Rezension

Die Mitte der Welt – Andreas Steinhöfel

Die Mitte der Welt - Andreas Steinhöfel

Die Mitte der Welt
von Andreas Steinhöfel

Phil lebt im Nirgendwo, abgeschieden in einem Haus in einem kleinen Ort. Seine amerikanische Mutter kam hochschwanger mit 17 nach Deutschland, um ihre Zwillinge mit Hilfe ihrer Schwester großzuziehen. [Cover des Buches Andreas Steinhoefel In der Mitte der Welt]

Doch die Schwester verstarb vor ihrer Ankunft und so musste sie die Kinder alleine großziehen.
Phil fühlt sich alleine, ohne Vaterfigur. In der Schule und der Ortsgemeinschaft wird er wegen seiner Herkunft ausgeschlossen und zu seiner Zwillingsschwester verlor er vor langem den Kontakt, auch wenn sie unter einem Dach leben.
Im Buch erlebt man einen Sommer und einen Winter, in dem Phil seine erste Liebe findet, sich endlich geborgen fühlt und doch wieder alles verliert. Eine Zeitspanne, in der die Grenzen zwischen Jugend und Erwachsenensein überschritten wird, teilweise jedoch mehr erzwungen und gewollt.

Definitiv ein Lieblingsbuch! Steinhöfel charakterisiert seinen Protagonisten so, dass man sich automatisch mit ihm verbunden fühlt.
Eine bemerkenswert mutige Geschichte, die vor dem Thema Homosexualität und den damit gesellschaftlich verbundenen Problemen nicht zurückschreckt.
Unbedingt lesen!