Buch

Liebe unter Fischen - René Freund

Liebe unter Fischen

von René Freund

Fred Firneis, Lyriker mit Sensationsauflagen, leidet nach langen alkoholdurchtränkten Jahren an einem Burnout. Seine Verlegerin, die ihn in seiner Berliner Wohnung aufspürt, schickt ihn in eine Holzhütte in die Alpen nach Österreich. In Grünbach am See gibt es weder Strom noch Handyempfang, und Firneis kommt wieder zu Kräften. Doch dann taucht Mara auf, eine junge Biologin aus der Slowakei, die ihre Doktorarbeit über die Elritze schreibt, einen spannenden kleinen Schwarmfisch. Bald interessiert sich Fred für sämtliche Details von Biologie, Verhaltensforschung - und Mara, die jedoch plötzlich verschwindet ... Eine alpine Liebesgeschichte mit Humor und Showdown in Berlin.

Rezensionen zu diesem Buch

Besser wie Glattauer

"Je weniger die Dinge um mich werden, umso mehr werde ich"

 

Alfred Firneis hat mit 2 Lyrik-Büchern den Nerv der Zeit getroffen und damit seiner Verlegerin Susanne Beckmann eine gesicherte Existenz beschert. Nun geht es dem Verlag nicht so gut und Firneis soll nachlegen. Der aber verlottert so langsam in seiner Kreuzberger Wohnung. Nach einem physischen und psychischen Zusammenbruch will aus dem Kerker seiner schlechten Gewohnheiten – saufen, zweifeln, fürchten, verzweifeln –...

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Liebe unter Fischen

Was ich gar nicht verstehen kann, ist der Vergleich zu Glattauer, der direkt auf dem Cover gezogen wird, denn irgendwie konnte ich für mich da gar keine Verbindung ziehen. Das kann zwar auch damit zusammenhängen, dass ich von Glattauer bisher nur einen Roman kenne, aber irgendwie kam mir da, allein schon vom Stil des Romans gar nichts ähnlich vor. Und das ist auch gut so!

Ich muss sogar sagen, dass ich im Vergleich diesem Buch hier immer den Vorzug geben würde, da ich es einfach...

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Lyrik, Land und Liebe

Um ihren Verlag vor dem Konkurs zu bewahren, besinnt sich die Verlegerin Susanne Beckmann ihres früheren Zugpferdes, des erfolgreichen Lyrikers Fred Firneis. Leider ist dieser aufgrund von Alkoholexzessen und Burnouts unproduktiv. Susanne schickt ihn kurzerhand zur Erholung in ihre Holzhütte mit Seelage in Österreich und zieht weitere Fäden im Hintergrund. Firneis wird langsam wieder er selbst und beginnt tatsächlich zu schreiben, nachdem er die vermeintliche Biologin Mara, die am See Fische...

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Vorne hui, hinten pfui!

„Liebe unter Fischen“ handelt von Alfred Firneis. Der gebürtige Österreicher feierte bereits in Berlin mit zwei Gedichtbänden Erfolge. Nun ist er aber an einem Tiefpunkt angelangt. Fred hat Angst vor die Tür zu gehen, er trinkt den lieben langen Alkohol und für seine eigenen Werke hat er nur noch Kritik übrig. Seine Verlegerin Susanne Beckmann kann dies nicht mehr mit Ansehen, zumal der Erfolg ihres Verlages von einem weiteren Bestsellers Firneis’ abhängig ist. Also verfrachtet sie ihren...

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Humorvoll und tiefsinnig zugleich..ein Genuss

Fred Firneis, Lyriker mit sensationellen Auflagen.. bis jetzt. Er steckt mitten in einer Schaffenskrise. Dies stellt seine Verlegerin Susanne vor eine schwere Aufgabe, schließlich ist Fred das Zugpferd ihres kleinen, Verlages. Um ihn vor der Insolvenz zu retten und Fred die Inspiration widerzugeben, schickt sie den Autor kurzerhand nach Österreich. Dort am Elbsee hatte ihr Vatereine kleine Berghütte. Fred macht sich auf den Weg außer seinen geliebten Wein hat er nicht viel dabei.  Er...

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Nette Unterhaltung, aber schnell wieder vergessen

Fred Firneis, ein gefeierter Lyriker leidet an einem Burnout und Schreibblockade, seine Verlegerin möchte ihn unbedingt zu einem weiteren Buch überreden und muss ihre ganze Überredungskunst aufwenden, als sie dann mal Zutritt zu seiner völlig verwahrlosten Wohnung bekommt. Fineis, der seinen Laptop zerstört hat, läßt sich schließlich darauf ein, ein paar Wochen in einer abgelegenen Hütte an einem See ohne Strom und Telefon zu verbringen. Und die Rechnung scheint aufzugehen. Fred fühlt sich...

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Humorvoller Tiefgang bei "Liebe unter Fischen"

Die Entscheidung mir dieses Buch zu kaufen, wurde durch  Faktoren erheblich beeinflusst: Nr. 1 war die Ankündigung, dass dieses Buch etwas für die Liebhaber von Glattauers "Gut gegen Nordwind" wäre und Nr. 2 war der Titel, der einfach neugierig macht, was sich wohl dahinter verbirgt.
Nun nach dem Lesen muss ich sagen, dass Faktor Nr. 1 echt ein Witz ist... Was sich der Verlag bei diesem Vergleich gedacht hat, würde ich echt gerne wissen. Das ist wirklich soweit an den Haaren...

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Kurzweilig mit originellem Aufbau

Die Coverbemerkung : Wer "Gut gegen Nordwind" liebte, wird auch dieses Buch mögen, hat mich schon mal zur motiviert, denn diesen "Email-Roman"hatte ich mit Vergnügen gelesen. Und es hat hat sich, zumindest für mich, gelohnt.
Zur Handlung :die Verlegerin Susanne Beckmann versucht den Lyriker Fred Firneis zu motivieren, einen neuen Gedichtband zu verfassen. Diesen braucht sie aus finanziellen Gründen unbedingt.Doch der Autor ist eher unwillig, versinkt in Chaos und Alkohol. Gegen den...

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Wird mit jeder Seite besser, poetisch und bestechend in seiner Einfachheit

Liebe unter Fischen ist ein Buch, das mit jeder Seite besser wird. Es ist gut und flüssig geschrieben und macht Spaß. Beim Lesen muss man immer wieder Lächeln oder Schmunzeln, weil die Figuren so herrlich echt und lebensnah sind. Sie haben Esprit - sogar der Lyriker Fred Firneis, der ein Burnout hat. Seine Verlegerin braucht dringend einen neuen Gedichtband von ihm, um nicht Pleite zu gehen, er aber kann einfach nicht mehr schreiben. Nachdem sie mehrfach angerufen hat, gemailt und SMS...

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Romantisch, sprühend, aufwühlend...

Alfred Firneis ist völlig neben der Spur. Zwei seiner Lyrikbände verkauften sich überraschend gut und brachten den kleinen Verlag von Simone Beckmann große wirtschaftliche Erfolge.

Doch genau zu dem Zeitpunkt als sie ein neues Buch von ihrem besten Pferd im Stall benötigt, gerät Firneis in die ultimative Krise. Wie bringt frau einen Autor mit depressiver Schreibblokade dazu ein neues Meisterwerk abzuliefern?

Locker und leicht liest sich “Liebe unter Fischen” auf den ersten...

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Freund, René - Liebe unter Fischen

Kurzbeschreibung:
(Quelle: Buchcover/Verlag)
Fred Firneis, Lyriker mit sensationellen Auflagen, leidet nach langen alkoholdurchtränkten Jahren an der Literaturfront an einem Burnout.
Verlegerin Susanne Beckmann, die ihr Zugpferd in seiner Wohnung in Berlin-Kreuzberg aufspürt, schickt Firneis in eine Holzhütte in den österreichischen Alpen. In Gründbach am See gibt es weder Strom noch Handyempfang, und mit Hilfe des Revierförsters August und seiner klaren Weltsicht kommt...

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Humorvoll und poetisch

Fred Firneis ist am Ende: Er trinkt, isst nichts, hat Panikattacken und schreiben kann er auch nicht mehr. Dabei bräuchte seine Verlegerin Susanne Beckmann gerade jetzt dringend neue Gedichte für einen neuen Band von Fred. Denn Fred ist so ziemlich der einzige, der ihren kleinen Verlag jetzt noch retten kann. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt und einer kurzen Zeit im Jenseits beschließt Fred, der Aufforderung seiner Herausgeberin zu folgen und Urlaub zu machen - in seiner alten Heimat...

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Und es gibt doch ein Leben ohne Handy!

Der Lyriker Fred Firneis ist total deprimiert. Sein einziger Freund ist der Alkohol. Neue Gedichte fallen ihm nicht mehr ein. Die braucht aber seine Verlegerin Susanne dringend für den neuen Lyrikband. In größter Verzweiflung schickt sie Fred in eine einsame Berghütte. Ohne Strom und Wasser, ohne Handyempfang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten muß Fred zugeben, daß er sich dort gut fühlt. Das steigert sich noch, als plötzlich die Forscherin Mara auftaucht. Er beginnt wieder zu schreiben....

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witzige Liebesgeschichte mit Tiefgang

Fred Firneis ist ein erfolgreicher Lyriker und soll seinen Verlag mit einem neuen Werk vor dem Ruin retten. Das einzige Problem dabei ist, dass Fred gerade unter einem Burnout leidet und daher nicht wirklich kooperativ ist. Seine Verlegerin kann ihn zu einem Urlaub auf einer einsamen Waldhütte fernab der Zivilisation überreden. Auf der einsamen Hütte gibt es weder Strom, noch Handyempfang oder warmes Wasser. Die Einsamkeit wird nur durch den Förster August und Mara, die Fischforscherin...

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Erfrischend liebenswert

Sie sind es leid, ständig und für jedermann telefonisch erreichbar zu sein und sind überlastet mit den unbeantworteten Telefonaten auf ihrem Anrufbeantworter? Dann habe ich einen sehr hilfreichen Tipp für sie. Leihen sie sich einfach diese Ansage eines bekannten und erfolgreichen Lyrikers: „Anrufbeantworter von Alfred Firneis. Bitte hinterlassen Sie keine Nachricht. Ich rufe nicht zurück“ Ich gebe zu, von einem Lyriker erwartet man etwas mehr, aber dieser Spruch ist sehr bezeichnend für...

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Bitterböse, humorvoll, poetisch

Dieser Roman ist ein einziges Ausagieren von Differenzen: Österreich- und Deutschlandhassliebe im Zerrspiegel des Protagonisten Fred Firneis, die Technik- und Modernismusverachtung, die auf einer Abhängigkeit basiert wird thematisiert, Geld vs. Kunst, Natur vs. Ökonomie, Identität vs. Schein, Leben vs. Tod. Und das alles auf wenig mehr als zweihundert Seiten in einem prosaischen Kammerspiel auf den Punkt gebracht.
Zugleich kann  sich auch der nach bloßer Unterhaltung sehnende Leser...

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René Freund: Liebe unter Fischen

Fred Firneis ist ein Bestseller-Lyriker, doch jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Seine Verlegerin wartet auf einen weiteren Erfolg von ihm und versucht ihm zu helfen, indem sie ihn zur Erholung und Inspiration in eine einsame Holzhütte in die österreichischen Alpen schickt.

In der Abgeschiedenheit der Berge, fernab der Zivilisation, soll Fred wieder zur Besinnung kommen. Hier lernt er den Förster August kennen, der seine klare und einfache Weltsicht an Fred weitergibt , und...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
205 Seiten
ISBN:
9783552062092
Erschienen:
Januar 2013
Verlag:
Deuticke im Zsolnay Verlag
8.40909
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.2 (22 Bewertungen)

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