Rezension

In Between. Das Geheimnis der Königreiche

In Between. Das Geheimnis der Königreiche (Band 1) - Kathrin Wandres

In Between. Das Geheimnis der Königreiche (Band 1)
von Kathrin Wandres

Bewertet mit 4.5 Sternen

Fazit:

Ich bin wirklich begeistert und mehr als positiv überrascht, von dem ersten Werk von der Autorin. Ich habe zwar ein gutes Buch erwartet, aber nicht eins, welches mich so begeistert und in Atem hält, sodass ich es fast gleich durchgelesen habe. Wirklich gut gemacht und spannend geschrieben. Es wäre sogar noch ein Teil drin und ich würde mich freuen, mehr von der Autorin zu lesen. Ein ganz kleiner Funke hat mir aber letztendlich zu den vollen Punkten gefehlt.

Bewertung:

Die Autorin wurde mir schon auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt und diese ist eine Gewinnerin des Schreibwettbewerbs von tolino und Impress.

In dieser Zeit herrscht eine strikte Ausgangssperre außerhalb der Dörfer, da es bei Nacht gefährlich wird. Keylah hasst das alles, das die Sicherheit die Freiheit einsperrt und sie sieht das auch alles nicht ein. Sie denkt selber nach.

Die Dörfer sind von Mauern und Türmen umgeben und schon früh werden Feuer geschürt um die Wesen der Nacht, die Wölfe, abzuhalten. Dazu gibt es Turmwächter, die aufpassen sollen, das keiner unerlaubt hinaus oder hinein kam.

Ich finde die strikten Regeln der Dörfer schon zum Teil gerechtfertigt zum anderen Teil recht hart. Denn es gibt noch andere Regeln, die Strafen nach sich ziehen, die natürlich abschrecken sollen, aber einfach nur barbarisch und grausam sind.

Auf der ersten Seite fällt mir gleich auf, das es immer ein recht großer Block zum Lesen ist, ohne viele Absätze. Das stört mich etwas im Lesefluss, dafür kann aber die Geschichte nichts.

Charaktere

Keylah liebt die Natur und ist auch recht ungestüm. Sie mag nicht so gerne Menschen und hält die meisten für unzuverlässig und unberechenbar. Sie begibt sich gerne in Gefahr und strotz gerne den Regeln. Sie gibt sich immer sehr selbstsicher und so gar nicht ängstlich, aber auch sie erkennt die Gefahr, denn sie hat die Gabe, diese zu spüren.
Auch wenn sie schlau ist und nicht wie die anderen denkt und versucht, sich selber ein Bild zu machen, ist sie nicht ganz gefeit vor Vorurteilen, die selbst sie hat.

Keylahs Vater war der typische Einzelgänger: zurückgezogen, verschlossen undicht besonders gesellschaftstauglich. Die Konversationen von beiden war kaum vorhanden und viele hatten vor ihm Angst.

Ihre Großmutter, Bhanuja, lebte im Wald und zu ihr hatte Keylah eine Art liebevolle Beziehung. Die einzige die sie hatte. Sie ist eine weise Frau, die viele gute Dinge zu sagen hat, die mir völlig einleuchten.

Deven ist einfach undurchschaubar, reserviert, wortkarg und abweisend. Er wirkt nicht wie ein schlechter Mensch, aber es ist schrecklich schwer in ihm zu lesen. Besonders seine ablehnende Haltung würde ich schwer ertragen. Und auch dieses nicht reden. Das würde mich irre machen.

Das Buch erhält von mir 4,5 von 5 Punkte