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Artikelbild zur Wochenfrage KW 32 - Lieblingsbuch in der Kindheit

Wochenfrage KW 32

Welches war Dein Lieblingskinderbuch?

Diese Woche schwelgen wir in Nostalgie und erinnern uns an die Geschichten, die wir als Kinder geliebt haben. Könnt ihr euch noch an euer Lieblingsbuch aus der Kindheit erinnern?

Mit Internatgeschichten konnte man bei mir nichts falsch machen. Nicht nur, dass ich das Leben in einem Internet unglaublich spannend fand und am liebsten auf der Stelle selbst meine Sachen gepackt hätte, es war auch die Atmosphäre in den Romanen, die ich so liebte. Die vielen unterschiedlichen und liebenswürdigen Charaktere, die Streiche, die die Mädchen den Lehrern spielen, die engen Freundschaften und die heimlichen Mitternachtspartys mit jeder Menge Süßigkeiten und Nervenkitzel - für mich waren es die perfekten Zutaten für einen wundervollen Lesenachmittag. Ich las mich durch alle "Hanni und Nanni"-Bände und fing wieder beim ersten Buch an, kaum hatte ich das letzte zu Ende gelesen. Es war eine eigene Welt, in die ich eintauchte und in der ich mich pudelwohl fühlte.   

Doch ich war ein furchtbar ängstliches Kind. Ich umgab mich gerne mit Vertrautem, alles Neue bereitete mir Unbehagen und es kostete mich große Überwindung, unbekanntes Terrain zu betreten. Die Bücher, die in unserem Regal standen, las ich einfach immer wieder. Bei manchen konnte ich während des Lesens sogar mitsprechen, so sehr hatte ich die Geschichten verinnerlicht.

Neuen Büchern stand ich dagegen äußerst kritisch gegenüber, bedeuteten sie doch, dass ich neue Charaktere kennenlernen und mich auf eine mir noch fremde Atmosphäre einlassen musste. Und ob ich die Helden mögen würde, ließ sich vorher nie abschätzen.

Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine zwei älteren Brüder den Roman "Nonni und Manni". Auch wenn ich mich über Bücher immer freute, war dieses eine herbe Enttäuschung. Das Cover zierte ein Foto der beiden Protagonisten: zwei Jungen auf einem Pony mit merkwürdigen Klamotten inmitten einer grünen Landschaft. Nichts daran wirkte vertraut, weder mit der Landschaft noch mit den Jungen assoziierte ich irgendetwas. Es war ein Bild, das mir völlig fremd war und in mir rein gar nichts auslöste. Höchstens Widerwillen, denn das Grinsen des Jungen auf dem Cover schien mir irgendwie unecht, als wäre es gestellt. Das Foto stammte aus der gleichnamigen Fernsehserie, die 1988 im ZDF ausgestrahlt wurde. Das wusste ich aber nicht. Ich dachte, sie hätten einfach ein paar Szenen nachgestellt und fotografiert. Und die Auswahl der Models passte mir nicht.

Nonni und Manni

Die Namen der Helden fand ich auch äußerst merkwürdig. Wer hieß denn bitte Nonni? Das hatte ich noch nie gehört. Ich kannte nur Nanni - und das war ein Mädchen. Und wenn ich ehrlich war, hätte es mir auch besser gefallen, wenn Nonni ein Mädchen gewesen wäre. Am liebsten ein Mädchen, das in einem Internat lebte.

Auf den ersten Seiten wurde mir das Buch noch fremder. Die isländischen Namen verwirrten mich, sie waren lang und ich kam ständig durcheinander, weil ich mir schon früh angewöhnt hatte, unbekannte Namen nicht Buchstabe für Buchstabe zu lesen, sondern sie mehr wie ein Bild wahrzunehmen und abzuspeichern (was übrigens keine gute Strategie ist, wenn man die russischen Klassiker lesen möchte).

Zudem war Island für mich ein Ort wie Narnia oder Oz - ich hatte keine Ahnung, wo es liegen und was das für ein Land sein sollte. Wo waren die Autos, Hochhäuser und Straßen? Dass die Jungs dort mit dicken Baumwollpullis und merkwürdigen Hüten auf ihren Ponys über die Felder ritten, im Hintergrund ein großer See und eine Gebirgskette, erschien mir völlig absurd. Als lebten sie neben Pippi Langstrumpf oder auf dem Immenhof.

Ich brauchte drei Versuche. Zwei Mal gab ich binnen kürzester Zeit auf. Alles war mir fremd und schon nach wenigen Seiten entschied ich mich dazu, zum Vertrauten zurückzukehren. Doch beim dritten Versuch funkte es. Ich ließ mich auf Island ein, betrachtete Nonni und Manni mit anderen Augen, ja, selbst die Landschaft nahm in meiner Vorstellung Gestalt an und ich fieberte mit, als Harald Helgarsson des Mordes beschuldigt wurde und die beiden Brüder ihn verstecken mussten. Kaum hatte ich das Buch fertig, las ich es nochmal.

Doch es war nicht nur die Geschichte, die mich gepackt hatte, es war die Erkenntnis, mit Büchern Neues kennenlernen zu können. Fremde Länder, andere Sitten und vor allem - und das liebe ich bis heute an Büchern am meisten - Menschen. Eine Art Schlüsselerlebnis, das mir die Tür zur Welt der Literatur öffnete.  

Wie ist das bei euch? Habt ihr als Kind schon gerne gelesen? Und wenn ja, welches war euer Lieblingsbuch?     

Kommentare

Seiten

digra kommentierte am 11. August 2016 um 09:53

Ich habe sehr gerne und viel gelesen. Irgendwann hat das aufgehört.

Mir fiel ja spontan "Dolly" von Enid Blyton ein. Die Internats-Serie in Buchform.

Ich habe sie mir als Erwachsene noch mal zum Nachlesen gekauft und fand die Mitternachtsparties immer noch gut!

Nonni un Manni habe ich im Fernsehen gesehen, und ich habe mir den Soundtrack auf LP gekauft.

Einer der Jungen auf dem Cover heisst übrigens Einar Örn Einarsson. (Schreibweise mag falsch sein) Das habe ich nie vergessen, weil es eben irgendwie bekloppt war, dass der Name des Vaters im Nachnamen eh schon auftaucht, und dem Vater trotzdem nichts besseres einfiel, als seinem Sohn auch noch seinen eigenen Vornamen zu geben. :-)

Maren Kahl kommentierte am 11. August 2016 um 09:54

Dolly habe ich auch geliebt!! Eine wunderbare Serie! 

Und die Geschichte mit Einar ist ja zum Schreien! :-)

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 13:32

Die "Hanni und Nanni"- und die "Dolly"-Bücher mochte ich auch. Mein Lieblingsbuch von Enid Blyton war aber immer "Vierbeinige Gäste", die Geschichte einer in nicht besonders guten finanziellen Verhältnissen lebenden kinderreichen Familie. Der Vaterwar Kriegsversehrter, die Oma recht dominant und die Mutter der gute Geist des Hauses. Irgendwann kümmern sie sich um ein fremdes Tier und am Ende haben sie einen halben Zoo. Mit sehr viel Herz geschrieben. Ich muss später mal schauen, ob das in Eurem Katalog gelistet ist... 

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 17:28

http://wasliestdu.de/search/book/Aber%20dann%20kam%20der%20Sommer

Leider habe ich es nicht gefunden. Auch Michael Molanders Buch "Mein Herz gehört den Pferden" ist wohl im riesigen bösen schwarzen Loch der Vergänglichkeit verschwunden. Als ich Berte Bratts Buch "Aber dann kam der Sommer" eingab, bekam ich 30 (!!!) Resultate unter obigem Link angezeigt, deren Zusammenhang mit dem gesuchten Buch sich mir leider wieder einmal nicht erschließen will. Vielleicht mache ich aber auch etwas falsch.

Eingefallen sind mir inzwischen noch Bücher von Anny Wienbruch, beispielsweise über "Die Sturmhofkinder" - kennt das noch jemand?

Lrvtcb kommentierte am 11. August 2016 um 15:02

Dolly war auch meine Lieblingsreihe. Keine Ahnung wie häufig ich die Bücher gelesen habe, aber sie waren traumhaft schön. :-) Die ganzen anderen Internatsserien habe ich nie gelesen, sondern eingetlich nur auf Kassette gehört. So etwas wie Hanni und Nanni und wie sie nicht alle heißen.

digra kommentierte am 11. August 2016 um 20:35

Ich habe auch erst vor Kurzem erfahren, dass die anderen "Kinder" auch Internatsschüler waren, eben weil ich damals auch nur Dolly kannte. Bei Kassetten war ich (und bin ich bis heute) die Benjamin Blümchen Fraktion. hihihi

marsupij kommentierte am 12. August 2016 um 11:11

oh ja, Dolly habe ich auch geliebt

Buchgespenst kommentierte am 13. August 2016 um 16:34

"Dolly" hab ich leider erst sehr viel später kennengelernt, liebe sie aber dafür bis heute. Ich lese die Reihe fast jedes Jahr einmal :)

marsupij kommentierte am 12. August 2016 um 11:11

Im Isländischen bildet sich der Nachname grundsätzlich aus dem Vornamen des Vaters + son/dottir (Sohne/Tochter). In vielen Familien werden doch auch Vornamen immer wieder vergeben, als Tradition. Finde ich jetzt nicht schlimm, sondern eher schön.

digra kommentierte am 12. August 2016 um 17:15

In einem Land mit wenigen Hunderttausend Einwohnern heißt dann irgendwann jeder gleich.  Nicht schlimm, aber durchgeknallt. :-)

Birte kommentierte am 13. August 2016 um 13:04

Und das schönste: für das ganze Land genau ein Telefonbuch - nach Vornamen sortiert :)

micluvsds kommentierte am 12. August 2016 um 17:27

Das war früher in anderen Skandinavischen Ländeen auch so. Sieht man in "Nils Holgersson", da steht auch "Nils Holgersson, der Sohn von Holger Nilsson".

marsupij kommentierte am 13. August 2016 um 11:51

ganz genau

westeraccum kommentierte am 11. August 2016 um 09:59

Wir besaßen nicht viele Bücher, aber bekamen manchmal welche von einer Tante geschenkt. Ich habe dann die alten Bücher meiner Mutter immer wieder gelesen, die noch in dieser alten Druckschrift gedruckt waren, z.B. "Inge auf Sumatra".

Später habe ich fast alle Bücher von Karl May gelesen und innig geliebt, aber auch "Das Licht in der Bärenschlucht" oder "Telegramm aus Liliput" oder "Heidi". Außer Heidi (das durch die japanische Zeichentrickserie bekannt wurde) kennt man heute wahrscheinlich keins der Bücher mehr.

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 13:34

Außer "Heidi", das ich als Kind auch sehr geliebt habe, und natürlich Karl May, sagen mir die Titel leider tatsächlich nichts...  

passion4books kommentierte am 11. August 2016 um 10:08

Ich habe diese Wissensbücher aus dem Fischer-Verlag geliebt. Und die Was ist was Bücher :-) Natürlich habe ich auch andere Bücher gelesen, aber die waren mir die liebsten :-)

MsChili kommentierte am 11. August 2016 um 10:08

Ich habe schon als Kinder sooo gerne gelesen :D

Pippi Langstrumpf war vorne mit dabei, wobei wir da eher die Kasetten gehört haben.

Und natürlich Hanni und Nanni (die haben wir uns von einer Freundin ausgeliehen :D) Ich glaube ich habe die bestimmt 3-4 Mal gelesen :D Und wir haben sogar selbst Mitternachtsfeiern gemacht.

Dann war auch noch der Hase Felix mit dabei und seine Briefe aus der ganzen Welt, tolle Bücher.

Die Reihe 4girlsonly kam dann im Jugendlichenalter..

Und ich könnte hier noch ewig weiter machen. Ich habe als Kind schon sehr viel gelesen und meine Schwester genauso, da konnten wir immer Bücher austauschen. Und ich habe meine Kinderbücher noch, vielleicht nicht mehr alle, aber doch noch genug.

Ganz oft habe ich zum Beispiel auch Die schwarze 7 gelesen :D Oh Gott, da kommt man ins Träumen :)

MadameMim kommentierte am 11. August 2016 um 10:49

Hanni und Nanni war glaube ich für alle so besonders, die nicht im Internat gelebt haben und sich das total spannend vorgestellt haben :)

MsChili kommentierte am 11. August 2016 um 11:07

Oh ja :D und ich wollte immer unbedingt eine Zwillingsschwester haben :D Und ich kann mich halt wirklich noch an viele Bücher aus der Reihe erinnern, obwohl es schon ewig her ist, dass ich sie gelesen habe :)

micluvsds kommentierte am 11. August 2016 um 11:17

Ja,meine Freundin und ich wollten nach der vierten Klasse auch unbedingt in ein Internat! Mitternachtsparties haben wir aber dann ersatzweise auf den Klassenfahrten veranstaltet, udn was Streiche anging, standen wir den Schülerinnen in den Büchern in nichts nach.

MsChili kommentierte am 11. August 2016 um 11:32

Oh ja :D Ich hatte ein Hochbett und da haben einmal meine Schwester und eine Freundin unten drunter geschlafen, und wir haben es wie eine Höhle zugehängt (Es war unten kein Bett, nur 1 Bett oben).

Und dann wollten sie mich nachts aufwecken, wir hatten ganz viel Süßkram etc. und ich bin einfach nicht aufgewacht. Dann haben sie ohne mit gefuttert :D Das war echt fies.

Hanni und Nanni war echt toll! :) Ich wollte immer wie Nanni sein :D

micluvsds kommentierte am 11. August 2016 um 11:42

Ich mochte Nanni auch immer lieber als Hanni.

Buchgespenst kommentierte am 13. August 2016 um 16:35

oh, die Schwarze 7 war auch klasse. Ich fand von Enid Blyton fast alles toll. Nur die 5 Freunde, die mochte ich nur als Hörspiel ^^;

magnificent_world kommentierte am 11. August 2016 um 10:24

Meine Oma musste mir ganz oft "Der kleine Löwe Lampert" vorlesen =) und die Felix Bücher waren wirklich gut!  Und dann habe ich eigentlich sogar relativ bald mit Harry Potter angefangen =D

Dorothea kommentierte am 11. August 2016 um 10:41

das absolute Lieblingsbuch war " Der Trotzkopf"

MadameMim kommentierte am 11. August 2016 um 10:51

"Der Trotzkopf" ist auch ein Klassiker. Ich habe zuerst die Serie gesehen - und auch wenn ich den Namen "Ilse" überhaupt nicht leiden konnte damals, mit ihr und mit Nelly konnte man richtig mitfühlen!

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 13:42

Diese vier Bände habe ich auch geliebt. Ich bekomme sogar heute noch einen Kloß im Hals, wenn ich an die Sterbeszene denke, als sie auf ihrem Sterbebett durch den Kreis ihrer Kinder, Enkel und Urenkel den gebrechlichen Onkel Heinz herbei winkt und den Druck seiner Hände noch einen Augenblick erwidern kann, worauf hin er sagt "Ich folge Ihnen bald, Frau Ilse!" 

Der letzte Satz lautete dann: "Und so geschah es auch..."

wandagreen kommentierte am 11. August 2016 um 16:14

@MadameMin: Den Trotzkopf mochte ich auch gern, wenn ich aus heutiger Sicht auch sagen muss, dass sich mir die Fussnägel kräuseln bei dem vermittelten Frauenbild!

micluvsds kommentierte am 11. August 2016 um 19:52

Dee Trotzkopf, das Nesthäkchen und Anne of Green Gables waren Bücher, die ich gar nicht haben wollte, die meine Mutter mir aber geschenkt hat, weil sie selber sie gerne lesen wollte.

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 20:56

Klar, aber zu der Zeit war das halt so. Und deshalb finde ich es auch übertrieben von manchen Menschen zu sagen, dass man diese Bücher heutzutage Kindern/jungen Mädchen (oder auch Jungen) nicht mehr zu lesen geben sollte. Es kommt halt darauf an, was man ihnen dazu erklärt...

digra kommentierte am 12. August 2016 um 08:02

Ich glaube nicht, dass man da überhaupt viel erklären muss. Diese ganzen Rollenverteilungsgeschichten kommen bestimmt nicht als solche an. Man liest halt ganz unbedarft eine Geschichte. So ging es zumindest mir. Ich habe als Kind zumindest noch keine Moralkeule schwingen können. (Genau wie beim Struwwelpeter).

Dorothea kommentierte am 12. August 2016 um 11:46

lach ja das stimmt, aber als Kind sieht man/liest man das nicht

wandagreen kommentierte am 12. August 2016 um 17:11

Eben. Reflektiert nicht. Wird aber beeiflusst, genau wie bei der Werbung.

MadameMim kommentierte am 18. August 2016 um 07:49

@ wandagreen: Du hast vollkommen recht! Wobei ich es hier gut fand, dass sie sich gegen all den Schnickschnack gewehrt hat....leider musste sie ja irgendwann nachgeben. Ich habe meine Abneigung gegen Kleider, Rüschen und Spitze dagegen bis heute nicht aufgeben müssen und finde es ganz schrecklich, wenn man seine Töchter in solche Klamotten zwingt.

libertynyc kommentierte am 12. August 2016 um 11:23

Ja die Bücher habe ich auch geliebt. Danke. Mir fiel doch echt der Name nicht ein....

Borkum kommentierte am 12. August 2016 um 17:23

Trotzkopf gehörte auch zu meinen Favoriten.

Bibliomarie kommentierte am 12. August 2016 um 17:34

Trotzkopf war klasse, ich weiß sogar noch den Anfang auswendig. Nelly, die junge Engländerin und ihren lustigen Akzent mochte ich ganz besonders und als die kleine Lily starb, habe ich bitterlich geweint.

Buchgespenst kommentierte am 13. August 2016 um 16:37

Die ganze Trotzkopf-Reihe habe ich geliebt! Bis heute lese ich sie und finde sie immer noch großartig. Viel verteufelt, viel geliebt - bei alten Mädchenbüchern scheiden sich die Geister :)

MadameMim kommentierte am 11. August 2016 um 10:48

Ich habe "Drachenreiter" von Cornelia Funke geliebt. Das Buch habe ich direkt nach dem Erscheinen 1997 bekommen und ich war so stolz darauf - ein "richtiges" - da "dickes" - Buch! Und das Beste: In der Buchhandlung gekauft! ^^ Immerhin konnte ich gerade lesen, habe alles verschlungen was mir unter die Finger kam und die Aufmachung war echt magisch - zumindest für mich damals. Ich habe es gehütet wie meinen Augapfel.

Ich habe das Buch immer und immer wieder gelesen und es dann irgendwann meiner Schwester vermacht, als die angefangen hat zu lesen. Sie hat es dann ihrem Babysitterkind geschenkt, weil es die Geschichte wegen des Drachens auch so geliebt hat.

Ich habe so sehnsüchtig auf eine Fortsetzung gewartet - und jetzt kommt sie endlich! Im September ist es soweit und ich freue mich total darauf, obwohl ich nun schon dem Kinderbuchalter entwachsen bin. Aber in manchen Dingen bleibt man eben immer Kind ;)

Hannitah kommentierte am 12. August 2016 um 08:31

Die Fortsetzung kommt raus?! Mit der Nachricht hast du mir gerade den Tag versüßt :) Ich habe das Buch auch geliebt und mehrmals gelesen, ich habe es sogar in der fünften Klasse vorgestellt.
Ansonsten steht natürlich Harry Potter ganz oben auf meiner Liste (auch wenn meine Eltern nach dem dritten Band fanden, dass ich zu jung wäre, um weiter zu lesen, ich hab die Bücher dann heimlich aus dem Regal meines Bruders stibitzt. Danach haben sie es aufgegeben) und die Tintenwelt-Triologie.

MadameMim kommentierte am 18. August 2016 um 07:50

Ja, die Fortsetzung heißt "Die Feder eines Greif" (glaube ich) und ich kann sagen, ich habe mein ganzes Leseleben darauf gewartet ;)

Susi kommentierte am 11. August 2016 um 10:55

Eins ???

Ich glaube mein Liebling war "Prärie Lady" . Da ging es um ein Mädchen, das einen verletzten Mustang fand, ihn gesund pflegte, zähmte und sogar ein Turnier mit ihm gewann. Ich weiß nicht, von wem es war, habe es aber wohl über 20 mal gelesen. 

Auch die Wawuschels, Kalle Blomquist und die Märchen von Astrid Lindgren habe ich geliebt und -zig mal gelesen, aber am besten fand ich glaube ich "Frau Frisby und die Ratten von Nimh".

Als ich älter wurde (12,13 Jahre) habe ich "die Nebel von Avalon" mehrfach verschlungen und es war eine lange zeitlang mein Lieblingsbuch.

Dann gab es da noch einen Sammelband mit vielen Geschichten und tollen Bildern. War im Großformat. An manche Geschichten erinner ich mich nur vage, aber die Bilder habe ich noch im Kopf. Es war die Sage von Siegfried von Xanten drin, dann eine Geschichte mit einem Pegasus. Fabeln waren drin und eine asiatische Geschichte, wo ein Waisenmädchen (ich weiß nicht mehr, ob sie krank oder eine Gefangene oder nur sehr traurig war), das sich in einen Schmetterling verwandelte. Habe später lange auf dem Flohmarkt danach gesucht, aber da es aus den 70zigern war und ich den Titel nicht weiß (irgendwas in Richtung " 20 Geschichten aus aller Welt" oder "meine 30 Lieblingsgeschichten" o.ä.) war die Suche trotz giftgrünem Titel mit Bildern erfolglos. Aber das war auf jeden Fall eins meiner Lieblingsbücher.

Im Teenie-Alter waren es die Cooper Bücher "Wildtöter", "Unkas, der letzte Mohikaner" und Enid Blyton. Und obwohl ich fast alle 5 Freunde Bücher gelesen habe, haben mir die "Geheimnis um..." und "Rätsel um..." Bücher besser gefallen.  

Als kleines Kind war es "das Katzenhaus" (Illustriert von Gürzig) und Wilhelm Busch. Beides hat mir mein Großvater immer und immer wieder vorgelesen. Leider starb er, als ich 5 war. Wer weiß, welche Schätze er mir sonst noch gezeigt hätte.

Ach ja, dann gab es danoch ein kleines blaues Märchenbuch mit eher unbekannten Märchen. Auch eins meiner Lieblingsbücher. Und die Nesthäckchenbücher, die mir meine Großmutter nach und nach geschenkt hat, waren auch meine Lieblingsbücher und wurden oft gelesen.

MsChili kommentierte am 11. August 2016 um 11:11

Prärie Lady..die Story sagt mir was, aber der Name jetzt nicht :D

Märchen haben wir auch ganz oft gelesen, wobei ich da noch sagen muss, "Wenn der Meddah kommt" haben wir auch gefühlte 100 x gelesen, mal ganz andere Märchen und dennoch wunderschön!

Susi kommentierte am 11. August 2016 um 13:36

ich glaube der Untertitel war "Molly und ihr Pferd". Das Buch war dunkelblau und hatte glaube ich einen schwarzen Baum und ein schwarzes Pferd drauf.

florinda kommentierte am 11. August 2016 um 13:50

Es gibt noch 3 weitere spannende Lederstrumpf-Bände, die unter unterschiedlichen Titeln veröffentlicht wurden: "Das Fort", "Die Ansiedler" und "Die Prärie".Band 1, 2 und 5 wurden in einem Weihnachtsvierteiler verfilmt, bei dem man Band 3 und 4 irgendwie zusammenfasste. Hellmut Lange war Lederstrumpf und Pierre Massimi Chingachgook.

Sie gehörten auch zu meinen Lieblingsbüchern.

digra kommentierte am 11. August 2016 um 10:57

Mir fällt ein, dass ich den Struwwelpeter damals richtig gut fand und oft gelesen habe.

Mir haben die skurrilen Personen gefallen. Als ich es vor ein paar Wochenn noch mal gelesen habe, dachte ich mir: Was waren das denn für horrorhafte Szenarien und erzieherische Versuche?!

Gut, dass mir das als Kind gar nicht aufgefallen ist. :-D

Maren Kahl kommentierte am 11. August 2016 um 11:05

Unfassbar, dass Dir das gefallen hat! Noch heute habe ich Angst vorm schlacksigen Schneider, der Konrad die Daumen abschneidet!

;-)

digra kommentierte am 11. August 2016 um 20:38

Ich fand das Tintenfass am schlimmsten, weil die Zeichnung so schwarz war.

Wo hingegen ich den fliegenden (Konrad?) ganz toll fand und irgendwas in der vom Regen überfluteten Gosse schwamm, was mich fasziniert hat. Waren es jetzt Enten oder Fische? Bor, ich vergesse immer alles sofort nach dem Lesen! :-)

digra kommentierte am 12. August 2016 um 08:03

Nein, der Roland war es. :-)

micluvsds kommentierte am 11. August 2016 um 11:15

Wir haben in der 5. Klasse den Struwelpeter und "Max und Moritz" in der Schule als Kindermusical einstudiert und aufgeführt. Heute denke ich auch manchmal, dass die Geschichten doch ziemlich grausam sind, aber wir hatten damals viel Spaß beim Singen der Lieder.

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