Rezension

Ein Klassiker - gesprochen wie geschrieben

Siddhartha - Hermann Hesse

Siddhartha
von Hermann Hesse

Bewertet mit 5 Sternen

Im beiliegenden Heftchen des Hörverlages heißt es, dass bis zum Jahr 2002, also 80 Jahre nach Erstveröffentlichung des Romans, 2,5 Millionen Exemplare dieses Buches gedruckt wurden - allein in deutscher Sprache (inzwischen dürften es noch ein paar mehr geworden sein). Obwohl die Rezeption seinerzeit nicht besonders ausfiel (sein vorheriger Roman Demian wurde hochgelobt), änderte sich mit der wissenschaftlichen Bearbeitung nach Hesses Tod auch allgemein die Meinung über dieses sehr persönliche Buch von Hesse.

Begonnen hat er es 1920, nachdem er 1919 in die Südschweiz umgesiedelt war; seine Frau war schwer krank, Hesse selbst wurde psychoanalytisch von C.G. Jung behandelt, in Europa wehte noch die Nachkriegszeit...

Und wovon handelt nun das Buch? Mit einem Satz: die Weisheit und den (inneren) Frieden zu finden. 

Höchstnote.

Kommentare

wandagreen kommentierte am 08. Mai 2017 um 00:22

Man könnte, wenn man wollte, schon etwas mehr darüber sagen! Aber ja, das Buch ist klasse, ich mochte es sehr, das Glasperlenspiel ist allerdings mein liebstes von Hesse, während ich auch nach mehreren Versuchen mit dem Steppenwolf auch heute noch einfach gar nichts, niente, nüscht anfangen kann.

sphere kommentierte am 08. Mai 2017 um 10:22

Bei mir wechselt es, je nach meinem Befinden: mal Narziss, mal Demian, mal Siddharta. Die Glasperlen habe ich nur einmal gelesen bisher...das wird sich bald ändern.

wandagreen kommentierte am 08. Mai 2017 um 00:56

Es handelt von Buddha, Mann, das hättest du auf alle Fälle sagen müssen!

sphere kommentierte am 08. Mai 2017 um 10:21

Nix da, nur die Erlesenen werden das von alleine rausfinden (können)!

wandagreen kommentierte am 08. Mai 2017 um 12:27

Das meinst du nicht im Ernst, hä?!