Leserunde

Leserunde zu "Cloud" (Claudia Pietschmann)

Cloud
von Claudia Pietschmann

Bewerbungsphase: 04.12. - 18.12.

Beginn der Leserunde: 01.01. (Ende: 21.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Arena Verlags – 20 Freiexemplare von "Cloud" (Claudia Pietschmann) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Emma ist verliebt: Paul versteht sie wie kein anderer, seit ihr kleiner Bruder verstorben ist. Die beiden haben sich zwar noch nie getroffen, aber online teilen sie alles miteinander. Paul will alles über sie wissen und Emma schneidet bereitwillig ihr ganzes Leben für ihn mit. Immer wieder fallen ihm Überraschungen ein, die er ihr über das Internet per Knopfdruck schickt. Aber die netten kleinen Gefallen, die Paul ihr tut und ihr Leben schöner machen, bekommen bald einen bitteren Beigeschmack. Denn für Paul scheint Emma das einzige Fenster zur Welt zu sein. Ihrem Wunsch, sich endlich zu treffen, weicht er aus. Was ist los mit Paul – und gibt es ihn überhaupt? 

ÜBER DIE AUTORIN:

Claudia Pietschmann, 1969 in der Mark Brandenburg geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend inmitten zahlloser Bücher. Sie studierte in Berlin Betriebswirtschaftslehre und arbeitete anschließend als Marketingberaterin und Werbetexterin. Mit dem Träumen beschäftigt sich die Autorin schon lange. Es ist ihr sogar gelungen, das Luzide Träumen zu erlernen, genau wie die Figuren in ihrem Debutroman "GoodDreams".

21.01.2018

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 121 - 242

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Pitschpatschpinguin kommentierte am 05. Januar 2018 um 08:50

oh mein gott, in dem zwischenteil ist ja wahnsinnig viel passiert - ich muss mich da erst einmal sammeln und kurz durchdenken, wie ich das kompakt zusammenfasse:

matt ist meiner meinung nach bis über beide backen in emma verliebt, es ist einfach der mann, der immer da ist, der fels in der brandung und verlässlich. sie hätte das internet trennen können und mit matt, bis ans ende ihrer tage (oder des buches) glücklich werden können...dem ist aber nicht so. paul wurde immer präsenter und fordernder. sie zeigt ihm seinen alltag und er hackte sich in das hightechhouse ein, was hier nicht nur emma beunruhigte. (aber mal im ernst, so sieht unsere zukunft doch aus...es wird auf jeder hinsicht eine verschlimmbesserung, wenn man das mit der internetsicherheit nicht in den griff bekommt).

was wohl jetzt für uns noch zukunftsmusik ist, ist dann das fazit, was mit paul passierte: er ist eine digitale seele und körperlich schon seit 5 jahren tod. das war wirklich recht unvorhersehbar und das nicht nur für emma. hier hat es mich zum nachdenken angeregt, ob es wirklich irgendwann mal "so" kommt...aber das dachte man vom hoverboard damals auch.

der schreibstil der autorin bleibt weiterhin flüssig, spannend und einfach gehalten, so dass man die seiten recht schnell durchblättert und man gar nicht merkt, dass man "schon" seit einer stunde dran sitzt. es macht spaß zu lesen, weil viel mehr dahinter steckt, als eine jugendgeschichte mit zukunftsmusik. es ist tiefgründig, zeigt die menschliche angst, die kontrolle zu verlieren, mit verlust umzugehen und versucht alles wichtige zu visualisieren und in eine greifbare form zu bringen...was eben mit dem virtuellen paul (der ja nur aus alten aufnahmen, und zahlencodierungen besteht) nur schwer funktioniert.

ich wünsche mir für emma, dass sie den absprung von paul schafft und mit matt glücklich wird. wie ein normales 16jähriges mädchen.

anmerkung: die eltern sind im mittelteil jetzt doch weniger zugegegen, wie noch am anfangsteil, was mir positiv gefällt, da diese nicht die hauptprotagonistin darstellen.

#teammatt

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Gittenen kommentierte am 05. Januar 2018 um 09:29

Ich habe übrigens Hoffnung ,dass Emma und Matt zusammen kommen. Ich denke da an die Party .

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 18:30

Sieht so unsere Zukunft aus? Ich denke, ein bisschen ist man auch selbst dafür mitverantwortlich, was wird. Man muss nicht in ein High-Tech-Haus einziehen. Es gibt andere Wege, seine Furcht in den Griff zu bekommen, als immer alles kontrollierbarer, perfekter, technischer zu machen. Wenn das breite Publikum für solche Spinnereien fehlt, weil sich die Menschen weigern, verrückt zu spielen, dann bleibt es vielleicht auch Zukunftsmusik.

 

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 11:26

Ich finde das Haus cool. Würde aber auch nicht offen für alle Besucher das PW rumliegen lassen. Blöder geht's nimmer.

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Arbutus kommentierte am 08. Januar 2018 um 13:38

Hast recht. Aber ich finde das Haus alles andere als cool.

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 18:53

Man müsste sich einarbeiten. Aber ein Kühlschrank, der mir mitteilt, dass was fehlt? Oder überhaupt ein mitdenkendes Haus? Die Überwachungskameras würde ich aber rausreißen.

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Mone39 kommentierte am 08. Januar 2018 um 20:52

Der Kühlschrank der sagt oder bzw mitteilt Hallo deine Milch ist leer , mag ja für den einen oder anderen hilfreich sein aber ich glaub sowas brauch man nicht also ich jedenfalls nicht. Ich guck lieber selber nach was mir so im Haushalt fehlt.

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 20:53

Die Kühlschränke gibts schon, die Jalousien gehen auf und runter, wie man sie programmiert hat, man kann vonwoauchimmer seine Mails abrufen und die Kaffeemaschine zu programmieren dürfte auch ein Kinderspiel sein. Zumindest in den USA werden die Kindermädchen von Überwachungskameras überwacht, zwar aus gutem Grund, ist aber dennoch ein irres Gefühl ... !

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MiraBerlin kommentierte am 08. Januar 2018 um 17:57

Ich denke nicht, dass sie es bewusst offen rumliegen lassen hat. Sie hat sich die Unterlagen ja gar nicht so genau angesehen. Finde es persönlich viel befremdlicher, dass sie für ihn alles filmt und ihn so an ihrem Leben teilhaben lässt, vor allem jetzt, wo sie weiß, dass er eigentlich tot ist...

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Mone39 kommentierte am 08. Januar 2018 um 20:54

Das sie trotzdem weiter mit Ihm geschrieben hat ist schon nicht mehr normal gewesen.

Ich hätte direkt blockiert und gut ist.

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E-möbe kommentierte am 10. Januar 2018 um 15:50

Nachdem er eh schon das Masterpasswort hatte, bringt das Blockieren auf Facebook nichts mehr. Er hängt ja trotzdem in deinem Haus und in deinem Smartphone.

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MiHa LoRe kommentierte am 16. Januar 2018 um 20:17

Ich finde, sie sollte nun echt ihren Eltern sagen, dass das Passwort geändert werden sollte. Er hat zwar nur Blumen bestellt und Kaffee gemacht, aber da meinte er das ja auch nett. Was, wenn er seine Meinung ändert? Er wirkt ja schon fast wie besessen und er hat quasi Macht über das ganze Haus. Er könnte z.B. das Wasser auf kochend heiß stellen, wenn gerade jemand unter der Dusche steht... Oder die Türen öffnen, oder etwas beklopptes bestellen ...

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Gittenen kommentierte am 05. Januar 2018 um 09:24

Also in den ersten Seiten des 2. Teils  habe ich die ganze Zeit gerufen : " Was machst du denn dumme Kuh" (entschuldigt den Ausdruck ). Sie hat so naiv und leichtsinnig gehandelt und hat Paul Videoaufnahmen vom Haus und Schulweg überlassen.  Ich habe mich so aufgeregt und habe zwischenzeitlich befürchtet dass es doch ein Pädophiler oder sonstiger Psychopatht ist, obwohl ich vorher die künstliche Intelligenz in Verdacht  hätte. So war ich eher erleichtert ,obwohl mir Emma sehr leid tat als sie es erfahren hat.

Zweitens ; ich habe ganz vergessen wie besessen eine 16 Jährige von einem Jungen sein kann ; ) . Paul hier ,Paul da...

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Pitschpatschpinguin kommentierte am 05. Januar 2018 um 10:50

ohjaaa, ich auch - hab da erst gemerkt, wie erwachsen ich eigentlich denke. wenn meine kinder videos des hauses einfach ohne nachzudenken ins netz stellen würden und ich das mitbekomme, wäre die hölle los! aber ich habe zum glück keine kinder. und kein haus :D
...nein, gerade in der heutigen zeit sollte man übervorsichtig sein, was seine persönlichen daten angehen.

mit 16 hat man keine angst, vor nichts und niemandem, das böse passiert lediglich in den nachrichten und man ist unverwundbar...bis man eben doch an die eigenen grenzen kommt. zum glück ist paul "nur" eine künstliche intelligenz und kein alter, bierbäuchiger spinner...

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Mone39 kommentierte am 06. Januar 2018 um 08:41

Ich habe Kinder und sollte ich mit bekommen das die Aufnahmen vom Haus machen würden dann wäre die Hölle los. In der heutigen Zeit kann man leider niemand vertrauen.
Zu Emma muss ich sagen Oman Mädchen du solltest einfach mal mehr nachdenken und nicht einfach blind vertrauen.

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:40

Natürlich ist sie total naiv. Aber sie ist 16 und sie glaubt an Pauls beste Absichten. 

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MiHa LoRe kommentierte am 16. Januar 2018 um 20:20

Ich hab mich immer total geärgert, wenn sie etwas so verdächtig fand, diesen Verdacht aber in der nächsten Sekunde verworfen hat ... bei der Sache mit der E-Mail Adresse zum Beispiel oder als er außer der Küche nichts im Video interessant fand.

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Mone39 kommentierte am 06. Januar 2018 um 08:56

Woah der Abschnitt war jetzt mal spannend und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Zu einem muss ich sagen dieses Hightech Haus würde mir schon ein wenig Angst machen. Vorallem wenn der Kühlschrank mir sagt Hey du muss Milch Eier was auch immer kaufen. Oder der Wasserhahn im Bad der kann doch gar nicht wissen wie mir grade nach Temperatur zum Duschen ist. OK ich hab gott sei dank kein solches haus.
Emma ist ganz schön blauäugig in Bezug auf Paul und Streitet deswegen sogar mit Matt. Der meiner Meinung nach eigentlich normal Denkt, man sollte im Internet niemand trauen.
Zu Matt weiß ich noch nicht wirklich wie ich ihn einschätzen soll. Im Moment bin ich der Meinung der gute ist verliebt in Emma. Ob es wirklich so ist wird sich zeigen. Und zu Paul, wow damit hätte ich nicht gerechnet. Ich dachte eher an einen alten langweiligen Kerl so sie Paul's Vater aber das er im Endeffekt schon seit 5 Jahren tot ist und nur eine digital Seele ist damit hab ich nicht gerechnet.
Bin jetzt gespannt wie es weiter und zu Ende geht.

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Arbutus kommentierte am 06. Januar 2018 um 21:09

Kapitel 7.
Na prima. Und jetzt macht sie mit der Kamera eine feine Wegbeschreibung, damit auch jeder pädophile Datenabgreifer sie finden kann... Dabei scheint es ihr so gut zu tun. Paul erscheint wie so ein Stück Freiheit für Emma.

"Aber hätte ich mich mit Paul angefreundet, wenn er einfach nur auf meine Schule gehen würde? Vermutlich nicht, weil ich mich seit Monaten so sehr in mein Schneckenhaus zurückgezogen habe." 

"Sehnsucht. Ich kenne keinen Jungen in unserem Alter, der das einfach so sagen würde. Der überhaupt dieses Wort benutzen würde. ..." Also doch. Da steckt jemand viel Älteres dahinter. 
 

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 12:53

Kapitel 8.
Oh. Der Kaffee. ... DAS ist jetzt richtig gruselig. 
In diesem Kapitel fangen die Verstrickungen so richtig an, dramatisch zu werden. Und es bräuchte einen Befreiungsschlag, zu sagen: das wird mir zu heiß; ich steige aus aus der Geschichte. Aber den Mumm haben die Wenigsten schon in dem Alter. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht gehabt. Eher schon einen begabten Schutzengel... Und das Problem ist ja auch, dass Paul immer noch ein Rettungsanker ist. Und was für einer! 
Jetzt endlich wird mir Matt sympathisch. Wo er verletzt worden ist. 
 

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Lillymaus kommentierte am 08. Januar 2018 um 19:10

Ja, sie hat ihn verletzt, und trotzdem bringt er Verständnis für sie auf und will sie zur Party begleiten und sich im Hintergrund aufhalten. Das ist eine ungewöhnliche Einstellung und macht ihn sympathisch.

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wandagreen witzelte am 09. Januar 2018 um 20:56

Weichei ;-))

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Arbutus kommentierte am 10. Januar 2018 um 13:40

Sie meint mich, Lilly. Denk ich jedenfalls : )

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wandagreen kommentierte am 10. Januar 2018 um 15:42

Nein, Matt mein ich.

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Arbutus kommentierte am 10. Januar 2018 um 23:09

Oh...! Ich war mir sicher, Du hältst mich für ein Weichei, weil mir Matt sympathisch wurde... ; )

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E-möbe kommentierte am 10. Januar 2018 um 23:53

Dachte ich auch. Also, dass sie dich meint, nicht dass du ein Weichei bist. ;)

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Arbutus kommentierte am 11. Januar 2018 um 00:34

XD

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:27

Kapitel 9. 
Matt. Jetzt fange ich langsam an, ihn richtig gern zu haben. Denn er sagt Emma in ein paar wenigen Worten das Allerwichtigste, das man einem Menschen in so einer Situation sagen kann.
Und es ist gut, dass Emma - nicht virtuell, sondern real - aus ihrem Schneckenhäuschen rausgekommen ist und sich Matt anvertraut hat. Ja, Matt war definitiv eine falsche Fährte. 
 

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:39

Kapitel 10.
Deswegen also kennt er Adele nicht. Wir haben uns alle geirrt. 
Eine Cloud namens Paul. Oder auch: ein virtueller Zombie. In was für eine Literatur bin ich da nur wieder hineingeraten???
 

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 20:57

GRINS.

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 14:38

Kapitel 11./12
Klar, dass sie Pauls Nachrichten jetzt nicht gut lesen kann. Aber eigentlich sollte sie es tun. Vielleicht zusammen mit Matt. Denn da braut sich garantiert was zusammen.

Matt hat Recht mit seinem Egoismusvorwurf, und es ist gut, dass er's auch ausspricht.

"Ich: Aber das ist Jahre her! Wir haben seit letztem Sommer eine Premierministerin. Theresa May.
Paul: Fuck!" 
Hier muss ich schmunzeln, und dieser Zombie wird mir fast sympathisch.  
Aber sie hätte doch erst mit den Eltern reden und die Passwörter ändern sollen. ...  

Hazel habe ich gerade echt gefressen. Blöde Tusse.  

Oh Gott, ist das traurig. Und hoffnungslos. Was für ein fürchterliches Dilemma. Klar - Paul ist in Wirklichkeit nur eine leblose Konstruktion. Aber seine Gefühle wirken so echt! Also, Paul hat das mit dem Password tatsächlich in der besten Absicht gemacht. Nur, jetzt hat er es. Und ich möchte gar nicht  wissen, wie lange seine Absichten noch gut bleiben. Mir graut vor dem, was kommt.

 

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 11:30

Was die Passwörter angeht, tragen die Eltern aber eine gewaltige Mitschuld. Hätten die sich nicht nur um ihre Probleme gekümmert, wäre ihnen wohl aufgefallen, dass das Hauptpasswort offen im Haus rumliegt - und sie haben ja auch ab und zu Besucher. Ich fand das übrigens sehr konstruiert mit dem Passwort, dass er das so sehen konnte. So offen macht das doch echt keiner, oder?

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Arbutus kommentierte am 08. Januar 2018 um 13:43

Irgendwas muss man immer konstruieren, damit die Geschichte rund wird...

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Lillymaus kommentierte am 09. Januar 2018 um 16:32

Aber manchmal wird so geschickt konstruiert, dass es überhaupt nicht auffällt....

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E-möbe kommentierte am 09. Januar 2018 um 17:58

Ja, das wollte ich vermutlich damit sagen. :D

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Doreen Frick kommentierte am 07. Januar 2018 um 16:14

Oha krass. Damit habe ich so gar nicht gerechnet. Aber he der Titel verrät es doch eigentlich schon. Puh also ich hätte den Kontakt zu Paul komplett abgebrochen mir wäre das eindeutig zu unheimlich. Paul wird auch gerade etwas anhänglich und gruselig. Das mit der Heizung war doch bestimmt er um zu sehen wann sie von der Schule kommt. Oh Gott in diesem Haus kann er die komplette Kontrolle übernehmen.
Hach Matt scheint ja schon irgendwie der Traumtyp zu sein aber mir persönlich wäre er zu glatt und erwachsen.

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 18:34

Ja, diese Wendung kam unerwartet.

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seitenleben kommentierte am 09. Januar 2018 um 11:26

ich finde auch - jetzt übertreibt Paul ganz gewaltig. Alle paar Minuten zu schreiben, dass sich jemand melden soll? Da würde ich durchdrehen. Und dann auch noch im Haus herumpfuschen - das ist wirklich gruselig. Wahrscheinlich überwacht  er eh alles mit den Kameras

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Arbutus kommentierte am 07. Januar 2018 um 18:24

Kapitel 13.
Das ist schon fast anrührend. Der Cloud-Paul wird einem so sympathisch. Auch wenn er eigentlich gar nicht existiert. Im Augenblick habe ich das Gefühl, der Original-Paul war viel zu gutherzig, als dass sein virtuelles Abbild großartig böse werden könnte. Das berührt mich...
Oh Mann. Jetzt redet sie mit gar keinem mehr darüber, was los ist. Nicht mit Matt, nicht mit den Eltern, und noch nicht mal mit Paul. 
"Warum verlangt er, dass ich mit meinen Eltern über ihre Überfürsorge rede, während er sich immer weiter in dieselbe Richtung entwickelt?" Keine gesunde Entwicklung, würde ich sagen. Immerhin hat sie es scharfsichtig erkannt. Aber sie kann noch keine Konsequenzen daraus ziehen. 
 

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daroe kommentierte am 08. Januar 2018 um 10:39

Bor damit habe ich gar nicht gerechnet. In dem Moment, wo ich erfuhr das Paul tot ist, war ich versucht das ganze Buch doof zu finden. In diesem Moment habe ich wirklich gedacht, dass mir das Ganze jetzt doch zu weit hergeholt ist. Dann habe ich eine Nacht drüber geschlafen und überlegt ob das wirklich möglich ist. Kann sich eine künstliche Intelligenz so weit in das Gefühlsleben einer 16-jährigen einbringen? Ich findes es einfach nur gruselig und beängstigend, dass es wahrscheinlich schon sehr bald möglich ist oder womöglich schon ist. Ich bekomme schon wieder Gänsehaut, während ich hier schreibe.

Viele sollten sich wirklich überlegen, ob man jeden Mist auf facebook posten und teilen muss. Daten sind so sensibel. Viele Menschen können gar nicht mehr ohne diese virtuelle Welt und hätten wahrschein sonst gar keine "Freunde".

Das Hightech-Haus ist jetzt schon Realität. Smart Home. Ob man alle Funktionen wirklich braucht, überlasse ich jedem selbst. Gruselig die Vorstellung, dass jemand die Steuerung über meine Kaffeemaschine übernehmen könnte. Gut das ich eine alte Filterkaffeemaschine habe.

Dann gab mir eine Sache noch sehr zu denken. Wie kam Paul an die Kreditkartennummer? Spätestens da hätte ich dem nicht mehr vorhandenen Typen so was von die Meinung gegeigt und jeglichen Kontakt abgebrochen. Sofort. Auch hätte ich zähneknirschend zu diesem Zeitung meinen Eltern reinen Wein eingeschenkt, damit sie das Masterpasswort ändern lassen. Aber als 16-jährige macht man leider nicht immer nur sinnvolle Dinge ....

Paul geht mir persönlich auf die Nerven. Am liebsten würde ich Emma schütteln, damit sie zur Venunft kommt und den Kontakt abbricht. Matt versucht dies schon die ganze Zeit. Leider ohne Erfolg. Für mich hat es auch den Anschein, dass der arme Kerl über beide Ohren in Emma verliebt ist. Küss sie endlich!!!!

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 11:34

Matt nimmt sich ihr gegenüber eh zu viel heraus. Wenn er sie noch ungefragt küsst, hoffe ich, dass sie ihm zwischen die Beine tritt.

Für mich ist Matt künstlicher als Paul. Aber ich gebe dir recht, dass Paul schon so viel kontrollieren kann, sollte Emma zu denken geben.

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 21:00

Hoho, welcher Kerl fragt denn vorher? Das wäre doch total unromantisch und uncool. Küssen - zurückküssen, Küssen - Backpfeife, (nur) diese Varianten gibt es *grins*.

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E-möbe kommentierte am 09. Januar 2018 um 22:52

Vielleicht bei der Liebesgedönsfrau aus dem 19.Jahrhundert.

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Arbutus kommentierte am 10. Januar 2018 um 13:45

Nee, es gibt da durchaus noch andere Varianten, Wandalein. 

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 11:21

Ok? Paul existiert nicht als alter Knacker (ich hatte ja kurz die Angst, dass Paul von seinem Vater dargestellt wird). Er exisitert eigentlich gar nicht, nur als Pixel, weil er ... tot ist? Für eine Weile hatte mich die Autorin dann mit dem Buch verloren, muss ich zugeben. Irgendwie dachte ich die ganze Zeit: Echt, das war's? Mir wäre so ein manipulativer echter Mensch/Mann lieber gewesen. Aber der Tote ist auch irgendwie manipulativ, und noch bin ich nicht sicher, ob das alles so stimmt. Vor allem dass Emma irgendwie weitermacht mit dem Kontakt finde ich irgendwie ... krank.

Dieser Matt! Mit seinem ewigen "fasste er unter mein Kinn und drehte meinen Kopf zu sich hin" hat er mich so aggro gemacht. Warum hat sie ihm die Pfoten nicht gebrochen, wenn er sie dauernd antatscht und zwingt, ihn anzusehen, obwohl sie es nicht will? Und überhaupt - kann sie sich bitte mal entscheiden? Bei der Party ist sie auf einmal total heiß auf ihn? Das ging mir zu schnell.

Ich fand den Mittelteil nicht gut ausgearbeitet. Alles so schnell und unlogisch (Paps zieht auch wieder ein und sie wollen es noch mal versuchen). Na ja.

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Arbutus kommentierte am 08. Januar 2018 um 13:53

Es ist halt schwer für Emma, Paul in die Wüste zu schicken, weil sie schon so eine intensive Bindung zu ihm aufgebaut hat. Außerdem ist sie ein Mensch mit einem Gewissen, das noch nicht so richtig weiß, wohin, deswegen ist es dann öfter mal im falschen Moment schlecht. 

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 18:57

Irgendwie kannst du dich viel besser in Emma reindenken. Ich finde sie oft sehr komisch.

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Arbutus kommentierte am 08. Januar 2018 um 21:29

Vielleicht weil ich auch mal eine naive Sechzehnjährige war.

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 21:02

Ich wette, es ist ein Debütroman! Ja, das stimmt (fast) alles. Aber die Wendung mit dem Toten fand ich zumindest mal nen neuen Einfall. Jetzt kommt alles drauf an, wie es weitergeht bzw. ausgeht.

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 11:24

Oh, nebenbei:

#Team:EmmasolldenkenlernenundMattundPaulindieTonnekloppen

#Team:Mattmachtaggro

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MiraBerlin kommentierte am 08. Januar 2018 um 17:55

Die Seiten fliegen weiter nur dahin :)

Mich hat es sehr überrascht, dass Emma die Reise nach Schottland wirklich gewagt hat, vor allem weil es so "früh" passiert ist. Ich hatte schon ein wenig Angst, wie dann die weitere Hälfte des Buches werden könnte, wurde aber zum Glück überrascht.

Paul ist also wirklich eine künstliche Intelligenz. Mir gefällt sehr gut, dass man vom Erzählstil nicht sofort merkt, um was es sich bei Paul handelt. Würde das Buch anders heißen, käme man auch nicht so schnell zu der Schlussfolgerung. Irgendwie schade.

Die Idee hinter Paul finde ich zwar auf den ersten Blick ganz "süß", dann aber auch total verstörend. Natürlich will man einen geliebten Menschen nicht gehen lassen, aber ihn so am Leben zu erhalten, lässt einen auch nicht glücklich werden, weil man nie wirklich Abschied nimmt.

Pauls Vater fand ich auch sehr komisch. So einem Menschen möchte ich nicht in der Realität begegnen. Allein das Lesen hat bei mir schon Beklommenheit ausgelöst.

Ich finde es krass, dass Emma weiterhin Kontakt zu Paul hat und sich ihm gegenüber anscheinend auch dazu verpflichtet fühlt. Klar, man könnte jetzt mit Gefühlen argumentieren, zugleich schwenkt sie dann aber emotional zu schnell wieder zu Matt. Das finde ich schon ein bisschen nervig - ja, sie ist ein Teenager, aber ich, mit gerade 20 Jahren, kann das einfach nicht nachvollziehen. Ich hoffe nur, dass sie Matt nicht verletzt - er ist nämlich echt ein Guter!

Dass sie Hazel als Freundin hat, ist ein großer Glücksgriff. Sie ist so geduldig und lieb. Ich fands super schön zu lesen, wie sehr sie sich gefreut hat, dass Emma zu ihrer Party gekommen ist. Die Szenen mit Matt waren auch echt süß. Vor allem waren sie nicht zu kitschig, das hat mir gefallen :)

Heftig finde ich es, wie Paul sich immer mehr in Emmas Leben einmischt. Da bekomme ich echt ein Beklemmungsgefühl. Interessant finde ich aber auch, dass Emma darüber nicht mit ihren Eltern redet. Klar, sie haben eh nicht das engste Verhältnis, aber dennoch verschweigt sie es. Ich verstehe vor allem nicht, warum sie nicht das Passwort ändern lassen können - das sollte doch nicht das größte Problem sein, oder? Da würde ich echt - allein aus Sicherheitsgründen - über meinen Schatten springen und es den Eltern beichten.

Ich frage mich, was mit Dennis aus dem ersten Abschnitt ist. Man hat von ihm gar nichts mehr gehört. Irgendwie komisch. Ich denke, dass da noch was kommt, weil er sonst nicht einfach so in der Geschichte aufgetaucht wäre...

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E-möbe kommentierte am 08. Januar 2018 um 18:59

Ich hatte das Gefühl, Dennis ist nur da, um zu zeigen, dass Emma ein Mensch mit Gewissen ist, damit man sich nicht zu sehr wundert, wie sehr sie auf Paul eingeht.

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MiHa LoRe kommentierte am 16. Januar 2018 um 20:31

Ich finde aber auch, dass Dennis ein zu auffälliger Charakter war, der irgendwie nochmal auftauchen sollte - auch wenn nur, um zu zeigen, dass er noch existiert.

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seitenleben kommentierte am 09. Januar 2018 um 11:33

Ich fühle mich zunehmend an den Film Transcendence erinnert. Macht Johnny Depp sich da nicht auch als toter Geist im Internet selbstständig?

Naja jedenfalls wird mir Paul mit jeder Minute unsympathischer. Er ist auch ganz schön fordernd und einengend geworden. "bitte dreh mir ein Filmchen, ich liebe dich, ich vermisse dich soooooo sehr" brrr

Der perfekte Matt bleibt weiter perfekt. Was mich gewundert hat, war Emmas plötzlicher Sinneswandel. Erst glaubt sie Gefühle für Paul zu haben, und nun plötzlich ist Matt der Traumprinz? Teenies ;)

Es bleibt weiter spannend und ich verkrümel mich schnell wieder in den nächsten Abschnitt

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Lillymaus kommentierte am 09. Januar 2018 um 16:42

Matt wird mir allmählich etwas sympathischer, weil er auf Emma aufpasst. Ich glaube auch, dass er sie sehr mag, sonst würde er die weite Tour nach Sco nicht auf sich nehmen.

Aber mit dem Vater von Paul hätte ich nicht soviel Konversation betrieben, und ich wäre erst garnicht ins Haus mit ihm gegangen....der erscheint mir unheimlich. Wahrscheinlich hat sie es nur gemacht, weil Matt sie beobachtete....
 

 

 

 

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E-möbe kommentierte am 09. Januar 2018 um 18:02

Dieses Gefühlskippen ging mir zu schnell. Erst Paul, dann der perfekte Matt (lol, ich mag den Ausdruck, den behalte ich bei ;) ).

Und dieser perfekte Matt geht mir immer mehr auf den Zeiger. Jetzt kann er auch noch Klavierspielen und singen wie Justin Bieber, und alle Mädchen schmelzen dahin. Doppel-würg.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 121 - 242
Arbutus kommentierte am 10. Januar 2018 um 13:49

Also dass einer klavierspielen kann und singen, macht ihn noch nicht automatisch zum Kotzbrocken, das möchte ich hier mal in aller Form betonen.

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E-möbe kommentierte am 10. Januar 2018 um 15:54

Wenn jemand in jeder Hinsicht perfekt ist, keine Ecken und Kanten hat, mag ich ihn/sie vielleicht im echten Leben, aber nicht in einem Buch. Was sich für das alltägliche Leben als nützlich erweist, ist in der Literatur einfach nur langweilig.

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seitenleben kommentierte am 11. Januar 2018 um 16:10

ganz im Gegenteil, das würde ihn zu meinem Traummann machen - aber es scheint einfach wirklich so, als hätte Matt nicht den kleinsten Fehler

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E-möbe kommentierte am 11. Januar 2018 um 18:57

Traummänner gibt's nur in Träumen. Jemand, der so perfekt erscheint, hat Leichen im Keller. ;)

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 20:05

So. Ich überspringe jetzt mal eure Komments, weil ich erst in der Mitte bin.

Das Mädel hat ja nen Knall! Aber total. Da kennt Paul das Masterpasswort und sie unternimmt NICHTS. So naiv kann man einfach auch als 16jährige nicht sein. Darf man nicht.

Und dass Paul Kaffee macht ist einfach unverschämt. Die Rosen sind wirklich dick übertrieben. Warum ist Emma DUMM? Das verleidet mir das Buch.

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Arbutus kommentierte am 10. Januar 2018 um 13:53

Ein Mensch ist nicht in jedem Fall dumm, nur weil einige seiner Verhaltensweisen schwer nachvollziehbar sind.

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wandagreen kommentierte am 10. Januar 2018 um 15:46

Goldwaage, Buti. Nein, debil ist sie nicht. Aber schon extrem dumm in bezug auf das Passwort.

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wandagreen kommentierte am 09. Januar 2018 um 20:50

Oho, unerwartete Wendung!! Hat man / hab ich nun wirklich nicht erwartet, dass Tote lebendig gehalten werden in der Clout als KI und sich verselbständigen.

Plus: unerwaretete Wendung.

Minus: echt unrealistisch.

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Lillymaus kommentierte am 10. Januar 2018 um 00:39

Deinen Minuspunkt teile ich: sowas von unrealistisch....

Und hier am Ende des 2. Teils auch einige Längen, ich habe das Gefühl, hier wiederholen sich einige Gedanken....wirkt sehr gedehnt.

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Stefanie Schultz kommentierte am 11. Januar 2018 um 00:46

Dieser Teil hat mich so sehr an eine Folge von Black Mirror erinnert.. und ich liebe diese Serie! Im Nachhinein hätte man sich das mit der K.I. auch schon denken können, wenn man sich das Cover und den Titel nochmal so anschaut, aber trotzdem hat es mich sehr unerwartet getroffen. Wahrscheinlich weil ich auch einfach nicht damit gerechnet habe, dass so eine Story in ein Jugendbuch gepackt wird. Naja, da ich auch ein totaler SciFi Fan bin, fand ich es zumindest sehr interessant und hätte mir sogar mehr „Fakten“ von Paul‘s Dad gewünscht, aber naja wenn Emma sich dafür nicht weiter interessiert und nicht nachhakt, dann kann man da wohl nichts machen... :D Zumindest finde ich es nun auch komisch, dass Paul auf einmal so sehr darauf beharrt, dass Emma für den Marathon trainiert. Ich denke, dass wird sich noch als „sei immer hilfsbereit und helfe den Menschen“-Bug entpuppen, der uns den folgenden Seiten verdeutlichen wird, dass sich hinter Paul doch nicht mehr so viel Reelles verbirgt. 

 

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Suselovesbooks kommentierte am 12. Januar 2018 um 20:06

Eine wirkliche Überraschung für mich. Ich hatte ja darauf getippt, das Paul an einer Krankheit leidet. Naja ein wenig stimmte es ja auch. Paul wird mir aber zunehmends unheimlicher. Wie kann man in der kurzen Zeit von Liebe sprechen. Er scheint sich sehr von Emma abhängig zu machen.
Ich hoffe Emma begreift das auch. Sie ist ja sehr naiv. Matt mag ich immer noch, er wirkt so erwachsen. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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Angélique ergänzte am 12. Januar 2018 um 20:30

So, weiter zu Teil Zwei: 

Den Teil habe ich von allen dreien (glaube ich) am Schnellsten gelesen. Ich habe bei Emmas Umgang mit Paul und ihren privaten Informationen auch nur verzweifelt den Kopf geschüttelt. Das... Ahhjhh warum! Also ich stimme allen zu, die da wenigstens etwas vorsichtiger gewesen wären. Trotzdem sorgt ja gerade das ausversehen weitergegebene Masterpasswort für die (notwendige) Spannung :)

Ich muss sagen, ich habe mir eine Meinung gebildet: Ich mag Paul absolut überhaupt nicht. Der hat sich in nichts einzuhacken. Punkt, aus, basta. Sorry, aber kein Mensch hat so etwas zu tun. (Da merkt man dann sofort, dass er zwar als Mensch "normal verliebt" gewesen wäre, aber der analytische KI Teil im Verhalten überwiegt; um mir mal selbst vorweg zu greifen.)

Dass Paul dann allerdings tatsächlich mal gelebt hat hat mich dann schon aus der Bahn geworfen. Ich dachte er sei erfunden und einfach "nur" programmiert ( und vielleicht ein etwas fehlgeschlagenes Experiment) - aber er war ein normaler Junge. Puh, das... Kam unerwartet. (Also nur dass er gelebt hat, dass er nicht real ist war glaube ich jedem klar.)

Matt ist also wohl tatsächlich in Emma verliebt und Emma täte besser daran mit ihm zu gehen. Ich mag Pauls Kontrollwahn nicht.

Außerdem finde ich es dezent seltsam, dass die Eltern davon nichts bemerken. Ich meine, klar, die haben ihre eigenen Probleme  - aber Emma ist inziwschen ihr einziges Kind. Vielleicht sollten sie sich auch etwas mit ihr beschäftigen und sie nicht einfach als selbstverständlich ansehen. Ihr jetziges "Kümmern" ist ja eher ein halber Sorgerechtsstreit...

Ja, so viel dazu. Man liest sich ;)

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E-möbe kommentierte am 12. Januar 2018 um 22:21

Matt hat einen ähnlichen Kontrollwahn. Taucht der doch immer auf, wenn Emma ihn nicht erwartet.^^

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Arbutus kommentierte am 15. Januar 2018 um 22:06

Na wenigstens werden in diesem Leseabschnitt die Coldplay-Fans rehabilitiert.

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MiHa LoRe kommentierte am 16. Januar 2018 um 20:08

Ich glaub, ich hab wirklich jedes Mal etwas angeekelter geguckt, als Paul zur Sprache kam oder sogar etwas schrieb. Das, was er schreibt, ist total unheimlich. Warum ist er so besessen von ihr?

Als er ihr einen Kaffee gebracht hat, dachte ich kurz, er könnte vielleicht ein seltsames Feature des Hauses sein, aber die Aufklärung ergibt schon Sinn. Und ich finde Paul schon unheimlich. Er ist nicht wirklich eine Person, sondern nur, was von Paul zu Lebzeiten noch erfasst wurde. Ich denke, dass Emma ihm nicht schreiben müsste, aber ich versteh auch, dass er ihr leidtut, wenn er denn wirklich etwas fühlen kann.

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Arbutus kommentierte am 16. Januar 2018 um 21:46

Ich finde, es ist so ein bisschen wie ein Stofftier, das man sehr liebgewonnen hat. Und von dem man sich nun aus irgendeinem Grund trennen soll.  In dem virtuellen Zombie ist in Wirklichkeit genausowenig Gefühl wie in dem Stofftier, aber die Gefühle des Kindes, das das Stofftier geliebt hat, sind nicht so einfach wegzukriegen. Und ich finde, das ist so gut geschildert, es zerreißt einem beim Lesen fast das Herz.