Rezension

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Bis(s) bald? Sicher nicht.

Bis (Biss) zum Ende der Nacht - Stephenie Meyer

Bis (Biss) zum Ende der Nacht
von Stephenie Meyer

Bewertet mit 2 Sternen

(man sollte vorher schon “Biss zum Morgengrauen”, “Biss zur Mittagsstunde” sowie “Biss zum Abendrot” gelesen haben…) Kurzer Rückblick auf “Biss zum Morgengrauen”, “Biss zur Mittagsstunde” und “Biss zum Abendrot“… Bella wohnt in Forks, im Norden der USA, wo es meist nur regnet. Dort lernt sie an der Schule Edward kennen und ist fasziniert von ihm. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit einem kleinen Haken: Edward ist ein Vampir. Er hat sich jedoch auf das Jagen von Tieren spezialisiert wie seine gesamte Familie, jedoch gibt es immer noch andere Vampire, die Menschen töten. So ist auf einmal James, ein Mensch-Tötender Vampir hinter Bella her…, Edward kann sie in letzter Minute retten. Die Liebe zwischen Edward und Bella wird von der Familie Cullen akzeptiert, außer von Rosalie, Edwards Schwester. Sie sieht das Ganze leider sehr kritisch, da Bella eben ein Mensch ist, und sie so Schwierigkeiten bekommen könnten. Der Rest der Familie hat Bella liebevoll aufgenommen. So organisiert Alice (Edwards andere Schwester) für Bella einen wunderschönen Geburtstag im Haus der Cullens mit Torte, Geschenken, etc. Dabei passiert etwas schlimmes, Bella schneidet sich beim Auspacken eines Geschenks am Papier, Edwards “Bruder”, Jasper ist “gierig” auf Bella, die Familie kann ihn aber zurückhalten. Die Cullens ziehen aus Forks weg, Edward macht mit Bella ziemlich überraschend Schluß, was sie lange nicht verkraftet, sich aber nach einiger Zeit einen Ruck gibt und viel mit Jacob, ihrem Kumpel unternimmt. [Achtung hier lieber nicht weiterlesen, wenn ihr die Bücher selbst noch lesen wollt…] In “Biss zur Mittagsstunde” kommt Edward wieder ins Spiel, als er denkt (Alice sieht es - er kann die Gedanken lesen…), dass sich Bella umbringen will, will er auch sterben, reist nach Italien zur Volturi (ein bzw. “Das” Vampirgeschlecht schlechthin) um diese gegen sich aufzubringen, damit ihn diese töten. Es geht soweit aber alles gut, Alice und Bella retten ihn in letzter Minute, beide gehen wieder zusammen nach Forks. Soweit Biss zur Mittagsstunde… In “Biss zum Abendrot” wird die Geschichte nun fortgeführt, Bella und Edward sind soweit glücklich miteinander, der Abschluss der High School steht kurz bevor - und damit für Bella ihr Ziel, die Verwandlung in einen Vampir. Doch sie zweifelt, ob dies das richtige ist. Doch wie wird es sein, wenn sie ein Vampir ist, Jacob ihr bester Freund ist schließlich ein Werwolf - und Werwölfe und Vampire vertragen sich nicht… Als ob das nicht schon genug wäre, geschieht in Seattle, nahe Forks, unheimliches, Mord um Mord. Die Cullens bekommen heraus, dass es sich dabei um neugeborene Vampire handelt, die von Victoria angeführt werden. Victoria ist immer noch hinter Bella her, sie will sich für den Tod ihres Gefährten an ihr rächen. Die Cullens versuchen natürlich alles zu verhindern - werden sie es schaffen? Oder brauchen sie Hilfe? … Biss zum Ende der Nacht Bella und Edward verloben sich, trotz ihrem anfänglichen Widerstreben. Natürlich soll nun auch die Hochzeit stattfinden, die - wie könnte es anders sein - von Alice organisiert wird. Bella will baldmöglichst zum Vampir werden, wobei sie doch noch einige Zweifel hat. Mit der Hochzeit hatte sie dies verbunden… Nach der Hochzeit geht es für die beiden aber erst einmal in die Flitterwochen, die sie ausgiebig im Bett verbringen *hüstel* und bringen als Urlaubs”Souvenir” ein entsprechendes “Anhängsel” mit. Bella ist schwanger. Nun gilt es, die schwierige Schwangerschaft mit Renesme (so soll das Mädchen heißen) zu überstehen, denn die Kleine hat schon im Mutterleib enorme Kräfte, da sie ein zwischenmenschliches Wesen ist. Als Renesmee da ist, gilt es noch, gegen die Volturi zu kämpfen…

Nachdem ich vom dritten Buch ja schon ein wenig enttäuscht war, habe ich mir vom vierten (und vorerst letzten) Buch nicht mehr so wirklich viel erwartet. Und selbst das wurde schwer enttäuscht… Die Geschichte klingt am Anfang, im ersten Buch, noch wirklich glaubwürdig, von mir aus mag es Vampire geben, das finde ich nun auch nicht wirklich dermaßen unglaubwürdig. Aber mit jedem Buch wird es einfach unglaubwürdiger, unmöglicher, immer mehr Fantasy-Roman wird aus dem Buch, etwas, mit dem ich nicht viel anfangen kann…
Das vierte Buch schlägt nun die anderen noch - angefangen hat das ganze ja als Jugendroman (!) - dafür geht es aber im vierten Buch dann schon ganz schön zur Sache… Ich weiß nicht, ob das so unbedingt angebracht ist. Ebenso die Geschichte mit Renesmee finde ich mehr als unglaubwürdig, wobei diese noch ein “netter” Teil im Buch ist, den anschließenden Kampf (und vorherige Versammlungen mit Zeugen) finde ich dermaßen bescheuert, weil das ganze - für mich ! - einfach an den Haaren herbeigezogen ist. Da ist dir, liebe Stephenie Meyer, die Phantasie ganz schön durchgegangen. Deshalb vergebe ich 2 von 5 Sternen und spreche keine Leseempfehlung aus. 

Kommentare

Kitty Retro kommentierte am 06. Dezember 2015 um 11:09

Ich kann dir nur zustimmen, der Band passt gar nicht mehr an den Anfang der Geschichte und die Endszene war ziemlich bescheuert.