Rezension

Toller Reihenauftakt

Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1) - Jo Schneider

Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1)
von Jo Schneider

Bewertet mit 4 Sternen

Jo Schneiders Schreibstil empfand ich als flüssig und angenehm zu lesen. Da es sich allerdings um eine Fantasystory in einer ganz eigenen Welt handelt, sollte man dennoch mit einer gewissen Konzentration an die Geschichte heran gehen, um sich gut in der Welt zurechtfinden zu können. Das Setting hat mir sehr gut gefallen und besonders mochte ich die viele Magie, die hier überall zu finden ist.

Im Vordergrund steht Zianth und ihre Ausbildung. Ich mochte sie als Protagonistin sehr, manchmal war sie mir allerdings etwas zu unterwürfig und zu naiv. Ich fand vor allem ihre Entwicklung in der Geschichte toll und bin ich sehr gespannt, wie sie sich in den weiteren Bänden noch entwickeln wird. 

Die Handlung selbst hat mich gut unterhalten, aber zwischendurch hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Diese war vorwiegend in der letzten Hälfte des Buches angesiedelt, so dass ich die Hoffnung habe, dass die Fortsetzung genau hier ansetzen wird und die Spannung dann dauerhaft etwas höher gehalten wird. Gerade in einem Reihenauftakt dauert es ja meist etwas, bis das Setting, die Figuren und alles andere vorgestellt sind, weshalb ich hier dennoch zufrieden mit dem Aufbau der Geschichte bin.

Die anderen Charaktere sind facettenreich und vor allem Aster fand ich von Beginn an sehr spannend. Man kann ihn ganz schwer einschätzen, was ich aber durchaus positiv meine. 

Am Ende bleiben viele Fragen offen, von denen ich mir in den folgenden Bänden Antworten erhoffe.

 

Fazit:

Insgesamt hat mir "Die Staubgeborene" ein paar schöne Lesestunden bereitet und ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Geschichte um Zianth noch ganz wundervoll entwickeln wird.