Rezension

Patricia Briggs – Ruf des Mondes (Mercy Thompson Band 1)

Ruf des Mondes
von Patricia Briggs

Bewertet mit 4.5 Sternen

Nachdem ich vor kurzen erst den zweiten Teil des Buches als Grafiknovelle, auf Englisch, gelesen habe, wurde nun der erste Roman aus der Mercy Thompson Reihe verschlungen. Mir wurde das Buch bzw. die Buchreihe empfohlen und ich muss sagen, mir wurde nicht zu viel versprochen.

In diesem ersten Band der Reihe lernen wir Mercy Thompson kennen und nach und nach einige Details aus ihrem Leben, sowie die Struktur der Werwolfrudel und ein wenig auch von den Vampiren, Feen und Hexen. Es handelt im Groben von dem Angriff auf das Rudel in dessen Territorium Mercy (die selber kein Werwolf ist, aber trotzdem in diese Welt gehört) lebt. Dabei wird nicht nur der Anführer schwer verletzt, sondern auch dessen Tochter entführt. Es gilt also mit allen Mitteln erst einmal den Rudelführer in Sicherheit zu bringen und dann heraus zu finden, wer hinter dem Angriff steckt und wo sich seine Tochter befindet. Dabei lernt man Mercy und ihre Eigenarten kennen. Ich persönlich konnte immer wieder schmunzeln. Einfach aufgrund dessen wie sie in manchen Situationen Handeln und sich Verhalten. Auch ernsthafte Situationen werden immer wieder durch Kleinigkeiten aufgelockert, bei denen ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte.

In sich ist dieser erste Band abgeschlossen, aber trotzdem lässt er Raum für das, was in den Folgebänden kommen könnte. Was dies sein wird – wird sich dem Leser beim Weiterlesen zeigen.

Natürlich gibt es auch eine Art Liebesgeschichte – aber diese wird nicht in den Vordergrund gerückt, was mir sehr gefallen hat. Und auch um diese gibt es immer wieder amüsante Situationen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es wirklich spannend war, zu lesen und ich gerne wieder in die Welt von Mercy Thompson zurück kehren werde – zum Glück ist es ja eine ganze Buchreihe.