar 2018 um 20:46

Der letzte Teil hat wirklich noch einige Überraschungen und vorallem Aufklärungen mit sich gebracht. Zwischendurch hatte ich zwar das Gefühl, dass all diese Dinge jemand Anderes Lara angetan hat, aber dass es dieser Jobe ist, darauf wäre ich nicht gekommen. Ich muss gestehen, dass ich ihn nicht als "Bösewicht" in Verdacht hatte. Dafür war er nicht präsent genug. Aber genau das fand ich auch unheimlich gut. Das er tatsächlich erst zum Ende die tragende Rolle bekommen hat. 

Das Ende finde ich auch sehr gut gelungen und wie die meisten Anderen hier auch, am realistischsten. Daher für mich auch ein gelungenes Happy End, wenn auch nicht alles so wunderbar gut geworden ist. Thomas hat für seine Verhältnisse tolle Fortschritte gemacht und darauf kommt es an.

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Miss Lila kommentierte am 27. Januar 2018 um 23:41

Was für ein Ende.. damit hätte nun wirklich keiner gerechnet.

Thomas Entwicklung bzw Genesungsprozess dauert sehr lange... das war echt schon schockierend.

Laura und Thomas konnten sich letztendlich gegenseitig helfen, sodass jeder davon profitiert hat.

Wo ich zuvor noch überlegt habe, ob Laura und Thomas sich kennen, ergab sich die Geschichte dann ganz anders. Eine ganz tolle Wendung. ich glaube ein typisches Happy End mit Thomas und Laura hätte auch nicht gepasst. Eine rundum gelungene Geschichte.

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Tine kommentierte am 29. Januar 2018 um 15:20

Gut, dass Laras Krankheit noch explizit erwähnt und thematisiert wurde.
Ich fand es am Ende ganz schön wirr, aber sehr gut, wie Lily Oliver mit unserer Wahrnehmung gespielt hat, sodass man nicht mehr wusste, was wirklich Realität ist. Lara tut mir leid, dass sie von einer Mutter, die sie nie unterstützt oder geholfen hat, zu so einem kranken Freund gekommen ist, der sie noch schlimmer behandelt hat! Aber das Ende ist schön, Lara ist so stark und schafft es gegen ihre Krankheit anzukämpfen.
Liliy Olivers Schreibstil war richtig toll. Ich wurde beim Lesen sogar so unruhig wie Lara und konnte nicht einschlafen bis ich das Buch beendet hatte, um 2 Uhr nachts.
 

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Tintenklecks kommentierte am 01. Februar 2018 um 14:39

Tut mir furcthbar leid, dass ich mich jetzt erst melde!! Mein Internet hat total rumgezickt. Also jetzt auch noch meine Meinung zum letzten Teil: Wie ihr alle hatte ich auch nicht mit dieser Wendung gerechnet, auch wenn ich mir ja so etwas in diese Richtung gewünscht hatte. Ich wollte einfach nicht, dass Thomas sie so schlecht behandelt hat - auch wenn ich ihn ja eigentlich gar nicht kenne.

Die Auflösung - auch mit der Löschung der 3 Jahre und allem drum und dran - fand ich sehr, sehr gut. Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Als er "Lara" gesagt hat, habe ich fast angefangen zu heulen, weil ich dachte, er hat sie gleich erkannt und jetzt können sie richtig reden. So war es dann ja nicht - aber wie andere auch, bin ich der Meinung, dass es ein "gutes" Ende für das Buch war. Eine Fortsetzung würde ich da auch gar nicht haben wollen. Klar gibt es viel zu erzählen, aber das besondere würde glaube ich verloren gehen, wen man die Liebesgeschichte jetzt einfach so weiterspinnt.

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