Leserunde

Leserunde zu "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" (Julie Peters)

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg - Julie Peters

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
von Julie Peters

Bewerbungsphase: 24.05. - 07.06.

Beginn der Leserunde: 14.06. (Ende: 05.07.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" (Julie Peters) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Findet mich das Glück hinter den Dünen? 

Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll, entpuppt sich als äußerst charmant, und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen. 

Warmherzlich und voller Humor: eine Buchhandlung, eine kleine Insel und die große Liebe.

ÜBER DIE AUTORIN:

Julie Peters, geboren 1979, arbeitete einige Jahre als Buchhändlerin und studierte ein paar Semester Geschichte. Anschließend widmete sie sich ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Westfälischen.

06.07.2018

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215
maraAngel2107 kommentierte am 17. Juni 2018 um 08:48

Ich habe nun Teil II auch schon beendet:-) das Buch ist sehr spannend und ich hätte wirklich dagegen gewettet, das Frieke tatsächlich nach Amerika fliegt. Das wollte sicherlich auch nicht ihr Herz wie man aus den Zeilen heraus lesen kann, sondern sie hat es wieder für jemand anderen getan, hier nämlich für Harald und besonders glücklich scheint sie dort nicht zu sein! Ich bin sicher das sich das noch auflösen wird, denn auch Harald scheint nicht besonders glücklich und psychisch angeschlagen zu sein.

Und damit kommen wir zum dem Thema was mir in diesem Buch so gar nicht gefällt. Es ist eine wunderbare Sommerlektüre, die sich sehr flüssig lesen lässt, nur warum müssen hier die Krankheit von Ole so sehr im Vordergrund stehen, die Schmerzen, die hier immer wieder beschrieben werden, der schlechte Gesundheitszustand und sogar von Hospiz ist die Rede, ich finde das hat in solch einem Buch überhaupt nichts zu suchen, es stört mich wirklich sehr!!! Man kann ja eine Krankheit erwähnen, aber diese teilweise so sehr in den Vordergrund stellen, das macht für mich ein wenig die schöne Atmosphäre kaputt und das ist sehr schade.

Schön finde ich den Zusammenhalt der Inselbewohner und alle möchten das Frieke zu ihnen auf die Insel kommt, da ist sicherlich noch etwas im Busch:-) Bin sehr gespannt auf den dritten Teil und werde auch gleich weiter lesen, denn es hat mich schon in den Bann gezogen, dieses kleine Büchlein:-) 

Ich bin auch ziemlich sicher das Frieke ihren Weg "nach Hause" findet und endlich ankommen darf!!!

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215
silesia kommentierte am 18. Juni 2018 um 10:45

Auch in diesem Teil waren wieder einige Punkte, an denen ich mich wiedererkannte, so z.B. die Frage, wieviel Ähnlichkeit entwickelt ein Kind, wenn es nicht mit einem leiblichen Elternteil aufwächst? Viel nachdenkenswertes für so eine eigentlich "leichte" Sommerlektüre. Geschmunzelt habe ich bei dem Dialog "Man kann das machen." - "Muss man aber nicht" ... diesen führen wir hier häufiger :-) Auch der Satz "Lesen ist gefährlich" trifft es sehr gut.

Nachvollziehen kann ich auch Friekes Zerrissensein, einerseits das Geschehen auf der Insel, anderseits Harald mit seinen Problemen, "Ihr Leben geriet aus den Fugen..." und dann das Angebot, den Buchladen zu übernehmen...

Insgesamt gefällt mir das Buch durchgehend gut, wobei mich ein wenig der Gebrauch von "brauchen" gestört hat, ich habe noch gelernt: "Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen" aber das zählt wohl heute nicht mehr. Eine weitere Unstimmigkeit findet sich auf Seite 213, woch Frieke ihr MacBook zuklappt und Harald es ihr nachmacht... und wenige Zeilen danach sein MacBook nochmal zuklappt, aber da bin ich wohl zu pingelig...

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Juni 2018 um 18:51

neee das hat nichts mit pingelig zu tun....entweder richtig oder gar nicht...und hier ist leider sehr vieles falsch gemacht worden, aus einer tollen Geschichte wurde eine mässig endende ... ich find grad kein Wort dafür:-(

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Büchi kommentierte am 19. Juni 2018 um 20:00

@ maraAngel :hingeschludert ? ;-)

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Juni 2018 um 20:25

@Büchi: das ist gut, gefällt mir:-)

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Büchi kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:41

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Garten_Fee_1958 kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:19

"Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen" ja, ich kann mich sehr gut an die Schulzeit Frau Dr. Tolkmit erinnern...ich glaube sogar, es war ihr Lieblingszitat

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silesia kommentierte am 20. Juni 2018 um 08:33

Ui, dann gibt es von der Sorte Lehrer wohl noch einige, ich weiß schon gar nicht mehr, wie meine Deutschlehrerin hieß, die uns diesen Spruch eingetrichtert hat...

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Lotte68 kommentierte am 23. Juni 2018 um 11:26

Das mit dem "brauchen" fiel mir auch gleich auf - und ich hielt mich für pingelig ;-). Aber es scheint einige Kommentare dazu zu geben. Liest keiner so ein Buch "Kontrolle"? Aber im Summe ist es eine schöne Geschichte. Und die Namen - SCHWÄRM.

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maraAngel2107 kommentierte am 23. Juni 2018 um 11:33

Soweit ich weiß kann man ohne "Lektor/Lektorin" kein Buch bei einem Verlag veröffentlichen....daher hatte ich einer mir bekannte Autorin hier auch einmal ausgeholfen, ihr Lektor war abgesprungen, und ich bin eingesprungen:-) war toll!

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karin1966 kommentierte am 18. Juni 2018 um 11:08

Ich habe jetzt auch den zweiten Teil durchgelesen und mir gefällt es immer noch sehr gut. Mich stört es nicht, dass die Krankheit von Ole immer mal wieder beschrieben wird, es passt finde ich schon. So ist einfach das Leben und ohne diese Dringlichkeit mit dem Ausblick auf den baldigen Tod, hätte Ole sicher nicht mehr soviel Kraft aufgewendet, um seine Geschichte auf zu schreiben. Auch wäre ihm ein Treffen mit Fireke auch ganz recht

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Büchi kommentierte am 18. Juni 2018 um 11:11

Auch auf die Gefahr hin, dass ich auf Unverständnis stosse ..... ich finde das Buch zunehmend ärgerlich. Es ist mir einfach zu viel Schwarz-Weiß und vieles unglaubwürdig und oberflächlich. Ebba meint, dass Frieke im Laden sofort perfekt aushelfen kann, bisschen Kasse und Beratung, das reicht schon. Ähhh, warum haben BuchhändlerInnen eine mehrjährige Ausbildung ? Und dann soll sie, ohne Ausbildung, Erfahrung und Vorkenntnisse die Buchhandlung übernehmen. Im wirklichen Leben würde sie damit nach wenigen Monaten scheitern. Gabe hin oder her, es braucht schon viel mehr, eine Buchhandlung erfolgreich zu führen.

Dann traf Ebba Ole und erkannte, dass dieser todkrank ist und sie lässt dann acht Monate nichts von sich hören ???

Harald ist plötzlich neben der Spur, wie, warum und in welcher Weise erfährt man nicht so genau, aber es kommt sofort " traumatherapeutische Beratung" ins Spiel. Da frage ich mich, ob die Autorin überhaupt weiss, worum es bei einer Traumatherapie geht. Ich glaube, eher nicht.

Frieke sagt zu Bengt, sie möchte einen Kuss von ihm. Doch als er sie dann tatsächlich küsst, fragt sie ihn: "Spinnst du", fehlte nur noch, dass sie ihm eine knallt. Das hatte so etwas von Lore Roman. Frieke kommt mir mittlerweile sehr unreif vor. Klar, im Beruflichen ist sie tough, aber ansonsten lässt sie sich ganz schön herumschubsen und richtet sich vornehmlich nach anderen Leuten.

Und zum °Schwarz-Weiß°. Moderne Techniken sind grundsätzlich zu verteufeln (Bengt), ohne moderne Techniken geht gar nix (Frieke).  Dieses °Alles oder nichts° taucht in vielen, auch ganz  anderen Situationen, auf.   Es gibt auch Grautöne.

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Lesebiene kommentierte am 18. Juni 2018 um 12:57

da gebe ich dir recht. eine buchhandlung führt sich nicht von alleine. es reicht bei weiten nicht aus "ein gabe" zu haben. das weiß aber doch eigentlich jeder und ich buche das unter künstlerische freihheit ab ;)

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maraAngel2107 kommentierte am 18. Juni 2018 um 17:32

Danke für Deine Ehrlichkeit! Ich habe dem nichts hinzu zu fügen und bin wirklich Deiner Meinung, ich habe mir von dem Buch wirklich mehr versprochen und es fing ja auch gut an, aber zunehmend hat mich vieles sehr gestört, wie die Krankheit, die hier sehr in den Vordergrund rückt und die meiner Meinung nach in einer Sommerlektüre nichts zu suchen hat...das finde ich schade, das Buch war so einladend und jetzt.....

Vieles passt nicht zusammen und widerspricht sich schon in sich, man hat auch das Gefühl das Buch sollte schnell fertig werden, so kommt es zumindest bei mir als Leser rüber....

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Lesezeichenfee kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:38

Leider kann ich dir da voll und ganz zustimmen. Allerdings mich verzweifelt das Buch. Ich bin eher traurig und nicht ärgerlich. Wobei ich denke, es gibt bessere Bücher, die sich eher lohnen gelesen zu werden. Die Zeit die man da investiert, das stimmt mich auch traurig. Dabei ist der Schreibstil der Autorin schön. Aber die Geschichte ist schrott! Was soll das denn werden, wenn Rieke zurückkommt nach Spiekeroog? Alles Friede, Freude, Sonnenschein und sie sitzt am Sterbebett ihres Vaters? Ich versteh das nicht!

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Garten_Fee_1958 antwortete am 19. Juni 2018 um 21:29

Bevor ich nun auch noch alles niederschreibe, was mich stört und was ich besonders in deinem Artikel wiederfinde, schließe ich mich insbesonders deiner Meinung über die ad hoc Aktion in Ebbas Buchhandlung an, sie würde kläglich scheitern, wenn ich an meine Bekannte denke, wie sehr sie sich in ihren Beruf kniet und auch knien muss wohingegen Frieke das so aus dem Ärmel schüttelt.....

Irgendwie finde ich das zweite Kapitel unausgegoren und ziemlich enttäuschend, außerdem vermisse ich den erwähnten Humor, wo hat er sich wohl versteckt????

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Sommernixe kommentierte am 20. Juni 2018 um 11:31

Dass Ebba nicht weiter nach Ole gesehen hat, hat mich auch total irritiert. Sie kommt viel eher als ein Mensch rüber, der sich um andere sorgt. Da widerspricht dieses Verhalten komplett ihrem Charakter. Sie weiß ja schließlich, dass Ole nicht wirklich jemanden hat, der sich um ihn kümmert...

Die Szene mit dem ersten Kuss fand ich auch total dämlich. Frieke sieht ja schließlich selbst, dass sie (falsche) Signale gesendet hat. Bengt dann so anzugehen finde ich echt unmöglich.

Und auch bei dem Schwarz-Weiß-Denken kann ich dir nur zustimmen. Das ist mir auch negativ aufgefallen. Irgendwie macht die Autorin es sich hier etwas zu einfach...

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Lesebiene kommentierte am 18. Juni 2018 um 12:43

das buch liest sich flott und leicht. wie einige schon anmerkten hat es aber doch ecken und kanten. für einen leichten sommerroman hat es einige schwere dinge in petto. auf dem buch steht warmherzig und  voller humor. ich habe bis jetzt den humor vermisst. einiges finde ich auch zu schwarz/weiß. ich ahne schon wie es ausgehen wird. trotz einiger ungereimtheiten lese ich immer noch gerne weiter. frieke gefällt mir sehr, die inselbewohner auch. der zusammenhalt ist einfach schön. frieke wird ihren weg gehen, auch wenn er über amerika führt. ich finde es gut, das ole seine gedanken und erinnerungen schriftlich festhält. darum hatte ich meinen vater auch gebeten. war ein ganz anderes thema, wäre aber für mich jetzt schön mehr zu wissen. hat er leider nicht getan. 

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Lesezeichenfee kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:33

Also ich finde das Buch zunehmend schlechter. Erst mal sind da so Sachen, wie die Krankheit von Ole. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist Frieke in Amerika.

 

Vielleicht verstehe ich das Buch nicht. Erstmal trifft Ebba Ole und merkt, dass er todkrank ist. Sonst kommt er immer erst zu ihr in Laden. Sie sind die allerbesten Freunde. Ihr Mann ist eifersüchtig. Dann geht Ebba 8 Monate (auch über den Winter) nicht mehr zu Ole. Warum? Und wer hat den Brief an die Redaktion vom Komet geschrieben? Ebba wusste nicht wie Frieke heißt. Und der Vogelkundler kann es auch nicht gewesen sein, der will seine Ruhe und schreibt nicht an eine Redaktion. Und Ebbas Mann war es normalerweise auch nicht.

 

Dann stellt Ebba Frieke in den Buchladen und meint sie kann dort aushelfen. Sie macht ihre Sache gut. Aber warum muss man dann den Beruf lernen, wenn Naturtalente auf die Erde fallen? Als Bibliothekarin hätte ich dafür studieren müssen. Nur mal so.

 

Egal. Dann lässt sich Frieke vom Vogelkundler küssen. Mehrfach. Sie verpasst sogar fast die Fähre. Ihren Vater lässt sie auch zurück. Ebba auch, einfach so. Gefühllos kalt. Ebba will nach Irland. Ihr Mann nicht. Beide scheinen nicht mehr wirklich glücklich. Ebba wollte schon immer weg. Und weil Frieke die Buchhandlung nicht nimmt, platzt der Traum?!

 

Dann hat Emma ihr gesagt, dass Harald krank ist und eine Therapie benötigt. Frieke fliegt zu ihm nach Amerika. Dort arbeiten sie und keiner ist glücklich. Sie will ihn nicht heiraten, keine Kinder von ihm und sagt, das passt nicht zu ihm. Sie wohnen in einer winzigkleinen Wohnung. Er im Wohnzimmer, sie im Schlafzimmer. Er trocknet die Wäsche im Wohnzimmer, sie auf dem kleinen Balkon vor dem Schlafzimmer. Sind die beiden IRRE??

 

Ich bin momentan sehr ratlos. Und denk, ich bin zu alt für diesen Scheiss!!! Das Buch ist sicher schön geschrieben, die Autorin kann das, aber ist nicht wirklich einfühlsam. Die Geschichte passt nicht. Vielleicht wollte sie auch keinen leichten Sommerroman schreiben? Vielleicht hat sie Angst, dass es sonst in Rosamunde Pilcher ausartet? Ich versteh es nicht!

 

Frieke schreibt einen schönen Artikel und interessiert sich nicht mehr dafür! Da ist doch was faul. Und sie hat nicht viel Zeit mit ihrem Vater und lebt in Amerika. Sie hat eigentlich doch zu niemand Kontakt. Nicht wirklich. Und nicht mal zu ihrem richtigen Vater. Warum? Kommt sie dann zurück, um ihm am Sterbebett das Händchen zu halten, damit beim Leser die Tränen fliesen? Oh je, am liebsten würde ich nicht mehr weiterlesen.

 

Warum macht Julie Peters das? Das Cover ist so wunderschön. Der Titel ist so herrlich (aber momentan unpassend). Von mir aus, kann Frieke, weil sie die Gabe hat den Buchladen so übernehmen, aber dann könnt sie sich ja gar nicht um ihren Vater kümmern. Ebba macht das ja auch mit ihrem Mann. Ich finde, das ist total verzwickt. Das Buch fing so schön an. Bis auf Friekes Vater ist todkrank. Aber sonst kann die Autorin schön schreiben. Der Schreibstil ist echt schön. Sonst hätt ich schon aufgegeben. Ich bin echt traurig und verzweifelt!

 

Frieke fliegt nach Amerika und seither sind Wochen?, Monate? Vergangen. Und in Amerika ist alles Schrott? Und warum kümmert sich keiner um Harald, wenn er doch krank ist? Das Buch macht mich fertig!!!

 

Das mit dem Technikkram, einer liebt es, einer hasst es, stört mich nicht mal so sehr. Aber die anderen Sachen die nerven.

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maraAngel2107 kommentierte am 20. Juni 2018 um 20:59

Ich kann Dir nur zustimmen, hier widerspricht sich halt einiges und die Ausreise nach Amerika macht alles was danach kommt unglaubwürdig, ich bin echt enttäuscht und finde es so schade, das Buch hat mich so sehr angesprochen und ich habe mich so gefreut, wieder an einer Leserunde teilnehmen zu dürfen und dann...kommt so eine Geschichte dabei raus....kann ja keiner ahnen...

Vielleicht gibt es auch Leser, denen das Buch gefällt? Wer weiß das schon?

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Büchi kommentierte am 20. Juni 2018 um 21:10

@ mara, so ging es mir, ich hatte mich sehr gefreut, an der Leserunde teilnehmen zu dürfen und auf das Buch, welches ich mir sonst gekauft hätte. Doch all die schöne Stimmung, die Titel und Cover verbreitet haben, waren im Buch nur sehr marginal zu finden. Ich werde das Buch noch einer Kollegin in der Buchhandlung, die es ohnehin gerne lesen würde, leihen. Bin gespannt, was sie dazu sagt; ich werd ihr erstmal nicht sagen, wie ich es fand. Sie soll es unvoreingenommen lesen. 

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maraAngel2107 kommentierte am 20. Juni 2018 um 21:13

@büchi : bin gespannt wie sie es findet, unvoreingenommen ist immer besser....aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das jemanden dieses Buch so richtig gut gefallen wird...naja, sind ja auch noch ein paar mehr User, die es bei dieser Leserunde bekommen haben, daher bin ich gespannt auf weitere Meinungen! 

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Büchi kommentierte am 20. Juni 2018 um 21:19

@ mara, ich werde Dir berichten, was sie sagt. Kann aber bissle dauern, denn sie hat ab kommender Woche Urlaub ;-).

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maraAngel2107 kommentierte am 20. Juni 2018 um 21:29

@büchi, oh ja bitte, bin sehr gespannt, ist ja egal wann, aber das interessiert mich schon, ich werde mein Buch auch weiter geben und lasse mich überraschen:-)

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Sommernixe kommentierte am 21. Juni 2018 um 10:22

@Büchi, oh ja, das würde mich auch sehr interessieren, wie das Buch deiner Kollegin gefällt :)

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Büchi kommentierte am 21. Juni 2018 um 13:17

@ Sommernixe, natürlich gerne. Ich habe das Buch heute an die Kollegin weitergegeben und poste dann gerne ihre Meinung.

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Sommernixe kommentierte am 20. Juni 2018 um 11:12

Ich hab gerade den zweiten Leseabschnitt beendet.

Puh, da ist Friekes Leben ja ganz schön durcheinander geraten... Sie weiß wohl nicht mehr, was sie will und ist mit der ganzen Situation überfordert. Irgendwie kommt sie bei mir lange nicht mehr als so stark rüber, wie ich sie anfangs eingeschätzt habe. Aber jeder hat ja auch mal schwache Momente oder zweifelt. Aber allgemein ist mir Freike mittlerweile auch nicht mehr so sympathisch.

Die erste Zeit in Amerika ist auch alles andere as einfach und sogar mit Harald läuft es nicht rund. Hier finde ich es zeimlich problematisch, dass er einem klärenden Gespräch komplett aus dem Weg geht, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Das kommt ziemlich kindisch rüber. Ich kann mir aber wirklich gut vorstellen, dass man psychische Probleme bekommen kann, wenn man in Krisengebieten arbeitet und dort so viel Leid und Gewalt sieht. Da wäre es eher erstaunlich, wenn das spurlos an einem Menschen vorbei gehen würde. Allerdings finde ich auch, dass hier etwas zu schnell mit der Diagnose "traumatisiert" rausgehauen wurde. Das kann ein Laie wohl kaum beurteilen. Außerdem wird mir das Thema (wenn dies denn wirklich Haralds Problem ist) bisher zu wenig thematisiert. Irgendwie wirkt es so als hätte die Autorin hier einfach etwas mehr Drama einbauen wollen, hat das Thema aber nicht näher recherchiert.

Ole hat sich noch mal etwas aufgerappelt und dem Rest seines Lebens zumindest einen gewissen Sinn gegeben. Ich frage mich, was genau er schreibt...etwas über seine Seefahrten? Oder wie es mit Friekes Mutter war? Oder dass er es bedauert Frieke "verlassen" zu haben?

Ebba stellt sich das meiner Meinung nach mit dem Buchladen etwas zu einfach vor und es hat mich doch gestört, als sie meinte, dass das alles schon leicht zu erlernen wäre. Ich kenne mich zwar nicht allzu gut aus, denke aber schon dass zu einer (selbsständigen) Buchhändlerin definitv mehr gehört als eine gute Beratungstätigkeit. Wie steht es mit der Logistik? Und allgemein wirtschftlichem Verständnis? Finanzwissen? Das gehört doch auch alles dazu!

Irgendwie entwickelt sich das Buch gerade in eine Richtung, die ich nicht mag. Ich hoffe sehr, dass der dritte Abschnitt wieder besser wird, aber da ich schon eine Vermutung habe, wie das alles endet, habe ih doch gewisse Zweifel.

 

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215
Sommernixe kommentierte am 20. Juni 2018 um 11:38

Ach ja, irgendwie habe ich auch noch die Vermutung, dass Bengt irgendwas trauriges mit einer Frau in seiner Vergangenheit erlebt hat. Er reagiert manchmal so komisch auf Friekes Fragen. Wenn das tatsächlich so ist, dann wird mir das langsam echt zu viel Drama für ein Buch. Irgendwann wird es einfach unrealistisch...

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215
Lesezeichenfee kommentierte am 21. Juni 2018 um 14:56

Es ist definitiv zu viel Drama in diesem Buch. Es menschelt nicht mehr. Es ist ziemlich kalt und lieblos und vor allem der Schluss. Ohne dass ich nun zu viel verrate.

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 108 - 215
Lotte68 kommentierte am 23. Juni 2018 um 11:53

Einige haben sich hier schon zum zweiten Teil geäußert. Und ich mußte bei einigen Sachen zustimmen.
Krebs als Krankheit betrifft so viele Familien – es beeinflusst so viele Familienleben. Und da darf es auch als Thema in ein Buch.
In diesem Buch sind so viele Sachen „schön“ gemacht, vielleicht gibt es ja auf einmal Hoffnung?
Ich wäre schon sehr verwundert, wenn ich am 1.Urlaubstag auf einer Insel als Aushilfe im Buchladen angeheuert würde, um dann zwei Tage danach den Laden angeboten zu bekommen.
    Es wird betont, dass man sich auf der Insel kennt – aber dann acht Monate jemanden nicht sehen?
Und bei all diesen meinen Überlegungen ist Frieke nun in Amerika – ich sehe das nicht auf Dauer, das ist so offensichtlich.
Und trotzdem: ich lese das Buch gerne weiter. Ja, es passt nicht alles, aber genau das merke ich bei Frieke – sie kommt langsam drauf, dass nicht alles paßt in ihrem Leben.