Rezension

Leider nicht ganz überzeugend

Supersaurier - Kampf der Raptoren - Jay Jay Burridge

Supersaurier - Kampf der Raptoren
von Jay Jay Burridge

Bewertet mit 3 Sternen

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Inhalt:
Was wäre, wenn sie niemals ausgestorben wären? Wenn es eine Welt gäbe, in der sie Seite an Seite mit den Menschen leben? Die Welt der SUPERSAURIER. Bea, ihre Großmutter Bunty und der Abenteurer Theodore begeben sich auf eine gefährliche Expedition in die Tiefen des Dschungels. Sie sind auf der Suche nach den seltenen Schattenraptoren. Doch schnell werden sie selbst zu Gejagten. Ihre Rettung liegt allein in den Händen eines mit Raptorenfedern maskierten Jungen. Doch wer ist dieser rätselhafte Junge, dem die Dinosaurier vertrauen? Und noch viel wichtiger: Ist er ihnen freundlich oder feindlich gesinnt?

Meine Meinung:
Ich fand die Idee, dass Dinosaurier und Menschen zusammen in der gleichen Zeit leben sehr interessant und daher warn ich sehr gespannt, als ich das Buch nach Hause nehmen durfte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte wurde durch Illustrationen unterstützt, die unglaublich schön gezeichnet sind und so macht das Lesen gleich doppelt Spass.

Die Hauptprotagonistin ist Beatrice Kingsley und sie ist ein sehr mutiges junges Mädchen. Ihre Grossmutter ist eine sehr eigenwillige Frau und ihre Eltern hat Beatrice nie wirklich kennengelernt.

Die Geschichte entwickelt sich sehr interessant und am Schluss kommt etwas ans Licht, womit ich definitiv nicht gerechnet habe.
Was mir beim Lesen ein wenig schwergefallen ist war, dass ich mir unter den Namen der Dinosaurier oft kein Geschöpf vorstellen konnte. Ich musste immer wieder im Internet nachschauen, wie das entsprechende Tier aussieht. Es hat ganz am Ende des Buches zwar noch ein paar Seiten, in denen einige Dinosaurier beschrieben wurden, jedoch wollte ich dies nicht mitten in der Geschichte lesen, da das den Lesefluss ziemlich beeinträchtig hätte und ich so der Geschichte nicht mehr richtig hätte folgen können.

Obwohl ich die Idee der Geschichte wahnsinnig toll fand und es interessant war, eine weibliche Hauptprotagonistin in solch einem Abenteuerroman zu sehen, konnte mich die Geschichte leider nicht so mitreissen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich war zwar gut unterhalten, jedoch habe ich nicht mit den Protagonisten mitgefiebert, sondern habe alles wie eine unbeteiligte Beobachterin gesehen. Dies fand ich sehr schade. Woran dies gelegen hat, kann ich nicht einmal unbedingt sagen aber vielleicht war ich dann doch etwas zu alt für dieses Kinderbuch.

Fazit:
Das Buch ist eher für jüngere Leser geeignet und konnte mich daher nicht ganz so begeistern. Ich empfehle es aber definitiv für Kinder, die gerne Abenteuergeschichten lesen und sich eventuell ein wenig mit Dinosauriern auskennen.