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Eugène Henri Paul Gauguin

Noa Noa - Den Traum Südsee vor Augen

Am 8. Juni, in der Nacht, nach dreiundsechzig Tagen von Hafen zu Hafen führender Überfahrt – dreiundsechzig Tagen voll fieberhafter Erwartung, voll ungeduldiger Träume der ersehnten Erde entgegen – erblickten wir auf dem Meer seltsame Feuer, die sich schwankend hin und her bewegten. Aus einem dunklen Himmel löste sich ein schwarzer, zackiger Kegel. Wir umschifften Morea und vor uns lag Tahiti. Wenige Stunden später kündigte das Morgenlicht den Tag an. Wir hatten langsame Fahrt, Felsenriffe kamen näher, das Kap auf der Venus-Landspitze, und wir fuhren in die Fahrinne von Papeete ein und gingen ohne Havarie vor der Reede vor Anker.