Rezension

Eine solide Forsetzung

Calendar Girl - Begehrt - Audrey Carlan

Calendar Girl - Begehrt
von Audrey Carlan

Bewertet mit 3 Sternen

Klappentext: Was als simpler Job begann, ist für Mia Saunders zur Reise ihres Lebens geworden. In Miami dreht sie ein Musikvideo mit Anton Santiago - Sex mit dem Gott des Hip Hop wäre perfekt, um alles zu vergessen. Doch plötzlich kann Mia manche Dinge nicht mehr zulassen ... Als sie im August in Texas die verschollene Schwester eines Ölbarons mimen soll und von dessen Familie warmherzig begrüßt wird, erkennt sie: Liebe kann schlimmer sein als jede Missachtung. Sie macht verwundbar. Im September kehrt Mia in ihre Heimat Las Vegas zurück, um für die Menschen zu kämpfen, die sie liebt.

Meine Meinung

Story:
Die Geschichte von Mia geht weiter ... und ich hege immer noch die Hoffnung, dass mich die Reihe mal packen kann. Immerhin, dieser Band war doch in mehr als einer Hinsicht anders als seine Vorgänger.

Zumindest gab es keine sich wiederholenden Geschichte und jeder Monat hatte mal etwas überraschend anderes zu bieten.

Juli: Der Monat ist noch verhältnismäßig normal und ähnelt doch eher den vorangegangenen Geschichten. Allerdings sieht sich Mia mit einem Problem konfrotiert, das sie erstmal lösen muss. Ich finde, dass sie sich hier auch etwas weiterentwickelt hat.

August: Der Monat hatte definitiv eine Überraschung bereit, wobei man die doch schon vermuten konnte. Er war definitiv anders als die anderen Monate, aber irgendwie fehlte mir die Tiefe.

September: Nun der Monat fiel ja völlig aus der Reihe, da Mia mal keinen Kunden hatte. Der Monat war durchaus nicht gerade einfach, an vielen Stellen aber eindeutig zu skurril.

Insgesamt weiß ich immer noch nicht, was ich von der Reihe halten soll. Die Geschichten in dem Band waren durchaus mal etwas anderes, mir aber im Gesamten einfach zu skurril und ein bisschen oberflächlich.

Charaktere:
Mia ist Protagonistin des Buches, mittlerweile kann ich mich gut mit ihr arrangieren. Manchmal finde ich ihre Art gut und passend, an anderen Stellen ein bisschen überzogen.

Ich fand es gut, dass Mias Familie auch hier wieder im Vordergrund steht und man auch mehr über sie erfährt.

Schreibstil:
Diesmal hatte ich keine Probleme damit, mich in den Schreibstil reinzufinden. Ich war sofort drin und hab das Buch kaum aus der Hand gelegt.

Die Story wird aus der Sicht von Mia erzählt. Manchmal finde ich ihre Art etwas ruppig und nicht gerade freundlich. Manche ihrer Aussagen haben mich auch die Augen verdrehen lassen.

Mein Fazit
Ein gutes Buch für zwischendurch, aber leider nicht mehr.

So richtig kann mich die Reihe einfach nicht packen - die Geschichten hier waren zwar nicht so wiederholend wie die Vorgänger, dafür aber etwas skurril und oberflächlich.

Mit der Protagonistin hab ich mich arrangiert, aber so richtig überzeugt hat sie mich immer noch nicht.