Rezension

Schöner zweiter Teil

Zwischen zwei Sternen - Becky Chambers

Zwischen zwei Sternen
von Becky Chambers

Klappentext

 

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.

Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …

 

 

Cover

 

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Erinnert sehr an den ersten Teil, mit den Umrissen der Leute und dem Blick in den Himmel.

Die Farben sind sehr einheitlich dadurch ist es eher ruhig.

Der erste Teil ist mir selbst besonders aufgefallen durch seinen ungewöhnlichen Titel.

Das war ein Buch das ich tatsächlich nicht nach Cover sondern nach Titel mich angesprochen hat.

Der zweite Teil wirkt daneben deutlich schwächer, aber da es ein zweiter Teil ist finde ich persönlich nicht schlimm.

 

 

Meine Meinung

 

 

Zu Becky Chambers bin ich durch den ersten Teil der Reihe gekommen „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“.

In diesem Teil hat mir diese Welt in der die Geschichten spielen einfach so unglaublich gut gefallen. So viele verschiedene und unterschiedliche Spezies wohnen und Leben in dieser Welt.

Es ist spannend zusammen mit den Charakteren diese Welt zu erkunden.

 

In diesem zweiten Teil geht es um Sidra.

Sidra ist im ersten Teil schon als Figur aufgetaucht, nur war sie dort unter einem anderen Namen bekannt, nämlich unter Lovelace.

Lovelace war die KI des Schiffes Wayfarer und wurde bei einem Angriff beschädigt. Man musste die KI in den Werkstand zurücksetzen und leider kam die alte Lovelace nicht mehr zurück.

Die neue KI wurde illegaler weise in ein Menschliches Kit geladen und ist zusammen mit der Technikerin Pepper auf dem Weg in ihr neues zuhause.

 

Man erlebt wie sich die KI mit diesem einschränkendem neuen Körper zurecht finden muss.

Eigentlich ist sie dazu konstruiert ein ganzes Schiff zu überwachen, Augen und Ohren überall gleichzeitig zu sein und unbegrenzten Zugang zum Linking zu haben.

Der Charakter Sidra ist unglaublich gut ausgearbeitet, man merkt ihr hadern aber man merkt auch das sie Anfängt gefallen an dem Leben zu finden.

 

Die Technikerin Pepper und ihr Mann Blue sind genauso interessante Charaktere. Die beiden Leben nicht schon immer auf diesem Planeten, sondern kommen quasi aus der Schattenseite der Welt.

 

Die Geschichte wechselt sich ab, es gibt Szenen aus dem Aktuellen geschehen aus Sidras sicht und es gibt Szenen aus Sicht von Pepper die zu Anfang erst 10 Jahre alt ist.

 

Das interessante bei Becky Chambers ist ihre Ausarbeitung der Charaktere.

Man merkt beim Lesen deutlich das sich die Autorin vorher genau Gedanken gemacht hat über jede Figur die in der Geschichte auftaucht. Jede Figur hat ihre eigene Vergangenheit, ihre eignen Eigenarten und handelt grundsätzlich für sich typisch. Die Charaktere wachsen an ihrem Aufgaben, man merkt deutlich eine Entwicklung und genau das macht diese Geschichte aus.

 

Es ist interessant zu erfahren wie Pepper dahin kam wo sie jetzt ist. Ihre Vergangenheit ist erschreckend und macht deutlich, dass selbst in so einer weit entwickelten Welt nicht alles ohne Schaden sein kann.

 

Sidra hat einiges zu verarbeiten, ist sie das erste Mal in so einen beschränkten Körper gefangen, aber lernt sie das Leben es Mensch zu lieben. Sie bildet sich weiter, findet sogar Freunde und fängt richtig ein neues Leben an.

Trotz allem immer in der Angst entdeckt zu werden, den in dieser Welt sind KI's in der Form verboten.

 

Die Geschichte war genau wie der erste Teil, super interessant. Es war spannend mehr über die Charaktere zu erfahren und ich hoffe das die Figuren auch in den nächsten Teilen wieder auftauchen werden.