Rezension

Eine unbeschreibliche Liebesgeschichte

Jane Eyre - Eine Autobiographie - Charlotte Brontë, Jürgen Schulze

Jane Eyre - Eine Autobiographie
von Charlotte Bronte Jürgen Schulze

Bewertet mit 5 Sternen

Jane Eyres Kindheit ist nicht einfach. Ihre Eltern früh verstorben. Von ihrer Tante ungeliebt und deren Kinder gehänselt. Wächst sie ab dem Zehnten Lebensjahr in einer Schule für Mädchen auf, wo sie später selber für ein paar Jahre Lehrerin ist. Nicht zufrieden mit ihrem Leben bewirbt sie sich als Gouvernante und verliebt sich dabei in ihren Dienstherren. Doch ausgerechnet an dem Tag der Hochzeit wird ihr ein schreckliches Geheimnis Preis und Jane sieht nur einen richtigen Weg vor sich. Ihren Geliebten zu verlassen.

 

Nach Sturmhöhe ist Jane Eyre mein zweiter Klassiker und ich muss sagen ich war wieder sehr positiv überrascht. Auch wenn dieser Roman zu einer anderen Zeit spielt und die Sprache damals anders formuliert wurde, hatte ich keine Probleme mit der Geschichte.
Jane fand ich nach der Zeit immer weiter interessanter. Sie hat für sich eine klare Vorstellung von was richtig und falsch ist im Leben. Und selten gibt sie ihrem Herzen nach sondern stellt die Vernunft an erster Stelle.
Die Liebesgeschichte von ihr und Mr. Rochester ist erst als solche erst gar nicht zu erkennen, erst im nach hinein merkt man was sich da zwischen den beiden Entwickelt. Trotz des Altersunterschieds von knapp 20 Jahren haben die beiden eine sehr tiefe Verbundenheit zu einander. Ich habe förmlich mitgefiebert wie es mit den beiden aus geht da ich nicht wusste ob die Autorin ein Happy End für beide vorgesehen hat.

 

Ein Klassiker mit einer sehr besonderen Liebesgeschichte, die zu empfehlen ist.