Buch

Das Mädchen mit dem Fingerhut - Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut

von Michael Köhlmeier

Rezensionen zu diesem Buch

Das Mädchen mit dem Fingerhut

Eigene Inhaltsangabe:

Ein kleines Mädchen das noch nicht mal ihren Namen kennt, die Sprache nicht spricht von dem Land in dem sie sich befindet und lediglich anfängt zu schreien, wenn sie das Wort Polizei hört. Denn so hat es ihr der „Onkel“ beigebracht. Eines Tages ist der Onkel nicht am verabredeten Punkt, als sie aus der Stadt und dem Lokal wieder zurückkommt. So macht sie sich allein auf den Weg, wird jedoch aufgegriffen und kommt in ein Heim. Dort trifft sie 2 Jungen, der eine...

Weiterlesen

Kein glaubwürdiger Inhalt, keine lesenswerte Sprache

Dabei fing es so schön mit dem Blick auf das Cover an: ein ernstes kleines Mädchen mit traurigen Augen, wie ein altes Gemälde. Tatsächlich ist es ein Ausschnitt aus 'Niñas pobres' von Rafael Martínez Díaz und hängt in einem Museum in Sevilla.

Wo und wann die Geschichte spielt, wird nicht ersichtlich. Wir lernen die 6-jährige Yiza kennen, die ihren richtigen Namen nicht einmal selber kennt. Ein 'Onkel' stellt sie jeden Tag in einem Lebensmittelgeschäft ab, damit sie es warm hat und...

Weiterlesen

Kinder am Rande der Gesellschaft

Zum Inhalt:

Ein 6-jähriges Mädchen ist in einer Stadt, in der es keinen Menschen versteht. Ein „Onkel“, den sie ebenfalls kaum versteht, schickt sie in einen Laden, in dem sie etwas zu essen bekommt und den Tag im Warmen verbringen kann. Am Abend läuft sie weg, wird von dem „Onkel“ abgeholt, kommt aber jeden Tag immer wieder. Als eines Tages der „Onkel“ nicht mehr erscheint, geht das Mädchen auf die Suche, verläuft sich und muss die Nacht in einem Müllcontainer verbringen. Das ist für...

Weiterlesen

Überleben, als Kind, allein. Ein trauriger und anmutiger Roman

Yiza ist noch klein.

Sie nennt sich Yiza, doch wie sie wirklich heißt, weiß sie nicht. Wo sie sich befindet, weiß sie nicht, auch nicht, woher sie kommt.

Sie ist allein.

Spricht jemand von Polizei, weiß sie dass sie schreien und davon laufen muss.

Yiza hat Hunger. Und, sie hat Angst. Und, sie friert bitterlich.

Eines Tages schließt sie sich zwei Jungen an, die genauso allein sind wie sie. Sie kommen in ein Heim, aus dem sie fliehen können, doch sie werden...

Weiterlesen

Das anmalische Überleben eines Kindes auf der Straße

Ein schmaler Band der eine Geschichte erzählt, die ungewöhnlich ist. Im heutigen Zeitgeist ist Transparenz und Präzision eine der höchsten Tugenden und nun kommt Michael Köhlmeier mit dieser Geschichte daher, die irgendwo in Europa, irgendwann spielen könnte! Sehr erfrischend, nicht alles auf dem Silbertablett dargereicht zu bekommen. Jeder, der dieses Werk liest muss sich seinen Teil denken, egal, wie man es betrachtet und was mal als Leser denkt. Raum zur Interpretation bietet dieser Text...

Weiterlesen

Aktuell und berührend aber mit bitterem Nachgeschmack

Drei Kinder – mittellos, auf sich allein gestellt und ohne Obdach versuchen sich in einer Stadt durchzuschlagen. Sie stehlen, brechen ein und betteln, sie haben niemanden der sie vermisst und niemanden der sich kümmert. Deshalb sind sie gezwungen für sich selbst zu sorgen, egal um welchen Preis. Alles was zählt ist Überleben und den selbsternannten Aufpassern wie der Polizei zu entkommen. Gemeinsam kämpfen sie sich von Tag zu Tag und halten aneinander fest, denn sie sind untereinander der...

Weiterlesen

sehr aktuell

~~Jeden Morgen bringt ein "Onkel" ein kleines Mädchen in die Stadt auf den Marktplatz und holt es am Abend wieder ab. In der Zwischenzeit bleibt das Mädchen allein, einzig zu dem Ladenbesitzer Bogdan fasst sie Vertrauen. Er gibt ihr zu Essen und Sicherheit in seinem Laden. Das Mädchen ist stumm, einzig bei dem Wort Polizei fängt es an zu Schreien. Eines Abends wartet das Mädchen vergebens auf den "Onkel", ab jetzt irrt sie allein und verlassen, wie ein Flüchtlingskind, durch die fremde Stadt...

Weiterlesen

Wenig Emotionen

Ein Mädchen in einem fremden Land wird von einem Mann jeden Tag zum Marktplatz gebracht, um sich ihr Essen zu erbetteln. Sie versteht die Sprache nicht. Eines Tages ist der Mann weg und das Mädchen verläuft sich. Sie kommt in ein Kinderheim, aber flieht mit zwei Jungs von dort. Nun schlagen sie sich zu dritt durch die Welt, im Kampf gegen Hunger und Kälte.
Eine eigentlich berührende Geschichte, die gerade durch die wenigen Hintergrundinformationen wie Schauplatz und Zeit, überall sein...

Weiterlesen

Leider etwas emotionslos

Ein kleines Mädchen kommt irgendwo in irgendeiner westeuropäischen Stadt auf den Markt. Sie hat Hunger. Aber sie versteht die Sprache nicht. Nur wenn dad Wort "Polizei" fällt, fängt sie an zu schreien.Sie weiß nicht woher sie kommt und auch nicht wie sie heißt. Als sie jemand fragt sagt sie Yiza, ab nun am heißt sie Yiza. Eines Tages wird sie auf der stra0e augegriffen und kommt ins Heim. Dort trifft sie zwei Jungs, einen großen und einen kleinen. Sie fliehen zusammen. Sie brechen in ein...

Weiterlesen

Treibgut in einer fremden Stadt

Ein sechsjähriges, elternloses Mädchen geht in einer fremden Stadt verloren. Es kann sich niemandem mitteilen, denn es spricht eine unbekannte Sprache. Bei winterlichen Minusgraden beginnt es seinen Überlebenskampf. Menschen und Instutionen helfen, doch immer wieder kommt es zu Trennungen und Neuanfängen. 

 

Michael Köhlmeier setzt in diesem Roman einen exzessiv schlichten Schreibstil ein. Er baut Sätze, die beinahe vollständig auf Verschachtelungen verzichten. Wiederholungen...

Weiterlesen

Auf der Flucht

rgendwo, eine Stadt in Westeuropa. Ein kleines Mädchen, dass von einem "Onkel" zum betteln geschickt wird, aber irgendwann verlieren sie sich und das Mädchen versucht sich selber durchzuschlagen. Sie landet dabei in einem Kinderheim, doch schon in der ersten Nacht hängt sie sich an zwei ältere Jungen, die mit ihr fliehen.
Es ist Winter und eisig kalt. Die drei, das Mädchen (ein eigenen Namen hat sie nicht, sie kann sich nur erinnern, oft Yzra gennant worden zu sein), der Große (...

Weiterlesen

Eine berührende Geschichte

Inhaltsangabe:

 

Meine Meinung und Zusammenfassung :

 

Es ist mein erstes Buch das ich von dem Autor Michael Köhlmeier gelesen habe. Mir sprang sofort dieser Cover und der Titel „ Das Mädchen mit dem Fingerhut „ ins Auge. Ich dachte mir was mag sich hinter der Geschichte verbergen , meine Neugier war geweckt. Auch fand ich den Cover sehr schön dezent und zurückhaltend gestaltet. Es blickt einem ein kleines Mädchen mit einem sehr ernsten Gesicht und unendlich...

Weiterlesen

Weckt den Beschützerinstinkt!

Was für eine Sprache - und was für eine Sprachlosigkeit. Michael Köhlmeier hat ein starkes kleines Buch geschaffen, dass mich tief berührt hat. Es geht um ein kleines Mädchen, das allein in einer ihm fremden Welt zurechtkommen muss - dabei bekommt es durchaus Hilfe; nur scheint diese nicht immer hilfreich zu sein. Es gewinnt Freunde, doch sind diese nicht immer freundlich. Nahezu erschreckend ist dieser übergroße Drang nach Freiheit. Immerzu möchte man es beschützen, vor anderen, vor sich...

Weiterlesen

Märchenhafte Novelle über heimatlose Kinder

~~Inhalt
Irgendwo in Westeuropa. Ein kleines Mädchen taucht in einem Geschäft auf und lässt sich tagsüber von einem "Onkel" durchfüttern, um abends wieder zu verschwinden. Sie versteht die Sprache nicht und niemand weiß, wo sie herkommt und wie ihr Name lautet. Auch sie kennt diesen nicht, nennt sich aber künftig Yiza. Sie ist ein stilles Kind, welches nur schreit, wenn es das Wort "Polizei" hört. Eines Tages verliert sie den Onkel aus den Augen und kommt in ein Heim, in dem sie zwei...

Weiterlesen

Berührend

 

Der Eindruck von Verlorenheit wird bereits im Buchcover zum Ausdruck gebracht: ein Mädchen mit großen traurigen Augen sieht den Leser eindringlich an. Hinter dem Kind: nichts, das etwas über sie oder ihren Aufenthalt aussagt, nur neutrale weiße Gardinen vor einem kleinen Fenster.

Ebenso „weiß“ wie dieser Hintergrund ist die Vergangenheit des sechsjährigen Mädchens, das  allein durch eine große europäische Stadt irrt, ohne  die Landessprache zu sprechen oder selbst verstanden...

Weiterlesen

Sehr berührend

Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand „Polizei“ sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Als Yiza zwei Jungen trifft, die genauso alleine sind wie sie, tut sie sich mit ihnen zusammen. Sie kommen ins Heim und fliehen; sie brechen ein in ein leeres...

Weiterlesen

Durch alle Maschen...

Heimatlos und ohne Herkunft - so irrt ein kleines Mädchen durch die winterlichen Straßen einer nicht näher bezeichneten Stadt in Westeuropa. Nicht einmal einen Namen scheint sie zu haben, Yiza nennt sie sich selbst, hat niemanden zu dem sie gehört, eine Sprache zwar, doch keinen, der sie versteht. Sie versucht zu überleben, streift herum und stopft sich gierig in den Mund, was sie an Nahrung geschenkt bekommt, versucht sich an warmen Plätzen zu verstecken und wird schließlich von der Polizei...

Weiterlesen

Poetische Tragödie

Der Leser stürzt in diesem Roman so unvermittelt ins Geschehen, wie die Hauptprotagonisten in ihre anstrengende Flucht in Europa. Der Autor lässt viele Fakten im unklaren, so dass der Leser den Freiraum der Fantasie und Interpretation für sich nutzen kann. Wir begleiten das kleine Kind auf einer gefährlichen Reise ohne Ziel. Atemlos verfolgt der Leser die verschiedenen Stationen der unzulänglichen und brutalen Lebensumstände des Kindes. Lässt der Autor immer wieder die Hoffnung aufkeimen,...

Weiterlesen

Ruhige Geschichte mit beklemmender Aktualität

Nicht nur der Titel zieht Parallelen zu Hans Christian Andersens "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen". Erst nach und nach übernimmt die Sprache des Buches auch das Wissen um die Menschen in ihm. Anfangs folgen wir einem Mädchen, etwa 6 Jahre alt, das von seinem "Onkel" verlassen wird und allein durch die Stadt irrt. Sie findet den Weg nicht zurück, versteht die Menschen um sie herum nicht und übernachtet schließlich in einem Müllcontainert. Später nennt ein Junge das Kind Yiza und auch der...

Weiterlesen

Aktuelle Thematik!

Ein kleines Mädchen ...ganz allein in einem fremden Land!Die kleine Yiza wird aufgegriffen und in ein Heim gebracht. Dort büxt sie zusammen mit zwei Jungen, Schamham und Aidan, aus. Die drei Kinder schlagen sich durch die fremde Welt und versuchen mit Diebstählen , und Einbrüchen zu überleben.

Eines vorneweg:Das Buch ist eher ein Büchlein. Mit 139 Seiten sehr dünn und eher gross gedruckt. Das Cover ähnelt beim Fühlen sehr rauem Zeichnungspapier und das Bild, des kleinen Mädchens sieht...

Weiterlesen

Allein in der Fremde

Es ist tiefer Winter in Irgendwo, als drei Kinder alleine durch die Gegend streifen, Brot stehlen und einen Unterschlupf suchen. Erst war sie alleine, die Kleine, Yisa, bis sie den Großen und den Freund traf. 
Sie ist 6 Jahre alt und niedlich, mitleiderregend, viele Menschen stecken ihr etwas zu, aber ein zu Hause hat sie nicht. Sie weiß nicht, woher sie kommt und versteht die Sprache nicht. Der Große versteht sie, den Freund auch, aber der spricht eine Sprache, die Yisa nicht versteht...

Weiterlesen

Einfach geschrieben, aber dennoch mit tiefer Aussage über traurige Schicksale in unserer Gesellschaft!

In diesem Buch greift Michael Köhlmeier die aktuelle Thematik der allein reisenden Flüchtlingskinder auf, die uns in Westeuropa zur Zeit der Flüchtlingsströme intensiv beschäftigt. Er zeichnet ein Bild unserer derzeitigen Gesellschaft auf, das betroffen macht und ratlos zurück lässt.

Man erlebt ein Mädchen irgendwo in Westeuropa, das Tag für Tag darauf angewiesen ist, Nahrung von hilfsbereiten Menschen zu bekommen, deren fremde Sprache sie nicht versteht. Sie schliesst sich zwei...

Weiterlesen

Ernsthafte Geschichte über Straßenkinder

Zwei Jungen und ein Mädchen versuchen Tag für Tag zu überleben. Anfangs lernt man ein Mädchen kennen, das nicht weiß, welchen Namen ihre Eltern ihr gegeben haben. Sie nennt sich selbst Yiza. Irgendwo in einer namenlosen Stadt lernt Yiza einen sogenannten „Onkel“ kennen, der ihr Ratschläge gab wie sie überleben kann. Für einige Tage erhält Yiza Brot, Wurst und Käse von einem Mann auf dem Markt. Doch diese Art von Unterstützung ist von kurzer Dauer. Eines Tages begegnet sie den beiden Jungen...

Weiterlesen

Unverstanden

Niemand weiß, wo das Kind herkommt oder was es will. Es taucht auf und verschwindet. Es spricht nicht, fängt an zu schreien, wenn es das Wort „Polizei“ hört und weiß nicht, wie es heißt. In Ermangelung eines Namens wird es Yiza genannt. Yiza trifft auf zwei Jungen, den Großen und den Freund, denen sie sich anschließt und mit denen sie sich gemeinsam auf die Suche nach einem Winterquartier macht.

Niemand im Buch außer dem Großen versteht Yizas Sprache und da das Buch aus ihrer Sicht...

Weiterlesen

Wohin, Yiza?

140 Seiten, mehr braucht Köhlmeier nicht, um eine anrührende, schwermütige Geschichte leicht zu erzählen.

Ein kleines Mädchen wird jeden Morgen von seinem Onkel zum Markt gebracht, wo es beim Lebensmittelhändler Bogdan unterschlüpft, versorgt wird und wartet. Wenn sie abgeholt wird, pfeift der Onkel vor dem Laden, und sie verschwindet durch die Hintertür. Keiner der Händler bekommt den Onkel zu Gesicht. Bis eines Tages der Onkel nicht mehr kommt und sie sich auf eine Irrwanderung...

Weiterlesen

Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
144 Seiten
ISBN:
9783446250550
Erschienen:
Februar 2016
Verlag:
Hanser, Carl GmbH + Co.
7.57895
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.8 (19 Bewertungen)

Rezension schreiben

Diesen Artikel im Shop kaufen

Das Buch befindet sich in 39 Regalen.

Ähnliche Bücher