Magazin

Lesende Frau

Speed Reading

Wie schnell liest Du?

Schnelleres Lesen lässt sich erlernen. Bücher, Workshops und Seminare zum Thema „Speed Reading“ geben Tipps, wie schlechte Lesegewohnheiten abgelegt werden können, um Texte in kürzerer Zeit effizient zu erfassen.

Ich gebe es zu: Tendenziell lese ich lieber dünne Bücher. Nicht etwa, weil ich meine, Geschichten müssten kurz und knackig sein oder es könnte alles auch mit wenigen Worten gesagt werden. Nein. Ich fühle mich von Romanen, die 600 Seiten oder mehr haben, manchmal einfach überfordert. Ich weiß, dass mich Stunden über Stunden dieser eine Roman begleiten wird. Tagelang werde ich mich nur mit diesem Buch beschäftigen können. Wochenlang, wenn es ganz schlecht läuft. Und so greife ich, habe ich die Wahl, doch oft zu dem dünneren Titel.

Zur Abwechslung mal ein wenig Mathematik: Der durchschnittliche Leser schafft pro Minute etwa 200 bis 250 Wörter. Dies entspricht ungefähr einer Buchseite. Geht man von einem durchschnittlichen Buchumfang von 350 Seiten aus, braucht man knapp 6 Stunden, um einen Roman zu lesen.

Gerade geübte Leser schaffen aber mehr. Schnelleres Lesen kann man lernen. Schon mit wenigen Tricks lässt sich die Geschwindigkeit merklich steigern. So erreichen Schnellleser mit den richtigen Methoden teilweise sogar 1.000 Wörter pro Minute.

Während Anfänger noch Schritt für Schritt die einzelnen Buchstaben zu sinnvollen Einheiten zusammensetzen, gleitet bei geübten Lesern das Auge über die Wörter hinweg und sucht nach Worten oder Wortgruppen, die es auf Anhieb wiedererkennt. Dazu fixiert es einzelne Punkte im Text, die es scharf stellt. So hangelt sich der geübte Leser von Fixationspunkt zu Fixationspunkt und erfasst mit dieser Methode den gesamten Text. Je weniger Punkte dabei anvisiert werden müssen, desto schneller liest man natürlich auch. Es gilt also, die Fixationspunkte zu reduzieren.

Auch das Vermeiden der sogenannten „Regressionen“ kann das Lesen beschleunigen. Aus Angst, wesentliche Details zu übersehen, springen wir beim Lesen immer wieder zurück und wiederholen so das, was wir bereits gelesen haben. Unser Gehirn ist beim Lesen aber ohnehin nur zu etwa 25 Prozent ausgelastet, so dass es sich währenddessen häufig mit anderen Dingen beschäftigt. Liest man schneller, ohne immer wieder auf bereits gesehene Stellen zurückzuspringen, konzentriert sich das Gehirn viel mehr auf die wesentlichen Inhalte und prägt sie sich ein. So wird das Lesen effizienter.

Verzichtet man größtenteils auf das innerliche Mitsprechen der Wörter, kann man ebenfalls Zeit einsparen. Gerade Artikel, Präpositionen und Füllwörter sollte man dabei ignorieren und den Fokus auf die für den Inhalt ausschlaggebenden Begriffe legen.

Andere Methoden empfehlen beispielsweise, Texte slalomartig mit den Augen nach Kernbegriffen abzusuchen, ganze Zeilen visuell zu erfassen oder die obere Hälfte der Textzeile zu fixieren, um beispielsweise ein „ä“ von einem „a“ schneller unterscheiden zu können.

Es gibt zahlreiche Übungen, die dabei helfen sollen, schneller zu lesen. In Seminaren oder Büchern werden Methoden aufgezeigt, die die Konzentration fördern und das Lesetempo trainieren. Zwar sind diese häufig für Studenten oder Arbeitnehmer ausgerichtet, die ein besonders hohes Lesepensum haben, doch auch viele „Hobbyleser“ zeigen sich an den Möglichkeiten interessiert und probieren die eine oder andere Methode für sich aus.

Wie ist das bei euch? Durch häufiges Lesen wird man natürlich ohnehin immer schneller. Versucht ihr aber auch darüber hinaus euer Lesetempo mit Übungen zu erhöhen?

 

Artikel verfasst von: +Maren Kahl

Kommentare

Seiten

Wortbewegt kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:00

Persönlich muss ich sagen, dass ich meinem eigenen Empfinden nach recht schnell lesen kann (einen Wälzer mit knapp 1000 Seiten habe ich durchaus schon in gut 2 Tagen geschafft). Allerdings hängt das Lesetempo stark von zwei Faktoren ab: Zum einen, wie laut es um mich herum ist, da gezieltes Lesen so schwerer fällt, und davon, wie sehr mich das Buch begeistert und zum Lesen reizt. Je spannender das Buch, umso schneller wird gelesen. Bücher, die mich regelrecht begeistern, sind allerdings eher selten geworden.

Nadine B. kommentierte am 12. Januar 2014 um 11:35

Mir geht es ähnlich in Bezug auf das Lesetempo. Die Leseumgebung muss stimmen. Ich erlebe hin und wieder beim Zugfahren (Berufspendlerin), dass mich aufdringliche Stimmen oder lautes Geschwätz (wenn Personen fast den ganzen Waggon unterhalten) mich beim Lesen stören und ablenken, weil deren Gerede so aufdringlich ist, dass ich mich nicht auf den Text konzentrieren kann. Wenn ein Buch spannend ist, kann ich auch viele Seiten in einem Buch in kurzer Zeit schaffen. Ich habe mir abgewöhnt, wissenschaftliche Bücher im Zug zu lesen (ich bin noch Studentin auf dem zweiten Bildungsweg).

Irve kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:08

Eigentlich bin ich ein Schnellleser, mit bis zu 100 Seiten pro Std. Muss mir immer auf die Finger klopfen....möchte ja - zumindest in den meisten - Fällen was vom Buch haben und es genießen....also versuche, nicht nur zu 'konsumieren', sondern bewusst zu lesen :-)

samira kommentierte am 11. Januar 2014 um 15:42

So geht es mir auch. Manchmal merke ich gar nicht wei viele Seiten ich schon gelesen habe un dann sind auf einmal nur noch so an die 100 übrig und ich habe noch nicht mal lange gelesen. Wobei es bei mir wirklich sehr auf den Schreibstil ankommt. Wenn der wunderschön ist, dann verscuhe ich wirklich das Buch langsamer zu lesen.

Readandbeyourself kommentierte am 12. Januar 2014 um 21:01

Manche Bücher sind aber auch superschnell zu lesen, weil sie als "leicht" angelegt sind (z.B. Bücher ab 12 Jahren). Ich finde, wenn ein Buch sich schnell lesen lässt, dann ist das halt so. Es gibt genug Bücher, und man kann sie immer wieder lesen. In ruhigen Stunden schaffe ich bis zu 120 Seiten pro Stunde, aber im Schnitt eher 90. Wenn es Buch besonders gut ist, lese ich es eben ein zweites Mal schnell durch ^^

Katl kommentierte am 13. Januar 2014 um 13:52

100 Seiten in der Stunde – wenn ich mich nicht bremse... Ich esse Bücher ;-) 

Steffi_the_bookworm kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:19

Ich lese grob 60-80 Seiten in der Stunde, hängt vom Buch ab.

An nem faulen Wochenende schaffe ich locker 1.000 Seiten. Mein Sonntagsschnitt ist so um die 450 Seiten.

chaosbaerchen kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:25

Ich bin automatisch im Laufe der Jahre schneller geworden. Aber ist es wirklich so erstrebenswert, so schnell zu lesen? Nimmt man sich damit nicht den Lesegenuss, denn das Gelesene will ja auch emotional und rational verdaut werden.

Bei Fachliteratur ist Geschwindigkeit sehr von Nutzen, keine Frage. Da geht es aber ja auch vor allem darum, die Essentials rauszufiltern und das kann man lernen.

earthangel kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:59

Ich hätte es nicht besser sagen können. Warum sollte man so schnell lesen wollen, dass man nur das Wesentliche erfasst? In einer Geschichte geht es doch nicht nur um die großen Eckpunkte, sondern auch und manchmal vor allem um die kleinen Details, die die Story interessant oder einen Charakter erst verständlich machen. Ich lese einfach so, wie es gerade kommt und ganz bestimmt werde ich dabei niemals die Zeit stoppen! Lesen sollte Vergnügen bleiben, sonst kann man es, meiner Meinung nach, ganz lassen.

MelsBooks kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:25

So sehe ich es auch. Ich genieße es zu lesen und so will ich es beibehalten. Mir ist es egal, ob ich für ein Buch einen Tag, oder eine Woche brauche, Hauptsache es berührt mich. Ich möchte keinen Rekord aufstellen, wie viele Bücher ich pro Monat lese.

LittleJuli kommentierte am 14. Januar 2014 um 20:49

Ihr sprecht mir aus der Seele. Habe mich ehrlich gesagt beim Lesen des Artikels schon etwas geärgert... ich will gar nicht schnell lesen und ein Buch nach dem anderen abarbeiten. Ich lese doch um richtig in die Geschichte eintauchen zu können. Und dafür brauche ich definitiv mehr als nur die Kerninhalte!
Ich liebe dicke Wälzer =)

serpina kommentierte am 11. Januar 2014 um 17:50

Sehr schön beschrieben. Ich will das Lesen genießen und nicht auf der Flucht sein.

callunaful kommentierte am 12. Januar 2014 um 13:17

Also ich kann sagen warum. Bücher die mich nicht so packen oder nur mittelmäßig unterhalten, will ich möglichst schnell gelesen haben, damit ich mich dem nächsten Buch widmen kann, dass mich dann hoffentlich mehr packt. Bücher, die mich richtig begeistern werden natürlich voll und ganz ausgekostet. 

Allerdings muss ich sagen, dass ich das schnelle Lesen schon als anstrengend empfinde...

Anchesenamun kommentierte am 13. Januar 2014 um 09:48

Da schließe ich mich ebenfalls an! Ich habe mal einen Speedreading-Kurs mitgemacht, war sowohl für Fachliteratur als auch für Romane gedacht. Da ich bis dato schon mit meinem Studium fertig war und keine Fachliteratur mehr lesen musste ;-), brachte ich ein Buch mit, ca. 400 Seiten dick. Unsere letzte Übung bestand darin, das mitgebrachte Buch innerhalb von 30 Minuten durchzulesen. Das erschien mir unmöglich, der Dozent meinte aber, es geht. Ich fing an, das mit den beigebrachten Tricks zu tun, aber es machte mir überhaupt keinen Spaß und ich fand es irre anstrengend. Die wenigsten haben die Übung geschafft bzw. beendet. Nur mit ein paar dünneren Fachbüchern ging es. Denn bei Fachliteratur mag es sinnvoll sein, sich das Wichtigste irgendwie herauszufiltern und Füllwörter u.Ä. zu ignorieren. Man hat ja für ein Thema oft einen Riesenstapel Fachbücher, wo nicht jedes Wort relevant ist. Bei Unterhaltungsliteratur finde ich das aber nicht erstrebenswert.

Ich lese relativ flott, aber es gibt sehr viele Menschen, die deutlich schneller lesen als ich. Ich lese z. B. im Vergleich zu meinem Freund wirklich schnell, im Vergleich zu einigen Freundinnen von mir bin ich total lahm. Klar denke ich mir dann: "Oh mensch, ich brauche 4 Tage für das Buch, meine Freundin hat es in 5h runtergelesen." Aber na ja, so ist das halt. Und ich habe auch gemerkt, dass die Leute, die sehr schnell lesen, sich meist nicht mehr an Details erinnern können, manchmal sogar nicht mehr wissen, welche Figuren in dem Buch gestorben sind oder andere, eher wichtigere Umstände. Lesen, um einfach eine ellenlange Leseliste vorzuweisen, um möglichst viele Bücher "einzusaugen" und abzuhaken, muss dann auch nicht sein. Da verstehe ich gar nicht, wieso manche mit ihrem Lesetempo auch noch angeben wollen. Ich will das Lesen schon genießen. Meine Geschwindigkeit nervt mich lediglich, wenn ich ein Buch nicht so gut finde und es gerne endlich durchhätte, aber auch nicht abbrechen möchte. Und wenn ich das Gefühl habe, dass ich meinen SuB mal langsam niediger kriegen sollte. Aber ansonsten - wenn mir ein Buch gefällt, will ich sowieso so lange wie möglich darin eintauchen können. ;-)

Schneeflöckchen kommentierte am 15. Januar 2014 um 15:36

Ich bin auch deiner Meinung. Man muss nicht danach streben, schnell zu leesn. Man hat auch nicht so viel von den Büchern...

Karithana kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:26

Zu Beginn meines Studiums gab es eine Einführungsveranstaltung PoweReading oder so, damit wir alle schneller die Studientexte lesen können und dabei trotzdem den Großteil verstehen.

Wir haben morgens und abends auch gemessen, wie viel schneller alle lesen konnten und wie das Textverständnis war. 

Ich lese ohnehin schon vergleichsweise schnell, so dass meine Steigerung nicht so enorm war. Vor allem das Verständnis ging aber bei dieser Übung zumindest bei mir am Anfang mehr verloren. Durch das Beginnen der nächsten Zeile (natürlich auch nicht ganz links), bevor man vorher ganz rechts war, überliest man schnell wesentliche Wörter wie "nicht" oder "kein", die ja schon wichtig sind. Gerade bei wissenschaftlichen Texten oder Krimis ;-)

Ich hab mich daher danach mit meinem bisherigen Tempo mehr oder weniger zufriedengegeben und finde es gerade bei Freizeitliteratur viel entspannter, so zu lesen, wie man es üblicherweise macht. Wenn ich durch ein Buch hetze, entgeht mir der halbe Spaß...

Nadine B. kommentierte am 12. Januar 2014 um 11:41

Das Angebot des Power Reading als freiwilliges Zusatzseminar hätte ich mir am Anfang meines Soziologiestudium gewünscht. Weil dieses Studium gerade sehr leseintensiv ist. Wenn man irgendwann etwas geübter beim wissenschaftlichen Lesen ist, überfliegt man irgendwann Textpassagen, und "scannt" die wesentlichen wichtigen Textstellen. So ging es mir zumindest bei einem Buch mit fast 400 Seiten, das ich für meine Masterarbeit im alten Jahr zu Ende gelesen habe.

Philippa kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:31

Ich bin ein langsamer Leser. Ungefähr 50 Seiten lese ich in einer Stunde. Ich habe mir aber schon oft gewünscht, schnell lesen zu können.

butterflyinthesky kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:32

Bei mir kommt es auf das Buch an.. Wenn ich es interessant finde, komm ich relativ schnell durch. Falls es langweilig ist, dauert es automatisch länger. :)

Book-Nerd kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:33

Ich schaff in einer Stunde so um die 70 Seiten. Kann natürlich aber auch mal mehr oder weniger sein. Kommt halt immer darauf an, wie ich das Buch finde und ob mich die Geschichte so packt. Wenn sie mich packt, dann lese ich meist ziemlich schnell.

Ich versuche generell die Bücher die ich lese, zu genießen und da macht es mir auch nicht aus, wenn mich das Buch ein paar Wochen begleitet.

lesebrille kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:51

Ich lese ca. 90 Seiten in einer Stunde,aber mir ist es eigentlich egal, ich will ein Buch ja genießen,wenn ich es in meiner Freizeit lese. Bestimmte Übungen etc. habe ich nie gemacht.

Lily911 kommentierte am 11. Januar 2014 um 11:51

Ich lese eher langsam. Bei mir kommt es auch auf das Buch an, ob ich es interessant finde oder nicht und ob ich Zeit habe. Dann kann ich nicht immer lesen.

westeraccum kommentierte am 11. Januar 2014 um 12:08

Je nach Buch lese ich unterschiedlich schnell. Bei einem Krimi, bei dem ich unbedingt die Auflösung wissen will, lese ich auch schonmal quer, das geht aber eindeutig zu Lasten des Lesegenusses.

Früher habe ich oft beim Fernsehen gelesen, aber das habe ich mir weitgehend abgewöhnt, weil man beide Medien nicht vernünftig wahrnehmen kann.

Ansonsten finde ich, das Lesen eher Genuss sein soll und genießen kann man nur, wenn man sich Zeit niimmt. Das ist bei einem Glas Wein nicht anderes als bei einem Buch!

Schneeflöckchen kommentierte am 15. Januar 2014 um 15:38

Na dann bis ich genau das Gegenteil. Gerade bei Krimis lese ich langsamer und konszentrier als sonst. Es ist sehr wichtig, Details aufzufassen, die später relevant sein können. :)

Schneeflöckchen kommentierte am 15. Januar 2014 um 15:38

Na dann bis ich genau das Gegenteil. Gerade bei Krimis lese ich langsamer und konszentrier als sonst. Es ist sehr wichtig, Details aufzufassen, die später relevant sein können. :)

Celebrin kommentierte am 11. Januar 2014 um 12:10

Ich möchte ein Freizeitbuch geniessen, es ist wie mit einem guten Wein oder Essen, das kippt oder schlingt man ja auch nicht runter . . .

Ich habe keine Ahnung, wie viele Seiten ich in der Stunde schaffe, das hat mich, ehrlich gesagt, auch nie interessiert.

Bei Fachliteratur sieht es natürlich anders aus, da kommt es auf Effizienz an.

katze267 kommentierte am 11. Januar 2014 um 12:30

Durch das jahrelange intensive Lesen bin ich vonselbst recht schnell geworden, so ein Buch in der Dicke eines HP schaffe ich (wenn ich genug Lesezeit vom Haushalt und Familie abzweigen kann ) durchaus in 1-2 Tagen.

Hängt natürlich von der Konzentration ab, die das Buch erfordert (, schwierige Sachtexte dauern länger,) und den "Umständen" Lärm, Störungen etc.

Powerreading wäre für mich nur erstrebenswert, wenn ich es aus beruflichen Gründen brauchen würde.

Ansonsten bin ich eh schon immer im Zwiespalt : spannnde Bücher "verschlinge" ich und bin dann irgendwie enttäuscht, wenn sie so schnell zu Ende sind

kommentierte am 11. Januar 2014 um 16:45

Ich will dann eher Nachschub und den hat man meist nicht zur Hand vom gleichen Autor oder ner Serienfortsetzung...

Seraphina kommentierte am 11. Januar 2014 um 12:49

 Es kommt bei mir auch auf meine Leselust an, die Zeit die ich zum lesen habe(meist Abends bis spätestens 0.00 Uhr in der Woche) aber das Buch spielt dabei auch eine Rolle! Ich bin aber generell eher ein langsamer Leser! Wie viele Seiten ich so lese  am Abend weiß ich gar nicht, hat mich aber auch noch nie interessiert außerdem genieße ich meine Bücher viel lieber beim lesen. Der Spaß beim lesen steht bei mir im Vordergrund!  

lila-luna-baer kommentierte am 11. Januar 2014 um 12:52

Ich lese so ca. 60 - 70 Seiten pro Stunde, damit bin ich völlig zufrieden. Ich muss nicht schneller lesen können, wozu auch? Meine Bücher geniesse ich. Da kommt es mir nur auf den Inhalt an und nicht auf die Menge.

Debbie kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:02

Ich weis auch gar nicht wie viele Seiten ich in einer Stunde lese. Ist mir aber auch egal. Ich möchte das lesen genießen. Und da ich nur abends lese und am Wochenende brauche ich für die meisten Bücher 1-2 Wochen, je nachdem wie es mich halt interessiert. Dafür lese ich im Urlaub umso mehr. Letztes Jahr auf Kuba waren es ca. 6 Bücher. Unter anderen Die Säulen der Erde waren auch dabei... Aber was will man am Strand auch anderes machen?? ;)

LeseEulchen kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:17

Ich habe schon oft, wenn ich die Zeit dazu hatte, ein Buch am Tag gelesen. Aber extra schnell lesen macht ja nur gegen Ende Sinn, wenn man wissen möchte, wie es ausgeht ;-)

Ansonsten finde ich, dass man ein Bcuh genißene sollte.

Habe noch nie geschaut, wieviel ich in einer Stunde schaffe. Aber 200-400 Seiten am Tag sind (bei gppnstigen bedingungen) drin. Ich schätze mal, dass ich da dann so 4-6 Stunden lese.

heike_e kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:36

Ein gutes Buchkann für mich gar nicht dick genug sein, es macht mir nichts aus, wenn es mich lange begleitet. Schnell zu lesen, würde mir daher gar nichts bringen. Beruflich muss ich viele Gesetzestexte und Kommentare lesen, da hilft "Powerreading" bis man zu den wirklich wichtigen Stellen kommt. Die lese ich dann lieber langsam damit der Inhalt auch richtig ankommt. 

Roselyn kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:54

Ganz ehrlich: Solche Übungen für schnelles Lesen finde ich Quatsch. Warum sollte es mir darauf ankommen, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu lesen? Für mich geht da einer der angenehmsten Nebeneffekte des Lesens an sich verloren: Entschleunigung. Lesen bedeutet, sich Zeit zu nehmen, um vom Alltag abzuschalten, sich ein wenig Ruhe zu gönnen und den Geist in andere Welten schweifen zu lassen. Momentan habe ich leider sehr wenig Zeit, um aus purem Vergnügen zu lesen, lediglich abends schaffe ich ein paar Seiten, bevor mir schon die Augen zufallen. Das ist aber immerhin besser, als durch den Text zu rasen, um eine neue Höchstgeschwindigkeit aufzustellen. Lustigerweise weiß ich noch nicht einmal, wie viel Seiten ich pro Stunde schaffe, einfach weil es mir bisher überhaupt nicht in den Sinn gekommen ist, sie zu zählen! Für mich ist das irgendwie absurd- als wolle man Lesen zu einem Wettstreit machen (erkennt man ja auch hier an den diversen "Ich-schaffe-so-und-so-viele-Seiten"). Außerdem zeichnet sich Lektüre ja auch durch eine gewisse Stilistik aus. Kann man diese wertschätzen, wenn man die Zeilen als Rennstrecke sieht?

Auch glaube ich, dass schnelles Lesen von wissenschaftlichen Texten nicht immer das Wahre ist. Vermutlich liegt es auch an meinem Studienfach (Anglistik), dass ich Texte eher genau lese, denn wenn ich einer Rezension oder Kritik folge, muss ich die Argumentation verstehen und nicht nur harte Fakten (sofern es diese überhaupt in der Literaturwissenschaft gibt) daraus filtern.

Bibliophilia kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:04

Geht mir genauso wie dir.

Ich finde es auch viel zu schade, Bücher nur so runterzurasseln. Ich nehme mir ein Buch, wenn es gerade wieder stressig in der Woche wird und ich  mir einfach mal wieder eine Pause gönnen möchte. Da würde das total ineffizient für mich sein, dort genauso schnell und hektisch die Seiten zu überfliegen, wie mein alttag zu dem Zeitpunkt wäre. Ich genieße da lieber jede einzelne Seite. Auch schaffe ich nur ein hohes Lesepensum durch viel Zeit, die ich mir immer nehmen muss. Ich habe ja auch noch andere Dinge im Alltag zu tun.

Auch diese Tipps "Ich habe in jedem Raum ein Buch liegen, um jede freie Minute dorthin zu greifen zu können und zu lesen" finde ich komisch. Mir geht es, wie dir, auch nicht um Leserekorde die ich aufstellen muss, oder bei denen ich mit anderen wetteifern will. Lesen mache ich für mich und dass nur allein. Natürlich teile ich gerne meine Lektüren, sonst wäre ich ja nicht auf dieser Plattform. Aber keineswegs möchte ich hier mit Schnell- Lesern konkurrieren.

Für die Uni wäre vielleicht so ein Kurs bestimmt hilfreich, schneller wesentliche Dinge aus Texten zu erfassen. Jedoch brauche ich sowieso immer ein zwei Minuten länger, um mir ein generelles Verständnis zu verschaffen. Aber dafür sitzt es dann auch.

Readandbeyourself entgegnete am 12. Januar 2014 um 21:07

Ich glaube, die Übungen sind auch tatsächlich eher für Studenten und solche, die wahnsinnig viel lesen müssen um auf dem aktuellsten Stand für gewisse Dinge zu sein.

Mein Problem ist: Es gibt so viele gute Bücher, und ich hab sowenig Zeit ;) Wenn also ein Buch so lala ist, lese ich es schnell. Gute Bücher lege ich gerne mal zur Zeit und denke drüber nach. Das dauert dann halt. Da ich aber auch in dieser "Wie viele Bücher lesen wir so pro Monat"-Schiene bin, versuche ich aber auch, eher schnell zu lesen.

Man wird ja auch nicht gezwungen, schnell zu lesen. Wenn du genießt, kann dich keiner davon abhalten :)

Carola Kickers kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:57

Bücher gehören für mich zur Entspannung, genauso wie ein Theater- oder Kinobesuch. Daher lass ich mir auch gerne Zeit, solange keine Rezensionsdeadline dahinter steht. 

buecherwurm1310 kommentierte am 11. Januar 2014 um 13:59

Ich bin ein Schnellleser, das merke ich immer, wenn ich neben meinem Mann sitze und mit ihm gleichzeitig einen Artikel in der Zeitung lese. Das schaffe ich in etwas der halben Zeit.

Wenn ich mich durch Fachbücher arbeite, ist das sehr vorteilhaft. Lese ich allerdings ein Buch nur so zur Unterhaltung und das Buch nimmt mich gefangen, ist das Schnelllesen nicht so wichtig.

LilStar kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:01

Solche Übungen mache ich nicht, bzw. habe ich auch nie gemacht, aber irgendwie lernt man das über die Jahre trotzdem. Ich bin ebenfalls Schnellleser, was viele meiner Freunde und Bekannten auch gar nicht verstehen können und meinen, so könnte man Bücher nicht genießen oder gar richtig erfassen. Doch, kann man. Tue ich. Ich lese halt schnell, für mich ist das aber meine normale Geschwindigkeit.

Davon ab finde ich, dass es total egal ist, wie schnell oder langsam jemand liest. Hauptsache, man fühlt sich wohl dabei und zieht da seinen Nutzen draus! :)

kommentierte am 11. Januar 2014 um 16:47

Richtig, der Meinung bin ich auch!

Nur weil man schnell liest (durch Angewöhnung über die Jahre), heißt das ja noch lange nicht, dass man das Buch nicht genießt ;)

katze267 kommentierte am 11. Januar 2014 um 17:10

Dem kann ich nur voll zustimmen. Ich lese auch schneller als die meisten anderen, nicht aus Ehrgeiz sondern halt aus langjähriger Übung.

Und ich geniesse es genauso wie andere, die langsamer lesen. Nur brauch ich mehr "lesefutter"

doppelgaenger kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:07

Ich lese auch eher schnell. Und auch dann kann ich genießen, denn das ist einfach mein Grundtempo (sicher, manche Bücher lassen sich schneller lesen als andere, kommt ja auch auf den Schreibstil an).  Und ich lese auch sehr, sehr gerne dicke Wälzer, da man einfach viel mehr miterleben kann :) [Aber gut, dass Geschmäcker verschieden sind] Wissenschaftliche Texte lese ich einfach noch schneller, sonst wäre ich bestimmt gefühlte 20 Stunden am Tag mit ihnen beschäftigt. Gezählt, wie viele Seiten ich schaffe, habe ich noch nie...

kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:28

...durch jahrelanges lesen bin ich, auch ohne zusätzliche Anstrengungen, ein sehr schneller Leser geworden. Eine Steigerung des Lesetempos halte ich nicht für notwendig...das ganze soll ja Spaß machen bzw. entspannen & auf keinen Fall in Streß ausarten! =)

sendorra kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:38

Bei einigen Schriftstellern liebe ich es, mir Wort für Wort vorzunehmen, mir ihre Satzkunstwerke auf der Zunge zergehen zu lassen und mir alle Zeit der Welt für ihre Geschichten zu nehmen. Bei anderen reicht es dagegen durch's Buch zu sausen. Die meisten Jugend- und Mystery-Wälzer sind ja (leider) so inhalts- und/oder sprachschwach, dass man sie ratz-fatz runterlesen kann. Das kann für einen entpannten Leseabend aber auch mal genau das Richtige sein. ;-)
 

Kitty Catina kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:38

Ich würde sagen, ich lese sehr sehr langsam. Ich könnte zwar auch schneller lesen, aber irgendwie beriedigt mich das nicht, da ich die Hälte überlese und immer das Gefühl habe, gerade das wichtige zu übelesen. Lieber genieße ich ein Buch Wort für Wort als es einfach nur zu überfliegen.

Fornika kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:42

Ich bin schon eher ein Schnellleser, habe aber noch nie Seiten pro Stunde gezählt. Irgendwie sehe ich auch den Sinn von noch schnellerem Lesen nicht, ich lese in meinem Tempo und irgendwann bin ich mit dem Buch fertig. Ob das jetzt ne Stunde früher oder später ist, ist mir ehrlich gesagt egal ; )

Jenny88 kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:50

Ich habe mal einen "Lesemarathon" gemacht, also in 24 Stunden so viel lesen, wie man schafft und da habe ich festgestellt, dass sich die Anzahl der Seiten ziemlich genau mit der Minutenanzahl gedeckt hat, die ich gelesen habe. War ne Abweichung von 2, oder 3 ;-)! Also kann ich schon sagen, dass ich pro Minute eine Seite lese, was ich vorher auch nicht so wusste :-)! Aber ich lese definitiv nicht bewusst schnell... Ich will meine Bücher genießen :-)! 

Borkum kommentierte am 11. Januar 2014 um 14:58

Nein, ich habe bisher keine Übung gemacht, damit ich schneller lesen kann. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht zu welcher Gruppe - schnell oder langsam - ich gehöre. Das interessiert mich auch nicht. Im Beruf habe ich genug Stress, so dass ich mir in der Freizeit nicht noch zusätzlich welchen schaffen muss.

Sicher, es gibt Bücher, die ich wahnsinnig spannend finde und dann lese ich auch schneller, weil ich wissen will wie es weitergeht. Aber im Normalfall nehme ich mir Zeit für die Bücher.

Aber jeder wie er es mag und glücklich und zufrieden damit ist  ;-)

Rollileni kommentierte am 11. Januar 2014 um 15:09

Ich bin generell Schnellleserin und glaube ich bin auch gut dabei mit einer Seite pro Minute, jedenfalls schaffe ich während einer 25minütigen Bahnfahrt auch 20 bis 25 Seiten. Kommt aber auch darauf an, wie der Schreibstil mir zusagt bzw. wie sehr mich das Buch generell fesselt. Grundsätzlich will ich, aber das Buch genießen und strebe deshalb nicht an, noch schneller zu lesen. Um ein bestimmtes Pensum an Büchern im Jahr zu schaffen, habe ich mir deshalb vorgenommen, mich weniger von Zeitkillern wie Facebook oder der Glotze ablenken zu lassen.

nikolausi kommentierte am 11. Januar 2014 um 15:22

Ich kann bestätigen, dass das Lesetempo automatisch steigt, je mehr man liest. Ich tue aber nichts Besonderes dafür, mein Tempo zu steigern. Mir ist es viel wichtiger, ein Buch auch zu verstehen. Das ist sehr viel leichter, wenn ich nicht durchhetze.

Seiten