Rezension

Zu schön, um wahr zu sein

Herrn Haiduks Laden der Wünsche
von Florian Beckerhoff

Bewertet mit 5 Sternen

Stell dir vor, du findest einen Lottoschein und weißt, dass dies der Schein mit dem Jackpot über 13 Millionen Euro ist. Ein Wechselbad der Gefühle? 3 Richtige kann man ja mal behalten, oder? Aber so eine Summe? Was machst du damit? Dem Richtigen geben, klar. Aber wer ist das wohl? Und wie finden? Doch behalten?!

 

 

Zu schön, um wahr zu sein

Florian Beckerhoff schreibt über das Glück, so es das denn gibt. 

Das Buch beschreibt einen zugezogenen älteren Herrn, der im modernen Berlin einen kleinen Kiosk betreibt, wie man ihn eher aus südlicheren Ländern kennt. Herr Haiduk hat alles, was seine Kunden sich wünschen, Tabakwaren,  Zeitungen, Zeitschriften und Süßigkeiten, selbst eine kleine Poststelle und natürlich eine Lottoannahmestelle. Man hat die Möglichkeit, ein paar Worte mit den Nachbarn zu wechseln und das Leben plätschert dahin. 

Bis, ja bis er an seiner Tür in kleines Blatt findet, das seine ruhige und sonst so zurückhaltende Kundin dort und anderswo angebracht hat: sie hat eine Lottoquittung für die Jackpotziehung über 13 Mio. Euro gefunden.

Doch wie herausfinden, wer der rechtmäßige Besitzer ist? Alma ist überzeugt, sie könne das. Gemeinsam mit Herrn Haiduk nimmt sie diese Aufgabe in Angriff.

Das Buch beginnt ruhig und steigert sich immer mehr. Ich bin ganz begeistert und habe das Gefühl, Herr Haiduk hat mir das Geschehen persönlich geschildert. Den Laden kenne ich in- und auswendig. Und von außen sieht er für mich genau so aus wie auf dem Cover. 

Ich empfehle dieses Buch unbedingt.