Leserunde

Leserunde zu "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe" (Michelle Marly)

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe - Michelle Marly

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
von Michelle Marly

Bewerbungsphase: 12.04. - 26.04.

Beginn der Leserunde: 03.05. (Ende: 24.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe" (Michelle Marly) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Auf der Suche nach l’eau d‘amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

ÜBER DIE AUTORIN:

Hinter Michelle Marly verbirgt sich eine deutsche Bestsellerautorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.

24.05.2018

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
milkshake kommentierte am 09. Mai 2018 um 19:21

Dass Coco hier zwischen den Männern herumschwebt mag ich leider garnicht (und ich meine das nicht auf eine be- oder verurteilende Art!), da sich für mich der Fokus falsch gesetzt anfühlt. Ich habe oft das Bedürnis, mir externe Literatur oder Filme anzugucken, um für mich festzustellen, ob dieses Bild, das hier von Gabrielle gezeichnet wurde, wirklich authentisch ist. Oftmals wirkt sie eben ganz und garnicht wie diese toughe Geschäftsfrau, für die ich sie immer hielt und das beziehe ich tatsächlich nur auf die Art und Weise, wie sie Geschäfte macht und Kontakte knüpft, nicht auf ihr Innenleben, das natürlich von Trauer durchsetzt ist. Schön finde ich, dass Picasso und Strawinsky ihre nicht unwichtigen Auftritte hier haben und man ein Bild der Upper Class und des Klatschwesens erhält (für das Coco selber auch ein schlagendes Herz zu haben scheint). Leider habe ich aber beispielweise Cocos Leidenschaft für Mode noch nicht ganz spüren können, eher für's Geschäfte machen.

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read-dream-fall kommentierte am 10. Mai 2018 um 14:31

Ja, das hat mich auch etwas verwundert. Die toughe Geschäftsfrau kommt in dem Buch gar nicht rüber. 

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Muschelschubser kommentierte am 13. Mai 2018 um 09:46

Ja, das fand ich auch!! also, dass mir dem zwischen den beiden Männern und auch, wie sich plötzlich die Rivalität zwischen Misia und Gabrielle entwickelt. Komisch, erst sind sie ganz dicke Freundinnen und dann plötzlich gönnt die eine der anderen das Schwarze unter den Fingernägeln nicht... das fand ich etwas unglaubwürdig.

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Cassandra kommentierte am 13. Mai 2018 um 21:26

Ich verstehe auch nicht, warum Misia das Telegramm geschickt hat. Mir kommt die Geschäftsfrau auch zu kurz. Die Affäre mit Strawinsky hätte es für mich nicht gebraucht. Gab es die in Wirklichkeit?

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Muschelschubser kommentierte am 14. Mai 2018 um 07:28

hmm.. also es wurde sogar ein Film drüber gedreht.. guck mal: https://de.wikipedia.org/wiki/Coco_Chanel_%26_Igor_Stravinsky

und hier steht, dass es die Affaire tatsächlich gab: http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/coco-chanel-ig...

Sonnigen Tag noch :-)

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Cassandra kommentierte am 14. Mai 2018 um 20:56

Danke für die Tipps.

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buechernarr kommentierte am 14. Mai 2018 um 20:43

Ja, die gab es. Es gibt auch einen Film darüber (also mindestens einen ;) ), da wird aber der Charakter von Coco irgendwie ganz anders dargestellt. DAher passt für mich der hier beschriebene Charakter so gar nicht mit meinen Vorstellungen überein. Mir fehlt irgendwie die Stärke und die "Verrücktheit". Ich hab irgendwie bei dem Roman immer das Gefühl, ihr "passiert" alles einfach so. Das kann ich mir halt nicht vorstellen, dass eine so bedeutende und inspirierende Frau nur durch Zufall das erschaffen hat, was sie erschaffen hat. Ich stelle sie mir gern kämpferischer, kreativer (und auch selbstverliebter) vor als sie hier dargestellt ist...Ich weiß natürlich nicht, wie sie tatsächlich war, aber ich hab meine Neugierde nicht zügeln können und schon ein bisschen gegoogelt und es gibt wohl eine Biografie von ihr, die recht neu und ziemlich autentisch ist, vielleicht besorg ich mir die nach der LR mal.

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SarahV kommentierte am 15. Mai 2018 um 22:13

Ich kann mich mit Cocos Männergeschichten auch nicht ganz anfreunden. Mir fällt schwer zu verstehen, wieso sie sich so auf Igor einlässt, obwohl sie sich gar nicht wirklich wohl fühlt.

Ich finde allerdings schon, dass die toughe und mode-interessierte Geschäftsfrau immer wieder durchscheint, beispielsweise in der Szene, in der ihr Arbeitsalltag beschrieben wird. Hier wird unter anderem geschildert, dass sie immer pünktlich und zu einer frühen Uhrzeit im Atelier ist. Oder die Szene, in der eine junge Frau stundenlang für sie Model stehen muss. Außerdem zeichnet sie in ihrem Urlaub an neuen Entwürfen und in Bezug auf das Parfum weiß sie ganz genau, was sie will. 

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read-dream-fall kommentierte am 10. Mai 2018 um 14:19

Auch der zweite Leseabschnitt hat mir gut gefallen. Ich mag Coco gerne, aber mein insgeheimer Lieblingscharakter wohl Strawinsky. Obwohl es mir irgendwie schwerfällt einen so berühmten und angesehen Komponistin liebeskrank vorzustellen. War er wirklich so vernarrt in Coco Chanel gewesen? Ich mag die Atmosphäre in der Geschichte total gerne. Ich mag Dimitri und Coco gerne zusammen, auch wenn ich weiß, dass die Beziehung nicht lange gehalten hat. Ich konnte es nicht lassen und habe im Internet nachgeschaut :D. Ich denke, dass ich das Buch heute noch beenden werde.

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Cassandra kommentierte am 13. Mai 2018 um 21:23

Warum musst du uns denn das verraten. Ich habe so auf eine Liebesheirat und ihren Aufstieg zur Fürstin gehofft, damit sie es diesen hochnäsigen Damen der Pariser Gesellschaft heimzahlen kann.. lach.

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Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:02

finde ich auch nicht toll, dass du das jetzt hier schreibst, da nimmst du einiges vorher

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cybergirl kommentierte am 10. Mai 2018 um 14:24

Der 2. Abschnitt hat sich wieder sehr schnell gelesen.
Man lernt Coco Chanel besser kennen.
Igor Strawinsky, der mittlerweile mit Frau und Kind im Haus von Gabrielle wohnt ist unsterblich verliebt in sie:
Lange Zeit siegt die Vernunft doch dann lässt Gabrielle sich auf ein Verhältnis mit dem Künstler ein

Man liest einiges vom Ballett Russes, von Sergei Djagilew und von Le Sacre das jetzt in seiner Neuverfassung ein großer Erfolg ist.
Es wird auch kurz erwähnt, dass Djagilew ein Verhältnis mit dem größten Tänzer Risslands Vaslav Nijinskys hatte der mittlerweile in einer psychiatrischen Einrichtung lebt
Dass finde ich deshalb erwähnenswert weil ich den Roman „Die Schwester des Tänzers“ von Eva Stachniak gelesen habe und der eben von Vaslav und dessen Schwester und dem russischen Ballett handelt.

Die Suche nach dem einen, dem außergewöhnlichen Duft gestaltet sich ziemlich Schwierig.
Es ist interessant was man über die Zusammensetzung und Herstellung von Düften liest.

Und dann tritt ein Mann in Cocos Leben Dimitri Romanow.
Er wird ihre neue große Liebe.
Aber Boy kann sie nicht vergessen wie man am Ende dieses Abschnitts liest.
Die Fahrt vorbei an dem Ort wo der Unfall passiert ist wirft sie völlig aus der Bahn.
Vorher hat sie allerdings eine schöne Zeit mit Dimitri gehabt.
Und er hat sie zu dem Parfümier geführt der ihr Chanel No.5 präsentiert.
Coco hat ihn endlich gefunden, den Duft der Düfte.

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Hannelore Bayer kommentierte am 14. Mai 2018 um 21:36

Die Schwester des Tänzers von der Eva Stachniak hab ich auch gelesen und finde die Verbindung klasse. Auch "Madame Picasso" handelt zur gleichen Zeit und sehr oft in Paris. Ich finde diese beiden Bücher im Zusammenhang mit Mademoiselle Coco gelesen, ergeben ein schönes Bild der damaligen Gesellschaft und  helfen vielleicht auch ein bißchen Coco chanel zu verstehen, zudem lernt man einige bekannte Persönlichkeiten noch ein bißchen besser kennen.

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PMelittaM kommentierte am 11. Mai 2018 um 19:17

Endlich hat Coco ihren Duft gefunden, Chanel No. 5 ist geboren - mal sehen, was auf dem letzten Drittel nun noch passiert.

In diesem Abschnitt konnte man sich auch ein bisschen einen Eindruck holen von Cocos beruflicher Seite, ihr Privatleben überwiegt aber in diesem Roman, was ich okay finde, will ich mehr über sie wissen, kann ich mir eine Biografie besorgen.

Cocos Beziehung zu Strawinsky erscheint mir nicht gesund, und dass er mit Mord droht, nachdem sie ihn verlassen hat, ist heftig. Immerhin ist er ja auch ein verheirater Mann. Wie ich feststellte, gibt es über ihre Beziehung einen Roman, auf dem auch ein Film von 2009 basiert. Dass Misia Coco hier verraten hat, finde ih ebenfalls heftig.

Stellenweise kommt die Stimmung der beginnenden 20er Jahre durch, mir gefällt auch die Unkonventionalität Cocos und ihrer Freunde. Ebenso die Stimmung unter den vor der Revolution geflohenen Russen, immerhin liegt der Mord an der Zarenfamilie nur wenige Jahre zurück.

Im Gegensatz zu Strawinsky tut ihr Dimitri offenbar gut.

Mir gefällt, dass so viele historische Persönlichkeiten auftauchen ...

 

 

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Cassandra kommentierte am 13. Mai 2018 um 22:07

Ich habe mir auch bei manchen Stellen, das sind die goldenen Zwanziger Jahre. Die Autorin hat die Zeit zeitweise gut beschrieben.

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Muschelschubser kommentierte am 17. Mai 2018 um 20:54

Ich muss sagen, der Teil mit dem Parfüm gefällt mir am allerbesten, Der ist toll beschrieben und geschrieben und macht mir Spaß beim Lesen . Auch wie sie zu dem Namen gekommen ist! 

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Cassandra kommentierte am 19. Mai 2018 um 14:25

Ich finde auch interessant, dass sie aus der Zeit im Kloster den Spleen oder Aberglaube mit der "Fünf" behalten hat. Schön, dass wir jetzt wissen, wie sie auf den Namen gekommen ist.

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natti01 kommentierte am 13. Mai 2018 um 17:56

Picasso und Strawinsky werden erwähnt, das finde ich gut. auch der Einblick in die Klatschszene, einfach gut.

Das Coco eine Geschäftsfrau ist, wird hier schon deutlich, aber noch fehlt mir hier etwas mehr. Auch im Bezug auf die Mode, die ja schließlich eine wichtige Rolle spielt bei ihr.

Der Hintergrund, wie alle zueinander stehen, finde ich schön. Da bin ich wirklich versucht, im Internet zu googeln, was da so steht über die Figuren. Auch einen Film würde ich mir gerne anschauen.Ich bin jetzt wirklich neugierig geworden auf die Szene und die Menschen.

 

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Melly13 kommentierte am 13. Mai 2018 um 20:08

Ich habe nun auch den zweiten Leseabschnitt beendet. Es liest sich weiterhin sehr flüssig und gut. In diesem Abschnitt erfuhren wir teilweise etwas mehr über ihre Arbeit als Designerin. Das gefiel mir sehr gut. Dass es nicht hauptsächlich darum geht, finde ich gar nicht so schlimm, da schließlich das Parfum im Mittelpunkt stehen soll. Und dieses hat Coco nun ja auch endlich gefunden.

Das Hin und Her zwischen Dimitri Romanow und Strawinsky fand auch ich an einigen Stellen etwas übertrieben, genauso wie das Verhalten von Strawinsky. Gleichzeitig hat mich das ganze aber ziemlich neugierig gemacht und ich werde mich mal etwas tiefer mit dem Thema beschäftigen.

Gut gefallen haben mir auch immer wieder die zeitlichen und geschichtlichen Hintergründe. Die 20er Jahre sind zu erkennen und auch die Geschichte der vor der Revolution geflohenen Russen finde ich interessant. Außerdem wird sehr deutlich, dass Coco durch ihren familiären Hintergrund immer wieder für ihre Sache kämpfen musste. Die Selbstständigkeit und Eigenständigkeit, für die sie als Frau steht, könnte allerdings noch etwas mehr in den Vordergrund gestellt werden.

Alles in allem finde ich das Buch sehr gut und interessant. Es macht Lust auf mehr. Und daher freue ich mich auch schon auf den Rest. :)

 

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Cassandra kommentierte am 13. Mai 2018 um 22:03

Endlich hat sie ihr Bouquet der Catherine gefunden.
Süß fand ich, dass es durch den Fehler der Laborantin entstanden ist.

Also jetzt habe ich soviel über Chanel Nr. 5 und die Bedeutung der fünf gelesen, ich gehe morgen in die Drogerie und hole mir das Teil. Zumindest teste ich es mal.
Die Affäre mit Strawinsky mochte ich gar nicht.
Die arme kranke Frau Zuhause,

Die Szene im Hof der Beaumonts fand ich witzig,
besonders den mit den Chauffeuren Champagner trinkenden Fürsten.
Wieso ist Dimitri eigentlich gerade jetzt in ihrem Atelier aufgetaucht?

Die Idee Dimitri ausgerechnet aus Versehen an der Unglückstelle von Boy zufällig halten zu lassen, finde ich etwas weit hergeholt und zu kitschig.

Im ganzen ein sehr schöner und interessanter Abschnitt, der sich flüssig lesen ließ.

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Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:26

Das habe ich mir auch gedacht.
Bei der nächsten möglichkeit, in eine Parfumerie zu kommen, muss ich Chanel No. 5 testen und mir so meine eigene Meinung bilden

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Hannelore Bayer kommentierte am 14. Mai 2018 um 21:48

Ich bin noch nicht ganz durch! Bei Strawinsky bin ich einigermaßen amüsiert. Immer diese Russen, müssen alles mit großer Dramatik machen. Ob der sich wirklich umgebracht hätte bezweifle ich! Der russische Fürst passt auch viel besser zu ihr! Strawinsky war eindeutig zu besitzergreifend.

Auch ich werde mir eine Probe Chanel No.5 besorgen, zumindest für den letzten Teil.

 

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Cassandra kommentierte am 15. Mai 2018 um 13:35

Der Duft ist nicht schlecht, habe ihn gestern probiert. Für mich wäre er aber nichts. "Coco" gefällt mir besser.

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Muschelschubser kommentierte am 17. Mai 2018 um 20:57

Der Duft ist ja inzwischen ein echter Klassiker, ich habe sogar mal getragen... aber ich muss sagen, inzwischen ist er nicht mehr so mein Ding. 

Aber die Beschribung ist toll 

 

 

 

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Cassandra kommentierte am 20. Mai 2018 um 10:37

Der Duft hält von morgens bis abends, er verfliegt nicht so schnell, wie billigere.

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SarahV kommentierte am 15. Mai 2018 um 22:02

Ich finde auch, dass sich das Buch vom Schreibstil her sehr angenehm lesen lässt. Außerdem finde ich es interessant einen Einblick in das Leben der berühmten Coco Chanel zu bekommen. Vor allem solche Details wie die Entstehung des Parfumnamens. Allerdings schafft es die Geschichte trozdem nicht, mich mitzureißen. Alles dümpelt so vor sich hin. Im Moment zwinge ich mich ein bisschen von Kapitel zu Kapitel... Ich hoffe, die Story nimmt im letzten Abschnitt nochmal Fahrt auf!

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buechernarr kommentierte am 16. Mai 2018 um 17:09

Mir gehts ähnlcih. Ich kann immer nur ein paar kapitel lesen, dann wirds mir zu langweilig und zu langezogen, das ist eher ien schlechtes zeichen für ein buch. Vielleicht ist mein "problem" grade einfach auch, dass ich in letzter zeit  BÜhcer aus einem ganz ähnlichen genre gelesen habe, die eine richtige sogwirkung hatten, die vermisse ich hier halt leider etwas. Aber ein paar seiten sind es ja noch bis zum ende, noch habe ich die hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
buechernarr kommentierte am 16. Mai 2018 um 17:15

Mir fehlt auch in diesem abschnitt etwas das einflechten von details aus dem leben und dem geschäftsleben von coco. man erfährt, dass sie affären mit 2 bekannten persönlichkeiten hatten (bei einer davon hab ihc es schon gewusst), aber ansonsten ist nichts "Persönliches" dabei, was die fiktive coco mit der realen historischen coco verbindet. Ich weiß, dass es "nur" ein Roman ist, aber er soll ja auf historischen gegebenheiten basieren, und da ist mir das zu wenig.

Mittelweile zieht sich die Geschichte auch etwas. Oft hab ich das gefühl, als würden einige teile nur eingeschoben, um die seiten füllen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
Muschelschubser kommentierte am 17. Mai 2018 um 21:56

ACHTUNG SPOILER ALARM.

Hier meine Notizen zum II. Teil 

Kapitel 10

S. 169 Misia ruft Gabrielle an, um sich wieder zu vertragen.

Gabrielle erzählt ihr, dass Strawinsky mit Familie jetzt in ihrem Anwesen wohnt und sie selbst ins Hotel gezogen ist.

S.172 ff sie gehen zu einer Auktion,weil Misia gesehen hat, dass eine Parfüm-Formel der Medici dort versteigert wird, erst ist Gabrielle abgeneigt, will es dann aber doch.

 

S. 176 Strawinsky gesteht ihr, dass er sie liebt und seine Frau Bescheid weiß.

S. 179 Gabrielle ist plötzlich ganz vernarrt in ihn: “...ihr Haus von diesen Klängen erfüllt zu erleben. Jeden Tag. Zu jeder Stunde, die ihnen der Alltag erlaubte. Nur sie und er. Die Illusion nahm sie gefangen, drohte die Wirklichkeit zu verdrängen…”

 

Da ist sie wieder: die Drama-Gabrielle vom Beginn des Buches.

 

Kapitel 11

S.181 Gabrielle hätte gerne mit Misia gesprochen, über Strawinskys „Liebe“ kann sie aber nicht, weil Misia dagegen ist

Sie sind bei der Auktion, Gabrielle ersteigert das Dokument, ist aber enttäuscht  

 

Kapitel 12

Die Aufführung von Le Sacre de Printemps war ein voller Erfolg.  (Strawinsky hat das Feuilleton nach der Feier geholt, obwohl alle schon stark alkoholisiert waren).

S. 194 Gabrielle springt von einem Sessel in Strawinskys Arme  und wacht am nächsten Morgen. Auf dem Fußboden des Ateliers auf, neben ihm.

S.195 „Sie lag nackt  neben einem Mann unter ihrem Flügel, zugedeckt mit einem Stück Stoff.“S. 199 Strawinsky will Gabrielle heiraten, aber sie will nicht.

S. 200 „Ohne dich werde ich sterben.“

 

Kapitel 13

Gabrielle trifft sich mit Misia im Lafayettes. Misia erzählt ihr, dass José Strawinsky gesagt hat, dass Boy ihn gebeten hat, auf Gabrielle aufzupassen und er ein „Arschloch“ ist

 

Kapitel 14

S. 213 Gabrielle schickt Ansermet als Postillon d'Amour zu Strawinsky und trifft sich mit ihm im Rotz. Anschließend, viele schlaflose Nächte.

Er will, dass Gabrielle ihn nach Madrid begleitet, da dort Le Sacre de Printemps aufgeführt wegen soll. Aber Gabrielle will nicht.  Dann verspricht sie ihm, dass sie nachkommt, obwohl sie nicht vorhat dies zu tun

 

DRITTER. TEIL 1921 (ab S. 219)

Kapitel 1

S.221 Gabrielle will eine neue Kollektion machen, mit den russischen Prinzessinnen, Fürstinnen etc. als Mannequins

S. 225 Dimitri taucht im Atelier auf  & will sie mit nach Monte Carlo zur Spielbank nehmen („Ich habe 15.000 Francs“ S.227)

S.228 Er gibt ihr einen Zettel: „Es ist die Anschrift von Ernest Beaux. Dem Mann, der als Hofparfümeuer des russischen Zaren Bouquet de Catherine kreiert hat.“ Er lebt in einem Industrie Vorort von Cannes  „Sie müssen nur mit mir nach Südfrankreich fahren.“

„Dimitris ansteckende Unbekümmertheit war genau das, was Gabrielle nach den anstrengenden Wochen mit ihrem bisherigen russischen Geliebten brauchte.“

S. 230 Dimitri ist zurückhaltender, nicht Besitzergreifung wie Strawinsky. Gabrielle ist hin und weg… „Was für ein Genuss.“

 

Kapitel 2

S. 231 sie gehen zum Lunch gemeinsam und sofort gibt es reges Getuschel

S. 232 sei fragt ihn, ob er mit zum Maskenball gehen will, um ihr Ehre zu verteidigen.

S. 233 „koste es, was es wolle.“

Denn Missia hat den Ball den Ball quasi mit all ihren Künstlerfreunden zu sprengen, denn la Comtesse hatte die Stirn ein Kleid bei Gabrielle zu kaufen sie aber nicht einzuladen; nach kurzem Zögern sagt er zu „Ein Romanow hat sich noch nie vor einem Duell gedrückt.“ (S. 237)

 

Als sie auf der Feier ankamen, wird Gabrielle zunächst erkannt, aber Dimitri und Misia natürlich und sie erreichen tatsächlich einen Skandal.

 

Kapitel 3

S. 245ff Misia besucht Picasso - von dem das Gerücht umgeht, dass er sich von seiner Frau entfremdet. Olga hat gerade ein Baby bekommen.

Se besucht zunächst Olga und dieses nennt Picasso „Paulos Vater“ und gesteht, dass sie ihn länger nicht gesehen zu haben

S.251 Misia erzählt Olga von Gabrielle und Dimitri … und als Olga Strawinsky & Co erwähnt fürchtet sie plötzlich, dass sie zu viel gesagt hat,

S. 254 Dann entscheidet sie sich, Strawinsky ein Telegramm zu schicken „Coco Chanel sind Großfürsten lieber als Künstler.“

 

Kapitel 4

S. 259 sie suchen in einem kleineren Rat etwas Anonymität und Gabrielle fängt sich, ob sie mit ihm jemals so eine Einheit wie mit Boy haben wird. Gegen Ende des Kapitels fragt er sie, warum sie sich eigentlich mit Ernest Beaux treffen will und sie sagt ihm, dass sie 100 Flakons eines eigenen Parfüms als Geschenk für Ihre Kundinnen entwerfen will.

 

Kapitel 5

S.261 Strawinsky hat extrem schlechte Laune und lässt es an seinem Orchester aus. Und er trinkt viel Wodka.

S.265 „Wie das lebendige Leiden Christi dachte Djagilew“

Strawinsky bezeichnet Gabrielle als Lügnerin und Betrügerin

S.266 „ich bringe diese Verräterin um.“

Er überlegt, ob er Gabrielle erstechen soll, entscheidet sich dann aber „erwürgen“,

 

Kapitel 6

Menton war eine Fehlentscheidung: viele Gäste um spanische Grippe, Tuberkulose, rheumatische Beschwerden auszukurieren

„Tagsüber fühlte Gabrielle sich von Krankheit umgeben, nachts wurde sie von Dämonen verfolgt.“

Sie konnte erst am Morgen einschlafen und blieb bis Mittag im Bett. Dimitri beschwerte sich nie.

 

Kapitel 7

In Menton waren zu unter falschem Namen und niemand hat sich für sie interessiert,,, aber in Monte Carlo war Dimitri sehr bekannt.  Deswegen ziehen sie sich oft zurück ins Hotelzimmer.

 

S.280 „Im Grunde  schlug in ihrem Körper ja auch noch das Herz eines einfachen, zurückhaltenden Mädchens, das lieber die Stille Zuhörerin gab.“

 

Gabrielle hat immer wieder „Flashbacks“ mit Gedanken an Boy.

Und der Leser erfährt, dass er im Grunde ihr Geschäft finanziert, als wäre sie eine Art Spielzeug für ihn.

Aber sie hat Ehrgeiz und zahlte ihm sechs Jahre alles zurück.

 

Kapitel 8

Gabrielle und Dimitri in der orthodoxen Kirche.

 

S. 297 „Überrascht registrierte sie, dass sie zum ersten Mal seit Boys Unfall über das Glück nachdachte. Ei vergängliches Glück.“

 

Kapitel 9

Dimitri bringt sie zu Ernest Beaux, derjenige der Le Bouquet de Catherine damals entworfen hatte. Beschreibungen des „Labors“, er stellt sie auf die Probe, gibt ihr Kaffee zum Neutralisieren, sie hat all die dies bei Coty gelernt.

 

S. 306 Er hat zehn Proben vorbereiten, und No 5 ist.     Genau DAS, was sie sucht. Es ist wie das Bouquet de Catherine, aber frischer, kühler, moderner.

 

S. 308 Hoher Anteil an Aldehyden

 

interessante Details wie ein Parfum entsteht

 

S. 311 hier entscheidet sie, dass es nicht Eau de Chanel heißen soll, sondern No 5

 

Kapitel 10

Das Kapitel beginnt aus der Sicht von Misia, ihr wäre es lieber gewesen, wenn Coco sich in Picasso statt in Strawinsky verliebt hätte, weil sie selbst Olga Picasso nicht mag.

Sie ist beim Essen mit dem Ballets Russes. Djagilew fragt sie nach Coco und sie sagt, sie sie nicht mehr miteinander sprechen. Und sie sprechen darüber, dass tout le Monde über Dimitri und Gabrielle reden.

 

Und Misia befürchtet, dass Gabrielle eine Mätresse des nächsten Zaren werden könnte - so wie sie für Boy nur die Mätresse war und nicht die Ehefrau.  

 

Um Strawinsky von Gabrielle „zu heilen“, fädelt Djagilew ein, dass Vera Sudeikin Ihm die Karten legt.

 

Kapitel 11

Gabrielle und Dimitri verlassen das Laboratorium und Gabrielle ist vollkommen erfüllt vom Glück, endlich den Duft gefunden zu haben. Und voller Dankbarkeit gegenüber Dimitri. S. 325 natürlich nimmt er - nichts ahnend - die Nationalroute 7 auf dem Rückweg von Monte Carlo, dort, wo Boy verunglückt ist und sie geraten ins schleudern.

 

Na klar! Was auch sonst - etwas viel Drama an dieser Stelle.

 

Hier steht das Denkmal, das sie noch nie besucht hatte, aber bezahlt und aufstellen hat lassen und wofür sie einen Blumenhändler zahlte, um regelmäßig Blumen zu hinterlegen.

S. 327 „Nicht einmal Misia hatte sie davon erzählt.“

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
Muschelschubser kommentierte am 17. Mai 2018 um 21:59

Ich finde, dass ich nur Gabrielle nicht immer sympathisch ist, je mehr ich über Boy erfahre, desto unsympathischer wird er. Nicht nur, dass er Gabreille nicht heiratet, sondern Diana, weil sie gesessen passt, er macht einfach weiter als wäre dies normal... und ich frage mich, Ober er wohl noch andere Damen am Laufen hatte. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:10

Ich weiß noch gar nicht genau, was ich von diesem Abschnitt halten soll. Auch er liest sich sehr einfach und schnell. 
Leider schaffen es die Charaktere Coco, Misia und Strawinsky, dass ich sie äußerst unsympatisch finde.
Dass mir Cocos Anbandelung zu schnell geht, habe ich im ersten Leseabschnitt schon erwähnt. Dass sie sich jetzt aber zusätzlich auf eine Affäre mit dem Liebeskranken Strawinsky einlässt, dessen kranke Frau un Kinder in ihrem Haus untergekommen sind, finde ich "unter aller Sau"! 
Die Aufflackernde Begegnung mit Dimitri gefällt mir dann allerdings doch. Und da Fieber ich auch mit.

Die "Freundschaft" von Coco und Misia ist sehr fragwürdig, Für mich sind solche Intrigen keine Freundschaft. Warum muss Misia dieses Telegramm schicken, wo sie doch zuvor Coco ermutigt hat, mit einem anderen Mann anzubandeln? Dass es ihr übel aufstößt, dass Strawinsky ein verheirateter Mann ist, kann so nicht stimmen, da sie sich ja auch eine Liason zwischen Coco und dem verheirateten Picasso wünscht, da sie seine Frau nicht mag.

Naja und zu Strawinsky fehlen mir wirklich die Worte, so ein egoistischer unsympathischer Kerl.

In diesem Abschnitt ist mir Dimitri sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass ihm Coco nicht das Herz bricht und dass er im dritten Abschnitt nicht noch irgendwie unsympatisch wird

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:28

dass sie zum Ende des Abschnitts zusammenbricht und man merkt, wie sehr ihr Herz noch an Boy hängt und wie sehr sie sein Tod mitnimmt, finde ich allerdings sehr sympatisch und menschlich

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
Simone Nitschke kommentierte am 19. Mai 2018 um 11:12

Was den beruflichen Werdegang von Gabrielle "Coco" Chanel angeht, passiert mir in diesem Abschnitt viel zu wenig.
Zwar erfährt man hier ein wenig mehr über ihre "näherische" Arbeit, jedoch bleibt dies auch viel zu sehr im Hintergrund.

Chanel No. 5 ist geboren und das ging mir auch zu schnell und zu einfach

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
allegra kommentierte am 19. Mai 2018 um 17:36

Ich bin erst am Ende des 2. Teils.

Es ist ja so eine Sache mit Romanen zu historischen Persönlichkeiten. Ein bisschen was weiß man. So war es keine Überraschung, dass Strawinsky und Coco zusammen kamen. Dass Igor so liebestoll war, hat mich dich überrascht. Wäre es eine fiktive Geschichte, fände ich es schon fast übertrieben.
Dass die alten Schriftstücke nichts brachten, fand ich schon schade. Ich hoffe, es geht jetzt etwas mehr um die Entwicklung des Duftes.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 169 bis 330
allegra kommentierte am 19. Mai 2018 um 22:44

Die Vollendung der Suche nach dem Duft hat mir sehr gut gefallen.
Besonders ergreifend in diesem LA fand ich aber, als Coco bei dem Gedenkstein für Boy weint. Eine sehr schöne Szene.