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Bösewichte in Kinderbüchern - 7 Typen

Kinderliteratur - Die Antagonisten

Bösewichte in Kinderbüchern

Gute Geschichten brauchen sie einfach: Die Bösewichte. Die fiesen Typen, die den Guten Schaden wollen und nur Schlimmes im Schilde führen. Und davon gibt es in Kinderbüchern jede Menge. Wir stellen euch 7 verschiedene Typen vor.

1) Die Räuber

Egal ob in Schweden, Berlin oder Entenhausen - es gibt sie überall. Die Bösewichte, die es auf das Geld ihrer Nachbarn abgesehen habe. Diebe gehören wohl zu den beliebtesten Antagonisten in Kinderbüchern - vor allem dann, wenn sie sich eher mäßig geschickt anstellen. So wie die Panzerknackerbande, die mit ihren Sträflingsnummern und schwarzen Masken regelmäßig versuchen, einen Weg in Onkel Dagoberts Geldspeicher zu finden, und jedes Mal aufs Neue scheitern. Oder die beiden Gauner Dunder-Karlsson und Blom, die hinter Pippi Langstrumpfs Goldmünzen her sind, aber jedes Mal von dem frechen Mädchen mit den roten Zöpfen überlistet werden. Und auch beim Kinderbuchklassiker "Pünktchen und Anton" von Erich Kästner sorgt ein Dieb für Aufregung. Robert, der Verlobte von Pünktchens Kinderfräulein, plant einen Einbruch in das Anwesen der wohlhabenden Pogges und wird dabei  von Anton überrascht.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Räuber

 

2) Die Auffresser

Es ist ein beliebtes Motiv in Märchen: In "Der Wolf und die 7 Geißlein" und "Rotkäppchen" ist es der böse Wolf und in "Hänsel und Gretel" die  Hexe. Doch auch in moderneren Kinderbüchern kommen sie vor: die Bösewichte, die die Helden auffressen wollen. Viele Kinder der 80er Jahre werden sich noch an die Spinne Thekla erinnern, der eine liebe Käferdame ins Netz ging und um ihr Leben fürchten musste. Für Biene Maja und ihren Freund Willi ein gefährliches Abenteuer, denn sie versuchen ihre Freundin aus den Klauen der Kreuzspinne zu befreien. Auch bei "Swimmy" müssen sich der Schwarm gegen die großen Fische verbünden, damit sie nicht gefressen werden, und formieren sich zu einem Riesenfisch.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Auffresser

3) Die Naturzerstörer

Vor allem in Kinderbüchern, die in der Tierwelt spielen, tauchen sie häufig auf: Die egoistischen und gierigen Menschen, die den natürlichen Lebensraum der Tiere zerstören, um Fabriken und Wohnhäuser zu bauen. Ein Klassiker ist das Bilderbuch vom kleinen "Maulwurf Grabowski". Als seine Heimatwiese von Bulldozern, Baggern und Baumaschinen bedroht wird, muss Grabowski flüchten und macht sich auf die Suche nach neuem Lebensraum. Auch bei der Buchreihe "Als die Tiere den Wald verließen", die in den 90er Jahren als Fernsehserie ausgestrahlt wurde, vertreiben die Menschen mit ihren Bauplänen die Tiere aus dem Wald. Fuchs, Wiesel, Dachs und Co. begeben sich auf eine gefährliche Reise, um eine neue Heimat zu finden.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Naturzerstörer

4) Die Weihnachtshasser

Ebenezer Scrooge ist DAS Paradebeispiel für den Weihnachtshasser. Für den schlechtgelaunten Geizhals, der seine Mitarbeiter ausnimmt und im Winter frieren lässt, ist Weihnachten nichts anderes als Zeit- und Geldverschwendung. Doch als ihm in der Nacht vor Weihnachten drei Geister begegnen, ändert er sein Leben von Grundauf. In Narnia dagegen gibt es kein Weihnachten mehr. Die weiße Hexe Jadis, die grausam und unerbittlich über das Land herrscht, hat über Narnia einen ewigen Winter verhängt, in dem Weihnachten nicht vorkommt. Erst als die Macht der Hexe schwächer wird und der König von Narnia - Aslan - wiederkehrt, wird das Verbot von Weihnachten aufgehoben.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Weihnachtshasser

5) Die Spielverderber

Spielverderber als "Bösewichte" zu bezeichnen geht wohl etwas zu weit. Dennoch gehören diese Figuren nicht gerade zu den sympathischsten Protagonisten und manchmal werden sie sogar zur echten Gefahr für die Kinderbuchhelden.

So zum Beispiel Frau Prysselius (auch liebevoll "Prusseliese" genannt), die aus lauter Sorge um Pippi Langstrumpf, die ganz alleine, ohne Eltern, in dem großen, leeren Haus leben muss, dafür sorgen möchte, dass Pippi ins Waisenhaus kommt. Einmal ruft sie sogar die Polizei, die dann aber gegen das starke Mädchen nichts ausrichten kann. Auch Michels Vater Anton ist nicht gerade der geborene Sympathieträger. Bei jedem Unfug, den Michel anstellt, wird er wütend und schickt den blonden Jungen in den Tischlerschuppen, wo sich dieser die Zeit mit dem Schnitzen von Figuren vertreibt.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Spielverderber

6) Die Neidischen

Viele Kinderbücher widmen sich dem Thema Neid. Meist mit dem Ziel, Kindern Strategien aufzuzeigen, mit denen Neid überwunden werden kann. Doch  für viele Bösewichte ist gerade sie die treibende Kraft. Aus Eifersucht versuchen sie die Helden unschädlich zu machen, sie zu unterdrücken oder sogar zu töten. Das beste Beispiel ist die Geschichte von Schneewittchen. Weil sie weiß, dass Schneewittchen schöner ist als sie (schließlich hat es der Spiegel gesagt), unternimmt die böse Stiefmutter etliche Versuche, die Tochter ihres verstorbenen Mannes zu ermorden. Sie beauftragt den Jäger, der das Mädchen dann aber aus Mitleid laufen lässt, und verkleidet sich schließlich als alte Frau, um Schneewittchen selbst zu töten. Doch sie wird gerettet - und die böse Stiefmutter mit goldenen Schuhen bestraft, in denen sie so lange tanzen muss bis sie tot umfällt.

7) Die Unterdrücker

Auch Macht spielt in vielen Kinderbüchern eine entscheidende Rolle. Tyrannen unterdrücken ganze Länder und unsere Helden müssen sie befreien. So wie in Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker "Die Brüder Löwenherz". Jonathan und Karl müssen nach ihrem Tod im Land Nangijala gegen den Tyrannen Tengil und den Drachen Katla kämpfen, die immer weitere Teile des Landes erobern. Und auch Narnia wird von der weißen Hexe Jadis regiert, die über das Land einen ewigen Winter verhängt hat. Und nicht zuletzt ist da noch Voldemort, der nicht nur nach Unsterblichkeit, sondern auch nach absoluter Macht strebt.

Bösewichte in Kinderbüchern - Die Unterdrücker

Welche Bösewichte fehlen euch noch in der Liste?

Kommentare

Naoki kommentierte am 24. Juni 2015 um 08:58

Muss "Als die Tiere den Wald verließen" nochmal lesen... Hach.

Maren Kahl kommentierte am 24. Juni 2015 um 10:17

Aber so furchtbar traurig ... 

Naoki kommentierte am 24. Juni 2015 um 13:29

Das stimmt. Vielleicht kommt daher meine grüne Seele :)

Ich habe es mit 11 oder 12 gelesen.

marsupij kommentierte am 25. Juni 2015 um 10:29

traurig, aber schön.

Ich liebe ja auch "Die Brüder Löwenherz", auch traurig, aber so schön.

JA2085 kommentierte am 24. Juni 2015 um 14:08

Die Geschichte ist wirklich schaurig schön!

Lotta kommentierte am 24. Juni 2015 um 09:57

Vor dem Einschlafen darf man diesen Artikel dann aber nicht lesen xD ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen Bösewichte zu unterscheiden. Für mich ist böse, meist böse und das wars. Aber ein schöner Artikel. 

Benniby kommentierte am 24. Juni 2015 um 10:57

Hach, da werden wunderschöne Erinnerungen wach...unbezahlbar. Ich muss ja zugeben, dass ich zwischendurch auch immer mal wieder ein Kinderbuch lese...weil es einfach so schön ist :-)

Jolly kommentierte am 24. Juni 2015 um 18:07

Mach ich aber auch so :) einfach so zur Entspannung 

marsupij kommentierte am 25. Juni 2015 um 10:32

Ich habe auch einige Kinderbücher neu gekauft, die ich früher nur aus der Bücherei ausgeliehen hatte.

Odine kommentierte am 24. Juni 2015 um 11:24

Der Maulwurf Grabowski ist bei uns leider schon total zerfleddert! Zuerst hab ich es an die hundertmal mit meiner Mutter gelesen, dann mit meiner Tochter. So in 10 bis 15 Jahren muss ein neues her - für die Enkel! :-)

wandagreen kommentierte am 24. Juni 2015 um 12:27

Schon allein der Titel - oder das Titelbild! Schöön ...

katze267 kommentierte am 24. Juni 2015 um 12:59

Da werden viele Erinnerungen wach.

Bei Diebe denk ich auch an die grauen Herren, die den Menschen die Zeit stehlen im Kinderbuch Momo, oder an die Dalton Brüder bei Lucky Luke..

Watership down ist auch ein Zerstörungsbeispiel, dass auch noch eine Unterdrücker beinhaltet.

Naoki kommentierte am 24. Juni 2015 um 13:32

Das stimmt Momo!

Ich hatte auch an Watership Down gedacht, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch bei Kinderbüchern einordnen würde. Zu viele Hinweise auf klassische Literatur (Shakespeare Zitate) und auch sonst verlangt es für die meisten Kinder, glaube ich, zu viel Transferleistung. Vielleicht eher ein Jugendbuch?

katze267 kommentierte am 24. Juni 2015 um 14:47

Ich hatte auch überlegt, ob ich es zu Kinderbüchern zähle, es hat ja auch recht grausame Szenen, aber es gab ja auch einen Zeichentrickfilm und eine Serie dazu. Ich denke, es ist grenzwertig-

Naoki kommentierte am 24. Juni 2015 um 15:28

Der Zeichentrickfilm ist aber auch nicht ohne. Und damals wurden einige Erwachsenenbücher als Zeichentrick verfilmt. Felidae zum Beispiel, das ich sehr gruselig fand, oder auch Herr der Ringe. Die Serie kenne ich nicht, aber da sie im Kinderprogramm lief, war die sicher etwas harmloser.

Sonja Fleischer kommentierte am 24. Juni 2015 um 19:59

Eines meiner Lieblingsbücher. War aber auch erstaunt, als ich erfuhr, dass es als Kinderbuch eingeordnet wurde.

katze267 kommentierte am 24. Juni 2015 um 14:53

Ich hätte noch eine Kategorie

Bösewichter, die sich wandeln

Ich denke da an den Drachen Frau Malzahn, der bei Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer   erst die Kinder quält und dann zum Goldenen Drachen der Weisheit wird

oder auch an Das Biest bei "Die Schöne und das Biest" der sich nachher als verwunschener Prinz entpuppt

oder sogar bei Harry Potter der Patenonkel Sirius Black, zuerst ein vermeintlich gefährlicher Mörder, schliesslich unschuldig

marsupij kommentierte am 25. Juni 2015 um 10:31

und natürlich Snape!

katze267 kommentierte am 25. Juni 2015 um 20:04

Ja, der ganz besonders

Persuasion kommentierte am 24. Juni 2015 um 16:54

Der Kinderschreck gehört für mich noch auf die Liste. Da gibt es albtraumhafte Figuren wie im Struwwelpeter (der heute in keiner guten Kinderbibliothek mehr zu finden ist) und freundliche Wesen mit schlechtem Ruf wie Vampire, Monster, Hexen, Oger und natürlich Preußlers "Das kleine Gespenst".

mehrBüchermehr.... kommentierte am 24. Juni 2015 um 17:23

Was für eine schöne Zusammenstellung! Dankeschön!

 

Lesemama kommentierte am 24. Juni 2015 um 17:48

Herrliche Kinderbücher, die leider nicht von allen Kindern geschätzt werden. Ich bin zweimal die Woche bei der Leseförderung tätig und habe festgestellt, dass viele mit Pippi,Michel und Co. nichts mehr anfangen können.

Naoki kommentierte am 24. Juni 2015 um 18:45

Man muss nicht alles mögen. Michel habe ich gerne gelesen, aber Pippi war mir absolut unsympathisch. Ein Mädchen, das nicht lesen, schreiben und rechnen lernen wollte, sondern sich nur auf die Muskeln verlässt und alle veräppelt? Nein, danke. Für mich war Pippi Langstrumpf die Böse :) Michel war dabei wenigstens immer noch nachvollziehbar. Er tappte ja eher von einem Streich in den nächsten. Und das Kapitel, in dem er Alfred geholfen hat, war echt rührend.

Ich glaube, das war schon immer Geschmackssache.

Brocéliande kommentierte am 24. Juni 2015 um 20:43

Schöne Aufzählung der "Bösen" in Kinderbüchern (die es eindeutig geben muss ;-)

Mir fiel bei der Durchsicht der Klassifizierung der "Bösen" noch mein Lieblingsmärchen ein: "Die Schneekönigin" von Hans-Christian Andersen.

Hier ist die "Böse" gefühlskalt, ganz ohne Emotionen - DAS hat mich als Kind sehr erschreckt und seine Märchen sind eigentlich allesamt so... Momo's "Zeitdiebe" fand ich auch klasse; aber das las ich im Erwachsenenalter (ebenso wie die "Unendliche Geschichte")... 

Auch bei "Peter Pan" gibt es einen "Bösen", der gegen die "guten Gedanken" ist ;-) ein herrliches Buch (übrigens von einem Schotten namens J.M. Barrie) und genial verfilmt mit mit Robin Williams und Dustin Hoffman sowie Maggie Smith ;-))

Lese-Echse Mona kommentierte am 24. Juni 2015 um 23:19

Was ist denn mit Lehrpersonen wie Frau Knüppelkuh bei Matilda oder Snape bei Harry Potter? Gehören die zu den Spielverderbern? ;)

Und dann scheint es vor allem auch böse Könige/Königinnen zu geben (Alice im Wunderland, Narnia, Königreich für ein Lama...ok das ist ein Film) und Hexen, die entweder böse sind oder die Handlanger vom Bösewicht. Und wo würde man Cruella de Vil von den Dalmatinern einordnen?

Den besten Bösewicht finde ich aber immer noch das "NICHTS" aus der unendlichen Geschichte ! Das hat mir als Kind Angst gemacht, dass die Fantasie ausstirbt und mit ihr alle tollen Figuren 

lesebrille kommentierte am 25. Juni 2015 um 07:48

tolle Zusammenstellung, hat schöne Erinnerungen ausgelöst. Und ich habe Pippi Langstrumpf geliebt,auch wenn sie schlechte schulische Leistungen hatte.Das hat mich nicht gestört.

marsupij kommentierte am 25. Juni 2015 um 10:30

@Maren: muss es nicht "Entenhausen" statt "Entenhaus" heißen?

Schöner Artikel!

Maren Kahl kommentierte am 25. Juni 2015 um 10:59

Upsi ... ist geändert. ;-) Wobei ich "Entenhaus" auch ganz niedlich finde.

Schaefche kommentierte am 25. Juni 2015 um 17:08

Die Liste ist echt super! Musste gerade erst mal aus meinen Erinnerungen wieder auftauchen... Ich wäre zwar nicht auf die Idee gekommen, die Fieslinge in Kategorien einzuordnen, aber die Kategorien finde ich sehr plausibel und vermisse keine.

Tine kommentierte am 27. Juni 2015 um 17:10

Gute Kategorisierung. Ich fands bei Pippi Langstrumpf immer so lustig, wie sie die Bösewichte immer total veräppelt und überrumpelt hat :D

Zwischen den Zeilen kommentierte am 19. Juli 2015 um 15:01

Nicht nur die Bösewichte, auch die Polizisten und andere Erwachsene :D

Tine kommentierte am 19. Juli 2015 um 17:07

Ja, die natürlich auch. Ich fands bei Pippi nur immer so toll, weil ich es bei ihr immer lustig fand und bei anderen Büchern meist erschreckend...

Brocéliande kommentierte am 01. Juli 2015 um 19:40

Ich mochte Pippi Langstrumpf als Kind überhaupt nicht - das hat sich dann auch so gehalten: Dagegen mochte ich immer auch irgendwie die "Bösewichte" in Märchen - besonders die von Hans-Christian Andersen..... oder den Gebrüdern Grimm oder die in 1001 Nacht ;-)

Hildegard Grünthaler kommentierte am 05. Juli 2015 um 23:16

Zu den allseits bekannten Kinderbuchbösewichten kann ich einige dazusteuern - sie passen nicht nur in mehrere Kategorien - sondern agieren alle in einem E-Book.

Der erste Bösewicht, Kalatur, der Geist des Rauches, ist nur ein vermeintlich schlimmer Finger, denn er wird durch eine Beschwörungsformel von wirklichen Bösewichten zu seinen schlimmen Taten gezwungen. Weshalb er auch in einer Flasche gebannt und erst dreitausend Jahre später befreit wird - natürlich von einem mutigen Jungen, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Der Dschinn Kalatur wähnt sich nun vom Zwang der Beschwörungsformel erlöst, denn wer sollte die nach dreitausend Jahren noch kennen?

Doch es existiert noch das Fragment einer alten Keilschrifttafel mit einem Teil der Beschwörungsformel - und natürlich sind gierige, machthungrige Bösewichte bereits hinter Kalatur her. Auch der Junge ist jetzt in Gefahr, denn die Dschinnjäger glauben, dass Philipp die Beschwörungsformel kennt …

Zum Schluss gibt es noch einen Bösewicht von der Sorte Umweltzerstörer in der Geschichte - aber letztendlich gehört das ja auch zur Kategorie „Gier“.

Zu „Die Beschwörungsformel“ existiert bei „Was liest Du?“ bereits eine Rezension.

http://wasliestdu.de/hildegard-gruenthaler/die-beschwoerungsformel

Mehr Rezensionen gibt es bei Amazon:

http://www.amazon.de/Die-Beschw%C3%B6rungsformel-Abenteuer--Fantasyroman-junge-ebook/dp/B00YAOHVTA/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1436129732&sr=8-3&keywords=hildegard+gr%C3%BCnthaler

Als Alterangabe steht im Link fälschlich „bis 10 Jahre“. Geschrieben habe ich die Geschichte eigentlich für Kinder ab 10 - aber inzwischen habe ich festgestellt, dass die Erwachsenen sie auch mögen!

Wenn bei „Was liest Du“ Interesse an meinen echten und vermeintlichen Bösewichten besteht, würde ich gerne eine Leserunde veranstalten!

LG

Hildegard Grünthaler

Hildegard Grünthaler kommentierte am 05. Juli 2015 um 23:19

Zu den allseits bekannten Kinderbuchbösewichten kann ich einige dazusteuern - sie passen nicht nur in mehrere Kategorien - sondern agieren alle in einem E-Book.

Der erste Bösewicht, Kalatur, der Geist des Rauches, ist nur ein vermeintlich schlimmer Finger, denn er wird durch eine Beschwörungsformel von wirklichen Bösewichten zu seinen schlimmen Taten gezwungen. Weshalb er auch in einer Flasche gebannt und erst dreitausend Jahre später befreit wird - natürlich von einem mutigen Jungen, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Der Dschinn Kalatur wähnt sich nun vom Zwang der Beschwörungsformel erlöst, denn wer sollte die nach dreitausend Jahren noch kennen?

Doch es existiert noch das Fragment einer alten Keilschrifttafel mit einem Teil der Beschwörungsformel - und natürlich sind gierige, machthungrige Bösewichte bereits hinter Kalatur her. Auch der Junge ist jetzt in Gefahr, denn die Dschinnjäger glauben, dass Philipp die Beschwörungsformel kennt …

Zum Schluss gibt es noch einen Bösewicht von der Sorte Umweltzerstörer in der Geschichte - aber letztendlich gehört das ja auch zur Kategorie „Gier“.

Zu „Die Beschwörungsformel“ existiert bei „Was liest Du?“ bereits eine Rezension.

http://wasliestdu.de/hildegard-gruenthaler/die-beschwoerungsformel

Mehr Rezensionen gibt es bei Amazon:

http://www.amazon.de/Die-Beschw%C3%B6rungsformel-Abenteuer--Fantasyroman-junge-ebook/dp/B00YAOHVTA/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1436129732&sr=8-3&keywords=hildegard+gr%C3%BCnthaler

Als Alterangabe steht im Link fälschlich „bis 10 Jahre“. Geschrieben habe ich die Geschichte eigentlich für Kinder ab 10 - aber inzwischen habe ich festgestellt, dass die Erwachsenen sie auch mögen!

Wenn bei „Was liest Du“ Interesse an meinen echten und vermeintlichen Bösewichten besteht, würde ich gerne eine Leserunde veranstalten!

LG

Hildegard Grünthaler

Zwischen den Zeilen kommentierte am 19. Juli 2015 um 15:00

Mein Lieblingsbösewicht ist und bleibt Voldemort. Ich kann gut nachvollziehen, warum sich alle gefürchtet haben, seinen Namen auch nur auszusprechen - er ist ja quasi das personifizierte Böse!