Rezension

spannend und aufwühlend

Die Archive der Seelenwächter: Weg des Kriegers
von Nicole Böhm

"Weg des Kriegers" ist der erste Spin-off der "Archive der Seelenwächter".

Seit mehr als 2000 Jahren ist Akil ein Seelenwächter und vernichtet Schattendämonen, hilft Menschen und nutzt sein Element, die Erde. Doch seit seine Kräfte ihn verlassen haben ist es, als würde der Sinn in seinem Leben fehlen. Um auf andere Gedanken zu kommen, stürzt Akil sich in das Partyleben und lernt an einem Abend, an dem mehr als genug Alkohol fließt, einen Fremden kennen, mit dem er sich sehr gut versteht. Wie sehr er diese Begegnung bereuen soll, erfährt er erst, als es bereits zu spät ist. Ungewollt muss er sich seiner Vergangenheit und längst vergessenen Freunden und Feinden stellen.

Das Cover zeigt eine alte, abgegriffene Münze.
Es ist, genau wie die Geschichte, mystisch und düster. Besonders gut gefällt mir auch der dunkle Hintergrund, die Schrift und dass es sehr lebendig wirkt.

Akil besitzt eine starke Persönlichkeit. Er ist witzig, kann charmant sein, wenn er will, und ist ein guter Freund. Er setzt sich für die ein, die ihm wichtig sind und man kann sich auf ihn verlassen. Akil ist für mich schon immer der Charakter, der mich einfach immer zum Lachen bringen kann und das bewundere ich an ihm.

In diesem Buch erfährt man, wie Akil zu der Person wurde, die er heute ist. Seine Vergangenheit und seine Reise zu sich selbst haben mich den Atem anhalten lassen und mich sehr berührt. Es war so spannend und aufwühlend. In die Welt der Seelenwächter zurückzukehren ist für mich ein bisschen, wie nach Hause kommen und ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie es mit Akil und den anderen weiter geht.