Rezension

super spannend

Sommernachtstod - Anders de la Motte

Sommernachtstod
von Anders de la Motte

Bewertet mit 5 Sternen

Das verschwundene Kind

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich das Buch dann eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende finden.Es werden parallel zwei Geschichten erzählt. Im Sommer 83 verschwindet der 4 jährige Billy. Trotz Suche durch die Polizei, den Dorfbewohnern und der Familie bleibt der Junge verschwunden. Den Hauptverdächtigen muss man wegen fehlender Beweise laufen lassen. Die Familie zerbricht an dem Schicksalsschlag. Irgendwann wandert der Fall zu den Akten. 20 Jahre später. Vera Billys Schwester arbeitet als Therapeutin für Menschen die jemanden verloren haben. In einer der Sitzungen taucht ein junger Mann auf. Die Frau hat das Gefühl es könnte ihr damals verschwundener Bruder sein. Sie beginnt nachzuforschen. Aber es gibt jemanden dem das gar nicht gefällt. Es tauchen immer neue Spuren und Verwicklungen auf, so dass der Leser bis am Schluss auf die Folter gespannt wird.Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie es ausgeht. Gut und flüssig zu lesen, hat es mir spannende Stunden beschert, mit einem überraschenden Schluss. Nur passte der Prolog nicht dazu. Trotzdem gut geschriebener Schwedenkrimi den ich sehr empfehlen kann. Danke Vorablesen für diesen Buch