Leserunde

Leserunde zu "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe" (Michelle Marly)

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe - Michelle Marly

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
von Michelle Marly

Bewerbungsphase: 12.04. - 26.04.

Beginn der Leserunde: 03.05. (Ende: 24.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe" (Michelle Marly) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Auf der Suche nach l’eau d‘amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

ÜBER DIE AUTORIN:

Hinter Michelle Marly verbirgt sich eine deutsche Bestsellerautorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.

24.05.2018

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 168

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 168
milkshake kommentierte am 07. Mai 2018 um 19:28

Der erste Leseabschnitt ist beendet. Ich bin noch nicht ganz glücklich mit dem Buch, es liest sich sehr flüssig und schnell, keine Frage. Aber es kratzt doch oft stark an der Kitsch Grenze und es ist in einer Art und Weise erzählt, dass ich nicht das Gefühl habe, eine historische Persönlichkeit vor mir zu haben, sondern eine erdachte Figur. Nun muss man auch sagen, dass ich absolut keine Expertin bin, was Coco Chanel anbelangt. Vielleicht kann das ja von euch jemand beantworten, wie authentisch die Figur bislang gezeichnet ist? Dass sie eine Geschäftsfrau durch und durch war, kommt schon rüber und auch dass sie eher unkonventionell war. Aber alles in allem habe ich das Gefühl, dass hier eine gute Portion Puderzucker über die Geschichte gestreut wurde. Bin dennoch gespannt, was da noch kommt und wie sich die aufkeimende Rivalität zwischen den Freundinnen entwickelt...

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cybergirl kommentierte am 08. Mai 2018 um 18:15

Mir geht esähnlich. Mir gefällt das Buch bisher recht gut aber auf Coco Chanel bezogen hätte ich gerne etwas mehr über ihre Arbeit als Designerin und ihre Erfolge gelesen. Ich hoffe auf den 2. Abschnitt.

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PMelittaM kommentierte am 09. Mai 2018 um 18:55

Naja, bezogen auf den Klappentext, haben wir bisher genau das bekommen, was da steht. Ich hatte nicht erwartet, eine komplette Biographie über Coco zu lesen, auch weniger etwas über sie als Geschäftsfrau, sondern eher über sie als Privatperson, über ihre Trauer und wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekam danach, und vor allem, über die Entstehung Chanel No. 5. Es ist halt nur ein Teil aus Cocos Leben.

Kitschig würde ich es bisher auch nicht nennen, ihre Gefühle kann ich im wesentlichen nachvollziehen und man muss auch den historischen Hintergrund im Auge behalten.

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milkshake kommentierte am 09. Mai 2018 um 19:12

Kitsch ist ja kein objektiver Begriff und für mein Empfinden hat die Geschichte leicht schwülstige Anteile und ich kann Coco leider noch nicht ganz greifen, was ich sehr schade finde.

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SarahV kommentierte am 10. Mai 2018 um 08:40

Ich habe mich mal im Internet mal ein wenig über das Leben von Coco Chanel informiert und anhand der Informationen, die ich dort erhalten habe, würde ich sagen, dass wir eine sehr authentische historische Protagonistin vor uns haben. Vor allem das, was wir bisher über ihr Unternhemen und ihr Kontakte erfahren haben, scheint sich genau so zugetragen haben.

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buechernarr kommentierte am 10. Mai 2018 um 12:21

Oh, gut dass es dir ähnlich geht wie mir. Bei manchen Beschreibungen oder Sätzen sind so viele Klischees verbaut, das es mich manchmal schüttelt. Schade eigentlich, gerade weil die ganze Geschichte so viel Potential hat eigentlich.

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cybergirl kommentierte am 08. Mai 2018 um 18:13

Das Cover ist ein Hingucker und passt hervorragend zu Coco Chanel.
Der Einstig in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, es liest sich gut und schnell.

Coco erfährt, dass ihr langjähriger Geliebter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.
Jetzt ist sie am Boden zerstört.
Sie hat sich in den Kopf gesetzt Boy, wie sie ihren Freund nannte ein Denkmal in Form eines einzigartigen Parfüms zu setzen.
Ihre Freundin Misia nimmt sie mit auf ihre Hochzeitsreise nach Venedig.
Hier kommt sie auch mit einigen Künstlern, darunter Igor Strawinsky und russischen Emigranten in Kontakt.
Das Leben mit der Boheme lässt sie ihren Kummer für kurze Zeit vergessen.
So lässt sie auch Igor Strawinsky mit seiner Frau und den 4 Kindern in ihrem Haus wohnen.

Es wird zwar auch immer wieder erzählt das Coco eine sehr erfolgreiche Designerin ist. Von ihrer Arbeit, den Entwürfen und ihrer Kundschaft wird aber so gut wie nichts erzählt was ich ein bisschen schade finde.
Ich hätte gerne etwas mehr über die Person Coco Chanel und ihre Arbeit erfahren aber vielleicht kommt das ja noch im nächsten Abschnitt. Ich bin gespannt.

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Muschelschubser kommentierte am 10. Mai 2018 um 15:38

stimmt, das Cover und überhaupt die ganze Aufmachung ist sehr schön!

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Simone Nitschke kommentierte am 17. Mai 2018 um 09:15

da hast du recht.
Über ihren, bis dahin, eigentlichen Erfolg als Designerin erfährt man leider so gut wie gar nichts.
Das finde ich auch schade, jedoch nichts, wodurch ich das Buch negativ Bewerten würde, weil es ganz klar um die Entstehung des Duftes geht

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PMelittaM kommentierte am 09. Mai 2018 um 18:50

Ich bin angenehm überrascht, wie toll sich der Roman lesen lässt, wie gut ich Coco schon kennenlernen konnte, wie viel Zeitkolorit einfließt ...

Schon das Zitat von Coco auf der Buchdeckelinnenseite gefällt mir sehr gut: "Ich bereue nichts im Leben, außer das, was ich nicht getan habe"

Dass wir Coco/Gabrielle bereits 1897 als 14Jährige im Kloster treffen und so einen Blick in ihre wenig schöne Kindheit werfen können, gefällt mir gut, man kann sie dadurch direkt besser einschätzen, bewundern, was sie geschafft hat, verstehen, was sie umtreibt.

Der Tod ihres Geliebten Boy nimmt sie wirklich sehr mit, dabei scheint er eher ein Lebemann gewesen zu sein, der die Liebe zu ihr wahrscheinlich viel weniger ernst nahm als sie. Ich hoffe, dass sie eines Tages eine ähnlich tiefe Liebe zu jemand anderem verspüren kann. Tatsächlich weiß ich über Coco Chanels Leben bisher so gut wie gar nichts.

Auch interessant finde ich, dass wir hier der Entstehung von Chanel No. 5 beiwohnen, ich gehe mal davon aus, dass die Hintergründe stimmen, werde dazu aber später noch ein bisschen googeln, vorerst will ich mich nicht spoilern lassen.

Mir gefallen so altertümliche Begriffe wie "Backfisch"

Weiß jemand, für wen das Pseudonym Michelle Marly steht?

 

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milkshake kommentierte am 09. Mai 2018 um 19:10

Dass wir einen kleinen Einblick in ihre Kindheit erhielten, gefiel mir auch. Macht ihren Werdegang noch imposanter, wenn man bedenkt, dass sie es allein aufgrund ihres Talentes von unten in die High-Society geschafft hat. 

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Muschelschubser kommentierte am 10. Mai 2018 um 15:45

witzig.. mich hat's eher gestört... ich finde, dass man es meistens nicht für die Geschichte braucht, bzw. es auf diese Weise zu machen. Hätte sie es nicht jemandem erzählen können? oder in Gedanken dorthin zurückkehren, statt einen kompletten Zeitabschnitt daraus zu machen?

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PMelittaM kommentierte am 10. Mai 2018 um 17:46

So ist es aber doch viel eindrücklicher, finde ich.

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Simone Nitschke kommentierte am 17. Mai 2018 um 09:17

ich finde den Einblick in die Kindheit gut und finde es auch wichtig, um den Werdegang besser nachvollziehen zu können.

Die Kindheit sorgt für einen gewaltigen Unterschied, da Coco sich ihren Erfolg knallhart erarbeiten musste und sich quasi von ganz unten hoch arbeiten musste

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buechernarr kommentierte am 17. Mai 2018 um 11:02

Ihc finde auch, dass es wichtig ist, weil man nur so Coco als charakter verstehen kann, aber mir fehlt der weg etwas. Man erfährt quasi nur den Startpunkt, an dem Cocos geschichte startet (eben im Kloster), dann fehlen weite Stücke, die sie sicher auch stark geprägt haben, daher ist die erste Szene für mich etwas aus dem Konzept gerissen.

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Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:21

Ja das stimmt, mir hat der Übergang auch etwas gefehlt.
Der Sprung war zu groß

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Muschelschubser kommentierte am 10. Mai 2018 um 15:48

guck mal, ich ahbe das gefunden "Michelle Marly ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Sie lebte lange Jahre in Paris, woher sie auch die Motivation für ihren Coco-Chanel-Roman Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe hat, der 2018 erschien." Quelle https://www.histo-couch.de/michelle-marly.html

und "HInter dem (offenen) Pseudonym Michelle Marly verbirgt sich Micaela Jary, eine Grande Dame der Literatur," Quelle: https://www.buechertreff.de/forum/thread/100682-michelle-marly-mademoise...

Lieben Gruß

 

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Muschelschubser kommentierte am 10. Mai 2018 um 16:05

PS: und hier die Homepage der Autorin: https://www.micaelajary.de/

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PMelittaM kommentierte am 10. Mai 2018 um 18:02

Danke, dass du für mich gegoogelt hast, ich hatte noch keine Zeit dazu und gehofft, dass einer von euch die Autorin vielleicht kennt. Mir sagt auch der Name "Micaela Jary" nichts, habe aber auf ihrer Homepage nun die Bestätigung gefunden, dass sie auch Michelle Marly ist. Kennt jemand die Romane Jarys? Kann man die empfehlen?

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Hannelore Bayer kommentierte am 12. Mai 2018 um 09:18

Die Bücher von Micaela Jary kann ich unbedingt empfehlen, vor allem die Alsterufer-Saga und "Wie ein fernes Lied".

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Cassandra kommentierte am 12. Mai 2018 um 14:15

Ich habe mir gerade der"Gutshof im alten Land" die Vorgeschichte bei Amazon gekauft. Ich bin gespannt, wie sie mir gefällt.

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Muschelschubser kommentierte am 13. Mai 2018 um 09:42

gern geschehen! so was interessiert mich immer :-)

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Simone Nitschke kommentierte am 17. Mai 2018 um 08:59

siehst du "Backfisch" echt als altertümlich an?

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PMelittaM kommentierte am 17. Mai 2018 um 15:34

Backfisch als Synonym für ein junges Mädchen benutzt doch heute niemand mehr, also ja, ist für mich ein altmodischer Begriff. 

Wikipedia ist da mit mir einer Meinung: Backfisch ist eine – heute veraltete – Bezeichnung für heranwachsende Mädchen im Jugendlichenalter.

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Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:22

Okay :) da stimme ich zu

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read-dream-fall kommentierte am 09. Mai 2018 um 23:06

Auch ich habe den ersten Leseabschnitt gerade beendet. Mir gefällt das Buch bis jetzt echt gut. Bevor ich das Buch angefangen habe, wusste ich so gut wie gar nichts über Coco Chanel. Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen und ich bin jedes Mal überrascht, wenn ich mir die Seitenanzahl anschaue. Ich finde die Freundschaft zwischen Coco und Misia sehr amüsant und herzallerliebst.

Die Rückblicke in ihre Kindheit finde ich auch klasse eingebracht. Anscheinend hatte sie keine leichte Kindheit, umso bewundernswerter finde ich ihren Erfolg. Was für eine Frau! 

Mal schauen, was noch passieren wird :-)

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SarahV kommentierte am 10. Mai 2018 um 08:45

Ein netter erster Leseabschnitt! Auch ich finde,dass sich das Buch unheimlich leicht und schnell lesen lässt.

Für mich war dieser erste Lesebaschnitt insofern sehr interessant, da ich mich bisher noch nie mit Coco Chanel auseinandergesetzt habe. Erst jetzt wurde mir bewusst, welch außergewöhnliche Frau sie war. Ich mag ihre unkonventionelle Art, ihr Leben zu gestalten. Besonders beeindruckend finde ich außerdem ihren Mut und ihr Engagement im Hinblick auf ihre Karriere. Ich freue mich darauf, noch mehr von dieser starken Persönlichkeit zu lesen.

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Muschelschubser kommentierte am 10. Mai 2018 um 15:42

Hallo zusammen,

leider kann ich jetzt erst anfangen, Ihr seid mir weit vorraus... :-(

dafür habe ich aber die Mädels in meinem BookClub dazu gebracht, das Buch demnächst zu lesen. Da bin ich mal gespannt, was die so sagen.

Bisher stimme ich den meisten hier zu: leicht und flüssige Sprache, aber ein bißchen Klischee-behaftet.

Ich frage mich, warum es notwendig ist, gleich zu Beginn soweit in die Vergangenheit zu "reisen" und ihre Kindheit zu schildern.  Irgendwie muss jetzt jeder in mindestens zwei Zeitzonen schreiben, oder?

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Cassandra kommentierte am 10. Mai 2018 um 16:40

Geht mir auch so, der Prolog passt für mich nicht so ganz.

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Cassandra kommentierte am 10. Mai 2018 um 16:38

Ich fand den Prolog jetzt auch nicht unbedingt überzeugend.
Aber insgesamt fand ich den Abschnitt interessant mit vielen Protagonisten, die kurz angeschnitten werden.
Ich bin gespannt, wie es mit Dimitri weitergeht.
Gut gefällt mir, wie beschrieben wird, wie ihr erstes Parfum entsteht.
Interessant, wie Coco von der feinen Gesellschaft gemieden wird, obwohl sie doch schon eine erfolgreiche Geschäftsfrau war.
Auch gut gefällt mir,dass die Autorin Cocos Freunde über sie erzählen lässt.
Im großen und ganzen wirkt die Geschichte auf mich authentisch und könnte so gewesen sein.

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natti01 kommentierte am 10. Mai 2018 um 16:49

Der Anfang war schon mal gut. das Buch liest sich sehr gut, der Charakter der Coco Chancel ist gut getroffen, die Geschichte ist erst mal gut. Noch kann ich aber nicht sehr viel sagen, denn noch schanke ich etwas.

Einerseits ist es interessant, aber dann doch noch nicht so mitreißend für mich das ich sagen kann "wow". Noch fehlt mir mehr Info rund um Coco, aber vielleicht kommt es ja noch.

Mal abwarten wie es weiter geht.

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allegra kommentierte am 10. Mai 2018 um 18:01

Da mein Buch etwas verspätet angekommen ist, bin ich erst auf S.100 und habe deshalb die Beiträge der Vor Schreiber innen nicht gelesen.

Das Buch liest sich recht flott. Die Sprache ist einfach, aber dennoch nicht monoton. Jann man gutbauf Reisen lesen.
Es wird die Geschichte angekündigt, wie Coco Chanel ihr Chanel Nr.5 entwickelt hat. Und da kann man bereits einiges erkennen. Es handelt sich um eine spezielle Art Liebesroman vor historischer Kulisse und das ist bisher sehr schön gelungen. So viel ich vom Leben von Coco Chanel kenne, ist ihre Charakterisierung für mich stimmig getroffen. Ich freue mich auf die weitere Lektüre.

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Hannelore Bayer kommentierte am 10. Mai 2018 um 19:58

Hab leider mein Buch erst heute abend bekommen von meiner Nachbarin.War leider gestern den ganzen Tag nicht daheim und sie wollte abends nicht mehr stören! Fange aber sofort an zu lesen.

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Melly13 kommentierte am 11. Mai 2018 um 15:23

Ich habe mein Buch auch erst recht spät bekommen und konnte daher gestern erst mit dem Lesen beginnen :)
Ich habe jetzt den ersten Teil durch und ich schließe mich euch an. Das Buch ließt sich sehr flüssig und gut.
Ich fand auch den Einstieg mit dem Einblick in ihre Kindheit auch sehr gut. Gewünscht hätte ich mir auch ein paar mehr Einblicke in ihr Leben als Designerin.
Aber im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch sehr gut. Es wirkt sehr authentisch und man kann sich auch sehr gut in die Figuren hineinversetzen.
Bin schon gespannt auf den Rest. :)

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Hannelore Bayer kommentierte am 12. Mai 2018 um 09:30

Mir gefällt das Buch bisher sehr gut. Durch den Prolog bekommt man einen kleinen Einblick in die sicher nicht einfache Kindheit von Coco Chanel. Etwas mehr von ihrer Arbeit als Designerin, ihrer Kundschaft hätte ich schon gerne gelesen.Interessant finde ich die Seiten mit Francoise Coty. Sie möchte ja ihrer verstorbenen Liebe Boy ein Denkmal in Form eines Parfüms setzen. Ich finde das sehr opulent geschrieben und auch klasse, daß sie bei Coty in die Lehre geht.Lalique kannte ich bisher als Parfüm und weniger als Schöpfer der Flakons, ich wußte auch garnicht, daß die Firma schon so lange existiert. Immer wieder schön, auf was man durch die entsprechenden Geschichten wieder gestoßen wird. Hoffentlich kann man noch etwas mehr von der chanel No.5 Erfindung und Herstellung lesen. Ich bin mit dem Parfüm groß geworden, Mutter, Tanten und Bekannte waren sehr stolz, das zu tragen.

Weil ich mein Buch erst sehr spät erhalten habe, bin ich leider erst auf Seite 100 und werde mich nochmal melden.

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buechernarr kommentierte am 13. Mai 2018 um 09:40

So, jetzt hab ich es auch endlich geschafft, die letzten seiten des abschnitts zu lesen.

BIsher finde ich es ganz nett, aber nicht wirklich außergewöhnlich. Mir fehlt einerseits irgendwie die Recherche, also kleine Anekdoten über Coco selber und die Leute in ihrem Umfeld, die ihre Charaktere greifbarer machen würden, andererseits ist es mir, wie schon andere hier erwähnt haben, zu kitschig und zu klischeebeladen. Viele Beschreibungen sind mir zu schwülstig.

Ich vermisse auch etwas den Hintergrund von Coco Chanel. Der Prolog ist das einzige, was wir von Coco vor Boy erfahren... Mir fehlt auch etwas die Geschäftsfrau Coco. Alles, was wor von ihren motivationen, ihren Gefühlen erfahren, hat mit Boy zu tun, wobei nicht mal ganz klar wird, warum sie ihr komplettes leben auf einen mann ausrichtet, der sich nicht mal richtig für sie entschieden hat.

Ich bin zwar echt gespannt, wie es mit der suche nach dem duft weitergeht, und hoffe auch irgendwie nohc, mehr über das "tatsächliche" leben von Coco Chanel zu erfahren, aber bisher fehlen mir irgendwie die Daten. bisher ist es eine ganz nette Geschichte, deren hauptperson zufällig den gleichen namen wie die modeschöpferin hat, aber die Person Coco Chanel nicht wirklich lebendig werden lässt.

 

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Hannelore Bayer kommentierte am 14. Mai 2018 um 21:06

@Büchernarr

aber die Person Coco Chanel nicht wirklich lebendig werden lässt.

Irgendwie bin ich auch der gleichen Meinung!

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Muschelschubser kommentierte am 13. Mai 2018 um 09:41

Marly nutzt gleich die ersten Kapitel, um uns die Protagonisten sehr deutlich vorzustellen, in dem sie zum Beispiel,  die einen an die jeweils anderen denken lässt.

Alles ist - vor allem in den ersten Kapiteln - in einem extrem dramatischen Ton gehalten und scheint in bißchen zu viel des Guten, was Metaphern oder Vergleiche betrifft, also ist HOCH dramatisch und EMOTIONAL.

Hier ein Beispiel: S. 23 “Wie konnte er ihre große Liebe für eine Karriere opfern, auf deren Höhepunkt er sich doch längst befand? Gabrielle verstand es nicht - und würde es niemals verstehen. Und der Kummer darüber fraß sich in ihre Knochen wie Schwindsucht. Doch dann war er zu ihr zurückgekehrt. … , aber die Zweifel nagten weiter an ihr wie die Motten… Boy lebte faktisch von seiner Frau getrennt. ... Diese Liebe hielt - allen Stürmen zum Trotz seit zehn Jahren und würde nie vergehen. … Dennoch zogen beizeiten die dunkelsten Gedanken auf und ließen sie wie Luzifer aus dem Himmel stürzen.”

Und Marly setzt immer noch einen drauf. Manchmal täte es auch ein einziges Wort, doch sie muss mindestens vier nehmen, um die Emotion verstärkt zu umschreiben.

Worte aus dem Französischen werden zwecks Authentizität eingestreut.

Sie benutzt auch Worte, die ungewöhnlich sind, z.B. S.50 „knöchelkurzen Rock“ - statt knöchellang!

Immer wieder wird etwas in kursiv geschrieben, um zum einen französische Worte zu markieren, zum anderen Gedanken zu kennzeichnen, z.B. Wie Gabrielle sich in die Szene versetzt, wie sie Boy kennengelernt hat.

Außerdem verankert sie ihre Protagonisten immer im Zeitgeschehen, z.B. durch Bücher (Dumas "Die Karthause von Parma" oder bekannte Persönlichkeiten, wie Picasso.

Besonders gut gefallen hat mir die ausgezeichnete Beschreibung des Labors von Francois Coty und der „Duft-Fabrik“!

In Kapitel 5 von Teil I wechselt Marly plötzlich von Gabrielle zu Coco und wieder zurück! Also, was ich meine ist, sie nennt Chanel immer Gabrielle, wenn sie über sie schreibt, nur hier nicht. Zunächst dachte ich, dass es Absicht war, um nun die "geschäftliche Person" von der "privaten Person" abzugrenzen, aber dem war wohl nicht so.

Zu Beginn des zweiten Teils sind wir in Venedig. Da hat mir ihre Beschreibung der Szenerie wiieder sehr gut gefallen.

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Muschelschubser kommentierte am 13. Mai 2018 um 10:22

wollte noch etwas ergänzen. Bisher fand ich Gabrielle ganz sympathisch, und eine sehr interessante Persönlichkeit. Aber, was sie in Kapitel 9 des ersten Teils tut, finde ich nicht so gut. Und es zeigt auch wieder, dass die beiden Frauen eine komische Freundschaft haben... findet Ihr nicht?

S. 165 “Es war ein Spiel zwischen ihr und Misia, das im Grunde nichts mit Igor Strawinsky zu tun hatte. Er war ihr Spielball.”

Hier ist die Frage, ob Marly Gabrielle Authentizität verleihehn will, indem sie ihr auch negative Eigenschaften gibt. Frei nach demm Motto: Wir sind ja alle keine Engel.

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Simone Nitschke kommentierte am 17. Mai 2018 um 09:20

Spätestens da fing die Sympathie zu Coco zu brökeln an und ich hinterfrage die Aufrichtigkeit der Freundschaft

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Hannelore Bayer kommentierte am 14. Mai 2018 um 21:10

Besonders gut gefallen hat mir die ausgezeichnete Beschreibung des Labors von Francois Coty und der „Duft-Fabrik“!

Das hat mir auch super gefallen und mich zum weitergoogeln angeregt!

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Simone Nitschke kommentierte am 17. Mai 2018 um 09:12

Ich bin Gott sei Dank ohne Erwartungen an den ersten Leseabschnitt ran gegangen.

Mir war schon klar, dass es um das Leben von Gabrielle "Coco" Chanel geht, aber ich bin davon ausgegangen, dass es keine reine Biographie, sondern eben ein Roman ist, in dem wir Coco begleiten dürfen.
Deswegen bin ich auch nicht enttäuscht.

Der Abschnitt lässt sich sehr einfach und schnell lesen.

Mir gefällt, dass man zunächst einen kleinen Einblick in die, nicht so rosige, Kindheit von Gabrielle bekommt. Das zeigt, dass sie in ihren Erfolg nicht hineingeboren wurde, sondern sich diesen erarbeitet hat.

Dass ihr Liebster Boy ums Leben kommt, reißt sie in eine tiefe Kriese, die sie aber für meine Verhältnisse schnell überwindet. Es ist gut, dass sie ihr Leben weiter lebt und Ziele hat, aber dieses anbandeln geht mir doch etwas zu schnell.

Boy scheint wohl auch nicht mit offenen Karten gespielt zu haben und es wundert mich, dass sich so eine starke Frau wie Coco auf diese Dreiecksbeziehung einlässt und so gutgläubig ist. Ich bin gespannt, ob und was wir noch von Boy erfahren.

Der treueste und ehrlichste Charakter scheint mir Boys bester und Cocos Exfreund zu sein.

Misia fand ich zunächst toll. Eine wirklich erstaunliche und gute Freundin, die Coco sogar mit auf ihre Hochzeitsreise nimmt. Erstaunlich, dass der Ehemann nichts dagegen hatte. Zum Ende des Leseabschnitts fand ich die Beziehungen der beiden Freundinnen jedoch recht merkwürdig und auch nicht gesund.

Ich habe zwar mit Coco mitgefiebert und finde es toll, dass sie -angetrieben von Boy- wirklich ein Parfüm kreiren möchte, aber es wirft kein gutes Licht auf sie, dass sie versucht ein altes Parfum nachzubauen. Dies auch mit sehr komischen Methoden und "Bestechungsversuchen".

Ich bin gespannt auf den nächsten Leseabschnitt, befürchte aber, dass ich die anfängliche Sympathie für Gabrielle "Coco" nicht aufrecht erhalten kann.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 168
buechernarr kommentierte am 17. Mai 2018 um 10:58

ich hab zwar auch nicht mit einer reinen biografie gerechnet, aber etwas mehr details wären trotzdem schön gewesen. Für mich ist Coco als Charakter irgendwie austauschbar und nicht "historisch" genug dargestellt...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 168
Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:23

Das stimmt allerdings.
Je mehr ich lese, desto mehr stört mich das auch

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 168
allegra kommentierte am 17. Mai 2018 um 16:58

Der erste LA hat in etwa das gebracht, was der Klappentext schon verrät. Die ersten Kontakte zu Strawinsky sind geschaffen. Mich interessieren vor allem die Abschnitte, in denen es wirklich um das Parfum geht. Die Biografie von Coco interessiert mich weniger, bzw. die würde ich woanders nachlesen.

Die Welt der Promis in Paris ist schon eine besondere. Es wird auch gereist. Die mondänen Urlaubsorte werden besucht und man trifft sich. Etwas gemächlicher als heute, aber man war schon sehr aktiv.

Das Buch hat micht bisher jetzt nicht so mitgenommen, aber es ist durchaus das, was versprochen ist. Für mich eher ein Schönwetterbuch, bei dem ich nicht viel nachdenken muss. Aber auf jeden Fall schön.