Rezension

Die schönste Pension der Welt

Heftiges Umarmen im Eingansbereich der Pension verboten - Mamen Sánchez

Heftiges Umarmen im Eingansbereich der Pension verboten
von Mamen Sánchez

Als Celia nach einer gescheiterten Ehe aus dem alten Haus ihrer Großeltern eine Pension für Studentinnen macht, ahnt sie noch nicht, dass die aufregendste Zeit ihres Lebens beginnt. Schon bei der Renovierung kommt es zu hitzigen Wortgefechten mit dem ruppigen Bauleiter Andrés Leal, der alles besser weiß. Ein geheimnisvolles goldenes Medaillon, das bei den Umbauarbeiten in einer Zwischenwand gefunden wird, sorgt für weitere Verwirrung. Vor allem, als Cecilia später denselben Anhänger am Hals der neuen Haushälterin entdeckt. Als die ersten Pensionsgäste einziehen, stellt Cecilia kuriose Hausregeln auf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Doch Regeln sind da, um gebrochen zu werden...

Meine Meinung:

Der Schreibstil war gut und angenehm zu lesen. Er hat einfach zu den Charakteren gepasst. Emotional, lustig aber auch manchmal etwas zu dramatisch. Aber dramatische Charaktere – dramatischer Schreibstil. Von diesem Punkt aus gesehen passt das halt auch einfach. Aber er war auch schön bildlich, ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Umbau zu der Pension ist schon eine ordentliche Arbeit für sich, dann taucht auch noch das besagte Medaillon auf. Keiner weiß woher es kam und wem es gehörte. Dieses kleine Schmuckstück hat die Handlung ganz schön spannend gemacht.

Unvorhersehbare Wendungen, Ereignisse und die Ermittlungen haben das ganze nochmal spannender gemacht. Wie hängt das alles zusammen? Man fiebert richtig mit beim Lesen. Gefühle und Emotionen kamen aber natürlich auch nicht zu kurz, im Gegenteil. Das Buch war wirklich für jede Überraschung offen. 

Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie waren eine gute Mischung. Sie haben alle ihre kleinen Geheimnisse und haben die Pension und die Handlung ordentlich aufgemischt.

Celia hat sich ihr Leben so nicht vorgestellt, mit den Nerven am Ende beschließt sie eine Pension zu eröffnen. Von da ging es mit ihr wieder bergauf. Das war schön zu lesen, aber der Umbau zur Pension fordert sie auch auf seine ganz eigene Art.
Auch ihre Schützlinge, wie ich sie nenne, haben ihre Geheimnisse und Lasten zu tragen. Der Einwanderer Justice trägt ebenfalls dazu bei. 

Alle Charaktere fand ich gut und detailliert ausgearbeitet, sie haben alle ihren wichtigen Teil zu der Handlung beigetragen. Sei es durch Handlungen, Geheimnisse oder auch der Vergangenheit. Sie haben viel zu berichten. 

Die ganze Handlung und die Idee dahinter fand ich prima. Sie wurde auch gut umgesetzt. Jedoch gingen mir einige Handlungen am Ende zu schnell, zu einfach. Aber das ist auch Geschmackssache. Bis auf diese Sache hat mir das Ende gut gefallen, alle Handlungsstränge liefen zusammen, alles wurde aufgeklärt.