Rezension

Die Wendy heute

Dark Horses - Cecily Von Ziegesar

Dark Horses
von Cecily von Ziegesar

„Dark Horses“ von Cecily von Ziegesar erschien kürzlich im Gulliver-Verlag. Im Buch geht es um Merritt, ein Mädchen mit so großen psyschichen Problemen, dass sie sogar in eine Therapie anfangen muss. In 'Good Fences' (engl. Gute Zäune; allein die Bedeutung gibt mir doch zu bedenken) wird sie unmöglich schnell wieder "gesund". Dort lernt sie ebenfalls den deprimierten Hengesten Red kennen. Mit seinem Gefühlszustand kann er es mit jedem Teenager aufnehmen und warum er so traurig und vertrauenslos drein schaut, weiß ich auch nicht. Jedenfalls lernen sich die beiden kennen und werden ein unschlagbares Team. Da Merritt ein Naturtalent - was das Reiten angeht - ist, dürfen sie Good Fences verlassen und spielen in Turnieren mit, bei denen sie selbstverständlich immer den 1. Paltz belegen. Dort lernt Merritt auch den Jungen Jockey Calvin kennen und sie verlieben sich ineinander. Das gefällt unserem Teenager-Pferd natürlich gar nicht und er tut Dinge von denen niemand erwartet hat, dass er tun würde...

Ich finde dieses Buch schlecht.
Ich könnte die Schritte nicht nachvollziehen, die die Charaktere gemacht haben. Außerdem wurde meiner Meinung nach alles viel zu übertrieben schlimm dargestellt. Im ganzen Buch kam mir Merritt eher wie ein Zuschauer vor, eine Marionette. Sie hat keine eigene Schlüsse gezogen, sondern einfach das getan, was die anderen wollten. Eine Charakterentwicklung könnte ich nicht vorfinden.
Die Liebesbeziehung zwischen Calvin und Merritt war zu unnahbar.

Es gibt wahrscheinlich noch viele andere Pferde Geschichten, aber dieses würde ich keines Wegs empfehlen. Aber wer will, kann's natürlich trotzdem versuchen ;)