Leserunde

Leserunde zu "Nordische Mythen und Sagen" (Neil Gaiman)

Nordische Mythen und Sagen - Neil Gaiman

Nordische Mythen und Sagen
von Neil Gaiman

Bewerbungsphase: 13.03. - 27.03.

Beginn der Leserunde: 03.04. (Ende: 23.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Eichborn Verlags – 20 Freiexemplare von "Nordische Mythen und Sagen" (Neil Gaiman) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Warum bebt die Erde? Warum gibt es Ebbe und Flut? Was bedeuten Freyjas Tränen? Und wie kam die Poesie in unsere Welt?

Neil Gaiman nimmt uns mit auf eine Reise nach Asgard, erzählt die nordische Mythologie neu. Wir treffen den mächtigen Odin, reisen mit Thor und seinem Hammer durch die neun nordischen Welten, sind bezaubert von der Liebenswürdigkeit und entsetzt von der Grausamkeit der Götter, wir fürchten die Ragnarök, die letzten Tage. Doch sind es wirklich die letzten? Sinnlich, liebevoll und mit Witz erzählt Neil Gaiman aus einer lange vergangenen Zeit, aus einer weit entfernten Welt. Machen Sie sich die Sagen zu eigen, erzählen Sie sie weiter, an den endlosen, dunklen Winterabenden, in den lauen Sommernächten. Nach der Lektüre werden Sie selbst die Wolken mit anderen Augen betrachten.

ÜBER DEN AUTOR:

Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.

23.04.2017

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)

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Sabine_AC kommentierte am 04. April 2017 um 21:17

Wer liest denn bereits?

Bri mir ist das Buch bisher noch nicht eingetrudelt (ist noch jemand hier, der noch wartet?) - aber ich freu mich schon total drauf, los zu legen.

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Leseliebelei kommentierte am 04. April 2017 um 22:48

Ja, wir sind noch mindestens zwei, die auch noch auf's Buch warten. Eine Erleichterung, dass es nicht nur mir so geht!

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Shanna kommentierte am 05. April 2017 um 12:34

Ich warte bisher auch noch auf das Buch. Da bin ich ja in guter Gesellschaft ;-)

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Leseliebelei kommentierte am 05. April 2017 um 14:32

Bei mir kam es heute nun an! Auf ein gutes Lesen, allerseits!

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MadameMim kommentierte am 05. April 2017 um 15:03

Dann kann ich mich ja auf den Feierabend freuen ^^

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Shanna kommentierte am 05. April 2017 um 17:25

Bei mir ist bisher nichts in Sicht, aber der DHL-Bote kommt in letzter Zeit erst abends. Mal sehen, ob ich heute noch überrascht werde und wenn nicht, ist morgen auch noch ein Tag ;-)

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Sabine_AC kommentierte am 05. April 2017 um 17:25

Meins ist auch da, nun kann es los gehen! :-)

Freue mich sehr, auch auf dn Austausch, und schließe mich dem "auf gutes Lesen" von Leseliebelei an.

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Chaoskeks kommentierte am 05. April 2017 um 16:41

Bei mir ist es auch heute angekommen. Ich hab dann auch direkt angefangen.^^

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Shanna plauderte am 06. April 2017 um 07:23

Wenn der Paketbote zwei Mal klingelt ;-) ....gestern kam das Buch jetzt auch bei mir an und ich habe gleich mal bis Seite 23, Vorwort und "Die Spieler" gelesen. Interessant, welche Intention von Seiten des Autors hinter dem Buch steckt, so etwas finde ich immer sehr spannend. Die Vorstellung der Hauptprotagonisten in "Die Spieler" fand ich auch sehr informativ. So ist man bestens für die Geschichten gerüstet. Die Grundinformationen über Odin, Thor und auch Loki hatte ich erstaunlicherweise noch auf dem Schirm und dass obwohl es nun doch schon einige Zeit her ist, dass ich im Jugendalter die entsprechenden Sagen verschlungen habe ;-) Ich hatte ja schon immer eine kleine Schwäche für Loki und freue mich schon sehr, wieder von ihm und den anderen Asen zu lesen.

 

Kleine - nicht ganz ernst gemeinte - Frage: Wer von euch kann die Namen, wie z. B. des Weltenbaums oder von Odins Thron ohne Knoten in der Zunge laut aussprechen!?!

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Leseliebelei kommentierte am 06. April 2017 um 08:58

Yggdrasill geht gut, das ist mir aber auch schon lange ein Begriff gewesen! :D Aber der Thron hat es wirklich in sich!

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Sabine_AC kommentierte am 06. April 2017 um 19:12

Dem kann ich mich absolut anschließen. :)

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Sabine_AC kommentierte am 06. April 2017 um 19:11

Mir haben sowohl Vorwort als auch die Vorstellung der "Spieler" gut gefallen.

Auch wenn mir Odin, Thor, Loki usw. durchaus geläufig sind (mit der Mythologie bin ich recht vertraut) finde ich dies sehr gelungen - nicht nur für Leute, denen die Götter nicht so vertraut sind.

Ebenso finde ich es schön zu erfahren, was den Autor zum Schreiben bewogen hat... und besonders gut gefällt mir die das Vorwort abschließende Anregung, die Sagen & Mythen auch selbst weiter zu erzählen...

Ich bin mit der Lektüre leider gestern nicht sehr weit gekommen, aber die Erzählweise gefällt mir gut. Nicht umständlich - aber dennoch nicht gewollt modern, sondernder einfach passend zur Thematik.

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:18

Ja, das Vorwort fand ich auch ziemlich interessant und gut!

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graefinrockula kommentierte am 19. April 2017 um 17:39

Mir kan das Vorwort ziemlich pesudo vor. Nach dem Motto "hier ich tu mal so als hätte ich gründlich recherchiert."

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Chaoskeks kommentierte am 07. April 2017 um 14:09

Yggdrasil ist wirklich noch gut machbar.^^
Bei allem anderen müsste ich ein bisschen üben denke ich. :)
Wobei ich als Islandpferdereiter durchaus solche Namen gewohnt bin.^^

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Chaoskeks kommentierte am 07. April 2017 um 14:11

Ok, das sollte eigentlich unter den Beitrag von Shanna. Warum auch immer das nicht funktioniert hat...

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kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 12:11

Das ist eine wirklich gute Frage. Das muss ich mal ausprobieren. ;)

Also der Weltenbaum geht, aber ansonsten bekommt man ja leicht einen Knoten in die Zunge. Gut das keiner hören kann, wie ich die Wörter in meinem Kopf aussprechen. :D

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MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:02

Also bis jetzt geht es, nur den Namen vom Thron, da muss ich immer entknoten ;)

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wintersturm kommentierte am 06. April 2017 um 08:03

Am Anfang führte der Autor mich in die mythologie, wer wer ist und so. Dann kam der Einstieg in die jeweiligen kurzen Geschichten. Wie Thor zu seinem Hammer gekommen ist, war interessant.

Finde das Buch sehr, sehr interessant. Mit den Namen bin ich noch nicht bewandt, aber das wird während des Lesens sicherlich besser. Die Geschichte mit Odin/Zwerge/Thor war wirklich gut geschrieben, so das ich am Ball blieb.

Mir gefällts.

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katzenminze kommentierte am 06. April 2017 um 21:23

Ich konnte das Buch heute morgen vom Nachbarn abholen und merke schon, dass es sich schnell durchlesen lässt. :)

Den Einstieg finde ich sehr sinnvoll; dass man erst erfährt wie die Welt entstanden ist und die wichtigsten Gestalten der Mythologie kennenlernt und es dann mit den Geschichten los geht.

Ich bin ja ein totaler Fan der griechischen Mythologie und finde es toll, dass auch die nordischen Götter diesen menschlichen und fehbaren Zug haben.

Zwei Stellen haben mich allerdings gestört: Gaiman hat gleich am Anfang diesen Vergleich mit den verschiedenen Küchen. Da stören mich die Klammern total und stilistisch finde ich es schlecht zwei asiatische Speisen anzuführen, wenn ich doch auf Vielfalt anspielen will... Und auf Seite 31 sagt er in zwei aufeinanderfolgrnden Sätzen dass Yggdrasill der schönste und größte aller Bäume ist. Sowas stört mich irgendwie...

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Sabine_AC kommentierte am 07. April 2017 um 08:00

Obwohl mir der Schreibstil gut gefällt, muß ich sagen, dass ich ebenfalls sprachliche/grammatikalische Schwächen bemerkt habe - so z.B. die Nutzung falscher Bezüge/Pronomen. Das empfinde ich schon als störend... ist aber hier wohl eher der Übersetzung bzw. dem Lektorat anzukreiden, weniger dem Autor.

Dennoch - die Lektüre macht Spaß!

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katzenminze kommentierte am 08. April 2017 um 14:07

Ja, bei Ragnarök, oder? Da stehe ich allerdings auf dem Schlauch. Er schreibt "beim Ende aller Tage, /den/ Ragnarök". Gefühlt würde ich sagen /dem/ Ragnarök. Bin mir aber unsicher. Ist Ragnarök Mehrzahl? o.O

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 14:34

Über Ragnarök bin ich jetzt auch schon ein paar mal gestolpert. Der die das? Hmm keine Ahnung

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katzenminze kommentierte am 08. April 2017 um 14:47

Ich hab mal geschaut: Der Duden sagt DIE Ragnarök. Hätte ich nicht gedacht. ^.^ Dann macht aber der Satz oben trotzdem keinen Sinn.

http://www.duden.de/rechtschreibung/Ragnaroek

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Sabine_AC kommentierte am 09. April 2017 um 20:41

Sinn ergibt der Satz eigentlich nur dann, wenn man davon ausgeht, dass es sich bei Ragnarök per se um einen Plural handelt.

Wenn z.B. Ragnarök nicht für DEN Weltuntergang steht, sondern für die Zeiten/Tage etc., in denen diese letzten Schlachten stattfinden.

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katzenminze kommentierte am 11. April 2017 um 14:16

Ich hab mich dran gewöhnt mittlerweile. :)

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 14:34

Über Ragnarök bin ich jetzt auch schon ein paar mal gestolpert. Der die das? Hmm keine Ahnung

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 14:36

Tücken der Technik. Kommentieren mit Handy funktioniert gut -.- sorry Mehrfachpost

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 14:35

Sorry Mehrfachpost....

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 14:34

Über Ragnarök bin ich jetzt auch schon ein paar mal gestolpert. Der die das? Hmm keine Ahnung

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:56

Oh, das hatte er für mich im Vorwort schon so deutlich gemacht, darüber war ich tatsächlich jetzt gar nicht mehr gestolpert...

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MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:10

"an den Ragnarök" wird auf S. 20 übersetzt mit "an den letzten Tagen", und wenn ich das für mich so ersetze, lässt es sich leichter lesen.

Dennoch finde ich die Übersetzung schlecht gewählt,...und alles, was ich geschrieben habe, um zu zeigen, dass es besser gehen könnte, habe ich wiede gelöscht. Geht nicht besser ^^ "am Ragnarök" hört sich ziemlich bescheuert an, wie ein Feiertag, und nicht wie das Ende der Welt.

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katzenminze kommentierte am 12. April 2017 um 17:09

Haha, ich glaube, das ist echt Gewöhnungssache mit dem Artikel. Am Ende hat es mich auch nicht mehr gestört.

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Chaoskeks kommentierte am 07. April 2017 um 14:19

Ich finde die Intention des Autors hinter dem Buch ganz interessant. Generell kenne ich mich durchaus schon ein bisschen mit der nordischen Mythologie aus, da ich mich im Zuge der ganze Marvel-Filme auch mal mehr mit der Mythologie an sich beschäftig habe. Aber so richtig alles in einem habe ich bisher auch nie gelesen, von daher finde ich es super jetzt auch mal eine Nacherzählung zu lesen.

Die Figurenvorstellung am Anfang finde ich super, auch wenn ich es etwas schade finde, dass dort nur Odin, Thor und Loki vorgestellt werden. Aber man erfährt ja über die anderen auch noch vieles in den einzelnen Kapiteln.

Die Geschichten aus dem ersten Abschnitt kannt ich alle schon, von daher gab es jetzt nicht viel neues für mich. Die Art der Nacherzählung fand ich aber ganz gut. Es kam mir einerseits zwar recht kurz vor, aber andersrum hätte ich es auch nicht gewollt, dass die Geschichten noch weiter ausgeschmückt werden.

Außerdem hat sich meine Meinung darin bestärkt, dass ich Loki am interessantesten finde. :)

 

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kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 12:16

Ja, ich hätte mir auch noch ein paar mehr Götter in der "Vorstellrunde" gewünscht. Ich z.b. mag Freya sehr gerne aus der Mythologie und das wäre doch auch interessant gewesen. Aber gut, Odin, Thor und Loki sind wohl einfach die Bekanntesten.

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Lena. kommentierte am 09. April 2017 um 12:21

Da geht es mir wie dir, Loki finde ich auch am interessantesten :D

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MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:11

Loki ist der beste Bösewicht ;)

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Nafreyu kommentierte am 08. April 2017 um 09:32

Gestern habe ich endlich begonnen mit dem Lesen und bin auch direkt sehr schnell rein und vorwärts gekommen. Wie anscheinend euch allen hier hat mir die Einführung sehr gut gefallen; sowohl, warum der Autor das Buch geschrieben hat als auch die Einführung in die nordische Mythologie. Ein wenig kenne ich mich da schon aus, aber es war weder zu lang für die, die wissen worum es geht, noch denke ich, dass es zu knapp ist für Neulinge. Eine gute Mischung. Die Geschichten finde ich sehr schön im klassischen Sagenstil nacherzählt. Wenn es zu modern oder länglich geworden wäre, hätte mich das wahrscheinlich gestört. So ist es schön in sich rund.

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katzenminze kommentierte am 08. April 2017 um 14:08

Stimmt, die Mischung passt gut!

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:28

Ich habe mich ja riesig auf das Buch gefreut und bin mit sehr hohen Erwartungen drangegangen und habe mir auch dementsprechend viele Gedanken gemacht, die ich Euch einfach mal mitteile und ich bin gespannt ob und was ihr dazu zu sagen habt! :D Ich glaube ich teile meinen Post aus praktischen Gründen ziemlich auf, damit falls Diskussionen entstehen, diese unterteilt werden können...

1. Widmung:

Das ist für mich ziemlich entscheidend, das ganze Buch betreffend. Neil Gaiman widmet das Buch seinem Enkel Everett. Macht das das Buch zu einem Kinderbuch? Das würde zumindest für mich einen Unterschied machen, denke ich. Ich schrieb ja auch schon zum Layout des Covers, dass ich die Schrift sehr 'böbbelig' finde - eine Kinderschrift, irgendwie. Ich komme aber auch später nochmal darauf zurück!

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:33

2. Vorwort

Ich liebe den Einstieg mit dem Küchenvergleich, da bin ich als Hobbyköchin voll dabei! Und Lust auf Pad Thai bekam ich dabei auch... :D 

Ich finde Gaimans persönlichen Mythen-Werdegang sehr interessant zu lesen und finde es auch schön zu sehen, wie viele Verweise auf andere Ausgaben und Forscher er macht. Da geht er übrigens auch shcon auf *die* Ragnarök ein, was ich sehr spannend fand, auch mit seiner kursiv gestellten Frage, die ja eher eine sehr generelle Lebensfrage zu sein scheint (S.10).

Ein wenig zu kurz kam für mich der Hinweis auf die Wochentagsbenennung, die wirklich, wirklich spannend ist, etymologisch. Ob er das irgendwann nochmal aufgreift? Generell reißt er im Vorwort ja recht viel an Themen an, was ich eigentlich gut finde, da es Lust auf mehr macht...wenn denn noch mehr kommt!

Sehr, sehr gut geschrieben und spannend finde ich den Großteil des Vorworts zu seinen Intentionen und seiner Vorstellung vom Erzählen. So sollte es natürlich sein, dass die Mythen und Sagen, die Geschichten aus dem Volk, immer noch weiter gegeben werden. Das stark romantisierte Bild vom Gespräch im Lagerfeuer ist dabei natürlich schön.

 

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gluecksklee kommentierte am 08. April 2017 um 21:43

Also das Vorwort fand ich eigentlich ziemlich gelungen - vor allem, dass Neil Gaiman ja selbst beschreibt, dass der erste Kontakt für ihn mit den nordischen Sagen eigentlich über die Marvel Comics stattgefunden hat. Witzig, denn irgendwie stelle ich mir beim Lesen insbesondere für Thor und Loki die Charaktere aus den Filmen vor. :-)

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Chaoskeks kommentierte am 17. April 2017 um 23:23

Da geht es mir auch so. Ich sehen die ganze Zeit Thor und Loki vor mir :)

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Taria kommentierte am 24. April 2017 um 14:54

Das mit den Comics hat mich zum lachen gebracht. Ich bin den Figuren in der Literatur das erste Mal begegnet, aber die Comics und besonders die Marvel Filme haben mein Interesse an der Mythologie um Thor und Co dann doch weiter geweckt. 

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gluecksklee kommentierte am 08. April 2017 um 21:39

Also, mir gefällt das Buch bisher sehr gut. Neil Gaiman führt einen ja erst einmal in die Welt rund um Thor, Odin und Loki ein, indem er die wichtigsten Personen vorstellt und dann mit der Entstehungsgeschichte der Welt beginnt.

Ich musste beim Lesen mehr als einmal grinsen - meistens in Verbindung mit Lokis Taten und seinen Versuchen, sich aus den Schwierigkeiten, in die er sich selbst hineinmanövriert hat, wieder zu befreien.

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:57

Ja, das ging mir mit Loki ähnlich! :D

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:48

3. Die Spieler - Vor dem Anfang und danach - Yggdrasill...

Ich muss direkt damit anfangen: Den Schreibstil in diesen Kapiteln finde ich sehr irritierend! Er ist für mich sehr kindgerecht/einfache Sprache und sehr, sehr mündlich konzipiert (kurze Sätze, viele Wiederholungen, sehr schlicht und einfach). Das kann man machen, ich finde es aber nicht schön zu lesen. Wenn man sich vorstellt, man säße an besagtem Lagerfeuer und bekäme die Geschichten so erzählt, dann kann man sich dran gewöhnen...und trotzdem ist es für mich merkwürdig. Vor allen Dingen, da sich der Schreibstil später ändert. Besonders fiel mir übrigens die Stelle auf Seite 19 auf: "Thor ist also Ulls Stiefvater. Ull ist ein Gott, der mit Pfeil und Bogen jagt, und er trägt Skier." Da stolperte ich sehr. Sehr.

Über einige Formulierungen bin ich zudem gestolpert, wie "...für das Wissen um die Runen und für größere Macht hat er (=Odin) sich selbst an Odin geopfert." (S. 17). Das klingt für mich zunächst nach einem Widerspruch, der nicht erklärt wird, wenn es auch richtig zu sein scheint, dass Odin sich selbst für sich selbst geopfert hat.

Gestolpert bin ich auch über einige Namensschreibweisen. Der Übersetzer, so nehme ich an, hat sich bei den meisten Schreibweisen nicht an die üblichen deutschen Schreibweisen gehalten, sondern an die nordischen (Huginn und Muninn statt Hugin und Munin/ Yggdrasill statt Yggdrasil - und viele weitere, was aber nur Kleinigkeiten in der Schreibweise sind). Das wurde dann aber nicht konsequent gemacht, beispielsweise bei Fárbauti (im Buch vereinfacht Farbauti), Niflheimr (im Buch Niflheim) oder auch Odins Bruder Vé (im Buch vereinfacht Ve). Das sind alles keine großen Änderungen, aber es ist einfach nicht konsequent, und mich als Germanist stört das.

Auch bei Ymir, dem Riesen, der gleichzeitig männlich und weiblich ist, war ich irritiert, weil ständig zwischen den Pronomen gewechselt wurde (S. 24/25). Das kann man natürlich machen, bei einem zweigeschlechtigen Wesen, aber es irritiert - aber vielleicht soll es das ja auch?

Rein inhaltlich fand ich diese Einstiegskapitel aber sehr gut und interessant, sie schaffen eine Basis, sowohl wenn man sich schon in der nordischen Mythologie auskennt, als auch, wenn man es nicht tut.

Besonders die Schöpfungsgeschichte war für mich interessant, die vielen Parallelen beispielsweise zu den christlichen Schöpfungsgeschichten. S. 26 hat da für mich Potential zu einer Lieblingsstelle, das ist einfach schaurig-schön.

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Leseliebelei kommentierte am 08. April 2017 um 21:55

4. Mimirs Kopf... & Die Schätze der Götter & Der Baumeister

Hier gab es für mich einen so spürbaren Wechsel im Erzählstil und plötzlich war ich total gepackt und mitten drin und richtig begeistert! Bei der ersten Geschichte noch nicht so sehr, bei den anderen beider dafür umso mehr.

Besonders bei einigen Stellen um Loki finde ich es sehr witzig geschrieben (S. 45 "'Zwerge!' kreischte Loki" oder S. 70: "'Ach', sagte Loki. 'Schuldzuweisungen sind so schwierig.'") und musste richtig lachen, obwohl die Situationen eigentlich ja eher ernst wären. Da finde ich den Stil einfach schön locker und gut zu lesen und trotzdem sprachlich schön.

Die Geschichte mit den Schätzen der Zwerge ist natürlich toll zu lesen und richtig spannend ebenso die Sache mit Lokis Verwandlung in die Stute. Das fand ich ehrlich gesagt inhaltlich sogar ziemlich heftig, wenn man sich darum Gedanken macht...

Ich komme also zum Ende meiner, zugegeben, langen ersten Bewertung: Ein holpriger Anfang, aber dann wird es für mich richtig gut, abgesehen von einigen Unstimmigkeiten der Namensschreibweisen.

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katzenminze kommentierte am 09. April 2017 um 18:36

Ja, das mit dem holprigen Anfang und der Steigerung kann ich so unterschreiben. Echt seltsam, dass am Anfang gleich mehrere Sachen aufgefallen sind und dann wirklich gar nix mehr.

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Gem kommentierte am 18. April 2017 um 01:31

Die Stelle mit Loki und den Schuldzuweisungen fand ich auch großartig :D Musste sehr lachen.

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kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 12:09

Ich bin super in die nordische Mythologie reingekommen. Mir gefallen die Erklärungen und Vorstellungen von Neil Gaiman am Anfang. 
Außerdem macht er das toll mit der Mischung aus Sagenbuch und Geschichte. Ich könnte das Buch in einem Rutsch weglesen, aber ich glaube dann würde ich mit meinen Kommentaren durcheinander kommen. ;)

Sehr schön finde ich auch, dass man sich als Leser angesprochen fühlt, als würde einer vor einem sitzen und mir die Sagen erzählen. Man ist nicht alleine. :D

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Lena. kommentierte am 09. April 2017 um 12:15

Mir hat der erste Teil schonmal ganz gut gefallen. Was ich persönlich wirklich interessant fand ist, dass die Götter scheinbar nicht so wirklich die freundlichsten waren, was mir z.B. sehr in der Geschichte mit dem Mauerbau aufgefallen ist.

Und Loki hat mir auch direkt gefallen bzw. fand ich es interessant dass die Götter ihm immer wieder glauben ... das sprichg jetzt nicht gerade für deren Intelligenz...

Im allgemeinen finde ich es einfach sehr intressant sich mal mit den ursprünglichen Geschichten über die nordischen Götter zu beschäftigen, zumal mein wissen über diese momentan eher aus den Marvelfilmen mit Thor herrührt. 

 

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kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 12:21

Das stimmt, dass die Götter nicht so nett waren. Aber das hat man ja doch etwas häufiger in den verschiedenen Mythologien. Die griechischen Götter z.B. waren ja auch fast alles Egoisten. ;)

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Buchgespenst kommentierte am 09. April 2017 um 14:16

Ja, aus der griechischen Mythologie kennt man auch diverse unschöne Taten der Götter, aber ich finde, dass die nordische Mythologie noch eine Spur heftiger ist. Hier betrügen, belügen und morden die Götter ja bewusst zu ihrem eigenen Vorteil und wenn was schief geht, ist Loki schuld und er muss alles wieder in Ordnung bringen. Er wird ja auch bewusst um Rat gefragt, wenn es darum geht einen hinterhältigen Betrug auszuhecken - siehe den Bau der Mauer. Ichhabe die geschichte noch ein bisschen anders in Erinnerung, aber im Prinzip ist es hier ein Prototyp für Lokis Rolle: "Was können wir tun, um zu bekommen, was wir wollen, ohne etwas zu geben? Funktioniert nicht? Sieh zu, dass es funktioniert, sonst büßt du es."

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
katzenminze kommentierte am 09. April 2017 um 18:32

Das ist eigentlich super interessant: Die Mythen gibt es ja nicht aus Jux und Dollerei, die haben ja - wie eben auch bei den griechen - einen Sinn, eine Funktion für's Volk. Das wollte wissen wie die Welt entstanden ist und so weiter. Und hier fragt man sich dann doch, was für Werte teilweise vermittelt werden. :D

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
Buchgespenst kommentierte am 09. April 2017 um 18:38

Stimmt :) Die nordischen Sagen verherrlichen ja außerdem den Tod auf dem Schlachtfeld. Nur der zählt - zumal alle Krieger bei Ragnarök wieder auferstehen und für die Götter kämpfen sollen. Je mehr desto besser. Hochinteressant dabei: der Ausgang des Kampfes steht schon fest und der besagt, dass die Götter und damit die Krieger verlieren. So - und das interpretieren wir dann mal schön :P

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
Nafreyu kommentierte am 11. April 2017 um 21:00

Ja das ist super interessant. Ein Ende der Welt was schon in allen Details feststeht - und zwar negativ. Klasse Diskussionspunkt, den du da angebracht hast Buchgespenst. Da werde ich mir am Ende des Buches mal den Kopf drüber zerbrechen (ich gehe ja mal davon aus, dass Ragnarök auch ein Teil des Buches ist, so weit bin ich aber noch nicht)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
Sabine_AC kommentierte am 13. April 2017 um 22:42

Ich will hier in der Diskussion zu Teil 1 jetzt nicht vorgreifen, aber mich würden genau zu dieser Thematik definitiv auch die Meinungen nach Abschluß des Buches interessieren...

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 20:59

Die Götter sind halt sehr vermenschlicht in den Mythen und Sagen. Aber es ist wirklich sehr interessant, wenn man mal wie du sagst über die Werte nachdenkt. :)
Sollen wir jetzt alle Lügen und Betrügen? Oder sollen wir es besser machen als die Götter? 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 21:00

Ganz so viel weiß ich dann doch nicht über die Nordischen Mythen. Habe mich eher immer mehr für die griechische Mythologie interessiert, aber ich denke, dass werde ich ändern. Und dieses Buch ist ein guter Anfang. :)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
Lena. kommentierte am 11. April 2017 um 15:57

Sehr interessant dazu eure Diskussion. Da bekomme ich wirklich Lust mich mal mehr mit den verschiedenen Mythologien zu beschäftigen :)

Sehr auf den Punkt gebracht auch Lokis Rolle, das hatte ich mir so genau noch nicht vor Augen geführt.

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
kleine_welle kommentierte am 11. April 2017 um 19:43

Mach das. Das sind teilweise wirklich spannende Geschichten über die alten Götter. Kann ich nur empfehlen. ;) 

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:24

Ich finde die verschiedenen Mythologien auch sehr interessant. Und ich suche gerne - sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten :)

Soweit ich mich erinnern kann, ist die griechische (und auch römische) Mythologie eher aus einer religiösen Notwendigkeit entstanden - alles, was passiert ist, musste halt irgendwie erklärt werden. Die nordischen Sagen hingegen sind mehr ein "Kult", haben aber mit Religion nichts zu tun. Zeigt auch schon der Bau von Tempeln, den die Römer und Griechen ja im Übereifer betrieben haben.

Ich weiß nicht, ob es zu weit geht, das Christentum auch als "Mythos" zu bezeichnen - aber dass Odin sich geopfert hat und an Yggdrasill hing, das erinnerte mich an Jesus. (Ich möchte keinem zu nahe treten, das sei an dieser Stelle gesagt, und möchte auch nicht den Glauben in irgendeiner Art und Weise verunglimpfen.) Ich bin mal gespannt, ob es noch mehr Parallelen geben wird :)

Thema: Lektüre, Teil I (Seite 1 - 76)
katzenminze kommentierte am 12. April 2017 um 17:12

Naja, ich würde das eher als Zufall bezeichnen. Die Intention des jeweiligen Hängens ist ja eine gang ganz andere. :) Wobei der Vergleich generell interessant sein könnte. Es könnten sich ja Details vermisch haben beim fleißigen Missionieren. Aber ich glaube dafür muss man die Originaltexte lesen.

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Nafreyu kommentierte am 12. April 2017 um 21:18

Da fällt mir eine Sache wieder ein, über die ich ganz am Anfang gestolpert bin: die ersten Menschen heißen Embla und Ask, die geschnitzt wurden und in einem geschützten göttlichen Reich leben. Wurde Eva nicht aus Adams Rippe 'geschnitzt' und sie lebten im Paradies...? Das und die doch ähnlichen Namen finde ich irgendwie wenig zufällig ;)

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MadameMim kommentierte am 13. April 2017 um 08:19

Ja, das hatte ich auch im Sinn :)

Es heißt, dass die nordischen Sagen viel mit anderen Einflüssen verwoben sind. Das würde es erklären.

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Buchgespenst kommentierte am 09. April 2017 um 14:08

Das Vorwort hat mir auch sehr gut gefallen. Ähnlich ging es mir auch mit der nordischen Sagenwelt. Ich hab als Kind den Film "Walhalla" gesehen und damit war mir vieles schon vertraut als ich im Studium damit konfrontiert wurde. Ich stand ebenfalls verblüfft vor den Göttern, die einem so mysthisch, geheimnisvoll und Weise erschienen und sich dann als selbstüchtige, unsympathische Bastarde entpuppten. Mein persönlicher Favorit war immer Loki, den ich auch nie als böse, sondern vielmehr kompliziert wahrgenommen habe :)

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kleine_welle kommentierte am 09. April 2017 um 21:01

Stimmt, an den Film habe ich auch denken müssen. Ich habe den im Regal stehen und mir gedacht nach der Lektüre werde ich mir den auch nochmal anschauen. :D 

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MrsWonder kommentierte am 09. April 2017 um 20:55

Also mir gefällt das Buch bis jetzt sehr gut, obwohl mich auch wie oben schon genannt die Wiederholungen etwas stören.

Interessant finde ich auch, dass der Autor auch von Marvel inspiriert wurde und die Figuren dort gut fand.

Noch gefällt es mir wie die listigen Streiche des Loki immer zu etwas Gutem fürhen und es bestärkt mich, dass er einer meiner Lieblingcharaktere ist.
Was mich allerdings etwas stört, hat aber was mit mir zu tun, ist, dass ich durch den Vergleich mit Marvel mir die Figuren so vorstelle, wie sie in den Filmen geachtet wurden.

Ich bin aber schon auf die weiteren Geschichten gespannt, da ich nur eine kannte und die noch nicht da war.

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MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:25

Ich mag Loki auch sehr gerne :) Er ist zwar hinterhältig, aber irgendwie kann ich mich nicht dagegen wehren :)

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MadameMim kommentierte am 11. April 2017 um 21:01

Leider konnte ich erst heute starten, und dann musste ich nach dem ersten Abschnitt auch schon aufhören.

Ich finde die Tatsache, dass die Götter in den englischen Wochentagen enthalten sind, sehr interessant. Wusste ich nicht :)

Was soll ich jetzt noch schreiben, das meiste wurde schon gesagt. Ich musste an vielen Stellen schmunzeln oder auflachen, besonders, wenn Loki involviert war. Seine Begründung "Es kam mir lustig vor, ich war betrunken" als Entschuldigung für Sifs Haarverlust, aber auch Thors Bemerkung, dass er immer zuerst an Loki denkt, wenn etwas schlimmes passiert ist - das spart Zeit - fand ich doch amüsant. Und natürlich die Vorstellung, dass Loki sich einem Hengst aufopferungsvoll hingibt und ein Fohlen gebärt - naja, mekwürdig, aber lustig.

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graefinrockula kommentierte am 12. April 2017 um 12:10

Mir gefällt der Stil überhaupt nicht. Ich komme in keinen Lesefluss... Und die falsche Ethymologie am Anfang nervt mich auch. Hatte mir echt mehr erhofft.

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katzenminze kommentierte am 12. April 2017 um 17:15

Welche falsche Ethymologie meinst du? Die Wochentage? Ich dachte die seien zwar kurz aber zumindest korrekt.

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MadameMim kommentierte am 13. April 2017 um 08:21

Die Zuordnung mit den Wochentagen habe ich aber an anderer Stelle auch so im Netz gelesen. Wobei das ja nicht richtig sein muss. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren :)

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Leseliebelei kommentierte am 19. April 2017 um 11:39

Ich wäre auch neugierig, worauf Du Dich mit "falsche Ethymologie" beziehst...

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graefinrockula kommentierte am 19. April 2017 um 16:07

Die Wochentage sind aus dem lateinischen in einer Lehnübersetzung in die verschiedenen germanischen Sprachen übetragen wurden, sodass zwar die Götternamen verwendet wurden, die ungefähr mit den teilwiese im lat. verwendeten Göttern übereinstimmen. Das bedeutet aber nicht, dass die Götternamen direkt verwendet wurden, um die Tage zu bezeichnen. Das stammt wie gesagt aus dem Lateinischen.

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Leseliebelei kommentierte am 23. April 2017 um 09:59

Zum Einen: In der Einleitung schreibt Gaiman ja nur "Im Englischen prägten Götternamen die Wochentage [...]", sodass ich ihm da schon einmal keinen Vorwurf machen würde (zumal ich nicht weiß, wie er es im Original formuliert hat und was der Übersetzer gemacht hat.). Denn geprägt sind die Wochentagsbezeichnungen ja definitiv durch die Götternamen.

Aber ich bin mir generell nicht ganz sicher, was Du meinst.

Im Lateinischen ist Dienstag dies Martis also der "Tag des Mars", dem Kriegsgott. Die Germanen haben ihren eigenen Kriegsgott eingesetzt, Tyr. So kam der Tyrs-Tag übers Germanische ins Alt- und Mittelenglische (Tīwas dagaz - tīwesdæġ -Tewesday - Tuesday). Man kann also vielleicht nicht behaupten, dass die Idee, den Kriegsgott als Wochentagsbezeichnung zu verwenden eine Innovation der Engländer/Germanen/... war, aber geprägt wurde es definitiv durch den Götternamen. Anders lässt sich "Tues..." nicht erklären, denn "Mars" taucht nicht auf, in der Bezeichnung für Dienstag/Tuesday.

Analog auch für andere Wochentage möglich.

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graefinrockula kommentierte am 23. April 2017 um 19:10

Das was du beschreibst ist eine Lehnübersetzung.

Und Luna dies/ Mond tag/ Montag etc. Aber der Autor oder der Übersetzer drücken das nicht korrekt aus. 

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Leseliebelei kommentierte am 23. April 2017 um 20:45

Ich finde, dass das Thema einfach zu kurz gekommen ist, in der Einleitung und eine weitere Ausführung verdient hätte. Ich finde aber nicht, dass man bei diesem einen Halbsatz gleich auf eine "falsche Etymologie" schließen kann, denn definitiv ist der heutige Begriff geprägt von den Götternamen und nichts anderes wird behauptet.

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Leseliebelei kommentierte am 23. April 2017 um 21:11

Weil es mich wirklich interessiert, habe ich nun rausgesucht, wie es Gaiman selbst formuliert:

"In English, the gods have left their names in our days of the week."

Und, was sagst Du?

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Darkberry kommentierte am 16. April 2017 um 10:15

Mir hat der erste Abschnitt sehr gut gefallen. Vor allem die Vorstellung des Autors und woher er seine Infos hat fand ich interessant und schön das sowas auch mal in einem Buch vorne drin steht, statt hinten.

Ich finde ja die nordische Mythologie sehr spannend, jedoch wusste ich noch fast garnichts darüber. Am besten gefiel mir die Geschichte wie Thor zu seinem Hammer kam. 
Was mir ebenfalls gut gefällt ist die verständliche Erzählweise des Autors, man kommt sehr gut mit und es ist auch spannend geschrieben.

Ich freu mich nun schon aufs weiterlesen :D

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Gem kommentierte am 18. April 2017 um 01:38

Der erste Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich echt gut und schnell. Allerdings gibt es so viele fremde Wörter/Namen, dass man gar nicht direkt alles behalten kann :D Aber die Geschichten sind bisher sehr interessant. Am besten gefallen mir die, wo Loki drin vorkommt. Ich muss jedes mal schmunzeln, wenn er "redet". Er ist wirklich sehr listig und clever. Ich mag ihn. :D Aber ich war am Anfang total verwirrt, dass Loki der Blutsbruder von Odin ist und nicht wie in den Marvel Filmen von Thor.

Spannend fand ich auch die Geschichte wie Odin sein Auge "verlor". Da war die Vorstellung schon ziemlich ekelig. :D

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Gem kommentierte am 18. April 2017 um 01:36

Ich war ein Doppelpost. Man beachte mich nicht. :)

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witchblade kommentierte am 18. April 2017 um 07:21

Nachdem mein Buch ja mit kleiner Verspätung ankam, bin ich gerade dabei, mit dem Lesen "aufzuholen". Der erste Abschnitt hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass der Autor die Götter usw. noch einmal vorstellt - da war bei mir nämlich einiges unklar und in Vergessenheit geraten.... Der Einstieg ins Buch ist so deutlich erleichtert worden.

Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, vor allem, dass immer wieder kleine Passagen eingebaut werden, bei denen man schmunzeln kann, lockert das Ganze sehr auf. Jedenfalls bin ich bereits mitten im zweiten Abschnitt und muss mich daher jetzt auch erst mal wieder verabschieden - muss weiterlesen ;)

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Ceciliasophie kommentierte am 18. April 2017 um 08:37

Ich steige mal mit eigenem Buch in die Leserunde ein.
Der Einstieg ist mir unheimlich gut gelungen und das Buch hat mir sofort gefallen. Vor allem das Vorowrt vom Autor hat es mir angetan. Da ich persönlich - abgesehen von jeglichen Superheldenfilmen - kaum etwas von der Welt der nordischen Götter weiß, finde ich den erklärenden Stil von Beginn an sehr gelungen.
Die kurzen, knappen Kapitel lassen das Interesse des Lesers nicht abreißen. 

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Taria kommentierte am 24. April 2017 um 14:51

Also ich muss sagen ich bin super begeistert!! Ich wusste vorher fast gar nichts von der nordischen Mythologie! Und all dies jetzt zu lesen ist echt interessant. Man kennt halt ab und zu einzelne Personen und Begriffe aber die Zusammenhänge sind echt interessant.

Besonders die Geschichte wie Odin sein Auge verloren hat fand ich fesselnt. Und wie Thor und Loki in den Orginal Geschichten dargestellt werden, war spannend und aufschlussreich!